DD221984A5 - Fadenliefervorrichtung fuer textilmaschinen - Google Patents

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DD221984A5
DD221984A5 DD84265447A DD26544784A DD221984A5 DD 221984 A5 DD221984 A5 DD 221984A5 DD 84265447 A DD84265447 A DD 84265447A DD 26544784 A DD26544784 A DD 26544784A DD 221984 A5 DD221984 A5 DD 221984A5
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DD
German Democratic Republic
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conical
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feeding device
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DD84265447A
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Inventor
Erich Roser
Alfred Buck
Original Assignee
Memminger Gmbh
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/48Thread-feeding devices

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen. Um auch bei schwierig zu verarbeitenden Fäden oder Garnen zu gewährleisten. dass stets ein einwandfreier Fadenwickel auf der Speichertrommel gebildet wird, ist die Anordnung derart getroffen, dass das den Faden auf eine als Fadenanlauffläche wirkende erste konische Umfangfläche leitende Fadenzuleitelement zumindest in Höhe dieser Umfangsfläche angeordnet ist, daß die Speichertrommel in Achsrichtung an eine zweite konische Umfangsfläche anschließend eine nach einwärts sich verjüngende konische Fadenauflagefläche aufweist, deren Kegelwinkel wesentlich kleiner als der Kegelwinkel der zweiten konischen Umfangsfläche, wobei zwischen den beiden konischen Umfangsflächen eine im wesentlichen rechtwinklig zu der Speichertrommelachse verlaufende Ringfläche angeordnet ist und die axiale Länge der Fadenauflagefläche für die Aufnahme eines aus mehreren nebeneinanderliegenden Fadenwindungen bestehenden Zwischenwinkels bemessen ist und dass die konische Fadenauflagefläche in eine den Fadenwickel tragende, im wesentlichen zylindrische Mantelfläche der Speichertrommel übergeht.

Description

Berlin, den 16. 11· 84 AP D 04 Β/265 447 1 64 150 28
Fadenlief.eryorrichtung für Textilmaschinen
/ . . Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betriffst eine Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen «mit einer an einem Halter drehbar gelagerten Speichertrommel, die mit einer sie in Umdrehung versetzenden Antriebsquelle kuppelbar istund der den Faden zu- und abführende Fadenleitelemente zugeordnet sind» wobei die zur Aufnahme eines aus mehreren Windungen bestehenden Faden- ; wickeis eingerichtete Speichertrommel auf der Fadenzulaufseite eine erste konische Umfangsflache aufweist, deren größter Durchmesser in der Nähe der benachbarten Stirnseite der Speichertrommel liegt, und die mit ihrem kleinsten j Durchmesser eine Ringfläche schneidet, die im wesentlichen rechtwinklig zu der Speichertrommelachse verläuft und an
1 !
welche sich innen in Achsrichtung der Speichertrommel eine sich einwärts verjüngende zweite konische Urafangsflache anschließt·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Den Faden schlupflos (positiv) fördernde Fadenliefervorrichtungen mit einer von einer Antriebsquelle, bspw« über einen Lochriemen, angetriebenen Speicher- oder Liefertrommel, auf der ein aus mehreren nebeneinander liegenden Windungen bestehender Fadenwickel aufrecht erhalten wird,,sind in der Praxis in verschiedenen Ausführungsformen gebräuchlich· Um einen sauberen Fadenwickel mit geordneten, nebeneinander liegenden Fadenwindungen zu gewährleisten, muß der Faden- '
wickel, von dessen einem Ende laufend Faden abgezogen wirdj, in dem MaSej, in dem ihm Faden zugeleitet wird» auf der Spei· 'chertrommel axial zu der Fadenablaufseite hin verschoben werden«, Bei Speichertrommeln mit zylindrischer Mantelfläche sind dazu eigene Vorschubeinrichtungen erforderlich (vergly bspw« DE-PS 2 608 59O)* Diese Vorschubeinrichtungen gewährleisten zwar für alle praktisch vorkommenden Faden- und Garnarten einen einwandfreien axialen Vorschub des'Fadenwickels« doch stellen sie einen zusätzlichen Aufwand dar, J abgesehen davon» daß sie such einer gewissen Wartung bedürften«- . ' . : .·; . .'''
