DD226191A1 - Antrieb einer hebevorrichtung - Google Patents

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DD226191A1
DD226191A1 DD25940584A DD25940584A DD226191A1 DD 226191 A1 DD226191 A1 DD 226191A1 DD 25940584 A DD25940584 A DD 25940584A DD 25940584 A DD25940584 A DD 25940584A DD 226191 A1 DD226191 A1 DD 226191A1
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
drive
shaft
ratchet wheel
pressure
cooperates
Prior art date
Application number
DD25940584A
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English (en)
Inventor
Vytautas Gulbinas
Aleksandras Kalinauskas
Gabor Hallas
Original Assignee
Starkstrom Anlagenbau Veb K
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Publication of DD226191A1 publication Critical patent/DD226191A1/de

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung, die sich an vertikalen Masten bewegen kann und beim Bau und Betreiben von Elektroenergieuebertragungsleitungen und anderen Ausruestungen verwendet wird. Ziel der Erfindung ist die Erhoehung der Zuverlaessigkeit, der Lebensdauer und Technologiefreundlichkeit des Antriebs. Aufgabe ist, waehrend der Montage den Freilauf der Tretkurbeln und das Betreiben des Antriebs genau zu regulieren, den stetigen Abstieg der Vorrichtung mit regelbarer Geschwindigkeit ohne Mitwirkung des Antriebs sowie ein zuverlaessiges Abbremsen zu gewaehrleisten. Auf der Welle des Antriebs, der aus Triebstangen mit Pedalen, einem frei auf Kugellagern angebrachtem Sternrad und einem Sperrad besteht, das wie eine Reibungskupplung zusammenwirkt und auf der anderen Seite wirkt das Sperrad mit einer Buchse mit Abschraegungen zusammen, die auf der Welle verschiebbar angebracht ist und deren Lage reguliert werden kann. Die Zuverlaessigkeit der Arbeit des Antriebs wird dadurch gewaehrleistet, dass die Abmessungen der Haupttriebelemente nach der Optimierungsbedingung bestimmt werden.

