DD222047A5 - Datenspeicher- und zaehlereinheit, insbesondere fuer flachkulierwirkmaschinen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Datenspeicher- und Zaehlereinheit, insbesondere fuer Flachkulierwirkmaschinen, wo sie zum Abzaehlen der gestrickten Reihen und zur Betaetigung des Programmverschiebers dient. Hauptteile der Datenspeicher- und Zaehlereinheit nach der Erfindung sind ein Speicher mit Einschreib- und Auslesemoeglichkeit, ein Komparator, ein Reihenzaehler, eine das Zaehlen verbietende und zulassende Stufe, ein UND-Gatter und eine Programmbeendigungsstufe. Der Programmausleser liegt an den zum Einschreiben dienenden Eingaengen des Speichers, dessen Ausgaenge an die Komparatoreingaenge angeschlossen sind. Der Reihenimpulsgeber liegt am Eingang der das Zaehlen verbietenden und zulassenden Stufe, deren Ausgang an den Reihenzaehlereingang angeschlossen ist. Die Reihenzaehlerausgaenge sind mit den Komparatoreingaengen verbunden, ferner sind die Komparatorausgaenge an die Eingaenge des UND-Gatters angeschlossen, waehrend der Ausgang des UND-Gatters am Eingang der Programmbeendigungsstufe liegen, die mit dem Programmleser, dem das Einschreiben zulassenden Eingang des Speichers, dem Reihenzaehler und unmittelbar oder ueber einen Leistungsverstaerker mit dem Programmverschieber verbunden ist. Die Einheit zeichnet sich durch eine grosse Betriebssicherheit, einen geringen Energieverbrauch und einen einfachen Aufbau aus. Figur
Description
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Datenspeicher- und Zählereinheit, insbesondere für Flachkulierwirkmaschinen, wo sie zum Abzählen der gestrickten Reihen und zur Betätigung des Programmverschiebers nach dem Abstricken einer bestimmten Anzahl von Reihen dient. Die Betätigung des Programmverschiebers erfolgt aufgrund der gegebenen Programmreihe mit einer Bindungstechnik und einer Maschenzahl, die der gegebenen Programmreihe entspricht, wobei einerseits ein Programmausleser die Anzahl der laut Programm zu strickenden Reihen und andererseits ein Reihenimpulsgeber die Zahl der abgestrickten Reihen zur Datenspeicher-und Zählereinheit übermittelt. ; > . '
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Wie bekannt, wird die Bindung bei den Flachkulierwirkmaschinen nach einem vorgeschriebenen, meistens auf Programmkarten festgelegten Programm ausgeführt. Im Programm sind der Reihe nach folgende Daten festgelegt: Anzahl der Reihen und die jeweilige Bindungstechnik, sowie Anzahl der abzubindenden Maschen. Aus diesem Grund wird zur Steuerung der Maschinen eine sogenannte Datenspeicher- und Zählereinheit benötigt, welche zur Zählung der bereits abgebundenen Reihen und zum Bewegen des Programmverschiebers geeignet ist, wenn die Arbeitseinheiten der Maschine die vorgegebene Anzahl von Reihen entsprechend der jeweiligen Programmreihe mit der entsprechenden Bindungstechnik und der entsprechenden Maschenzahl abgebunden haben. Bei den bekannten Lösungen werden für diesen Zweck verschiedene elektromechanische Verfahren angewendet. . · · ν
Zum Beispiel bringen bei einer bekannten Grobflachkulierwirkmaschine (Textima/DDR) die von der Programmkarte abgelesenen Signale die Markiermaschinen der binären Zahlenordnung entsprechend aufgebauten Markiermaschinengruppen in die richtige Lage, wobei gleichzeitig die Angabe der Anzahl der durch die Flachkulierwirkmaschine abgebundenen Reihen mit Hilfe eines Reihenimpulsgebers den Markiermaschinen als Signal zugleitet wird. Die Markiermaschinen werden von den Reihenimpulsen in Synchronismus gebracht, was das Stricken der Reihen nach einer gegebenen Programmreihe solange gewährleistet, bis sie wieder in die Ausgangssituation gelangen. Dann wird das Programm weitergeschaltet und die folgende Reihe wird von den einzelnen Arbeitseinheiten nach dem Programm der neuen Programmreihe abgebunden. Zu einer Steuereinheit gehören im allgemeinen mehrere, zum Beispiel zwölf Arbeitseinheiten.
