DD224233A1 - Strahlschichtapparat - Google Patents

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DD224233A1
DD224233A1 DD26385384A DD26385384A DD224233A1 DD 224233 A1 DD224233 A1 DD 224233A1 DD 26385384 A DD26385384 A DD 26385384A DD 26385384 A DD26385384 A DD 26385384A DD 224233 A1 DD224233 A1 DD 224233A1
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conical rotor
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DD26385384A
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Lothar Moerl
Lothar Krell
Hans-Joachim Kuenne
Peter Kowatschew
Dimiter Mitjew
Grosdju Grosdew
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Univ Magdeburg Tech
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Strahlschichtapparat zur Behandlung insbesondere pastenfoermiger bis fluessiger Stoffe nach dem Fluidisierungsprinzip, beispielsweise zur Trocknung von Erzeugnissen der chemischen, der pharmazeutischen oder der Lebensmittelindustrie. Ziel ist es, den Anwendungsbereich bekannter Apparate zu erweitern sowie den apparativen und energetischen Aufwand zu senken. Hierbei sollen koernige und nichtkoernige Stoffe in einem Strahlenschichtapparat behandelt werden koennen, ohne dass sie anbacken oder Agglomerate bilden. Erfindungsgemaess ist in der Fluidisierungskammer des Strahlschichtapparates ein zentraler, umlaufender, kegelfoermiger Rotor angeordnet. Zwischen seiner Grundflaeche und der Innenwandung des Apparates ist ein ringfoermiger Spalt ausgebildet. Unterhalt des Rotors ist eine Blende angeordnet. Messerartige Abstreifbleche sind an der Innenwandung bzw. ueber Befestigungselemente am Rotor angeordnet und verlaufen in geringem, etwa gleichfoermigen Abstand zum Mantel des Rotors bzw. zur Innenwandung der konischen Fluidisierungskammer. Die Abstreifbleche sind gegenueber der Drehrichtung des Rotors gleich- oder gegensinnig ausgelenkt. Fig. 1

Description

Titel der Erfindung Strahls chicht ap parat
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Strahl schicht apparat zur. Behandlung insbesondere pastenfprmiger bis flüssiger Stoffe nach dem ITlui di si erungs prinzip, der beispielsweise zur Trocknung von Farbpigmenten und anderen Erzeugnissen der chemischen, der pharmazeutischen oder der Lebensmittelindustrie eingesetzt wird und im wesentlichen aus einer Gas-T erteil er kamm er, einer sich daran anschließenden, nach oben konisch erweiternden ZLuidisierungskaimier sowie einer mit mindestens einem Gasaustritts stutze η und mindestens einer Produkt zuführ Öffnung versehenen Beruhigungskammer besteht und bei dem das IPluidisierungsmittel durch eine spaltformige öffnung aus der Gasverteilerkammer in die FLuidisierungsk amme r eint ritt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Pastenförmige oder in Form von Suspensionen, Lösungen oder Schmelzen vorliegende flüssige -Produkte werden bisher entweder in mehreren technologischen Stufen, von denen die letzte eine S tr ah Is chicht trocknung sein kann, getrocknet oder mit Hilfe besonderer Einrichtungen in definiert dispergierter Porm, z· B· mit Hilfe von Dusen, in den Strahlschichtapparat eingebracht und dann innerhalb einer Verfahrensstufe getrocknet·
Die Trocknung in mehreren Stufen ist zur Vorbereitung des