Ee.sind deshalb auch schon Fadenliefervorrichtungen bekannt gewordene bei denen durch eine besondere Gestaltung der Profilform der Speichertrommel ein selbsttätiger axialer Vorschub des Speicherwickels auf der Speichertrommel erzielt wird» so daß auf eine eigene zusätzliche, mit der Speichertrommel bzw· den auf dieser liegenden Fadenwindungen zusammenarbeitende Vorschubeinrichtung verzichtet werden kann»j Bei einer solchen Speichertrommel (DE-OS 2 613 273) ist ein stetig nach einwärts gekrümmter Fadeneinlaufbereich vorgesehen, auf den der Faden tangential aufläuft und der allmählich in einen schwach konischen Umfangsbereich übergeht, an den sich eine zylindrische Mantelfläche der Speichertrommel anschließt * Diese Ausbildung der Speichertrommel ergibt zwar einen axialen Vorschub des Speicherwickels, doch kann bei der Verwendung für verschiedene Garne nicht ausgeschlossen werden«, daß bei einzelnen Garnarten die Windungen des Speicherwickels übereinander fallen, wodurch die Garnablaufverhältnisse gestört werden, so daß es zu unregelmäßigen Lieferverhältnissen und zum Garnbruch kommt«
Bei einer Fädenspeicher« und Liefervorrichtung mit einer im Grundsatz ähnlich aufgebauten Speichertrommel (DE-AS 2 743 749), die an ihrem Umfang eine sich von der Fadenzu-i· führstelle aus gekrümmt einwärts verjüngende Auflagefläche für mehrere nebeneinander liegende Fadenwindungen aufweist» wurde die Anordnung deshalb schon derart getroffen, daß die Auflagefläche der Speichertrommel mit durchgehender Krümmung von der sich einwärts verjüngenden Anfangsfläche in einen! sich zur Fadenabzugsseite auswärts erweiternden Endbereich verläuft, an dessen Ende der Durchmesser der Speichertrommel größer ist als an ihrem fadenzuführseitigen Ende. Bedingt; durch die eine stetige Krümmung aufweisende Gestalt der Auflagefläche arbeitet diese Speichertrommel aber mit einem gewissen Schlupf zwischen dem Faden und der Speichertrommel» Oies führt bspw» bei Kunststoff-Monofil-Fäden zu einer gef· wissen Verschleißbeanspruchung der Auflagefläche» mit dem Ergebnis, daß die Mantelfläche der Speichertrommel eine ! absolut glatte und verschleißfeste Oberflächengestaltung ι aufweisen muß, was wiederum die Herstellung der Speichertrommel wesentlich verteuert.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen so auszubilden, daß die Funktionstüchtigkeit der Vorrichtung bei niedrigen Kosten verbessert wird.
Wesens der'
0er Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fadenliefe|r·». vorrichtung für Textilmaschinen,mit einer an einem Halter drehbar gelagerten Speichertrommel, die mit einer sie in Umdrehung versetzenden Antriebsquelle kuppelbar ist und der den Faden zu- und abführende Fadenleitelemente zugeordnet? sindt wobei die zur Aufnahme eines aus mehreren Windungen bestehender, Fädenwic^e-^s eingerichtete Speichertrommel auf der ä=adenzulauf seite eine erste konische Umfangsf lache atjif— vyeists deren größter Durchmesser in der Nähe der benachb^rten Stirnseite der Speichertrommel liegt und die mit ihrem kleinsten Durchmesser eine Ringfläche schneidet, die im ; wesentlichen rechtwinklig zu der Speichertrommelachse vej*- läuft und an !Welche sich innen in Achsrichtung der Speicher-
' ; trommel eine sich einwärts verjüngende, zweite konische !
UmfangSflache anschließtβ zu schaffen, die ohne eigene Vorschubeinrichtung für den Fadenwickel arbeitet und auch bei schwierig zu verarbeitenden Fäden oder Garnen gewährleistet ι daß stets ein einwandfreier Fadenwickel auf der Speichertrommel gebildet wird und die darüber hinaus eine einfache !erlaubt.,". . ...·-... . ·
Zur .Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs genannte Faden liefe.rS/orrichtung erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß das den Faden tangential auf die als Fadenanlauffläche wirkende erste kpnische Umfangsflache angeordnet ist» daß die Speichertrommel in Achsrichtung an die zweite konische Umfangsflache anschließend eine nach einwärts sich verjüngende leonische Fadenauflagefläche aufweist, deren Kegelwin kel wesentlich kleiner ist als der Kegelwinkel der zweiten
konischen Umfangsflache und deren axiale Länge für die Aufnahme eines aus mehreren nebeneinander liegenden Fadenwin^- dungen bestehenden Zwischenwickels bemessen ist, und daß j die konische Fadenauflagefläche in eine den Fadenwickel tragende, im wesentlichen zylindrische Hantelfläche der Speijchertrommel übergeht.