Diese elektromechanischen Lösungen sind mit mehreren Nachteilen behaftet. Ihre Zuverlässigkeit und Lebensdauer ist verhältnismäßig niedrig — wie dies generell bei den meisten elektromechanischen Bauteilen der Fall ist, da bestimmte Teile einem relativ starken Verschleiß unterliegen. .
Ein weiterer Nachteil liogt darin, daß sie beim Arbeiten einen starken Lärm verursachen. Darüber hinaus können sie auch Hochfrequenzstörungen verursachen, was ein fehlerhaftes Arbeiten der übrigen elektrischen Einheiten (Baugruppen) zur Folge haben kann. Auch stellt der verhältnismäßig große elektrische Energieverbrauch einen Mangel dar. Die unzuverlässige Arbeit der Datenspeicher- und Zählereinheit führt zu Ausschuß, der sich nicht nachbessern läßt. Bei derartigen Störungen können auch alle parallel arbeitenden Arbeiteeinheiten Aueeohull erzeugen.
-3- 261053 2
Ziel der Erfindung ist es, eine Lösung bereitzustellen, mit der die vorgenannten Nachteile vermieden werden können und somit einen zuverlässigen Betrieb von FlachkulierWirkmaschinen gewährleisten.
Darlegung des Wesens der Erfindung . . -
Erfindungsgemäß enthält die neue Datenspeicher- und Zählereinheit einen Speicher mit Einschreib- und Auslesemöglichkeit, einen Komparator, einen Reihenzähler, eine das Zählen verbietende und zulassende Stufe, ein UND-Gatter und eine . Programmbeendigungsstufe. Der Programmausleser ist an die zum Einschreiben dienenden Eingänge des Speichers und die 2um Auslesen dienenden Ausgänge des Speichers sind an die Komparatoreingänge angeschlossen. D6r Reihenimpulsgeber liegt am Eingang der das Zählen verbietenden und zulassenden Stufe, deren Ausgang an den Reihenzählereingang angeschlossen ist. Die Reihenzählerausgänge liegen an den Komparatoreingängen, ferner sind die Komparatorausgänge an die Eingänge des UND-Gatters angeschlossen, während der Ausgang des UND-Gatters mit dem Eingang der Programmbeendigungsstufe verbunden ist, die ihrerseits mit dem Programmleser, mit dem das Einschreiben zulassenden Eingang des Speichers, ferner mit dem Reihenzähler und schließlich unmittelbar oder über einen Leistungsverstärker mit dem Programmverschieber verbunden ist.
Im Fall von abweichenden Spannungsniveaus bei der Betätigung ist der Einsatz einer Anpassungsstufe zwischen dem Programmausleser und dem Speicher erforderlich, die zweckmäßig optoelektrisch angekoppelt wird.
Eine weitere Anpassungsstufe ist häufig zwischen der das Zählen verbietenden und zulassenden Stufe und dem Reihenzähler erforderlich. Es kann notwendig sein, auch eine Entprellung des Signals des Reihenimpulsgebers vorzusehen, in diesem Fall gelangen bereits regelmäßige Signale, z.B. Rechtecksignale, vom Ausgang der Entprellungsstufe zum Reihenzählereingang. Im Notfall ist es zweckmäßig, dem Speicher eine von Hand zu betätigende Programmierstufe zuzuordnen. Dies wird zum Beispiel im Falle eines längeren Spannungsausfalls erforderlich, damit das Bedienungspersonal nach der Rückkehr der Spannung nach einer Löschung eventueller falscher Informationen die dem tatsächlichen Zustand entsprechende Information eingeben kann, (aufgrund des Kartenprogramms und des abgestrickten Teils).