Ausgangsproduktes für die letzte Trocknungsstufe in dem Strahlschicht apparat erforderlich, da das pneumatische und energetische Regime der bekannten Strahlschicht apparate nur. zur Trocknung solcher Ausgangsprodukte ausgelegt ist, die ein Mindestmaß an Körnigkeit aufweisen. Ziel der der Strahlschichttrocknung vorgelagerten Stufen ist es somit, dieses Mindestmaß an Körnigkeit zu gewährleisten· Das erfordert einen verhältnismäßig hohen apparativen und energetischen Auf-. wand·
Das Einbringen des Ausgangs Produktes durch Versprühen oder Zerstäuben erfordert ebenfalls zusätzliche Einrichtungen. j Solche Di sp er gier einrichtungen sind sehr störanfällig und führen deshalb oft zu Havarien·
Perner sind Strahlschicht apparate bekannt, in denen bereits zur Verklebung neigende Stoffe getrocknet werden· Derartige Strahlschicht apparate weisen gegenüber den o· g·, nach dem Pluidisierungsprinzip arbeitenden Apparaten zusätzliche Einrichtungen auf, um ein v'erklumpan oder Anbacken der eingebrachten teigigen Stoffe an den Apparatewandungen bzw, den Einbauten zu verhindern. So sind z· B, zur Trocknung von theimolabilen, zum Anbacken neigenden Produkten Strahlschicht· apparate bekannt, bei denen das Pluidisierangsmittel durch eine perforierte konische Wand in die zu trocknende Schicht ) eintritt. Zur Vermeidung einer thermischen Schädigung jener
Teilchen des Produktes, die an den Ap parate wandungen anliegen oder sich in deren Bähe befinden bzw, jener, die unmittelbar auf der Gasdurchtrittswand aufliegen, werden die Wandungen des'Apparates sowie die Arme eines Rührers, die auf der perforierten konischen Wand gleiten, gekühlt· Der Rührer hat die Aufgabe, anbackende Teilchen von der perforierten Wand abzustreifen (DD-WPP 26 B/250 993; DD-WP P 26 B/250 994)· Da das Fluidisierungsmittel durch eine perforierte Wand, also auf einer verhältnismäßig großen Fläche in den Trocknungsraum eintritt, ist der Impuls des PIu id is ie rung s-. mit te Is auf die zu trocknenden Teilchen so gering, daß sich nur eine schwache Strahlschicht ausbilden kann. Diese technischen Lösungen wurden hauptsächlich zur Trocknung von sol-
chen Stoffen entwickelt, die zwar zur Verklebung neigen, jedoch noch das oben bereits erahnte Mindestmaß an KSrnigkeit besitzen und deren Körner möglichst eine einheitliche Geometrie aufweisen. Sollen pastenförmige bis flüssige Stoffe, die keinerlei Körnigkeit bzw, Gestalt im Ausgangszustand besitzen, auch weitaus mehr zur Verklebung bzw» Verklumpung neigen als es bei den o· g· Stoffen der Fall ist, in derartigen Strahlschichtapparat en getrocknet werden, reicht die pneumatische Wirkung der Strahlschicht nicht mehr aus· Es entstehen Fes ts to ff verklebung en, die sich nur schwer bzw· gar nicht mehr lösen. Außerdem begünstigen die Rührer, die das Gut von der perforierten Wand abstreifen, in Abhängigkeit von den Stoff eigenschaften deren Verklumpung· Dabei werden die von den Ab st reif erh gelösten, anfangs kleineren Klumpen ständig von denselben vor sich hergeschoben· und wachsen durch Anlagerungen und Zusammenballungen so sehr an, daß es bis zum Zusammenbruch des St rahl Schichtregimes kommen kann·
Ein stärkeres pneumatisches Regime herrscht in solchen Apparaten vor, bei denen der Gasdurchtritt für das Fluidisierungsmittel spaltförmig ausgebildet ist und deren Strahlkammer ge-' neigte, sich nach oben erweiternde Seitenwände aufweist (DD-PS 150 328; DD-WP P 26 B/250 992).
