DD223460A1 - Vorrichtung zur ausschleusung und kuehlung fester rueckstaende aus druckvergasungsgeneratoren - Google Patents

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DD223460A1
DD223460A1 DD26268384A DD26268384A DD223460A1 DD 223460 A1 DD223460 A1 DD 223460A1 DD 26268384 A DD26268384 A DD 26268384A DD 26268384 A DD26268384 A DD 26268384A DD 223460 A1 DD223460 A1 DD 223460A1
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DD
German Democratic Republic
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ash
cooling
sluice
pressure
pressure gasification
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Application number
DD26268384A
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English (en)
Inventor
Ulrich Mueller
Fritz Weihrauch
Volker Wuerzner
Original Assignee
Freiberg Brennstoffinst
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ausschleusung und Kuehlung fester Rueckstaende aus Druckvergasungsgeneratoren der Kohleindustrie. Das Ziel besteht darin, einen Zuschlagstoff fuer die Bauindustrie zu gewinnen. Die Aufgabe der Erfindung ist es, mit bekannten Bauteilen eine trockene Asche aus dem Vergasungsprozess von Kohle zu gewinnen. Erfindungsgemaess sind dem Druckvergasungsgenerator zwei Ascheschleusen nachgeordnet, die mit einem Kuehlkreislauf gekoppelt sind. Die Ascheschleuse arbeitet wechselweise als Aufnahmebehaelter und als Kuehlkammer. Figur