Für den Fall von Spannungsausfällen ist es vorteilhaft, die die Baugruppen der Datenspeicher- und Zählereinheit mit Speisespannung versorgende Speiseeinheit mit einer einen zeitweiligen Datenerhalt bewirkende Stufe und einer Ersatzstromquelle z. B. einem Akkumulator zu versehen. Bei Fehlen dieser Baugruppen werden nämlich die gespeicherten Daten bei einem Spannungsausfall gelöscht, wodurch es beim Wiedervorhandensein der Netzspannung zur Ausschußbildung kommt. .
Ausführungsbeispiel
Anhand eines Ausfuhrungsbeispiels soll die Erfindung nachfolgend näher erläutert werden.
Die zugehörige Zeichnung zeigt ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Datenspeicher- und ZS hlereinheit.
Ein Programmausleser 7 führt das auf einer Programmkarte festgelegte Programm über eine Anpassungsstufe 9 durch optoelektrische Kopplung in einen Speicher 1, dem auch eine von Hand betätigbare Programmierstufe 11 zugeordnet ist. Ein , an der Hauptwelle der Maschine angebrachter Reihenimpulsgeber 8 erfaßt die an der Flachkulierwirkmaschine abgestrickten Reihen und signalisiert die so gewonnenen Daten über eine das Zählen verbietende und zulassende Stufe 4, eine weitere Anpassungsstufe 10 und eine Entprellungsstufe 15 an einen binären Reihenzähler 3.
Ein binärer Komparator 2 vergleicht die Signale des Speichers 1 mit denen des Reihenzählers 3 und das Ausgangssignal des Kömparators 2 gelangt über ein UND-Gatter 5 mit fünf Eingängen an eine Programmbeendigungsstufe 6, die mit dem Speicher 1,'mit dem Programmausleser 7, mit dem Reihenzähler 3 und über einen Leistungsverstärker 14 mit dem Programmverschieber (nicht dargestellt) in Verbindung steht. Sämtliche Baugruppen werden von einer stabilisierten Speiseeinheit 12 mit Speisespannung versorgt. Die Speiseeinheit 12 enthält eine einen zeitweiligen Datenerhalt bewirkende Stufe und eine Ersatzspeisestromquelle, die bei einem Netzspannungsausfall wirksam werden.
Die letztgenannten beiden Einheiten bilden eine Stufe 13. Während des Betriebes verlieren nämlich die Halbleiterspeicher bei einem Netzspannungsausfall ihren Informationsinhalt. Die durch solche kurzzeitigen Netzspannungsausfälle verursachten Schwierigkeiten werden durch die die den Datenerhalt bewirkende Stufe und die Ersatzspeisestromquelle enthaltende Stufe 13 behoben. Mit ihrer Hilfe erhalten die Speicher ihren Informationsinhalt noch für einige Minuten nach dem' Ausfall der Netzspannung, und diesö Zeit reicht aus, damit das Bedienungspersonal den augenblicklichen Informationsinhalt von den am Speicher 1 und dem Reihenzähler 3 angeordneten Anzeigegeräten ablesen kann. Die angezeigten Werte werden dann vöneinandecsubtrahiert schriftlich festgehalten und bei Wiedervorhandensein der Neuspannung wird das Ergebnis der Subtraktion mit Hilfe der von Hand betätigbaren Programmierstufe 11 in den Speicher 1 eingeschrieben. Dadurch werden bei einem'Netzspannungsausfall Programmfehler vermieden. Bei der im Beispiel beschriebenen Lösung schaltet sich die Stufe 13 im Fall eines langer als vier Minuten