Pastenförmige bis flüssige Stoffe lassen sich in diesen Apparaten nicht' trocknen, da der spaltf örmige F Iu id is ie rung sstrom nur einen Teil der Stoffe fluidisieren kann, während insbesondere die an den geneigten Seitenwähden befindlichen Teile der Stoffe kaum eine Bewegung erfahren und deshalb anbacken bzw· ν er klumpen· Haben sich genügend große Zusammenballungen gebildet, behindern sie den Durchtritt des Fluidisierungsmittels oder führen zum Zusammenbruch des S tr ah Is chicht re gime s«
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, einen Strahl Schichtapparat zur Behandlung insbesondere pastenf örmiger "bis flüssiger Stoffe nach dem Sluidisierimgsprinzip zu schaffen, dessen Anwendungsbereich wesentlich erweitert ist, so daß die zu. behandelnden Stoffe ohne Einschränkungen hinsichtlich ihrer Beschaffenheit mit geringstem energetischen und apparativen Aufwand verarbeitet werden können»
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Strahlschicht apparate derart zu verändern, daß eine Yer- . klumpung sowie ein Anbacken auch bei der Behandlung nichtkörniger Stoffe ζ uv er lass ig zu jedem Zeitpunkt des Prozesses verhindert wird, ohne daß die Stoffe in der Strahlschicht· behandlung vorangehenden Stufen vorbehandelt oder über spezielle Dispergi er einrichtungen in den Strahlschicht apparat eingebracht werden missen·
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in der Fluidisierungsk ammer ein kegelförmiger Botor so angeordnet ist, daß sich seine Grundfläche etwa im Bereich des engsten Querschnittes der P Iu id is ie rung sk amme r befindet. Der kegelförmige Rotor ist auf einer in der Achse des Strahl se hi chtapparates drehbaren Welle fest angeordnet. Der Durchmesser der Grundfläche des kegelförmigen Rotors ist nur wenig kleiner als der Innendurchmesser des Strahl Schichtapparat es in diesem Bereich, so daß sich in der Ebene der Grundfläche des kegelförmigen Rotors ein ringförmiger Spalt zwischen kegelförmigem Rotor und der Innenwandung des Strahlschicht apparat es ausbildet. Zur Gl eich verteilung des Fluidisierungsmittels ist kurz unterhalb'dieses ringförmigen Spaltes eine Blende angeordnet, deren Öffnung gleich der oder kleiner als die Grundfläche des kegelförmigen Rotors ist. Diese Blende ist mit der Innenwandung des Strahlschichtapparates dichtend verbunden. Durch den ringförmigen Spalt kann das Fluidisierungsmittel mit sehr hoher Geschwindigkeit in die
Fluidis ie rung sk amme r eint re ten·
Im Bereich des Spaltes sind direkt oder indirekt an der Innenwandung des St rahl Schichtapparat es ein oder mehrere messerartige Abs tr ei fb Ie ehe befestigt· Sie verlaufen in geringem, etwa gleichförmigem Abstand zum Mantel des kegelförmigen Rotors bis etwa kurz unterhalb seiner Spitze« Ein. oder mehrere mes se rart ig e Ab st reif bleche verlaufen ferner in geringem, etwa gleichförmigem Abstand zur Innenwandung der Fluidis ie rung sk amme r und sind über ein oder mehrere Befestigungselemente an dem kegelförmigen Rotor befestigt. Alle / - ,- messerartigen Abstreifbleche sind gegenüber der Drehrichtung des kegelförmigen Rotors gleich- oder gegensinnig ausgelenkt, wobei alle rotierenden Abstreifbleche in ein- und · derselben Richtung und alle feststehenden Abstreifbleche jeweils in der entgegengesetzten Richtung ausgelenkt sind.
Um oberhalb der P Iu id is ie ru ng sk amme r eine Geschwindigkeitsabsenkung zu erreichen, kann sich an die Fluidisierungskammer ein zylindrischer Mittelteil anschließen, der über einen konischen Schuß in die ebenfalls zylindrische Beruhigungsk am nie r üb er ge ht.