Description

Titel der Erfindung
Vorrichtung zur Ausschleusung und Kühlung fester Rückstände aus Druckvergasungsgeneratoren
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung "betrifft eine Vorrichtung zur Ausschleusung und Kühlung fester Rückstände aus Druckvergasungsgeneratoren zur Verwendung dieser Rückstände in der Baustoffindustrie.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Entaschung der Druckvergasungsgeneratoren erfolgt zur Zeit über die Bauteile Ascheschleuse, Aschefallkammer, Kratzerrinne und Kratzerkette. Nach Zerkleinerung der Asche im Schlackebrecher wird die Asche über Aschespülrinne, Pumpeneinlaufschacht, Aschebreipumpe und Aschebreileitungen weiter transportiert. Die Förderung der Asche erfolgt in der Ascheschleuse und Aschefallkammer im trockenen Zustand, ab Kratzerrinne als Aschebrei,
Durch die Abtauchung der Aschefallkammer in der wassergefüllten Kratzerrinne wird der Eintritt von Luft in die Aschefallkammer und Ascheschleuse ausgeschlossen. J1Ur die große Zahl von erforderlichen Bauelementen sind erhebliche Investitionen und infolge des hohen Verschleißes einzelner Elemente auch beträchtliche Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung notwendig.
Eine Weit erent v/i cklung der Entaschung der Druckvergasungsgeneratoren v/ird in CS-PS 124 440 vorgeschlagen. Die kontinuierliche Ausschleusung der Asche aus einer wassergefüllten Ascheschleuse ist dadurch gekennzeich-net,
- daß die sonst ober- und unterhalb der Ascheschleuse vorhandenen Kegelverschlüsse nicht ausgeführt sind,
- daß in der Ascheschleuse unmittelbar unter dem Ascheeinlauf ein Schlackebrecher angeordnet ist,
- daß die sonst vorhandene Ent- und Bespannung der Ascheschleuse entfällt,
-daß die Ascheschleuse mit Druckfasseranschluß und Wasserstandsregelung ausgestattet ist,
- daß der Ascheaustrag über ein Austragsorgan, das in einem Rohrstück angeordnet ist, in eine drucklose As ehe spülrinne erfο Igt,
- daß das Austragsorgan durch den in der Ascheschleuse vorhandenen Aschestand gesteuert wird.
Eine andere, ebenfalls durch die Ausschleusung der Asche im feuchten Zustand gekennzeichnete Lösung ist in DD-YJT 116 259 dargelegt. Die Asche fällt aus dem Generator in einen.mit Wasser gefüllten Behälter, der direkt mit dem Generator'verbunden ist, und damit unter dem gleichen Druck steht. Der Ascheaustrag erfolgt durch Ausspülen über ein ventilloses, senkrechtes Rohr, das durch seine Bauhöhe den Vergasungsdruck ausgleicht. Eine weitere Lösung zur kontinuierlichen Entfernung von Asche aus einem unter Druck stehenden' "/asserbe-' halter ist in DE-OS 250 61 β 1 beschrieben. Unter dem Wasserbehälter, der unter dem Generatordruck steht und gegebenenfalls im Generatorunterteil realisiert sein kann, ist eine sogenannte Aufschwemmvorrichtung angeordnet, in der eine Druckverringerung und ein ständiger Austrag eines durch Siebtrennung gebildeten Peinasche-Wassergemisches über ein Drosselventil erfolgt. Bei
grobstückiger Schlacke kann über eine Schlackebrechvorrichtung eine Zerkleinerung erfolgen. Der Nachteil der derzeit existierenden Entaschungstechnologien besteht darin, daß sie der Gewinnung von in der Baustoffindustrie nutzbaren Aschen nicht Rechnung tragen. Der Austrag der Asche im Gemisch mit Wasser ist dafür nicht geeignet.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Veränderung des Ascheaustrages bei Druckvergasungsgeneratoren zur Gewinnung einer als Bauzuschlagstoff geeigneten Asche.
Darlegung des Vfesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, trockene Asche aus dem Druckvergasungsprozeß zu gewinnen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dem Druckvergasungsgenerator zwei Ascheschleusen .nachgeschalt et sind, die nach der Entspannung als Kühlkammer wirken.
Die Ascheschleuse nimmt die beim Vergasungsprozeß anfallende heiße Asche auf. Die Ascheschleuse ist an das Be- und Entspannungssystem und an den Kühlkreislauf angeschlossen. Sie ist mit je einem Verschluß an der Eingangs- und Ausgangsseite versehen. Im unteren Teil besitzt die Ascheschleuse Eintrittsöffnungen für das Kühlgas. Diese Eintrittsöffnungen sind so angeordnet, daß eine optimale Durchströmung der Schüttung gegeben ist. Das Kühlgas tritt am Kopf der Ascheschleuse aus, lach Verlassen der Ascheschleuse wird das Kühlgas gegebenenfalls durch einen Zyklon zur Staubabscheidung geleitet, anschließend in einem Kühler gekühlt und über ein Gebläse der Ascheschleuse wieder zugeführt. Fahrend die eine Schleuse als Kühlkammer arbeitet, nimmt die andere Schleuse die heiße Asche auf. Nachdem die Schleuse mit Asche gefüllt ist, erfolgt der Punk-
