DD222373A1 - Handmontagedecke - Google Patents

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DD222373A1
DD222373A1 DD25864483A DD25864483A DD222373A1 DD 222373 A1 DD222373 A1 DD 222373A1 DD 25864483 A DD25864483 A DD 25864483A DD 25864483 A DD25864483 A DD 25864483A DD 222373 A1 DD222373 A1 DD 222373A1
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ceiling
concrete
construction
prestressing
pressure
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DD25864483A
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Ulrich Reichelt
Horst Steinbrecht
Joachim Mann
Hans Wiese
Horst Schlage
Werner Schwanebeck
Original Assignee
Inst Stahlbeton
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Abstract

Die Erfindung loest die Aufgabe, die Vorteile des Spannbetons bezueglich der Materialoekonomie bei Handmontagedecken durchzusetzen. Die Loesung wird erreicht durch eine Verbundkonstruktion von Zug- und Druckspannung aufnehmenden Deckenteilen, wobei die tragende Funktion nicht nur durch eigens dafuer berechnete Balken uebernommen wird sondern dadurch, dass erfindungsgemaess Zug- und Druckzone der Decke ihrer Funktion gemaess zur Loesung der Tragfaehigkeit herangezogen wurden. Waehrend zur Aufnahme der Zugkraefte eine materialoekonomische Spannstahlkonstruktion eingesetzt wird, nehmen modifizierte druckstabile Fuellkoerper gemeinsam mit den auf dem Spannstahlzugstab und zwischen den Fuellkoerpern eingebrachten Ortbetonfuellung die Druckspannung auf. Fig. 1

Description

-3-258 644 2
ι
Schalungen entfallen. Zusätzliche Druck-oder Druckverteilungsschichten auf der Spannbetonhandmontagerippendecke entfallen. Der Verbund der einzelnen Verbundelemente beruht allein auf der gegenseitigen Materialhaftung. Schubbewehrung und Verbundstähle sind nicht erforderlich. Die Komplettierung der Decke erfolgt nach gebräuchlichen Verfahren.

Claims (1)