Um nach dem Trocknungsprozeß das trockene Produkt auch als Granulat mit definiertem Kornbandspektrum entnehmen zu können, kann der Strahlschicht apparat auf einfache Weise mit ~ einem klassierenden Abzug versehen werden. Dazu wird die
Welle als durch den kegelförmigen Rotor hindurchgehende Hohlwelle ausgeführt und an ihrem oberen Ende mit einer in ihrer Höhe einstellbaren Buchse versehen· An ihrem unteren Ende außerhalb des St rahl schicht app ar at es weist sie einen seitlichen Gaseintritts st ut zen sowie eine pneumatisch verschließende Austragsvorrichtung auf. Es ist vorteilhaft, als Blende eine Ringblende zu verwenden. Um für den Gasstrom möglichst günstige Strömungsbedingungen zu gewährleisten, kann die Blende so gestaltet sein, daß sie von ihrer Öffnung bis zum Beginn der Fluidi si er ungs kammer eine kontinuierliche Qu er Schnitts erweiterung aufweist»
Das Wesentliche der Strahlschicht behandlung ist der Trocknungsprozeß, dem die eingegebenen Stoffe unterzogen werden müssen, um ein körniges Gut zu erhalten. Weitere Behandlun-\. gen, wie z. B. eine Granulation, sind erst dann möglich, wenn ein Mindestmaß an Körnigkeit erreicht wurde. Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht die Trocknung von solchen Stoffen in einem einzigen Strahlschicht apparat, die bisher auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht ohne vorbereitende Behandlungsstufen in Strahlschichtapparaten behandelt werden konnten» Der kegelförmige Rotor sorgt durch seine Rotation für eine gute Bewegung und Durchmischung der eingefüllten Stoffe und unterstützt dadurch die Wirkung des ZLuidisierungs mit te Istrom es. Die Stoffe erhalten nach dem Auf treffen auf.' dem kegelförmigen Rotor eine Dr al !bewegung senkrecht zur Bewegungsrichtung desPluidisierungsmittels.
Der ringförmige Eintritts spalt für das ZL ui di si erungs mittel gewährleistet ein ausreichendes pneumatisches Regime, Auf der Mantelfläche des kegelförmigen Rotors rutscht der zu behandelnde Stoff, sofern er nicht durch das Pluidisierungs-.mittel hochgerissen wird, stets zu dem ringförmigen Spalt hin. Ein Anhaften des Stoffes wird durch alle rotierenden Teile nahezu ausgeschlossen. Sollte es trotz dieser intensiven Bewegung des Stoffes zu einer Yerklumpung kommen, so daß die Kraft des Fluidisierungmittels nicht mehr ausreicht, die entstandenen Agglomerate aufzuwirbeln, so wird diese Aufgabe von den Abstreifblechen übernommen. Su diesem Zweck sind die feststehenden sowie die rotierenden Ab st reif bleche gleich- oder gegensinnig zur Drehrichtung des kegel form ig en Rotors ausgelenkt. Dabei erfolgt die Auslenkung der mit dem kegelförmigen Rotor verbundenen Abstreifbleche immer entgegengesetzt zur Auslenkrichtung der feststehenden Abstreifbleche. Die Abstreifbleche,- die entgegen der Dr eh rieh tu ng des kegelförmigen Rotors ausgelenkt sind, verleihen dem Stof eine Abwärtsbewegung, während die in Drehrichtung ausgelenkten Abstreifbleche den Stoff nach oben bewegen« Sr wird demnach durch diese infolge der Drehung des Rotors von den Abstreifblechen erzeugte axiale Kraft komponente zusätzlich zu der Bewegung, die er durch das Fluidisierangsmitt el sowie
die Drehung des kegelförmigen Rotors erhält, mechanisch auf-' b zw. ab "bewegt, d· h· im Strom des P Iu id is ie rang sm it te Is entlang der Mantelfläche des Rotors "bzw· der Pluidis ie rung οίε amme r spiralförmig umgewälzt· Auf diese Weise wird einer Verklumpung des Stoffes wirksam vorgebeugt· Insbesondere der schnelle. Trocknungsprozeß, der durch die erfindungsgemäße !lösung möglich ist, gestattet es, auch pastenförmige bis flüssige Stoffe in einer Stufe zu trocknen. Technologisch und energetisch aufwendige Vorbehandlungen- entfallen. Auch ein Eündüsen flüssiger Stoffe in den Apparat ist nicht mehr erforderlich. Die schnellere, intensivere Trocknung -- wird ohne nennenswerte Energieerhöhung erreicht. Gegenüber
den mehrstufigen Trocknungsverf ahren wird sogar eine deutliehe Energie einsparung erreicht.