Der zulaufende Faden wird insbesondere über den an die Ringfläehe anschließenden unteren Bereich der ersten konischen Umfangsflache auf die konische Fadenauflagefläche geleitet/ wobei er in dem Bereich der zweiten konischen Umfangsflache in Gestalt einer Sehne verläuft, so daß er die Ringfläche nicht berührt. Dadurch wird der Faden in genau nebeneinanderliegenden Windungen ordentlich auf die konische Fadenauf«+ lagefläche aufgelegt, auf der er einen positiven Zwischehwickel bildet, der wegen des kleinen Kegelwinkels, den die konische Fadenauflagefläche mit der Speichertrommelachse ι einschließt, praktisch keine Reibungsbeanspruchung für die Oberfläche der Speichertrommel in dem Bereich der Faden-! auflagefläche ergibt. Die Windungen des Zwischenwickels gleiten aufeinanderfolgend auf die anschließende zylindrische Mantelfläche, die den eigentlichen Fadenwickel trägt, in welchem die wesentliche Fadenmenge gespeichert ist. Die Windungen dieses, auf der zylindrischen Mantelfläche liegenden Fadenwickels sind gegenüber jenen des auf der konischen Fadenauflagefläche gebildeten Zwischenwickels etwas entspannt, mit dem Ergebnis, daß der Fadenwickel auf der zylindrischen Mantelfläche selbsttätig nach unten geschoben werden kann, ohne daß die Windungen übereinander fallen. . . - ·
Der Kegelwinkel der ersten konischen Umfangsflache ist in der Regel kleiner als jener der zweiten konischen Umfange.-. bei der es sich als zweckmäßig herausgestellt hat»
wenn sie einen Winkel von es. 60 bis 70°,vorzugsweise 68^» mit der Speichertrommelachse einschließt«. Außerdem hat es ©ich als vorteilhaft erwiesen, wenn die erste konische Umfangsfläche sich über einen ringsumlaufenden abgerundeten! FläGhenbereich an die Ringfläche anschließt. Dieser Flächenbereich leitet' nämlich den Faden auf die konische Faden- ;auflagefläche und hat deshalb eine fadensteuernde Funktioh» Die konische Fadenauflagefläche muß eine solche Konizität aufweisen;, daß der auf ihr gebildete Zwischenwickel ordnungsgemäß vorgeschoben werden kann» ohne daß die Windungen übereinander fallen.
In der Praxis hat sich gezeigt» daß sich hervorragende Be*- triebsbedingungen besonders dann ergeben, wenn die konische ^adenauflagefläche einen Winkel von 2 bis 10. mit der Spei« chertrommelächse einschließt. Die Fadenauflagefläche kann; unmittelbar in die anschließende zylindrische Mantelflächle übergehen, wobei die umlaufende Schnittlinie der beiden Flächen eine ausgeprägte Kante oder ausgerundet sein kann· Gute Ergebnisse wurden aber auch erzielt, wenn sich die konische Fadenauflagefläche über eine kleine Ringschulter an die zylindrische Mantelfläche kleinen Durchmessers anschließt .'· Die Durchmesserveränderung im Bereich der Ringschulter gestattet es, eine zusätzliche Entspannung der Fadenwindungen beim Verlassen der konischen Fadenauflagefläche, d« h» beim Übergang von dem Zwischenwickel zu dem eigentlichen Fadenwickel auf der zylindrischen Mantelfläche zu er·
vielen.
Vorteilhaft erweist sich, wenn die Länge der Projektion der konischen Fadenauflagefläche auf die Speichertrommelachse mindestens 1,5 mm beträgt·
Diese Ringschulter kann durch eine plane oder ausgorundete Ringfläche oder mit Vorteil durch eine Kegelfläche gebildet sein,.. :.-.