Description

Erfindungsgemaß enthalt der Antrieb der Hebevorrichtung eine in Lagern angeordnete Abtriebswelle, auf die eine Mutter geschraubt und eine Buchse mit Abschragungen auf der Stirnseite montiert ist, die mit analogen Abschragungen einer anderen Buchse zusammenwirkt, die frei beweglich auf die Welle aufgesetzt ist und eine Einheit mit einem Sperrad bildet Auf die Außenflache der Buchse ist eine Druckmutter mit einem Anschlaglager geschraubt und zwischen der Druckmutter und dem Sperrad ist eine Feder angeordnet, die mit dem einen Ende auf dem Anschlaglager und mit dem anderen auf dem Sperrad aufliegt, das mit einer Reibscheibe versehen ist, die mit einer Druckscheibe zusammenwirkt, die mit einem Sternrad ausgeführt ist, wobei zur Erhöhung der Zuverlässigkeit, Lebensdauer und Technologiefreundlichkeit des Antriebs, zur Ermoglichung einer genauen Regulierung des Freilaufs der Tretkurbeln wahrend der Montage, der Regelung und des Betreibens des Antriebs, der Gewährleistung eines stetigen Abstiegs der Vorrichtung mit regelbarer Geschwindigkeit ohne Mitwirkung des Antriebs, zur Absicherung eines zuverlässigen Abbremsens beim Abstieg und Stand der Vorrichtung, Gewahrleistung eines zuverlässigen Zusammenwirkens der wesentlichen Triebelemente als Einheit mit einer Druckscheibe ausgeführt ist, die mit der Reibscheibe zusammenwirkt, die an dem Sperrad befestigt und auf der Welle mit Doppelkugellagern angebracht ist - mit Radial- und. Anschlaglager, wobei das Radialkugellager entlang der Zentralachse der Antriebseinrichtung angeordnet ist und die Buchse mit den Abschragungen, die mit der Buchse des Sperrades zusammenwirkt, auf der Welle in axialer Richtung verschiebbar angeordnet ist Ihre Lage wird mittels einer Kronenmutter genau reguliert und fixiert, die auf die Welle aufgeschraubt ist, wobei die Zuverlässigkeit des Zusammenwirkens der Buchsen mit den Abschragungen auf der einen Seite und der Reibscheibe mit der Bedingung gewahrleistet wird, daß die Summe des Neigungswinkels der Abschragung und des Reibungswinkeis der Arbeitsflächen der Abschragungen kleiner ist als der Reibungswinkel zwischen den verbundenen Oberflachen der Reib und Druckscheibe
Ausfuhrungsbeispiel
Die Erfindung soll an einem Ausfuhrungsbeispiei naher erläutert werden In der zugehörigen Zeichnung zeigt Fig 1 die Gesamtansicht des Antriebs Fig 2 einen Schnitt A-A nach Fig 1
Wie in Fig 1 dargestellt, ist auf der Welle 1 mit Hilfe eines Federkeils eine bewegliche Buchse 2 mit Abschragungen auf der Stirnseite mit regulierbarer und fixierbarer Lage angebracht, auf die eine Kontermutter 3 und eine Mutter 4 aufgeschraubt sind In der Mutter 4 ist ein Anschlagkugellager angeordnet, das auf der Feder 5 aufliegt und mit dem anderen Ende das Sperrad 6 berührt Das letztere ist als eine Einheit mit einer frei auf der Welle angeordneten Buchse 7 ausgeführt, deren Stirnseite mit Abschragungen versehen ist, die mit analogen Abschragungen der Buchse 2 zusammenwirken Auf der Stirnseite des Sperrades δ ist eine Reibscheibe 8 befestigt, die mit der Druckscheibe 9 Berührung hat, die als eine Einheit mit einem Sternrad 10 ausgeführt ist, das auf zweifachen Kugellagern — dem radialen und dem Anschlaglager angeordnet ist Die Welle 1 ist auf Kugellagern angeordnet, die in den Buchsen 11 angebracht sind Auf der Welle 1 befinden sich die Triebstangen 12 mit Pedalen und die Kronenmutter 13 Die Klinke 14 mit der Feder 15 ist im Rahmen der Vorrichtung angeordnet
Vor Beginn der Arbeit wird die Lage der Buchse 2 mit der Mutter reguliert und fixiert, so daß der Freilauf der Tretkurbeln 15 bis 20° betragt, die Spannung der Feder 5 wird derartig reguliert, daß ein Reibungsmoment des Sternrades 10 mit dem Sperrad 6 hergestellt wird, welches fur einen gefahrlosen freien Abstieg der Vorrichtung entlang des Master erforderlich ist Beim Drehen der Tretkurbeln drucken die Abschragungen der Buchse 2 durch das Anfangsreibungsmoment das Sperrad 6 an das Sternrad 10, verstarken das Reibungsmoment und das Sternrad 10 dreht über die Kette die Triebwalzen der Vorrichtung Beim Anhalten laßt das Sperrad б mit der Klinke 14 die standig durch die Feder 15 angedruckt ist, keinen Ruckabstieg zu Zum freien Abstieg ist der Druck auf die Tretkurbeln durch Zurückdrehen zu verringern und die Vorrichtung steigt allmählich mit der Geschwindigkeit am Mast entlang ab, auf die die Spannung der Feder 5 eingestellt ist Die Tretkurbeln können sich nicht rückwärts drehen, da sie durch die Buchsen 2 und 7 und das Sperrad mit der Klinke 14 gehalten werden Eine Verringerung der Abstiegsgeschwindigkeit wird durch Druck auf die Tretkurbeln in der anderen Richtung erreicht
Die technisch-ökonomische Effektivität des vorgeschlagenen Antriebs im Vergleich mit dem Basisantrieb, der in dem Expenmentalwerk des Sportflugwesens in Prenaj, Lit SSR, gemäß Urheberrecht Nr 511955 gebaut wurde, besteht dann, daß er haltbarer, zuverlässiger und technologiefreundlicher ist Seine Lebensdauer erhöht sich um mehr als das 4fache
Dies wird dadurch erreicht, daß der Verschleiß der Reibscheibe bis 4 mm möglich ist, wahrend er im ersten Fall 1 mm betragt Außerdem wird die Lebensdauer der Reibscheibe großer, da das Sternrad über die Möglichkeit der Selbstzentrierung verfugt Die Zuverlässigkeit wird dadurch erhöht, daß, wenn der Neigungswinkel der Abschragungen und die Unebenheit ihrer Arbeitsflächen ausgehend von der Große des Reibungswinkeis zwischen der Druck und der Reibescheibe bestimmnt wird, die Fuhrbarkeit des Antriebs ohne Überspringen des Sternrades gewahrleistet wird Außerdem bleibt der Freilauf der Tretkurbeln über die ganze Betriebsdauer gleich und fur den Arbeiter wird dies zur Gewohnheit Das vermeidet ebenfalls die Möglichkeit des Uberspringens der Abschragungen der Buchsen
Die Technologiefreundlichkeit wird dadurch erhöht, daß bei der Montage die Einhaltung der genauen Maßkette entlang der Achse des Antriebs nicht erforderlich ist, da mögliche Abweichungen durch genaues Einstellen und Fixieren der Lage der beweglichen Buchse mit Abschragungen auf der Welle kompensiert werden

