DD221975A1 - Einrichtung zum querneigungsausgleich von fahrzeugen, insbesondere eisenbahnkranen - Google Patents

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DD221975A1
DD221975A1 DD24181282A DD24181282A DD221975A1 DD 221975 A1 DD221975 A1 DD 221975A1 DD 24181282 A DD24181282 A DD 24181282A DD 24181282 A DD24181282 A DD 24181282A DD 221975 A1 DD221975 A1 DD 221975A1
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crane
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pkt
brackets
lateral
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DD24181282A
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Horst Bendix
Bernd Hellmich
Bernd Pasemann
Hans-Peter Priemer
Eike Magdeburg
Original Assignee
Horst Bendix
Bernd Hellmich
Bernd Pasemann
Priemer Hans Peter
Eike Magdeburg
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Abstract

Das Ziel der Erfindung besteht darin, im quergeneigten Gleis die Tragfähigkeit des Eisenbahnkranes optimal zu nutzen und die Entgleisungssicherheit bei Eigenfahrt zu erhöhen. Es besteht die Aufgabe, eine Einrichtung zu schaffen, die beim freistehenden Kranbetrieb im quergeneigten Gleis einen Ausgleich der Gleisquerneigung durch Drehung des Kranes um seine Längsachse ermöglicht. Die Erfindung besteht darin, dass die Anlenkelemente Drehpfanne oder Drehverbindung zwischen den Tragrahmen in einer Aufnahmekonstruktion um die Kranlängsachse drehbar und arretierbar gelagert sind. Die seitlichen Halterungen sind kraft- bzw. formschlüssig verstellbar und arretierbar. Fig.1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist an Eisenbahnkranen, bei denen es auf Vermeidung zusätzlicher vertikaler Radkraftänderungen und Vermeidung von Trägfähigkeitsabminderungen aus der Querneigung des Gleises im Krarfbetrieb ankommt, anwendbar.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Ausführungen von Eisenbahnkranen bekannt, bei denen die Querneigung des Gleises über die starre Anlenkung der Drehverbindung zwischen Oberwagen Und Unterwagen und die über die im geringen Umfang schwenkbare Drehpfanne zwischen Drehgestell und Unterwagen auf das gesamte Hebezeug übertragen wird. Damit tritt eine für die Tragfähigkeit und für die Entgleisungssicherheit bei Eigenfahrt nachteilige Schrägstellung des Eisenbähnkranes ein. Es ist weiterhin eine Lösung bekannt, die das geringe Schwenkvermögen der Drehpfanne durch Einschieben von keilförmigen Druckstücken ausschaltet, um ein unkontrolliertes plötzliches Kippen des Eisenbahnkranes zu vermeiden! Diese Lösung ist nur zum Einstellen des Gleitstückspieles zwischen Drehgestell und Unterwagen anwendbar.
Ziel der Erfindung ,..·* '.-'.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung, die die optimale Nutzung der Tragfähigkeit des Eisenbahnkranes und
eine Erhöhung der Entgleisungssicherheit bei Eigenfahrt im quergeneigten Gleis ermöglicht.
Darlegung des Wesens der Erfindung '
.: Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,durch die Kombination an sich bekannter Anlenk-und Abstützelemente eine Einrichtung zum Ausgleich der Gleisquerneigung beim freistehenden Kranbetrieb zu schaffen, die es ermöglicht, den Eisenbahnkran so um seine Längsachse zu drehen, damit das Lot vom Gesamtschwerpunkt des Eisenbahnkranes in der Gleisquerneigung die Gleisebene an der gleichen Stelle trifft wie im ebenen Gleis und zur Gewährleistung der Entgleisungssicherheit bei Eigenfahrt des Eisenbahnkranes keine größeren Kräfte über die seitlichen Halterungen übertragen werden, wie bei Eigenfahrt im ebenen Gleis. . ' ...
Erfindungsgernäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen den Tragrahmen an sich bekannte Drehpfannen oder Drehverbindungen zusätzlich so gelenkig gelagert und die seitlichen verstellbaren Halterungen so ausgeführt werden, daß die Gleisquerneigung durch die Drehung um die Kranlängsachse ausgeglichen wird.
Die Tragkonstruktion für die Aufnahme der Drehpfanne oder. Drehverbindung ist drehbar um die Kranlängsachse gelagert. Die drehbare Lagerung kann wahlweise blockiert werden.
Erfindungsgemäß sind die seitlichen verstellbaren Halterungen nach den bekannten Grundprinzipien als Keil, Zylinder, Spindel, Kniehebel oder Exzenter so ausgeführt, daß sie zur Drehung des Kranaufbaues um die Kranlängsachse in wählbaren Stellungen allein oder in Abhängigkeit von der Aufnahmekonstruktion arretiert werden.
Ausführungsbeispiel
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Fig.1: eine Anordnung der gelenkig gelagerten Drehpfanne und der seitlich verstellbaren Halterungen Fig. 2: einen Schnitt durch die Lagerung nach Fig. 1
Die Anordnung der Drehpfanne 1 zwischen Unterwagen 3 und Drehgestell 4 erfolgt in einer drehbar um die Kranlängsachse g elagerten Aufnahmekonstruktion 6. Die Aufnahmekonstruktion 6 wird nur beim freistehenden Kranbetrieb entriegelt. Das Lager 5 ist im Unterwagen 3 angeordnet und ist für die Aufnahme der Vertikalkraft zwischen Unterwagen 3 und Drehgestell 4 im freistehenden Kranbetrieb ausgelegt. Für die seitlichen verstellbaren Halterungen 2 sind im Ausführungsbeispiel Hydraulikzylinder angeordnet. Die Hydraulikzylinder sind im Unterwagen 3 gelagert und wirken mit ihren Stempeln 9 auf die Gleitstücke7 auf dem Drehgestell 4. Durch einen zugeordneten Ausfahrhub der Stempel 9 wird die Drehung des Kranaufbaus
um die Kranlängsachse bewirkt. . -.' '