Für den Fadenablauf von der zylindrischen Mantelfläche hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn an die zylindrische Mantelfläche sich ein endseitig an der Speichertrommel angeordneter umlaufender Bord anschließt. Auf der anderen Seite können die Fadenzulaufverhältnisse an die Elgenschäften des jeweils zu liefernden ßarnes dadurch in gewissem Maße angepaßt werden, daß das Fadenzuleitelement höhenverstellbar ausgebildet ist, wobei es gelegentlich zwecke mäßig ist, wenn es auf die Speichertrommelachse ausgerichtet ist. · ' '. . . . : .· -
Zumindest die erste konische Umfangsfläche und/oder die zylindrische Mantelfläche können mit in Achsrichtung ver~ laufenden Nuten oder Schlitzen ausgebildet sein, so daß der Faden lediglich auf den zwischen den Nuten oder Schlitzen befindlichen steg- oder rippenartigen Flächenbereichen aufliegt.
Da an der Speichertrommel lediglich verhältnismäßig einfach gestaltete geometrische Flächen vorhanden sind, ist die Her™
Stellung der Speichertrommel wesentlich unkomplizierter als bei Konstruktionen # bei denen größe Umfangeflächenbereiche mit genau vorbestimmter stetiger Krümmung erforderlich sind. Die Speichertrommei kann deshalb einstückig als Tiefziehöder Fließpreßteil oder mehrstückig ausgebildet sein, wobei in dem letztgenannten Falle die zylindrische Mantelfläche ; auch an einem Ring ausgebildet sein kann, dessen Oberfläche gegebenenfalls gehärtet ist» Dabei ergeben sich sehr einfache Verhältnisse^ wenn der Ring aus einem 1/ellblechstreifen gebildet istr dessen Wellen in Achsrichtung verlaufend angeordnet sind» Auch die Fadenauflauffläche kann aus einem solchen Wellblechstreifen ausgebildet seih» was in gleichem Maße auch für die zylindrische Mantelfläche und die Fadenauflauf fläche gilt. Ein solcher Wellblechstreifen oder -ring ist besonders billig herstellbar; er gewährleistet gleichzeitig eine nur streifenförmige Auflage der auf den entsprechenden Flächen aufliegenden Fadenwindungen,
; Au 8 f. üh.f u'n gab e i api el
Die Erfindung ©oll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigent
Fig» i: eine Fadenliefervorrichtung gemäß der Erfindung, in einer Seitenansichtj
Fig, 2: die Speichertrommel der Fadenliefervorrichtung nach Fig, 1, teilweise im axialen Schnitt, in einer Seitenansicht und in einem anderen Maßstab^
Fig. 3: die Speichertrommel nach Fig»2, unter Veranschaulichung des Fadenlaufes, und
Fig. 4: die Anordnung nach Fig. 3, in einer Ansicht gemäß der Linie IV-IV der Fig» 3.
Die in Fig. 1 dargestellte Fadenliefervorrichtung weist einen nach Art eines Gehäuses ausgebildeten Halter 1 auf, der mittels einer Klemmvorrichtung 2 an einem Gestellteil der zugeordneten Textilmaschine, bspw« an einem Gestellring einer Rundstrickmaschine, befestigt werden kann. In dem Halter 1 ist eine Welle 3 drehbar gelagert, auf der auf der Halteroberseite eine Ahtriebsriemenscheibe 4 drehfest befestigt ist und die auf der Halterunterseite eine ebenfalls drehfest mit ihr verbundene Speichertrommel 5 trögt. Über die Antriebsriemenscheibe 4 kann somit die Speichertrommel 5 mit einer nicht weiter dargestellten Antriebsquelle gekuppelt und in Umdrehung versetzt werden.