Claims (2)

1 Antrieb einer Hebevorrichtung, beispielsweise von Mechanismen zur Bewegung an Masten, der aus einer in Lagern angeordneten Antriebswelle besteht, auf die eine Buchse mit Abschragungen an der Stirnseite montiert ist, die mit analogen Abschragungen einer anderen Buchse zusammenwirken, die frei auf die Welle aufgesetzt ist und eine Einheit mit einem Sperrad bildet und auf die Außenflache der Buchse ist eine Mutter mit einem Anschlaglager geschraubt und zwischen der Druckmutter und dem Sperrad ist eine Feder angeordnet, die mit dem einen Ende auf dem Anschlaglager und mit dem anderen auf dem Sperrad aufliegt, das mit einer Reibscheibe versehen ist, die mit einer Druckscheibe zusammenwirkt, die mit einem Antriebssternrad ausgeführt ist, gekennzeichnet dadurch,
daß das Sternrad (10) des Tnebelements als Einheit mit einer Druckscheibe (9) ausgeführt ist, die mit einer Reibscheibe (8) zusammenwirkt, die an einem Sperrad (6) befestigt und auf einer Welle (1) angebracht ist, auf zweifachen Kugellagern entlang der Zentralachse der Antriebseinrichtung angebracht ist, und die Buchse (2) mit Abschragungen, die mit der Hülse des Sperrades (6) zusammenwirkt, in axialer Richtung auf der Welle (1) verschiebbar angebracht ist und ihre Lage mit Hilfe einer Kronenmutter (13) genau reguliert und fixiert wird, die auf die Welle (1) geschraubt ist
- 1 -Erfindungsanspruche:
2 Antrieb nach Punkt 1,
gekennzeichnet dadurch,
daß die Zuverlässigkeit des Zusammenwirkens der Buchsen mit Abschragungen auf der ersten Seite und der Reibscheibe mit der Druckscheibe auf der anderen Seite unter der Bedingung gewährleistet wird, daß die Summe des Neigungswinkels der Abschragung und des Reibungswinkeis der Arbeitsflachen der Abschragungen kleiner ist als der Reibungswinke! zwischen den verbundenen Oberflachen der Reib- (8) und der Druckscheibe (9)
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Hebevorrichtung, die sich an vertikalen Masten bewegen kann und beim Bau und Betreiben von Elektroenergieubertragungsleitungen und anderen Ausrüstungen verwendet wird
Charakteristik der bekannten technischen Losungen
Bekannt ist der Antrieb einer Hebevorrichtung gemäß Urheberrecht Nr 101540 Dieser stellt eine Lastanschlagbremse dar mit deren Hilfe das Heben und Absenken einer Last durch Drehen des Antnebsgliedes entsprechend nach vorn oder hinten ermöglicht wird Ein derartiger Antrieb kann den vorgeschlagenen Antrieb nicht ersetzen, da er einen freien Abstieg mit regelbarer Geschwindigkeit ohne Drehen der Tretkurbel nicht gestattet und auch ein Abbremsen nach Urheberrecht Nr 101540 fur eine Vorrichtung zur Bewegung an Masten den vorgeschlagenen Antrieb auch deshalb nicht ersetzen, weil beim Abstieg, beim Ruckwartsdrehen der Tretkurbeln mit einer bestimmten Kraft gehalten werden mußten und das ist unbequem und gefährlich Ein der angenommenen Erfindung naheliegender Prototyp ist ein Antrieb, der aus einer in Lagern angeordneten Antriebswelle besteht, auf der eine Buchse mit Abschragungen an der Stirnseite eingebracht ist, die mit analogen Abschragungen einer anderen Buchse zusammenwirkt, die frei auf die Welle aufgesetzt ist und eine Einheit mit einem Sperrad bildet Auf der Außenseite der Buchse ist eine Druckmutter mit einem Anschlagiager angeschraubt und zwischen der Druckmutter und dem Sperrad ist eine Feder angeordnet, die mit der einen Seite auf dem Anschlaglager und mit der anderen auf dem Sperrad aufliegt, das mit einer Reibscheibe versehen ist, die mit einer Druckscheibe zusammenwirkt, die mit einem Antnebssternrad 2 ausgeführt ist Nachteile eines derartigen Antriebes sind