andauernden Spannungsausfalls von selbst aus. Die die Datenerhaltungsstufe und die Ersatzspeisestromquelle enthaltene Stufe 13 enthält im einzelnen einen Akkumulator 16, der auch während des Betriebes von einem Ladestromkreis 21 laufend aufgeladen wird, eine Fühlereinheit 17, die einen länger als 4 Minuten andauernden Netzspannungsausfall erfaßt, einen Schnellschalter 18 in Form eines Schmitt-Triggers, einen Leistungsschalter 19 und eine stromrichtungsabhängige Sperrschaltung 20, die mit Dioden aufgebaut ist und dafür sorgt, daß der Akkumulator 16 nur im Falle eines Netzspannungsausfalls die einzelnen Baugruppen der Datenspeicher- und Zählereinheit speist. Bei einem Netzspannungsausfall bis zu 4 Minuten Dauer übernimmt der Akkumulator 16 die Speisung der einzelnen Einheiten ohne spezielle Umschaltung. Dadurch wird gewährleistet, daß die gespeicherten Daten nicht gelöscht werden. Bei einem Spannungsausfall, der länger als 4 Minuten dauert, liefert die Fühlereinheit 17 ein Signal an den Schnellschalter 18, der den Leistungeschalter 19 betätigt, der dann den Akkumulator 16 von dem die Baugruppen speisenden Netz abschaltet. Die Zeitdauer von 4 Minuten recht aus, daß die Bedienungsperson die Anzeigen der einzelnen Baugruppen bezüglich der benötigten Daten ablesen und beim Zurückkehren der Netzspannung die Programmierstufe 11 betätigen kann. Aufgabe des Speichers.1 ist die Speicherung der von der Programmkarte eingeschriebenen Information bis zum Ende des Zählvorganges. Im vorliegenden Fall ist eine Speicherung von maximal B bit erforderlich. Die Aufgabe des Komparator 2 liegt im Vergleichen der in den Speicher 1 eingeschriebenen binären Zahl mit dem Inhalt des Reihenzählers 3. Der Reihenzähler 3 zählt die Impulse, die von dem an der Hauptwelle der Flachkulierwirkmaschine angeordneten Rlhllb I if ' '
-4- 261 053
Im vorliegenden Beispiel wurde als Reihenzähler 3 ein binärer, asynchroner Vorwärtszähler eingesetzt.
Die das Zählen verbietende und zulassende Stufe 4 dient zum Verbieten der von der rotierenden Hauptwelle der Flachkuüerwirkmaschine im Notfall ankommenden Impulse, urn diese später wieder zuzulassen. Dies wird dann notwendig, wenn sich die Flachkulierwirkmaschine nach einer bestimmten neuen Programmreihe einstellt, zum Beispiel bei der Einstellung zum Zunehmen. Diese Einstellung erfordert nämlich eine gewisse Zeit, und inzwischen soll nicht gestrickt werden. Da jedoch die Hauptwelle der Flachkuüerwirkmaschine weiter rotiert, werden Reihenimpulse am Eingang der das Zählen verbietenden und zulassenden Stufe 4 erzeugt. Wurden diese Impulse auch den Reihenzähler erreichen, würde die Flachkulierwirkmaschine nicht programmgemäß stricken. Aus dieäem Grund ist es erforderlich, daß während des Deckens (z. B. Abnehmen oder Zunehmen) diese Impulse verboten werden.
Am Ausgang des UND-Gatters B erscheint das Ausgangssignal dann, wenn an allen fünf Eingängen ein Signal vorhanden ist, wenn also die Maschine die vorgesehene Anzahl von Reihen nach der vorgeschriebenen Programmreihe abgestrickt hat.
