DD223214A1 - Anordnung zur vorwaermung der brennkammer eines naturumlauf-dampferzeugers - Google Patents

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DD223214A1
DD223214A1 DD25976084A DD25976084A DD223214A1 DD 223214 A1 DD223214 A1 DD 223214A1 DD 25976084 A DD25976084 A DD 25976084A DD 25976084 A DD25976084 A DD 25976084A DD 223214 A1 DD223214 A1 DD 223214A1
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DD
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combustion chamber
steam
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steam generator
siederohrsystem
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DD25976084A
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English (en)
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Inventor
Friedrich Bude
Dieter Koritz
Kurt Stroeer
Peter Hammer
Horst Kulpa
Guenter Roeder
Original Assignee
Luebbenau Vetschau Kraftwerke
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Vorwaermung der Brennkammer eines Naturumlauf-Dampferzeugers, wobei in das Siederohrsystem eine absperrbare Fremddampf-Leitung eingebunden ist. Dabei soll der Fremddampf so steuerbar in das Siederohrsystem eingebracht werden, dass eine sektionsweise kontrollierte Bestroemung erreichbar ist. Dies wird dadurch erreicht, dass die absperrbare Fremddampf-Leitung mit einem Ablasssammler angeordneten Duesenrohr verbunden ist und die Ablassleitungen zu den Rohrwaenden des Siederohrsystems mit Absperrelementen versehen sind. Figur