tionswechsel der Schleusen. ,
Die gelrühlte Asche wird1 über ein Band der Klassierung zugeführt. Hier wird die Asche auf das von der Baustoffindustrie gewünschte KörnungsSpektrum eingestellt. Erforderlichenfalls kann die grobe Fraktion einer Zerkleinerung unterworfen werden.
Die Kühlung kann durch Stickstoff,'Rauchgas oder andere zur Verfügung stehende Inertgasgemische erfolgen. Durch den wechselweisen Betrieb der zwei Schleusen kann das bei der Entspannung der einen Schleuse anfallende Gas zur Bespannung der zweiten Schleuse verwendet werden. Der Anfall an Entspannungsgas kann dadurch vermindert werden. '
Ausführüngsbeispiel
Die erfindungsgemäße Torrichtung arbeitet folgendermaßen.
Die aus dem Druckvergasungsgenerator ausgetragene heiße Asche fällt durch den geöffneten oberen "Verschluß 8 zwischen Druckvergasungsgenerator und erster Ascheschleuse 2 in die Ascheschleuse. Reicht die Asche bis an die obere Strahlenschranke 12, wird der obere Verschluß 8 zum Druckvergasungsgenerator geschlossen und damit dieser von der Ascheschleuse 2 getrennt. Nachdem das Ventil der Bespannungsleitung des Be- und Entspannungssyst ems 3 geschlossen wurde, wird durch Öffnen der Verbindungsleitung zur zweiten Ascheschleuse 2 der Druckausgleich herbeigeführt. Anschließend wird die Verbindungsleitung geschlossen. Es erfolgt für beide Ascheschleusen 2 eine Dichtheitsprüfung durch Kontrolle der Druckkonstanz in den Ascheschleusen 2. Wenn die Dichtheit der Ascheschleusen 2 gegeben ist, wird durch Öffnen der Entspannungsleitung der Druck in der ersten Ascheschleuse 2-bis auf den Druck im Kühlgaskreislauf 4 abgesenkt. !Tun werden nach Schließen
ο ο
der Entspannungsleitung das Austritts- und Eintrittsventil für den Kühlgaskreislauf 4 geöffnet. Die Asche wird gekühlt. '
Nach der Dichtheitsprüfung wird an der zweiten Ascheschleuse 2 das Bespannungsventil geöffnet und die Ascheschleuse "bis auf Generatordruck bespannt. Wenn der Generatordruck erreicht ist, wird der Verschluß 8 zv/ischen Generator 1 und zweiter Ascheschleuse 2 geöffnet und die aus dem Druckvergasungsgenerator ausgetragene heiße Asche fällt nun in die zweite Ascheschleuse.
Nach Abschluß der Kühlung der Asche in der ersten Ascheschleuse 2 v/erden Kühlgasein- und -austritt geschlossen. Danach wird der untere Verschluß 9 der As ehe schleuse 2 v geöffnet und die gekühlte Asche ausgetragen. Nach Leerung (untere Strahlenschranke 13 zeigt min an) wird der untere Verschluß 9 der Aseheschleuse 2 geschlossen. Wenn die zweite Ascheschleuse in der Zwischenzeit gefüllt und sowohl der Verschluß 8 zwischen Ascheschleuse 2 und Druckvergasungsgenerator 1 als auch die Bespannungsleitung geschlossen sind, kann die Verbindungsleitung.14 zwischen beiden Ascheschleusen geöffnet und der Druckausgleich hergestellt werden. Danach werden die Verbindungsleitung 14 geschlossen, die Ascheschleusen 2 auf Dichtheit geprüft, die leere Ascheschleuse 2 bespannt und die mit Asche gefüllte Asehe schleuse 2 über die Entspannungsleitung entspannt. Das Programm läuft wie eingangs beschrieben ab. Die gekühlte Asche fällt auf ein Transportband 15 und wird zu einer Klassierung gefördert. Hier'erfolgt die Auftrennung in die gewünsenten Fraktionen, Die große Fraktion kann gegebenenfalls einer Zerkleinerung zugeführt werden.

Claims (2)

  1. ο ο
    Erfindungsanspruch
    1. Vorrichtung zur Ausschleusung und Kühlung fester Rückstände aus Druckvergasungsgeneratoren, dadurch gekennzeichnet, daß dem Druckvergasungsgenerator (1) zwei Ascheschleusen (2) nachgeordnet sind, daß diese Ascheschleusen an die Be- und Entspannungsleitung und an den Kühlgaskreislauf (4) ' angeschlossen sind, daß die Ascheschleusen (2) wechselweise als Ascheaufnahmebehälter und als Kühlkammer arbeiten, daß der Kühlkreislauf (4) aus Zyklon (5) zur Staubabscheidung, Kühler (6) und Gebläse (7) besteht,
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ascheschleusen mehrerer Druckvergasungsgeneratoren an einen Kühlkreislauf angeschlossen sind.
    Hierzu 1 Seife Zeichnungan
DD26268384A 1984-05-04 1984-05-04 Vorrichtung zur ausschleusung und kuehlung fester rueckstaende aus druckvergasungsgeneratoren DD223460A1 (de)

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