An dem Halter 1 sind seitlich der Speichertrommel 5 zwei Fadenleitösen 6; 7 angeordnet, die den angedeuteten, von einer nicht weiter dargestellten Spule kommenden Faden 8 über eine Fadenbremse 9zu einem Fadeneinlauf- oder -zuleitelement 10» beispielsweise eine Öse, leiten, von der aus der Faden 8 der Speichertrommel 5 zugeführt wird, wie dies im einzelnen noch erläutert werden wird. Der von der Speichertrommel 5 ablaufende Faden 8 geht durch eine an dom Halter befestigte Fadenauslauföse 11, der im Abstand eine weitere Fadenleitöse 12 nachgeordnet ist, die ebenfalls an dem Halter 1 befestigt ist. Der einlaufende Faden 8 wird durch einen
Fadcneinlauffühler 13 überwachtΛ während die Überwachung v des ablaufenden Fadens 8 durch einen Fadenauslauffühler 14 erfolgt. Die beiden Fadenfühler 13; 14' tasten den Faden 8 in jeweils bekannter Weise ab und betätigen im Inneren des gehäuseartigen Halters 1 angeordnete Abschaltorgane, sobald die Fadenspannung nachläßt oder zusammenbricht«
Der Aufbau der Speichertrommel 5 ist im einzelnen insbesondere aus Fig, 2 zu entnehmen» Die dort dargestellte Speichertrommel 5 ist einstückig ausgebildet« Grundsätzlich kann die Speichertrommel aber auch mehrteilig sein, worauf der Ordnung halber hingewiesen wird«
Die als Rotationskörper ausgebildete Speichertrommel 5 weist eine erste konische Umfangsflache ,15 mit einer geraden Erzeugenden auf, deren größter Durchmesser 16 in der Nähe der freien Stirnseite 17 der Speichertrommel 5 liegt und von dieser durch eine axial kurze Zylinderfläche 18 getrennt ist. Die erste Umfangsflache 15, die eine Fadenanlauffläche bildet, schließt mit der Speichertrommelachse 19 einen Winkelvon ca« 30° ein* Im Bereich ihres kleinsten Durchmessers 20 schneidetsieeine Ringfläche 21, die im wesentlichen rechtwinklig zu der Speichertrommelachse 19 verlauft· Dabei schließt sich die erste konische Umfangsfläche 15 an die Rihgflache 21 über einen abgerundeten Flächenbereich an* dessen Radius 22 angedeutet ist. Der Radius 22 liegt typischerweise in der Größenordnung von 0,5 mm.
Innen an die Ringfläche 21 schließt sich eine sich in Achsrichtung einwärts verjüngende zweite konische, eine gerade
Erzeugende aufweisende Umfangsfläche 23 an, die einen Winkel von ca. 60 bis 70°, vorzugsweise 68°, mit der Speichertrommel-achse 19 einschließt, und deren Projektion 24 auf die Speichertrommelachse 19 verhältnismäßig klein ist j ca, 0,6 mm).
Auf die zweite konische Umfangsfläche 23 folgt in Achsrichtung der Speichertrommel 5 eine eine gerade Erzeugende aufweisende konische Fadenauflagefläche 25« deren axiale Länge derart bemessen ist, daß sie zur Aufnahme eines mehrere nebeneinander liegende Windungen umfassenden Zwischenspeicherwickels ausreicht» Die Fadenauflagefläche 25 schließt einen Winkel zwischen 2 und 10° mit der Speichertrommelachse 19 ein. An sie schließt sich über eine Ringschulter eine zylindrische Mantelfläche 27 an, die eine verhältnismäßig große axiale Länge aufweist und zur Aufnahme des eigentlichen Fadenwickels dient« Die zylindrische Mantelfläche 27 schließlich endet an einem an der Speichertrommel 5 endseitig angeordneten radial vorstehenden umlaufenden Bord 28, dessen Querschnittsgestalt auch abgerundet sein kann, '-ι .·'· .; , ; . ' . :. ' . ' .. ' ' ν ^
Die Ringschulter 26 weist lediglich eine kleine radiale Erstreckung auf, die in Fig, 2 zur Verdeutlichung übertrieben groß dargestellt ist» Ihre radiale Erstreckung beträgt typischerweise ca, 5/100 mm. Es sind auch Ausführungsformen denkbar, bei denen auf die Ringschulter 26 verzichtet ist und die konische Fadenauflagefläche 25 somit unmittelbar in die zylindrische Mantelfläche 27 mündet, wobei der Übergang der beiden Flächen ausgerundet oder durch eine ringsumlaufende Kante gebildet sein kann.