  1. -2- 258 644 2
    Erfindungsanspruch: '
    Handmontagedecke auf Spannbetonbasis zum Einsatz bei Neubauten und Rekonstruktionen im Wohnungs-, Gesellschaftsund leichten Industriebau, gekennzeichnet durch rechteckige Spannbetonzugstäbe (1), die in gleichmäßigen Abständen und parallel zueinander auf tragende Wände aufgelegt sind, durch auf den Spannbetonzugstäben (1) aufliegende'druckstabile und an der Seite mit Riffelp/cfil (6) versehene Deckenfüllkörper (2), an deren jeweils einer Stirnseite an Ober- und Seitenkante eine Ausnehmung (5) angeordnet ist, durch zwischen den mit Riffelprofilen (6) versehenen Seiten der Deckenfüllkörper (2) und der Oberseite der Spannbetonzugstäbe (1 (angeordnete Ortbetonrippen (3) und durch in den Ausnehmungen (5) angeordnete Ortbetonschlösser (4), wobei die Ortbetonrippen (3) und die Ortbetonschlösser (4) bündig mit der Oberseite der Deckenfüllkörper (2) abschließen.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen "
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Handmontagedecke auf Spannbetonbasis zum Einsatz bei Neubauten und Rekonstruktionen im Wohnungs-, Gesellschaftsund leichten Industriebau.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Bei der Projektierung undHerstellung von Fertigteilen aus Stahlbeton für den konstruktiven Ingenieurbau geht die technische Entwicklung in Richtung leichter und materialökonomischer Konstruktionen überwiegend durch den Einsatz von Spannbeton. Während für Bauwerke/die nach industriellen Herstellungsmethoden gefertigt werden, diese Entwicklung sehr weit vorangeschritten ist, sind die genannten Vorzüge des Spannbetons bei Bauwerken in traditioneller Bauweise noch weitgehend ungenutzt. Das betrifft insbesondere den Bereich der Handmontagedecke.
    Nach TGL 22823/01/02/04 ist eine Deckenkonstruktion bekannt, bei der neben schlaffer Bewehrung Spannstahl zum Einsatz kommt, die Spannkeramikdecke. Bei dieser Decke werden aus verlorenen keramischen Schalungskörpern, Zementmörtel oder Beton und Spannstahl sogenannte Spannbretter hergestellt, die als Zugbewehrung in eine über keramische, statisch unbelastete Füll- und Formenkörper gefertigte Rippendecke eingefügt werden. Diese Spannbretter weisen einen unregelmäßigen Querschnitt auf, sie sind flüglig und nur in der Lage, bis 50% der dem Spannstahl zugeordneten Vorspannung aufzunehmen. Die bei Belastung der Decke auftretenden Zugkräfte werden von den Keramikspannbrettern aufgenommen, während die Druckkräfte vollständig von der aufgebrachten bewehrten Ortbetonplatte mit ihren Rippen aufgenommen werden. Sämtliche für die Deckenkonstruktion eingesetzten Füllkörper übernehmen keine statische Funktion.
    Ziel der Erfindung I
    Vermeidung der aufgezeigten Nachteile, wie ungenügende Materialausnutzung durch verlorene Füll- und Schalungskörper und Erreichen einer Stahleinsparung durch Ausnutzung der dem Stahl eigenen Vorspannkraft.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Zur Erfüllung der Zielstellung wjrd die technische Aufgabe gestellt, eine Spannbetonhandmontagerippendecke zu entwickein, bei der die dem Spannstahl eigene Vorspannung vollständig ausgenutzt werden kann und bei der alle Fertigteile und erforderlichen monolithischen Bauteile vollständig zur Erfüllung ihrer statischen Aufgabe herangezogen werden. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß an der Seite mit Riffelprofilen versehene druckstabile Deckenfüllkörper, an deren jeweils einer Stirnseite an Ober- und Seitenkante eine Ausnehmung angeordnet ist, auf vorgefertigten rechteckigen und auftragenden Wänden gelagerten Spannbetonzugstäben liegen. Die Zwischenräume zwischen den Seiten der Füllkörper und der Oberseite der Spannbetonzugstäbe sowie die Ausnehmungen an den Füllkörpern sind mit druckfestem Beton definierter Druckfestigkeit bündig mit der Oberseite der Füllkörper ausgefüllt. Der Querschnitt eines Spannbetonzugstabes wird durch die aufzunehmende Zugspannung der im vorgesehenen Abstand nebeneinanderliegenden Spannstähle und deren vorgeschriebener Betondecküng bestimmt. Dadurch wird erreicht, daß der Spannbetonzugstab gemeinsam mit der Ortbetonrippe einen Tragbalken bildet. Der Spannbetonzugstab nimmt alle unterhalb der Nullinie bei Belastung der Deckenkonstruktion auftretenden Zugkräfte auf. Die auftretenden Druckkräfte oberhalb der Nullinie der Konstruktion werden von der monolithisch eingebrachten Betonrippe in Verbindung mit den druckstabilen Deckenfüllkörpern aufgenommen, wobei der in die Ausnehmungen der Füllkörper eingebrachte Ortbeton als Ortbetopschloß wirkt. Infolge der gemeinsamen Aufnahme der Druckkräfte durch Ortbeton und Füllkörper entfällt die bei bekannten Handmontagedecken übliche bewehrte Druckverteilungsbetonschicht. V '
    Ausführungsbeispiel .
    Die Erfindung wird im Folgenden an einem Ausführungsbeispiel erläutert. ·
    Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen '
    Figur 1: eine Ansicht der Deckenkonstruktion .
    Figur 2: vergrößerte Ansicht der druckstabilen Füllkörper
    Figur 3: Schnitt A-Adurch Figur2. ,
    Zum Aufbau einer neuen Geschoßdecke bei einer Wohnungsrekonstruktion sind von tragender zu tragender Wand rechteckige, auf der Flachseite aufliegend, Spannbetonzugstäbe 1 im Achsabstand von 500 mm angeordnet, auf die druckstabile und an der Seite mit Riffelprofil 6 versehene Deckenfüllkörper 2 aufgelegt sind, an deren jeweils einer Stirnseite an Ober- und Seitenkante eine Ausnehmung 5 angeordnet ist. Der Raum über dem Spannbetonzugbalken 1 und zwischen den mit Riffelprofil 6 versehenen Seiten der Deckenfüllkörper 2 sowie die Ausnehmungen 5 der Deckenfüllkörper 2 sind bündig mit der Oberseite der Deckenfüllkörper 2 mit Ortbeton verfüllt, so daß der Ortbeton zwischen den Deckenfüllkörpern 2 eine Ortbetonrippe 3 und die Betonfüllung in den Ausnehmungen ein Ortbetonschloß 4 darstellt.
    Diese Verbundkonstruktion ist eine den maximalen Lastfällen des Wohnungs-, Gesellschafts- und leichten Industriebaues entsprechende Raumdecke mit einer maximalen Spannweite von 7200 mm. Die Vorteile dieser Handmontagedecke in der sehr leichten und höchsten materialökonomischen Anforderungen genügenden Ausführung bestehen in einem äußerst rationellen Einsatz aller Bauteile, da jedem Teil innerhalb des Verbundes eine statische Funktion zugeordnet ist und Hilfs- oder verlorene
DD25864483A 1983-12-27 1983-12-27 Handmontagedecke DD222373B1 (de)

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DD222373A1 true DD222373A1 (de) 1985-05-15
DD222373B1 DD222373B1 (de) 1987-02-11

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003083232A1 (en) * 2002-03-08 2003-10-09 Mara-Institut D.O.O. Doubly prestressed roof-ceiling construction with grid flat-soffit for extremely large spans

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003083232A1 (en) * 2002-03-08 2003-10-09 Mara-Institut D.O.O. Doubly prestressed roof-ceiling construction with grid flat-soffit for extremely large spans
HRP20020208B1 (en) * 2002-03-08 2011-02-28 Mara-Institut D.O.O. Doubly prestressed roof-ceiling construction with grid flat soffit for extremely large spans

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