DD223461A1 - Vorrichtung zur ausschleusung und gleichzeitigen kuehlung fester rueckstaende aus druckgasgeneratoren - Google Patents
Vorrichtung zur ausschleusung und gleichzeitigen kuehlung fester rueckstaende aus druckgasgeneratoren Download PDFInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ausschleusung und gleichzeitigen Kuehlung fester Rueckstaende aus Druckgasgeneratoren. Das Ziel besteht darin, die Asche als Zuschlagstoff fuer die Bauindustrie zu gewinnen. Daraus leitet sich die Aufgabe ab, mit bekannten Bauteilen die Ausschleusung so zu gestalten, dass trockene Asche gewonnen wird. Erfindungsgemaess wird der Ascheschleuse ein Trogkettenfoerderer mit einem Kuehlgaskreislauf, bestehend aus Zyklon, Waermetauscher und Geblaese, nachgeschaltet. Figur
Description
Titel der Erfindung
Vorrichtung zur Ausschleusung und gleichzeitigen Kühlung fester Rückstände aus Druckgasgeneratoren
Anv/endungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ausschleusung und gleichzeitigen Kühlung fester Rückstände aus Druckgasgeneratoren zur Verwendung dieser Rückstände in der Baustoffindustrie.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Entaschung der Druckgasgeneratoren erfolgt zur Zeit über die Bauteile Ascheschleuse, Aschefal!kammer, Kratzerrinne und Kratzerkette. Hach Zerkleinerung der Asche im Schlackebrecher wird die Asche über Aschespülrinne, Pumpeneinlaufschacht, Aschebreipumpe und'Aschebreileitungen weiter transportiert. Die Förderung der Asche erfolgt in der Ascheschleuse und Aschefallkammer'im trockenen Zustand, ab Kratzerrinne als Aschebrei.
Durch die Abtauchung der Aschefallkammer in der v/assergefüllten Kratzerrinne wird der Eintritt von Luft in die Aschefallkammer und Ascheschleuse ausgeschlossen. Für die'große Zahl von erforderlichen Bauelementen sind erhebliche Investitionen und infolge des hohen ,Verschleißes einseiner Elemente auch beträchtliche'Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung notwendig.
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Bine Weiterentwicklung der Entaschung der Druckgasgeneratoren wird in CS-PS 124 440 vorgeschlagen.- Die. kontinuierliche Ausschleusung der Asche aus einer wassergefüllten Ascheschleuse ist dadurch gekennzeichnet,
- daß die sonst ober- und unterhalb der Ascheschleuse vorhandenen KegeIverSchlüsse nicht ausgeführt'sind,
- daß in der Ascheschleuse unmittelbar unter dem Ascheeinlauf ein Schlackebrecher angeordnet ist,
- daß die sonst vorhandene Ent- und Bespannung der Ascheschleuse entfällt,
- daß die Ascheschleuse mit Druckwasseranschluß und Wasserstandsregelung ausgestattet ist,
- daß der Ascheaustrag über ein Austragsorgan, das in ,einem Rohrstück angeordnet ist, in eine drucklose Aschespülrinne erfolgt,
- daß das Austragsorgan durch den in der Ascheschleuse vorhandenen Aschestand gesteuert wird«
Sine andere, ebenfalls durch die Ausschleusung der Asche im feuchten Zustand gekennzeichnete Lösung ist in DD-W? 116 259 dargelegt. Die Asche fällt aus dem Generator in einen mit Wasser gefüllten Behälter, der direkt mit dem Generator'verbunden ist, und damit unter dem gleichen Druck steht. Der Ascheaustrag erfolgt durch Ausspülen über ein ventilloses, senkrechtes Rohr, das durch seine Bauhehe den Vergasungsdruck ausgleicht. Eine weitere Lösung zur kontinuierlichen Entfernung von Asche aus einem unter Druck stehenden'Wasserbehälter ist in DB-OS 250 616-1 beschrieben. Unter dem Wasserbehälter, der unter dem Generatordruck steht und gegebenenfalls im Generatorunterteil realisiert sein kann, ist eine sogenannte Aufschwemmvorrichtung angeordnet, in der eine Druckverringerung und ein ständiger Austrag eines durch Siebtrennung gebildeten Peinasche-Wasser gemisches über ein Drosselventil erfolgt. Bei
grobstückiger Schlacke kann über eine Schlackebrechvorrichtung eine Zerkleinerung erfolgen. Der !lachteil der derzeit existierenden Entaschungstechnologien besteht darin, daß sie der Gewinnung von in der Baustoffindustrie nutzbaren Aschen nicht Rechnung tragen. Der Austrag der'Asche im Gemisch mit Wasser ist dafür nicht geeignet.
