DD223123A1 - Hydraulische oder pneumatische hubvorrichtung mit absenksicherung - Google Patents
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Abstract
Die hydraulische oder pneumatische Hubvorrichtung findet in solchen Systemen Anwendung, die mit einer Absenksicherung versehen sein muessen. Die technische Loesung wird vorzugsweise an einem Spezialfahrzeug verwendet, das schwere Lasten anhebt, transportiert und absetzt. Aufgabe der Erfindung ist es, eine hydraulische oder pneumatische Hubvorrichtung mit Absenksicherung zu schaffen, die von einem Arbeitskreislauf beaufschlagt wird, in der gewuenschten Endstellung eine Last traegt, ohne dass dabei diese Last auf das Hydraulik- oder Pneumatiksystem einwirkt. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass das Hydraulik-/Pneumatiksystem direkt mit Hubhebeln oder mit einer Hubtraverse verbunden ist. In der Hubtraverse ist ein Bolzen eines Hubtraversengelenks befestigt. Auf dem Bolzen sind ein oder mehrere obere Hubhebel mit Abstuetzvorrichtungen und ein oder mehrere untere Hubhebel mit Abstuetzvorrichtungen angeordnet. Fig. 3
Description
h .ΊΓ i t e 1 der Erfindung
Hydraulische oder pneumatische Hubvorrichtung mit Absenksicherung
^ Anwendungsgebiet der Erfindung
Die technische Lösung findet Anwendung in pneumatischen oder hydraulischen Systemen, bei denen eine Absenksicherung notwendig ist· Diese· Erfindung wird vorzugsweise an einem Spezialfahrzeug verwendet, das schwere Lasten anhebt, transportiert und absetzt·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
/-- Die Sicherung an hydraulischen oder pneumatischen Systemen, w die ein ungewolltes Absenken verhindert, kann manuell oder mit -""·". Hilfe von Steuersystemen (pneumatisch, hydraulisch, elektrisch oder mechanisch) erfolgen. Eine manuell betätigte Sicherung wird in (DD, B 60 P, 1/16 128187) beschrieben. Dabei wird zwischen Kolbenstangenkopf und Kolbengehäuse auf die Kolbenstange ein mit einer Klemmvorrichtung versehene u-förmige Sicherung aufgesetzt· Zur Entsicherung des Arbeitszylinders muß die Sicherung manuell entfernt werden· Eine andere Sicherung der o. g. Systeme (DE, OS, B 66 P, 17/00, 2042643) besteht aus einem dem Arbeitszylinder parallelgeschalteten Sicherungsgestänge. Dabei wird bei ungewollter Abwärtsbewegung ein Kraftschluß zwischen einem Klemmring und der Sicherungsstange bewirkt. Bei gewollter Abwärtsbewegung muß der Klemmring, zur Freigabe der Sicherungsstange, durch einen hydrau-
lischen oder, pneiaiiatischen Hilf skreis angesteuert werden·
Die bekannten technischen Lösungen weisen folgende Mangel auf, die durch die Erfindung beseitigt werden:
- kein fOO %iger Ausschluß der Unfallgefahr -zusätzlicher Fertigungsaufwand · „- .
- erhöhter Bedienaufwand für die Betätigung der Sicherungseinrichtung .· y
- die Störanfälligkeit ist erheblich
Ziel d e r E r f i η d u η g ..
Der nützliche Effekt, der bei der Anwendung der Erfindung im Vergleich zu den bereits bekannten Lösungen eintritt, besteht darin, daß die Absenksicherung des Hydraulik-ZPneumatiksystems keine extra Bedienung erfordert /und die Störanfälligkeit und Unfailgefahr zum größten Teil ausgeschlossen sind·
D a r 1 e g u η g . d e s W1. e sen s der E r f i η dung . '-.' . . ~ '.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine hydraulische oder pneumatische Hubvorrichtung mit Absenksicherung zu schaffen, die Ton einem Arbeitskreislauf beaufschlagt wird, in der gewünschten Endstellung ohne abzusinken eine Last trägt,.und daß dabei diese Last nicht auf das Hydraulik- oder Pneumatiksystem einwirkt* ' '.. . ' '
Die bereits bekannten Lösungen weisen folgende technische Ursachen der Mangel auf, die durch die Erfindung beseitigt werden: / · ·'..' ' ·
- keine Betätigung der Sicherung vom Pahr- oder Bedienstand
- eine zusätzliche Baugruppe - Sicherungsmechanismus mit separater Betätigungseinrichtung - ist erforderlich
- zusätzlicher Aufwand an Steuerungstechnik ist notwendig
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Hydraulik-/Pneumatiksystem direkt mit Hubhebeln oder mit einer Hubtraverse verbunden ist· In der Hubtraverse ist ein Bolzen eines Hubtraversengelenks befestigt· Auf dem Bolzen sind ein oder mehrere obere Hubhebel mit Abstützvorrichtungen und ein oder mehrere untere Hubhebel mit Abstützvorrichtungen angeordnet . ' ' .. .
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Hubhebel aus einer geknickten Stellung in eine überknickte Stellung gebracht werden· Dabei werden die Hubhebel so weit bewegt, daß die durch die Gelenke der unteren und oberen Hubhebel gehende gemeinsame Kraftwirkungslinie durch das Hubtraversen- oder mittlere Gelenk überschnitten wird· Die Abstützflächen liegen aufeinander und übernehmen die last·
Durch einen entstandenen Hebel 2, zwischen der Kraftflußrichtung vom oberen zum unteren Gelenk der Hubhebel und dem mittleren Gelenk, ist eine Absenksicherung gebildet· Das Hydraulik-/Pneumatiksystem ist jetzt entlastet mit der Hubtraverse oder den Hubhebeln verbunden·
In nachfolgenden Ausführungsbeispielen wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen: . .
