DD226754A1 - Grundschleppnetz - Google Patents

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DD226754A1
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DD
German Democratic Republic
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network
parts
sheet
trawl
bottom trawl
Prior art date
Application number
DD26707584A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Rehme
Werner Lemcke
Uwe Lorenzen
Hans-Georg Litschko
Burkhard Blunk
Baerbel Herrmann
Original Assignee
Rostock Fischfang Veb
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Abstract

Grundschleppnetz fuer die Hochsee- und Kuestenfischerei, das sich durch spezielle Zuschnittfuehrung und Montage der einzelnen Teile des Netzes auszeichnet. Die Netzblaetter bestehen aus Y-foermig zusammengesetzten Netzteilen. Es wird eine gleichmaessige Krafteinleitung ueber dem Querschnitt des Netzes erreicht, was zur Verringerung der Schadensanfaelligkeit fuehrt. Die durch die gewaehlte Konstruktion moeglich gewordene groessere Oeffnung der Netzmaschen fuehrt gleichzeitig zur Materialeinsparung. Fig. 2

Description

Grundschleppnetz
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Grundschleppnetz für die Hochsee- und Küstenfischerei.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur Optimierung von Schleppnetzen sind die verschiedensten technischen Lösungen bekannt. Angestrebt werden eine große Öffnungsfläche des Netzes, die Reduzierung des Materialaufwandes und eine Festigkeitssteigerung der Netzfäden und des Tauwerks zwecks Wider-Standsreduzierung. Verschiedenartige Konstruktionen, die eine gleichmäßige Verteilung der Belastung auf den Netzmantel, bessere Durchströmung der Netzwände und eine große Öffnung im hinteren Bereich des Schleppnetzes gewährleisten sollen, wurden entwickelt. Letztendlich dienen alle diese Maßnahmen der Pangsteigerung bei sinkendem Materialaufwand für das Fanggerät.
Bekannt ist eine Schleppnetzkonstruktion, bei der die Seitenlaschen jedes Netztuchblattes mit jenen Längsleinen verbunden sind, die mit der Mitte der Querleinen des anschließenden Leinenblattes verbunden sind (SU 1018607). Daraus ergeben sich V-förmig gestaltete Blätter in dem aus Leinen bestehenden Vornetz. Dieser Form ist der anschließende Netztuchbereich angepaßt. Durch eine solche Konstruktion soll im Bereich des Überganges vom Leinen- zum Netztuchbereich eine teilweise Schließung dort verhindert und somit eine Fangsteigerung erreicht werden.
Bekannt ist weiterhin eine Schleppnetskonstruktion, bei der die einzelnen Netzblätter aus 2 Teilen bestehen, die etwa in Blattmitte verbunden werden. Die äußeren Blattkanten weisen dabei Schenkelschnitt auf. Durch diese Konstruktion soll erreicht werden, daß sich die Maschen während des Schlepp—Prozesses möglichst quadra— tisch öffnen, um den Wasserdurchfluß zu erleichtern und somit den Widerstand und die mechanische Beanspruchung des Netzes zu senken (GB 1311570).
Für den Fang von Fischarten, die sich vorwiegend dicht über dem Grund aufhalten, ist die horizontale Öffnung des Fanggerätes ausschlaggebender Faktor für die Größe des Fanges.
Die vertikale Öffnung ist dabei von untergeordneter Bedeutung. Um den Fisch zur Netzmitte zu leiten, haben Grundschleppnetze im allgemeinen lange Flügel, die an den vorderen Ring des Netzes angesetzt werden und Scheuchwirkung auf das Fangobjekt ausüben.
Die optimale horizontale Öffnung des Netzes wird durch den Zu- . schnitt entlang der Maulleine festgelegt. Es ist also notwendig, eine Vorgeschirranordnung so auszulegen, daß diese optimale Öffnung erreicht wird. Anderenfalls kommt es zu Verzerrungen im Netztuch.