Aus führungsbeispiel
Nachfolgend soll die Erfindung an einem Beispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen .. ;.
Pig. 1 einen Iängsschnitt durch einen erfindungsgemäßen Strahlschichtapparat und
Pig. 2 einen Schnitt an der Stelle A-A durch den in Pig. gezeigten Strahl schichtapparat«
.J Der erfindungsgemäße Strahl schichtapparat besteht aus einem Trocknergehäuse 1, dessen unterer Teil eine zylindrische Ga sv er teil er kamm er 2, die im vorliegenden Beispiel einen Durchmesser von 500 mm besitzt, aufweist. An die Gasverteilerkammer 2 schließt sich eine sich nach oben konisch erweiternde Pluidis ie rung sk amme r 3 an, deren Höhe 600 mm beträgt. Sie mündet in einen zylindrischen Mittelteil 4 mit einem Innendurchmesser von 800 mm. An diesen wiederum schließt sich ein konischer Schuß 5 an, der in eine Beruhigungskamcier 6 mit einem Durchmesser von 1000 um und einer Höhe von 1400 mm mündet. Ih der Achse des Strahlschicht apparat es ist innerhalb der P Iu id is ie rung sk amme r 3 ein kegelförmiger Rotor 7 so angeordnet, daß seine Grundfläche sich
in dem Bereich des engsten Querschnittes der !Tluidisierungskammer 3 befindet. Seine Höhe entspricht etwa-der Höhe der Fluidis ie rung sk amme r 3 "und ist in diesem Beispiel vorteil- ·. hafterweise mit 300 mm etwas kl.einer als diese gewählt worden. Der Durchmesser der Grundfläche des Rotors 7 beträgt 450 mm. Durch die erfindungsgemäße Anordnung des Botors 7 bildet sich zwischen seiner Grundfläche und der Innenwandung des Apparates ein ringförmiger Spalt 8'aus. Unterhalb dieses Spaltes 8 ist im vorliegenden Fall eine ringförmige Blende 9 angeordnet, deren Innendurchmesser kleiner ist als der Durchmesser der Grundfläche des kegelförmigen Rotors 7. Zwischen Blende 9 und kegelförmigem Rotor 7 wurde im vorliegenden Beispiel ein Abstand von 20 mm gewählt. Der kegelförmige Rotor 7 ist auf einer in der Achse des Apparates drehbar angeordneten ,Welle 10 befestigt. Die ,Welle 10 geht durch die Gasverteilerkammer 2 hindurch und wird außerhalb des Apparates von einem Motor angetrieben.