Die Funktion der beschriebenen Fadenliefefvorrichtung und deren Speichertrommel 5, sowie der Fadenlauf, sind insbesondere aus den Fig, 3 und 4 zu ersehen:
Das Fadenzuleitelement IO ist seitlich neben der Speichertrommel 5 im Abstand derart angeordnet, daß sie auf die Speichertrommelachse 19 ausgerichtet ist (Fig# 4)· Sie ist an dem Halter 1 höhenverstellbar gelagert, wobei ihre Höhenlage derart eingestellt ist, daß sie zumindest in der Höhe der ersten kpnischen Umfangsflache 15 steht, d.h. ihre in Fig· 3 angedeutete Achse 3Ö verläuft in einem Abstand 31 oberhalb der Ringfläche 21» Der Abstand 31 kann auch so bemessen sein, daß die Achse 30 oberhalb der Stirnseite 17 der Speichertrommel 5 verläuft.
Das Fadenzuleitelement 10 leitet den Faden 8 etwa tangential auf die als Fadenanlauffläche wirkende erste konische Umfangsf lache 15, wobei der Faden 8 über deren abgerundeten Flächenbereich beim Durchmesser 20 an der Übergangsstelle zu der Ringfläche 21 gezogen wird, so daß sich in diesem Übergangsbereich zu der Ringfläche 21 im Fadenlauf ein knick I ergibt, der angedeutet ist.
Der Faden 8 verläuft von dem abgerundeten Bereich aus in Gestalt einer Sehne zu dem Übergangsbereich zwischen der zweiten konischen Umfangsflache 23 und der konischen Fadenauflagefläche 25, wobei sich im Fadenlauf ein zweiter Knick II ergibt» Dieser sehnenartige Fadenverlauf 32 ist in Fig, 2 gestrichelt angedeutet, wo zu ersehen ist, daß der Faden 8 die
Ringfläche 21 nicht berührt und daß die zweite konische Umfangsfläche 23 lediglich in der "Ecke" zu der Fadenauflagefläche 25 mit dem Faden in Berührung kommt, um den Faden 8 in Gestalt nebeneinander liegender, sich fortlaufend bildender Windungen auf die Fadenauflagefläche 25 aufzulegen. Dabei wird der axiale Vorschub der zuletzt gebildeten Fadenwindung dadurch begünstigt, daß der gespannte Faden 8 beim Knick II sicher in der erwähnten "Ecke" auf trifft, wobei ein keilförmiger Spalt zwischen der zuletzt gebildeten Fadenwindung und der zweiten konischen Umfangsflache23 entsteht, in den der Faden 8 einlaufen kann.
Auf der Fadenauflagefläche 25 bildet sich somit ein in Fig, bezeichneter Zwischenwickel 33 aus, der aus einer bemessenen Anzahl nebeneinander liegender Fadenwindungen besteht, die mit der Fadenauflagefläche 25 und damit der Speichertrommel 5 reibschlüssig gekuppelt sich, so daß eine positive, d. h. schlupflose, Fadenlieferung erfolgt» Die in Fig, 3 angedeutete axiale Länge 34 der konischen Fadenauflagefläche 25 beträgt in der Projektion auf die Speichertrommelachse 19 mindestens 1,5 mm; sie liegt typischerweise in dem Bereich zwischen 1,5 und 5 mm#
Der Zwischenwickel 33 wird auf der konischen Fadenauflagefläche 25 durch die an seiner Oberseite sich fortlaufend neu bildenden und durch die zweite konische Umfangsflache 23 an die jeweils vorhergehende Windung angepreßten Fadenwindungen fortlaufend nach unten bewegt. Dabei gelangen die zuunterst liegenden Windungen aufeinanderfolgend über die Ringschulter 26 auf die zylindrische Mantelfläche 27, auf der sie den
*eigentlichen, aus einer Mehrzahl von Fadenwindungen bestehenden Faden- oder Speicherwickel 35 bilden, von dessen Unterseite aus der Faden 8 überdie Fadenauslauföse 11 schräg nach unten zu tangential abgezogen wird. Die Höhenlage der Fadenauslauföse 11 kann dabei derart gewählt seint daß der auslauf ende Faden auch über den Bord 28 gezogen
Beim Übergang von dem auf der konischen Fadenauflagefläche 25 liQgenden Zwischenwickel 33 zu dem Fadenwickel 35 auf der zylindrischen Hantelfläche 27 werden die einzelnen Fadenwindungen etwas entspannt, wobei das Maß der Entspannung durch die radiale Erstreckung der Ringschulter 26 bzw, den Kegelwinkel der Fadenauflagefläche 25 gegeben ist. Damit kann auf einfache Weise im Bereich des Fadenwickels 35 der notwendige axiale Fadehvorschub erfolgen, ohne daß die Gefahr besteht» daß die einzelnen Fadenwindungen übereinander fallen, · ,!. : ·; ,. ..- '. ' . /"
Die Speichertrommel 5 kann einstückig ausgebildet sein; sie kann im Bereich der ersten Umfangsflache 15 und/oder der Mantelfläche 27 sowie der Fadenauflagefläche 25 und/oder der zweiten konischen Umfangsfläche 23 mit in Achsrichtung Verlaufenden Nuten oder Schlitzen 15a; 23a; 25a; 27a gebildet sein, wie dies in den Fig. 2» 3 gestrichelt angedeutet iste Damit wird erreicht,, daß der Faden jeweils nur auf steg- oder rippenartigen Flächenbereichen aufliegt, was für den Fadenvorschub u# U, zweckmäßig ist.