Ziel der Erfindung .
Ziel der Erfindung ist die Veränderung des Ascheaustrages bei Druckgasgeneratoren zur Gewinnung einer als Bauzuschlagstoff geeigneten Asche.
Darlegung des 7/esens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, trockene Asche aus Druckgasgeneratoren zu gewinnen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß einer mit je einem Verschluß an der Eingangs- und Ausgangsseite versehenen Ascheschleuse ein Trogkettenförderer mit'Kühlgaskreislauf und Klassierung nachgeschaltet ist. Ascheabzug und -förderung erfolgen im trockenen Zustand.
,Die Ascheschleuse nimmt die beim Vergasungsprozeß anfallende trockene Asche auf. Die Ascheschleusö ist an das Be- und Entspannungssystem angeschlossen. Unterhalb der Ascheschleuse befindet-sich ein Einlaufbehälter mit Trogkettenförderer. Der Trogkettenförderer ist mit einem Kühlgaskreislauf verbunden. Die nach Entspannung der Ascheschleuse ausgetragene Asche wird von dem unter der Ascheschleuse angeordenten Einlaufbehälter aufgenommen und danach im Trogkettenförderer während des Transportes zur Klassierung gekühlt. Der Trogkettenförderer besitzt am Boden über die gesamte Länge Eintrittsöffnungen für das Kühlgas. Durch wahlweises Schließen dieser öffnungen und durch Variation der Kühlgasmenge kann die Kühlung der Asche in weiteren
Bereichen verändert werden. Der Abzug der Kühlgase er- ' folgt am Deckel des Trogkettenförderers durch Öffnungen, die ebenfalls über die gesamte Länge verteilt sind. Die gekühlte Asche gelangt vom Trogkettenförderer entweder direkt in eine Klassierung oder über ein Sammelband in die Klassierung. Das Kühlgas wird nach Verlassen des Trogkettenförderers gegebenenfalls durch einen Zyklon zur Staubabscheidung geleitet. Danach wird das Kühlgas in einem Kühler gekühlt und mittels eines Gebläses wieder dem Trogkettenförderer zugeführt. Im Klassierer wird die Asche auf das für die Verwendung als Bauzuschlagstoff erforderliche Körnungsspektrum eingestellt. Erforderlichenfalls kann die'grobe Fraktion einer Zerkleinerung unterworfen"werden·. Die Kühlung kann durch Rauchgas, Stickstoff oder andere zur Verfügung stehende Inertgase oder deren Mischungen erfolgen.
Ausführungsbeispiels
Die erfindungsgemäße Vorrichtung arbeitet folgendermaß en« Die aus dem Druckgasgenerator ausgetragene heiße Asche fällt durch das geöffnete Verschlußstück 2 zwischen Druckgasgenerator 1 und Ascheschleuse 6 in die Ascheschleuse. Reicht die Asche bis an die obere Strahlenschranke 14, wird der Verschluß zum Druckgasgenerator geschlossen und damit dieser von der Ascheschleuse 6 getrennt. .