Im Bereich der Grundfläche des kegelförmigen Rotors 7 sind im vorliegenden Beispiel an der Blende 9 mess er artige Absi:reifbleche 11 so befestigt, daß sie in geringem, etwa gleichförraigem Abstand zum Mantel des Rotors 7 verlaufen· Aus Fig. 2 ist erkennbar, daß die Abstreifbleche 11 entgegen der durch einen Pfeil gekennzeichneten Drehrichtung des Rotors 7 um einen Winkel^ ausgelenkt sind. Die Auslenkung wurde mit c< := 10° gewählt. Die Abstreifbleche 11 enden 150 mm unterhalb der Spitze des Rotors 7· Sie sind im vorliegenden Beispiel, dem Verlauf der Mantelfläche des Rotors 7 folgend, in sich verdreht, so daß über ihre gesamte Länge ein konstanter Abstand von 5 mm zur Mantelfläche des Rotors 7 g ewährl ei st et i st *
An der Spitze des kegelförmigen Rotors 7 sind zwei waagerechte Befestigungselemente 12, die bis zur Apparatewandung reichen, um 180° gegeneinander versetzt angeordnet. An den freien Enden der Befestigungselemente 12 ist je ein weiteres messerartiges Abstreifblech 13 angebracht. Diese Abstreifbleche 13 sind entgegengesetzt zu den feststehenden Ab st reif blechen 11,
also in Drehrichtung des kegelförmigen Rotors 7, um einen Winkel y5 ausgelenkt· Die Auslenkung beträgt in diesem Pall 20°. Die Ab st re if bleche 13 folgen, da sie in sich, verdreht sind, dem Verlauf der Innenwandung der Plui di si erungs kamm er in einem Abstand von 5 um·
Pur den Eintritt des Plui di si erungs mittels in die Gasvert eiler kaum er 2 ist ein Gas eint ritt sstutz en 14 vorgesehen. Das Gas verläßt den Strahlschicht apparat nach dem Passieren der Beruhigungskammer 6 durch zwei Gasaustritts stutzeη 15« Ein Zuführrohr 16 für das zu trocknende Gut ist zentral in der Apparateachse angeordnet. Es endet kurz oberhalb der Spitze des Rotors 7·
Im folgenden soll die Punkt ions weise des erfindungsgemäßen. Strahlschicht apparate s beschrieben werden. Über eine beliebige Zugabevorrichtung wird körniges, pastenf"drudges oder flüssiges Gut in den in Punktion befindlichen Strahlschicht apparat gegeben. Das Gut fällt durch das Zuführrohr 16 auf den Rotor 7· Besitzt der Strahl se hi cb.tapp errat kein Zuführrohr 16, fällt das Gut außerdem auf die schräge...Wandung der Plui di si erungs kaum er 3· In beiden Pällen wird das zu trocknende Gut einerseits durch den Rotor 7 selbst oder durch die. mit diesem umlaufenden Abstreifbleche 13 in eine derartige Bewegung versetzt, daß sich das Gut längs der Mantelfläche des Eotors 7 in einer spiralförmigen Bahn bewegt. Ihr Richtungssinn wird von der Drehrichtung des Rotors 7 sowie der Auslenkung der Abstreifbleche 11; 13 bestimmt. Eine Umkehrung ihres Richtungssinns ist auf einfache Weise durch die Änderung der Drehrichtung des Rotors 7 möglich.
Durch den ringförmigen Spalt 8 strömt das P Iu id is ie rung smittel mit sehr hoher Geschwindigkeit in die Plui di si erungs kammer 3 ein und nimmt das von dem Rotor 7 durch die feststehenden Abstreifbleche 11 bzw. das von der Innenwandung der Pluidis ie rung sk amme r 3 durch die rotierenden Abstreifbleche 13 abgestreifte Gut mit.