Pig· 1: Teil der Hubvorrichtung mit Absenksicherung in geknickter Stellung zu Beginn des Hubvorgangs mit di-. ^ rekter Krafteinwirkung auf die Hubhebel
Pig· 2: Teil der Hubvorrichtung mit Absenksicherung am Ende des Hubvorgangs; die Hubhebel, sind über eine Hubtra-
verse mit dem Hydraulü:-/Pnetmati3£:system verbunden Pig. 3J Spezialfahrzeug mit gesicherter Hubvorrichtung Hubvorrichtung; mit Sicherung im Ruhezustand:
Yon dem Hydraulik-/Pneumatilcsysteni 7 wird die Hubtraverse 6 betätigt· In der Hubtraverse 6 ist der Bolzen des Hubtraversengelenks 13 £est angebracht. Auf diesen Bolzen des Hubtraversengelenks 13 sind ein oberer und zwei untere Hubhebel 10,5 aufgesteckt. An den Hubhebeln 10,5 sind Abstützplatten 11 angebracht· Zur Verbindung mit dem Hubrahmen 4 besitzt der obere Hubhebel 10 das Gelenk 12. Mit dem Gelenk 14 werden die untersten Hubhebel 5 am Hauptrahmen 1 befestigt·
Hubvorrichtung mit Sicherung im Betriebszustand und im Zusammenwirken ndt einem Spezialfahrzeug;
Es handelt sich um ein Spezialanhängerfahrzeug, das zum iUransport von auf JUßen stehenden Ladeplattformen gedacht ist. Dazu ist am Hänger die Hubvorrichtung angeordnet, die in zwei Arbeitssteliungen, das Unterfahren und den Transport der ladeplattform ermöglicht. ^ , . .
- Unterfahren · .
f · .- .'" ' - : '' -.''
Hierzu wird durch das Einknicken der Hubhebel 5 und 10 der Hubrahmen 4 in die unterste Stellung gebracht.
- Anheben in Iransportstellung
Der doppelt wirkende Arbeitszylinder des Hydraulik-/Pneumatiksystems wird kolbenbodenseitig mit Druck beaufschlagt. Durch die Kolbenstange werden über die Hubtraverse 6 die Hubhebel 5 und 10 aus der geknickten Stellung herausgedrückt. Dabei werden die Hubhebel 5 und 10 so weit bewegt, daß die gemeinsame Kraftwirkungslinie der Gelenke 1.2, 13, 14 durch das Hubtraversengelenk 13 überschritten wird. Die
auf dem Hubrahmen 4 ruhende Last wird somit auf die Abstützflächen 11 abgesetzt· Durch den so entstandenen Hebel ac, Pig. 2, zwischen der Kraftflußrichtung vom Gelenk 12 zum Gelenk 14 und dem Hubtraversengelenk 13 ist ein ungewolltes Zurückklappen der Hubhebel 5 und 10 ausgeschlossen· Damit ist die auf dem Hubrahmen 4 ruhende Last in angehobener !Transport st ellung gegen ungewolltes Absenken gesichert abgestützt·
Eine Undefinierte Belastung des Arbeite Zylinders, beim Überknicken aus der gemeinsamen Kr aft wir kungs linie der Gel en Tee 12, 13» 14 bis zur Bemühung der Abstützflächen 11, wird durch eine geeignete Schaltung des Hydraulik-/Pneumatiksystems 7 ausgeschlossen· -
Im Ausführungsbeispiel nach Pig· 1 erfolgt eine direkte Krafteinwirkung auf die Hubhebel 5 und 10'durch das Hydraulik-/ Pneumatiksystem 7·
Claims (1)
- Brfindungsanspruch!•.Hydraulische oder pneumatische Hubvorrichtung mit Absenksicherung d ad u r eh g e k e η η ζ e i c h η e t, daß das Hydraulik-/Pneumatiksystem (7) mit Hubhebeln (5) und(10) oder mit einer Hubtraverse (6) verbunden ist, in der von Leinem Hubtraversengelenk (13) ein Bolzen befestigt ist, auf dem ein oder mehrere obere Hubhebel (10) mit AbstiitzvorrichtTingen (11) und ein oder mehrere untere Hubhebel (5) mit Abstützvorrichtungen (11) angeordnet sind.2· Hydraulische oder pneumatische Hubvorrichtung nach Punkt 1 :d a du r c h g e k e η η ze ic h net, daß die Hubhebel (5) und (10) aus einer gedickten Stellung so weit über eine gemeinsame Eraftwirkungslinie der Gelenke 02, 13» 14) hinaus bewegt werden, daß die Abstützvorrichtungen(11) aufeinander liegen, ein Hebel x, uöd dadurch eine Absenksicherung, entsteht und das Hydraulik-/Pneumatiksystem (7) mit der Hubtraverse (6) oder den Hubhebeln (5) und (10) entlastet verbunden ist·Hier2u„3„..Seiten Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD25932884A DD223123B1 (de) | 1984-01-11 | 1984-01-11 | Hydraulische oder pneumatische hubvorrichtung mit absenksicherung |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD223123A1 true DD223123A1 (de) | 1985-06-05 |
| DD223123B1 DD223123B1 (de) | 1989-09-27 |
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ID=5554104
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|---|---|---|---|
| DD25932884A DD223123B1 (de) | 1984-01-11 | 1984-01-11 | Hydraulische oder pneumatische hubvorrichtung mit absenksicherung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD223123B1 (de) |
-
1984
- 1984-01-11 DD DD25932884A patent/DD223123B1/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD223123B1 (de) | 1989-09-27 |
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