Nachdem im Be- und Entspannungssystem 4 das Ventil in der Bespannungsleitung geschlossen wurde, wird durch Öffnen der Entspannungsleitung der noch anstehende Generatordruck abgesenkt bis der Druck in der Ascheschleuse 6 geringfügig über den'im Sinlaufbehälter 7 des Trogkettenförderers 8 liegt. Durch diese geringe
Druckdifferenz wird ein leichtes öffnen des unteren Verschlusses 3 zwischen Ascheschleuse 6 und Einlaufbehälter 7 gewährleistet. !lach einer Dichtheitsprüfung des Verschlußstückes 2 zwischen Druckgasgenerator 1 und Ascheschleuse 6" durch Überprüfung der Druckkonstante in der Ascheschleuse 6 kann der Verschluß 3 · zwischen Ascheschleuse 6· und Einlaufbehält er 7 geöffnet werden. Der Einlaufeehält er 7 ist gegenüber dem Trogkettenförderer durch einen Schieber 5 abgeschlossen. Durch die Schieberstellung wird die Einlaufgeschwindigkeit der Asche in den Trogkettenförderer reguliert.' Uachdem die Ascheschleuse 6 in den Einlaufbehälter 7 entleert wurde, (die untere Strahlenschranke signalisiert Hin-Stand), werden der Verschluß 3 zwischen Ascheschleuse 6 und Einlaufbehält er 7 und die Entspannungsleitung geschlossen. Das Ventil der Bespannungsleitung wird geöffnet und die Ascheschleuse 6 bis auf den Generatordruck bespannt. Uach einer Dichtheitsprüfung des Verschlusses 3 ζ v/i sehen Ascheschleuse β und Einlaufbehälter 7 durch Überprüfung der Druckkonstanz in der Ascheschleuse kann der Verschluß 2 zwischen Ascheschleuse 6 und Druckgasgenerator 1 geöffnet werden. Die aus dem Druckgasgenerator 1 ausgetragene heiße ' Asche fällt wieder in die geöffnete Ascheschleuse 6. Der Trogkettenförderer 8 und der .Kühlkreislauf 9 sind ständig in Betrieb. Durch den Kühlkreislauf 9 wird ein Eindringen von luft in die Ascheschleuse 6 verhindert. Zum Kühlkreislauf 9 gehören Zyklon 10, V/ärmet aus eher 11 und Gebläse 12. '
Der Kühlkreislauf 9 kann so ausgeführt werden, daß mehrere Trogkettenförderer 8 in einen Kühlkreislauf einbezogen sind.
Während des Kühlvorganges wird die Asche im Trogkettenförderer 8 vom Einlaufbehälter 7 zur Klassierung geför-
Die Abmessungen des 'Trogkettenförderers 8, die Transportgeschwindigkeit und die Kühlgasmenge sind so aufeinander abgestimmt, daß eine optimale Kühlung bei.wechselnden stündlichen Aschemengen gegeben ist. TTachdem die Asche im Trogkettenförderer 8 auf die erforderliche Austrägstemperatur (50 - 150 0C, bevorzugt 50 - 100 0C) · gekühlt wurde, wird sie entweder direkt oder über ein Satnmelband 17 der Klassiereinrichtung aufgegeben. Durch die Klassierung werden die für die Baustoffindustrie erforderlichen Körnungsspektren zusammengestellt. Der Klassierung kann eine Zerkleinerung der groben Fraktion nachgeschaltet werden. Das' zerkleinerte Gut wird anschließend erneut der Klassierung aufgegeben.
Claims (2)
- Erfindungsanspruch1. Vorrichtung zur Ausschleusung und gleichzeitigen Kühlung fester Rückstände aus Druckgasgeneratoren, dadurch gekennzeichnet, daß der Ascheschleuse (6) ein Trogkettenförderer (8) mit EinlaufDehälter (7) nachgeordnet sind, daß der Trogkettenförderer (8) mit einem Kühlgaskreislauf (9), "bestehend aus Zyklon (10), Wärmetauscher (11) und Gebläse (12), verbunden ist,
- 2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Trogkettenförderer mit einem Kühlgaskreis lauf verbunden sind.Hierzu 1 Seife Zeichnungen
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| DD26268484A DD223461A1 (de) | 1984-05-04 | 1984-05-04 | Vorrichtung zur ausschleusung und gleichzeitigen kuehlung fester rueckstaende aus druckgasgeneratoren |
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Publications (1)
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|---|---|
| DD223461A1 true DD223461A1 (de) | 1985-06-12 |
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ID=5556762
Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| DD (1) | DD223461A1 (de) |
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1984
- 1984-05-04 DD DD26268484A patent/DD223461A1/de not_active IP Right Cessation
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