Description

Titel der Erfindung
Anordnung ,zur . Vorwärmung der Brennkammer eines. Naturumlauf-Darapferzeugers . ,
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Vorwärmung der Brennkammer eines Natururalauf-Dampferzeugers zur Senkung des Verbrauches von hochwertigem Zündbrennstoff«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur Einsparung an hochwertigem Zündbrennstoff zum schonenden Anfahren mit langsamen gesteuertein Vorwärmen,vor allem dickwandiger Bauteile, insbesondere von Sammlern und Trommel (gerade im unteren Temperaturbereich), und zum . zügigerem Anfahren der Dampferzeuger, insbesondere beim schnellen Zuschalten der Mühlen bei Staubzündfeuerung (Staubeinsparung), ist es bekannt, die Kesseltrommel, das Verdampfe! system oder den Zwischenüberhitzer mit Fremdenergie,vie '//arnuvasser, Dampf oder Elektroenergie, zu' beaufschlagen.
Diese Verfahrensweise weist jedoch folgende Mangel auf: g) Es. erfolgt keine gleichmäßige Trommelvonvä rmung.
b) Durch die Fremdenergieeinspeisung erfolgt nur eine unkontrollierte 3eströmung des Systems.
c) Eine Vielzahl von Einspeisestellen sind erforderlich.
d) Durch die Entwässerung des Systems zur Tromraelwasserstaridsteuerung treten hohe Energieverluste ein«
e) Die Einspeisung in jede Verdampfersektiqn ist auf Grund des sich gegenseitigen Anstoßens der- Sammler nicht mög-
; /": lieh. ' !" ; . !
f) Der apperative Aufwand ist sehr groß,
g) Die Einspeisungen sind nur mit entsprechender Genehmigung, der Behinderung bei Reparaturen, hohen Äuslegungsparametern, Dehnungsprobleme'n usvv» erreichbare
Es ist weiterhin bekannt, zur Verringerung des Zündbrennerbetriebes, aus dem Verdampfersystem eine minimale Menge' an Sattwässer und Naßdampf abzuführen, um die erzeugte Brennkammerwärme durch Wärmestau im Wasser-Dampf-System maximal zu nutzen. Obwohl eine Verringerung des Zündbrennerbetriebes erzielbar ist j bedarf es noch langer Anfahrzeiten und Energieverluste sowie einen aufwendigen Anfahrbetrieb. Insbesondene beim späteren erforderlichen Nachspeisen in die Trommel treten Therraoschocks auf. Es besteht die Gefahr der örtlichen' Überhitzung nicht gefüllter Siederohre bei Waridberührung durch die ,Zündflammen« -
Zur Verkürzung der Anfahrzext und damit Einsparung an Zündbrennstoff 'ist schon vorgeschlagen worden, das Eeoncmiser-Rohrsystem mit Fremddampf zu beströmen und . diesen unter Ein-· haltung des Trommel-Normalwasserstandes wieder abzuführen. Auch hier treten wieder die bereits angeführten Nachteile, insbesondere die Energieverluste, ein»
Zur Vorwärmung der Brennkammer und damit Verringerung des Zündbrennerbetriebes ist es bekannt, heißluft oder Rauchgase des Nachbar-Dampferzeugers in den anzufahrenden Dampferzeuger einzublasen. Dadurch wird jedoch lediglich ein geringer Anteil an Wärmeenergie eingebracht, deren Haltung in der Brennkammer nur mit hohem Aufwand realisierbar ist»
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist, den Anfshrvorgang wesentlich zu verkürzen, Zündbrennstoff einzuspeisen und eine steuerbare Fremdenergie in das Siederohrsystem einzubringen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Fremddampf so steuerbar in das Siederohrsystem einzubringen, daß eine sektionsweise kontrollierte Beströmung erreichbar ist.
Dies wird dadurch erreicht, ι daß erfindungsgemäß-.die. absperr-' bare Freraddampf-Leitung mit einem in einem Ablaßsammler angeordneten Düsenrohr verbunden ist und die Ablaßleitungen zu den Rohrwanden des Slederohrsystems mit Absperrelementen versehen sind.
Ausführungsbeispiel
An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher erläutert, Die Zeichnung zeig't :
Fig. 1 und 2: den Dampf-Wässer-Kreislauf eines Naturumlauf-Dampferzeugers. . .
Das Siederohrsystem 1 weist für die Stirnwand die unteren Sammler 2 auf, die über'die AblaSleitung 3 mit dem Ablaß- ; sammler 4 verbunden ist. Der AblaSsammler 4 v/eist die Entwässerung 5 und die Absperrelemente δ auf. Entsprechend den weiteren Rahrwänden des Siederohrsystems 1 sind untere Sammler 2 und Ablaßleitungen 3 angeordnet. Die Trommel 9 weist das Fallrohrsystem 10 und die DampfÜberströmrohre 11 auf. In diesem Wasser-Dampf-Kreislauf stellt sich der Wasssrstand 16 unter der Sohle der Trommel 9 ein. In den AblaSsammler 4 ist über das' Düsenrohr 12 die Fremd- . dampfleitung 13 eingebunden, die das Absperrelement 14 auf- . χ Weist.
Das Düsenröhr 12 weist die Ausströmdüsen 15 auf, die entsprechend der Saramlerlänge und der erforderlichen Anfahrwärme angeordnet und bemessen sind« ·
Die Wirkungsweise ist folgende;
Vor Inbetriebnahme der Zündbrenneranlage erfolgt eine Vorwärmung des Siederohrsystems 1, indem entsprechend den Erforderhissen die Stirn- und/oder die Rückwand der Brennkammer vorgewärmt werden soll.
Dazu werden die entsprechenden Absperrelemente 6 bei geschlossener Entwässerung 5 geöffnet und das Absperrelement 14 der Fremddampfleitung 13 geöffnet. Der Fremddampf (Heiß- oder Satt-' dampf) gelangt über das Düsenrohr 12 in den Ablaßsammler 4 und von dort durch die Düsen 15 über die Ablaßleitung 3 in die unteren Sammler 2, Der Fremddampf gelangt entsprechend den Druckverhältnissen in das Siede- und Fallrohrsystem 1; 10, Ober die oberen Sammler 7 wird sich je nach Dampf- bzw, ·* Wärmemenge in den Einzelrohren des Siederohrsystems i ein natürlicher Uralauf über obere Sammler 7 und untere Sammler einstellen.fDadurch wird das Siederohrsystem ,1 gleichmäßig e rwa rm t. .
Durch die Volumenvergrößerung des eingespeisten Fremddarapfes steigt das Wasser vom. Wasserstand-in die Trommel.9 auf Normalwasserstand,, ' " - · '.· Durch Ausdampfen in dem Fallrohrsystem 10 und den Dampfäb- 1 führrohren 8 wird die Trommel 9 ebenfalls gleichmäßig vorgewärmt» Der Grad der Aufwärmung des Siederohrsystems 1 erfolgt durch gesteuerte Fremddampfeinspeisung in den Ablaß-, sammler 4 durch Verstellen des Absperreleinentes 14. Nach ausreichender Vorwärmung des Siederohrsystems 1 und damit der Brennkammer ist nach einem kurzzeitigen' Zünd-
. brennerbetrieb ie Brennkammer so angewärmt, daß die !^auptbrenneranlage in Betrieb genommen werden kann.
rt α . " ·
Ό- 5 -
Durch die Erfindung werden folgende Vorteile erreicht:
0·· Es werden Anfahr-Öl- oder Gasraengen eingespart.
1. Die Vorwärmung der Brennkammer ist entsprechend den Er- . fordernissen des Anfahrbetriebes sektionsweise steuerbar. .'.·
2. Bei Staubflammen als Zündflamme mit großvolumiger' Wärmeentbindung kann überhaupt erst schonend angefahren Werden,
3. Das Zuschalten der Mühle\ist schneller möglich; damit wird Anfahrstaubmenge gespart.
4. Der Aufwand ist sehr gering.
5» AlIe zusätzlichen erforderlichen Einrichtungen sind außerhalb des Dampferzeugers,
6. Das System ist vom Kesselbetrieb nach erfolgter Vorwärmung abkoppelbar* -
7* Die Anordnung gehört nicht zum überwachungspflichtigen Umfang. . t

Claims (2)

  1. V ,
    Erfindungsanspruch
    Anordnung zur Vorwärmung der Brennkammer 'eines Naturumlauf-Dampferzeugers, wobei in das Siederohrsystem eine absperrbare Fremddampf-Leitung eingebunden ist, gekennzeichnet dadurch, daß die .absperrbare Fremddampf-Leitung mit einem in einem Ablaßsamraler angeordneten Düsenrohr verbunden ist und die Ablaßleitunge'n zu den Rohrwänden des Siederohrsystems mit Absper^elementen versehen sind« . *
    Hie.fzu
  2. 2 Blatt Zeichnungen ^
DD25976084A 1984-02-01 1984-02-01 Anordnung zur vorwaermung der brennkammer eines naturumlauf-dampferzeugers DD223214B1 (de)

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