Die Programmbeendigungsstufe 6 hat im beschriebenen Beispiel mehrere Aufgaben, und zwar:
„Löschen" (mit Verzögerung), „Verbieten" („Zulassen") und Ansteuerung des Leistungsverstärkers 14. Ein „Löschen" wird nach dem Auslesen aller Programmreihen notwendig. Die Stufe 6 löscht den Inhalt des Speichers 1 und des Reihenzählers 3 nach Ablaufen der Programmreihe, selbstverständlich mit einer gewissen Verzögerung, da die mechanischen Teile erst mit einer gewissen Verzögerung den Schaltvofgängen der Elektronik folgen können. Es ist vorteilhaft, wenn das Löschen auch von Hand am Programmende möglich ist.
Zur Vermeidung des Einschreibens einer eventuellen nachträglichen falschen Information ist die Funktion „Verbieten" erforderlich. Die Stufe 6 verbietet das Einschreiben weiterer Daten in den Speicher 1 nach dem Einschreiben der gewünschten Daten in den Speicher 1, so daß der Programmausleser 7 blockiert oder „verboten" ist. Natürlich kann das „Verbieten" auch unmittelbar beim Speicher 1 erfolgen. Die Stufe 6 liefert über den Leistungsverstärker 14 ein Signal an den ν Programmschrittmacher zwecks weiterer Betätigung durch die Programmkarte.
Die auf der Programmkarte festgehaltene, mit einer gegebenen Strickmethode und gleicher Maschenzahl zu strickenden Reihenzahl-Angabe gelangt über die Anpassungsstufe 9 und den Programmausleser 7 an den im gelöschten Zustand befindlichen Speicher 1. Der Ruhezustand des UND-Gatters 5 mit fünf Eingängen wird beendet, und das Gatter betätigt die Programmbeendigungsstufe 6, falls das Einschreiben in den Speicher 1 erfolgt. Solange kein Einschreiben erfolgt, liefert das UND-Gatter 5 einen ständigen Befehl zum Löschen an den Speicher 1, und zwar über die Stufe 6. Nach dem Einschreiben in den Speicher 1 verbietet die Stufe 6 mit einer Verzögerung von einigen Mikrosekunden aufgrund des vom UND-Gatter 5 eintreffenden Signals den Programmausleser 7, so daß eine eventuell falsche Information den Speicher 1 nicht mehr erreichen
kann. '
Der an der Hauptwelle der Flachkulierwirkmaschine vorgesehene Reihenimpulsgeber 8 liefert beim Abstricken einer jeden Reihe einen Impuls an die das Zählen verbietende und zulassende Stufe 4, der über die Anpassungsstufe 10 und die
Entprellungsstufe 15 zum binären Reihenzähler 3 gelangt. ♦
An den Eingängen des Komparators 2 treffen zum einen die aus dem Speicher 1 ausgelesenen und zum anderen die aus dem Reihenzähler 3 ausgelesenen, den binären Zahlen entsprechenden Signale ein. Das die Stufe 6 betätigende Signal erscheint am Ausgang des Komparators 2 durch das UND-Gatter 5 dann, wenn alle Bits am Eingang des Komparators 2 entsprechend den Stellenwerten einander gleich sind, das heißt, wenn die abgestrickte Reihenzahl mit der der einprogrammierten übereinstimmt Dann wird die Stufe 6 wirksam, die den Speicher 1 und den Reihenzähler 3 löscht, damit der gesamte Vorgang wieder von vorn, natürlich mit dem folgenden Kartenprogramm, beginnen kann. Die zum folgenden Kartenprogramm notwendige Programmverschiebung erfolgt auch durch die Stufe 6 über den Leistungsverstärker 14.
Als Vorteile der erfindungsgemäßen Datenspeicher- und Zählereinheit seien die zuverlässige Betätigung, die lange Lebensdauer, die Geräuschlosigkeit, der verhältnismäßig niedrige Energieverbrauch und der einfache Aufbau genannt.