Eine breite Netzöffnung wird durch Horizontalschnitte entlang der Innenkanten der Flügel erreicht. Der Zuschnitt entlang der Maulleine ist weiterhin für die Krafteinleitung in das Netz von Bedeutung. Angestrebt wird eine möglichst gleichmäßige Verteilung der. Kräfte über den Netzquerschnitt. Bei den gegenwärtig bekannten Netzkonstruktionen kommt es jedoch im Übergangsbereich zwischen den Innenkanten der Flügel und der sich anschließenden vorderen Kante des ersten Netzringes zu Spannungsspitzen. In diesem Abschnitt ist die Schadensanfälligkeit des Netzes besonders groß. Dieser Zustand ist durch eine spezielle Zuschnittsgestaltung vermeidbar.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Grundschleppnetzes mit großer horizontaler Öffnung zur Pängigkeitserhöhung und speziellem Zuschnitt, der eine gleichmäßige Krafteinleitung von der Maulleine in das Netz gewährleistet.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schleppnetz zu entwickeln, das sich durch große horizontale Öffnung, geringen Materialverbrauch und weitestgehend gleichmäßige Belastung über den Querschnitt auszeichnet. Diese Eigenschaften werden durch ber sondere Gestaltung der einzelnen Teile des Netzes erreicht. Dabei besteht jedes Blatt aus 3 Teilen, die in der Blattmitte zusammengesetzt werden.
Die beiden vorderen Teile entsprechen Flügel und Belly im herkömmlichen Netz. Im Maulleinenbereich wird jedes der beiden Teile eines Blattes entlang einer in Zugrichtung liegenden Haschenschenkelreihe zugeschnitten. Die Außenkanten weisen Vollmaschen— schnitt auf. Die vorderen Teile werden an der Innenkante zusammengefügt. An diese schließt sich das 3·, zum Steert führende Netzteil an. Die Form der vorderen Kante dieses Teils entspricht der Form der hinteren Kante des Belly. Diese wird entlang einer Knotenreihe von der äußeren Blattkante zur Verbindungsstelle in Netzblattmitte zugeschnitten.
Nach der Verbindungsstelle zwischen unterem Bellyrand und dem sich anschließenden Netzring ändert sich die Maschenrichtung im Netz. Beim Zusammensetzen der 3 bestehenden Teile entstehen Y-förmige Netzblätter.
Diese spezielle Konstruktion gewährleistet eine gleichmäßige Krafteinleitung von der Maulleine in das Netz, auch wenn die horizontale Öffnung während des Fangprozesses verändert wird. Nur bei dem beschriebenen sehr einfachen Zuschnitt wird dieser Zustand erreicht.
Ausführungsbeispiel
Ein Ausführungsbeispiel ist in den dazugehörigen Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: Einzelteile vor dem Zusammenbau
Fig. 2: Darstellung des aus 3 Teilen zusammengefügten Blattes — Draufsicht
Fig. 2 zeigt ein Blatt eines Grundschleppnetzes der vorgeschlagenen Netzkonstruktion in der Draufsicht. Die beiden vorderen Teile eines Blattes 1; 2 werden in Blattmitte verbunden. An sie schließt sich das Anschlußstück 3 an, dessen vorderer Rand mit der hinteren Kante der Teile 1 und 2 ebenfalls verbunden wird. Die so zusammengefügten Netzblätter werden an den Außenkanten gelascht. Das Anschlußstück 3 kann dabei aus einem oder aus mehreren Teilen bestehen.

Claims (4)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Grundschleppnetz, gekennzeichnet dadurch, daß ein Blatt des Netzes aus 3 Y-förmig zusammengesetzten Netzteilen besteht, diese Teile einen entsprechenden Schnittrhythmus besitzen und an den inneren Schnittkanten miteinander verbunden sind.
  2. 2. Grundschleppnetz nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Änderung der Maschenrichtung innerhalb eines Blattes zwischen den vorderen Teilen (1; 2) und dem Anschlußstück (3) gegeben ist.
  3. 3. Grundschleppnetz nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine solche Netzkonstruktion aus 2 oder mehreren Netzblättern besteht.
  4. 4. Grundschleppnetz nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die drei Teile eines Blattes an den äußeren Kanten Vollmaschenschnitt aufweisen.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnung
DD26707584A 1984-09-07 1984-09-07 Grundschleppnetz DD226754A1 (de)

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