Davon abgesehen ist es auch denkbar, die Speichertrommel 5
- 15 - . ' -
mehrteilig aufzubauen, etwa in der Weise, daß die Flächen 18; 15i 21; 23 und 25 an einer gemeinsamen Scheibe 39 (Fig. 2) ausgebildet sind, die mit einem die Mantelfläche 27 tragenden Ring 40 verbunden ist, auf den gegebenenfalls eine zweite, den Bord 28 bildende Endscheibe aufgesetzt ist, deren' Trennebene 41 in Fig. 2 angedeutet ist.
Anstelle des Ringes 40 können dabei auch einzelne, im Abstand nebeneinander angeordnete, parallele Stäbe oder Rippen treten, so daß die zylindrische Mantelfläche 27 die Umhüllende eines Stabkäfigs bildet.
Besonders einfache konstruktive Verhältnisse ergeben sich, wenn der Ring 40 durch einen ringförmig gebogenen, endlichen oder endlosen Wellblechstreif en 42 gebildet ist, dessen Wellen in Achsrichtung ausgerichtet sind und der in Fig. 4 angedeutet ist. Der ringförmige Wellblechstreif en 42 ist endseitig lediglich in entsprechende Ringnuten 43 j 44 der Scheibe 39 bzw. der den Bord 28 bildenden Scheibe eingesetzt» Auch die Flächen 15; 18} 23 und 25 können gegebenenfalls-einzeln oder gemeinsam - durch entsprechend ringförmig gebogene i/Vellblechstreif en gebildet sein«
Schließlich ist es auch denkbar,, die ganze Speichertrommel 5 als Tiefziehteil oder im Fließpreßverfahren herzustellen, wozu sich die nach oben zu sich trichterförmig erweiternde Gestalt der Speichertrommel 5 anbietet.
Um eine Vorstellung von der praktischen Größenordnung der Speichertrommel 5 zu geben» sei bemerkt, daß der größte
Durchmesser der zweiten konischen Umfangsfläche 23 etwa in dem Bereich von 51 bis 54 mm liegt, während die Projektion 24 dieser Umfangsfläche, wie bereits vermerkt, 0,6 mm beiträgt und die axiale Länge 34 der konischen Fadenauflagefläche 25 in der Projektion mindestens i#5 mro lang ist und in dem Bereich bis 5 mm liegt.

Claims (17)

  1. Erfindungeanspruch
    !♦ Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen, mit einer an
    ' ' ' ' . ' ' ; . einem Halter drehbar gelagerten Speichertrommel, die mit einer sie in Umdrehung versetzenden Äntriebsquelle kuppelbar ist und der den Faden zu- und abführende Fadenleitelemente zugeordnet sind, wobei die zur Aufnahme eines aus mehreren'Windungen bestehenden Fadenwickels eingerichtete Speichertrommel auf der Fadenzulaufseite eine erste konische Umfangsflache aufweist, deren größter Durchmesser in der Nähe der benachbarten Stirnseite der Speichertrommel liegt und die mit ihrem kleinsten Durchmesser eine Ringfiäche schneidet, die im wesentlichen rechtwinklig zu der Speichertrommelachse verläuft und an welche sich innen . in Achsrichtung der Speichertrommel eine sich einwärts
    ' ' .