Claims (7)
- -Z- 261 053 2Erfindungsansprüche; '1. Datenspeicher- und Zählereinheit, insbesondere für Flachkulierwirkmaschinen, bei denen sie zum Abzählen der gestrickten Reihen und zur Betätigung des Programmverschiebers nach erfolgtem Abstricken einer bestimmten Anzahl von Reihen aufgrund einer vorgegebenen Programmreihe mit einer Bindeart und Maschenzahl entsprechend der Programmreihe dient, wobei die Angabe der Zahl der nach dem Programm zu strickenden Reihen von einem Programmausleser einerseits undv die Zahl der abgestrickten Reihen von einem Reihenimpulsgeber andererseits an die Datenspeicher- und Zählereinheit ι signalisiert wird, gekennzeichnet dadurch, daß seine Hauptbaugruppen ein' Speicher mit Einschreib- und Auslesemöglichkeit (1), ein komparator (2), ein Reihenzähler (3), eine das Zählen verbietende und zulassende Stufe (4), ein UND-Gatter (5) und eine Programmbeendigungsstufe (6) sind, daß zum einen der Programmausleser (7) an die Emschreibeeingänge des Speichers (1) und die Leseausgänge des Speichers (1) an die Komparatoreingänge angeschlossen sind, während zum anderen der Reihenimpulsgeber (8f mit dem Eingang der das Zählen verbietenden und zulassenden Stufe (4) verbunden ist, deren Ausgang am Eingang des Reihenzählers (3) liegt, daß die Ausgänge des Reihenzählers (3) an die Eingänge des Komparators (2) angeschlossen sind und die Ausgänge des !Comparators (2) an den Eingängen des .UND-Gatters (5) liegen, während der Ausgang des UND-Gatters (5) an den Eingang der Programmbeendigungsstufe (6) angeschlossen ist, und daß die Programmbeendigungsstufe (6) mit dem Programmausleser (7), dem das Einschreiben zulassenden Eingang des Speichers (1), dem Reihenzähler (3) und unmittelbar oder über einen Leistungsverstärker (14) mit dem Programmverschieber in Verbindung steht.
- 2. Datenspeicher- und Zählereinheit nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen dem Programmausleser (7) und dem Speicher (1) eine Anpassungsstufe (9), zweckmäßig mit optoelektrischer Kopplung vorgesehen is^. , ·
- 3. Datenspeicher- und Zählereinheit nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen der das Zählen verbietenden und zulassenden Stufe (4) und dem Reihenzähler (3) eine Anpassungsstufe (10) vorgesehen ist.
- 4. Datenspeicher- und Zählereinheit nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen der das Zählen verbietenden und zulassenden Stufe (4) und dem Reihenzähler (3) eine Entprellstufe (15) vorgesehen ist.
- 5. Datenspeicher- und Zählereinheit nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß dem Speicher (1) eine von Hand betätigbare Programmierstufe (11) zugeordnet ist. ' .
- 6. Datenspeicher- und Zählereinheit nach Punkt 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die für ihre Stromversorgung vorgesehene Speiseeinheit (12) mit einer einen zeitweiligen Datenerhalt bewirkenden Einheit und eine Ersatzstromquelle enthaltenden Stufe (13) ausgestattet ist.
- 7. Datenspeicher- und Zählereinheit nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß die den zeitweiligen Datenschutz bewirkende Einheit aus einer die Zeitdauer des Netzspannungsausfalls wahrnehmenden Fühlereinheit (17), einem Schnellschalter (18), einem Leistungsschalter (19) und einer stromrichtungsabhängigen Sperrschaltung (20) besteht, daß die Ersatzstromquelle über den Leistungsschalter (19) und die Sperrschaltung (20) an das die Baugruppen der Einheit speisende Netz angeschlossen : ist, und daß der Steuereingang des Leistungsschalters (19) über den Schnellschalter (18) mit der die Zeitdauer eines Netzspannungsausfalls erfassenden Fühlereinheit (17) verbunden ist.Hierzu 1 Seite Zeichnung
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