Claims (6)

Erfindungansprüche:
1. Einrichtung zum Quemeigungsausgleich von Fahrzeugen, insbesondere Eisenbahnkranen mit durch Drehverbindung starr
: untereinander verbundenen Oberwagen und Unterwagen und mit durch Drehpfanne schwenkbar verbundenem Drehgestell und Unterwagen, gekennzeichnet dadurch, daß die Drehpfanne in einer Aufnahmekonstruktion (6) zwischen dem Drehgestell ; und dem Unterwagen um die Kranjängsachse drehbar gelagert ist und seitliche Halterungen (2) verstellbar angeordnet " '-sind.' : , \ \ '. : . . .'.- '' . . · ' ; ''·,·:
2. Einrichtung zum Querneigungsausgleich von Fahrzeugen, insbesondere Eisenbahnkranen, gekennzeichnet dadurch, daß die Drehverbindung in der Aufnahmekonstruktion (6) zwischen dem Oberwagen und dem Unterwagen um die Kranlängsachse drehbar gelagert ist und die seitlichen Halterungen (2) verstellbar angeordnet sind.
3 Einrichtung nach Pkt. 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die seitlichen Halterungen (2) entsprechend der Gleisquerneigung kraft-bzw. formschlüssig verstellbar und arretierbar sind.
4. Einrichtung nach Pkt. 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die seitlichen verstellbaren Halterungen (2) einzeln oder zusammenwirkend in beliebigen Stellungen arretierbar sind.
5. Einrichtung nach Pkt. 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Aufnahmekonstruktion (6) und die seitlichem verstellbaren Halterungen (2) voneinander abhängig«arretierbar sind.
6. Einrichtung nach Pkt. 1,2 und 4, gekennzeichnet dadurch, daß die seitlichenverstellbaren Halterungen (2) als Keil, Zylinder, Spindel, Kniehebel oder Exzenter ausgebildet sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
DD24181282A 1982-07-21 1982-07-21 Einrichtung zum querneigungsausgleich von fahrzeugen, insbesondere eisenbahnkranen DD221975A1 (de)

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