    verjüngende, zweite konische Umfangsflache anschließt, gekennzeichnet dadurch, daß das den Faden (8) auf die als Fadenanlauffläche wirkende erste konische Umfangsflache (15) leitende Fadenzuleitelement (10) zumindest in Höhe dieser Umfangsflache (15) angeordnet ist, daß die Speichertrommel (5) in Achsrichtung an die zweite konische Umfangsf lache (23) anschließend eine nach einwärts sich verjüngende konische Fadenauflagefläche (25) aufweist, deren Kegelwinkel wesentlich kleiner ist als der Kegelwinkel der zweiten konischen Umfangsflache (23), und deren axiale Länge für die Aufnahme eines aus mehreren nebeneinander liegenden Fadenwindungen bestehenden Zwischenwickels (33) bemessen ist, und daß die konische Fadenauflagefläche (.25) in eine den Fadenwickel (35) tragende, im wesentlichen zylindrische Mantelfläche (27) der Speichertrommel
  2. 2, Fadenliefervorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Kegelwinkel der ersten konischen Umfangsflache (15) kleiner ist als der der zweiten konischen Umfangsfläche (23).
  3. 3, Fadenliefervorrichtung nach einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die zweite konische Umfangsfläche (23) einen Winkel von ca» 60° - 70°, vorzugsweise 68°, mit der Speichertrommelachse (19) einschließt«
  4. .-.4, .'Fadenliefervorrichtung'nach einem der vorhergehenden Punkte,, gekennzeichnet dadurch, daß die erste konische Umfangsf lache (15) sich über einen ringeumlaufenden., abgerundeten Flächenbereich (bei 20) an die ,Ringfläche (21) anschließt, f
  5. 5. Fadenliefervorrichtung nach einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die konische Faden» auflagefläche (25) einen Winkel von 2 bis 10° mit einer Speichertrommelachse (19) einschließt«
    (5) übergeht»
  6. 6« Fadenliefervorrichtung nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch* daß die Länge der Projektion der konischen Fadenauflägefläche (25) auf die Speichertrommelachse (19) mindestens l»5 mm beträgt.
    . ". ' *
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  7. 7» Fadenliefervorrichtung nach einem der vorhergehenden
    Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß an die zylindrische Mantelfläche (27) sich ein endseitig an der Speichertrommel (5) angeordneter umlaufender 8ord (28) anschließt.
  8. 8» Fadenliefervorrichtung nach einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß sich die konische Fadenauflagefläche (25) über eine kleine Ringschulter (26) an die zylindrische Mantelfläche (27) kleiaen Durchmessers anschließt*
  9. 9> Fadenliefervorrichtung nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Ringschulter (26) durch eine Kegelfläche gebildet ist.
  10. ,10. Fadenliefervorrichtung nach einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß das Fadenzuleitolement (10) auf die Speichertrommelachse (19) ausgerichtet
    :' ' 'ist, . ' '
  11. 11. Fadenliefervorrichtung nach einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß das Fadenzuleltelement (10) höhenverstellbar ausgebildet ist,
  12. 12. Fadenliefervorrichtung nach einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß zumindest die erste konische Umfangsflache (15) und/oder die zylindrische Mantelfläche (27) mit in Achsrichtung verlaufenden Nuten oder Schlitzen (15a; 27a) ausgebildet ist.
  13. 13. Fadenliefervorrichtung nach einem der vorhergehenden
    .; Punkte, .gekennzeichnet dadurch, daß die Speichertrommel (5) einstückig ist»
  14. 14, . .Fädenlief.ervorrieh.tunQ nach Punkt 13 , gekennzeichnet dadurch, daß die Speichertrommel (5) einstückig als Tiefzieh- oder Fließpreßteil ausgebildet ist»
  15. 15» Fadenliefervorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß die Speichertrommel (5) mehrteilig ist und die zylindrische Mantelflache (27) an einem Ring (40) ausgebildet istf dessen Oberfläche gegebenenfalls gehärtet ist, -
  16. 16. Fadenliefervorrichtung nach Punkt 15, gekennzeichnet dadurch, daß der Ring (40) aus einem Wellblechst reif en ..(42) gebildet ist, dessen bellen in Achsrichtung verlaufend angeordnet sind,
  17. 17« Fadenliefervorrichtung nach einem der vorhergehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch,"daß die Fadenanlauffläche (15) auf einem vVellblechstreifen oder -ring ausgebildet ist«
    -Hierzu 4 Seiten Zeichnungen -
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