Besteht der Wunsch, das trockene Gut nicht als Staub, sondern als Granulat zu erhalten, so kann durch eine zentrale Bohrung
durch den Rotor 7 und die Welle 10 ein definierter Luftstrom eingeblasen werden. Dabei ist die Geschwindigkeit des Luftstromes so eingestellt, daß nur Granulate gewünschter Größe, den Strahlschichttrockner verlassen können· Alle kleineren Granulate werden entweder direkt in der Schicht durch das zugegebene feuchte Gut zu größeren Agglomerat en agglomeriert oder verlassen den Apparat, werden von der Abluft als Staub getrennt und erneut dem Apparat zugeführt. Durch die Höhe des Rotors 7 bzw· durch ein auf diesen aufgesetztes Rohr, das in seiner Höhe veränderlich ist, kann einerseits die Größe der Agglomerate und andererseits die Höhe der Strahlschicht verändert werden·

Claims (4)

Erf in dung sans pruc h
1· Strahl schieb, tapp ar at zur Behandlung insbesondere pastenförmiger bis flüssiger Stoffe nach dem Fluidisierungsprinzip, der beispielsweise zur Trocknung von Färb pigment en und anderen Erzeugnissen der chemischen, der pharmazeutischen oder der Le be nsmitt el Industrie eingesetzt wird und im wesentlichen aus einer Gasverteilerkammer, einer sich daran anschließenden, nach oben konisch erweiternden F Iu id is ie rung sk amme r sowie einer mit mindestens einem Gasaustritts stutze η und mindestens einer Pro-/~N dukt zu führ öffnung versehenen Beruhigungskammer besteht,
und bei dem das Fluidisierungsmittel durch eine spaltförmige Öffnung aus der Gasverteilerkammer in die Flui-. disierungskammer eintritt, gekennzeichnet dadurch, daß in der F Iu id is ie rung sk amme r (3) ein auf einer in der Achse des Strahlschichtapparates drehbaren Welle (10) befestigter kegelförmiger Rotor (T) so angeordnet ist, daß sich seine Grundfläche etwa im Besieh des engsten Querschnittes der Fluidisierungskanmer (3) befindet, daß der Durchmesser der Grundfläche des kegelförmigen Rotors (7) nur wenig kleiner ist als der Durchmesser des Strahl se hi chtapparates in diesem Bereich und kurz unterhalb des so durch Innenwandung des Strahls chic ht apparate s und kegelförmigen Rotor (7) gebildeten ringförmigen Spaltes (8) eine mit der Innenwandung des Strahl schichtapparat es verbundene Blende (9) angeordnet ist, daß ferner ein oder mehrere mess er artige Abstreifbleche (11) etwa im Bereich der Grundfläche des kegelförmigen Rotors (7) direkt oder indirekt an der Innenwandung des Strahlschicht apparat es befestigt sind und in geringem Abstand etwa parallel zum Mantel des kegelförmigen Rotors (7) bis kurz unterhalb der Spitze des kegelförmigen Rotors (7) verlaufen, daß außerdem ein oder mehrere messerartige Abstreifbleche (13) in geringem Abstand etwa parallel zur Innenwandung der Fluidisierungskaianier (3) verlaufen und über.ein oder mehrere Befestigungselemente (12) mit dem kegelförmigen Rotor (7) verbunden sind, wobei das bzw· die direkt oder
indirekt an der Ihnenwandung des Strahlschicht apparate s befestigten und somit unbeweglichen Ab st reif bleche (11) gleich- oder gegensinnig gegenüber der Drehrichtung des . kegelförmigen Rotors (7) ausgelenkt sind und das bzw· die mit dem kegelförmigen Rotor (7) verbundenen und daher mit diesem drehbaren Abstreifbleche (13) entgegengesetzt zur Auslenkrichtung des bzw· der-feststehenden Ab st reif bleche (11) ausgelenkt sind«
2. Strahlschichtapparat nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß sich zwischen 3? Iu id is ie rung sk amme r (3) und Beruhigungskammer (6) ein zylindrischer Mittelteil (4) befindet, der über einen konischen Schuß (5) in die Be-' ruhi gung sk amme r (6) übergeht.
3· Strahl schichtapparat nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Welle (10) als durch den kegelförmigen Rotor (7) hindurchgehende Hohlwelle ausgeführt ist, an Ihrem oberen Ende eine in ihrer Höhe einstellbare Buchse ausweist und an ihrem unteren Ende außerhalb des Strahlschi ch tapp ar at es einen seitlichen Gaseintritts stutzen sowie eine pneumatisch verschließende Austragsvorrichtung b es it zt ·
4· Strahl schichtapparat nach Punkt 1-3» gekennzeichnet dadurch, daß als Blende (9) eine Ringblende verwendet wird·
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen. .
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