Das Fehlen einer Möglichkeit die Lage der starren Buchse mit Abschragungen auf der Welle und in axialer Richtung zu regulieren Daraus ergibt sich, daß, wenn beim Betreiben des Antriebes seine reibenden Flachen, wie beispielsweise die Abschragungen der Buchsen die Stirnseiten der Druckscheibe und des Sternrades und besonders der Reibscheiben merklich verschleißen, ein erheblicher Freilauf der Tretkurbeln auftritt, und wenn dieser Gesamtverschleiß einen Wert erreicht, der gleich der Hohe der Abschragungen der Buchse ist, fallt der Antrieb aus, da die Abschragungen beim Drehen überspringen Außerdem ist wegen der fehlenden Möglichkeit, die Lage der starren Buchse mit Abschragungen auf der Welle in axialer Richtung zu regulieren die Montagetechnologie des Antriebs erheblich erschwert, da die Tretkurbeln einen Freilauf von 15° bis 20° aufweisen müssen
Ein ungenügend stetiger Abstieg der Vorrichtung mit regulierbarer Geschwindigkeit ohne Mitwirkung des Antriebs wegen der uneinheitlichen Reibung an den sich reibenden Teilen des Sternrades und der Welle, da eine zuverlässige Schmierung schwierig ist und der an diesen Flachen auftretende spezifische Druck erheblich ist
Außerdem summiert sich der Reibungswiderstand an den angegebenen Flachen mit dem Reibungswiderstand zwischen der Druck und der Reibscheibe nach einem unbekannten Großenverhaltnis Dies aber steht der Auswahl der optimalen Große des Reibungswiderstandes zwischen der Druck und der Reibscheibe entgegen
Das Fehlen eines Selbsteinstellens des Sternrades bezuglich der Reibscheibe, da das Sternrad auf der Welle mit zwei Flachen lagert — der zylindrischen und der Stirnflache —, und dies ist, wie der Betrieb gezeigt hat, von Bedeutung fur einen stetigen Abstieg und die Lebensdauer der Reibscheibe
Unzuverlässiges Abbremsen beim Abstieg und Stand bei einem unausbleiblichen Auftreten eines erheblichen Freilaufes der Tretkurbeln beim Verschleißen des Antriebs
Eine konstruktive Losung des Antriebs, die nicht an die Bedingungen der Optimierung gebunden ist, gewährleistet nicht die Arbeitsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Antriebs
Dies wurde bei der Fertigung und Erprobung des Antriebs aus unterschiedlichen Materialien und mit verschiedenen Abmessungen festgestellt Beispielsweise zeigte sich, daß der Neigungswinkel der Schragungen der Buchse und des Sperrades und der Zustand ihrer Arbeitsflächen vom Material der Druck- und der Reibscheibe sowie vom Zustand der verbundenen Oberflachen abhangt
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist eine Erhöhung der Zuverlässigkeit, der Lebensdauer und Technologiefreundlichkeit des Antriebs Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Möglichkeiten zu sichern, wahrend der Montage den Freilauf der Tretkurbeln und das Betreiben des Antriebs genau zu regulieren, den stetigen Abstieg der Vorrichtung mit regelbarer Geschwindigkeit ohne Mitwirkung des Antriebs sowie ein zuverlässiges Abbremsen beim Abstieg und Stand zu gewährleisten
DD25940584A 1983-01-18 1984-01-16 Antrieb einer hebevorrichtung DD226191A1 (de)

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