DD227757A5 - Rastvorrichtung und zugehoeriges loesewerkzeug - Google Patents

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DD227757A5 DD84266969A DD26696984A DD227757A5 DD 227757 A5 DD227757 A5 DD 227757A5 DD 84266969 A DD84266969 A DD 84266969A DD 26696984 A DD26696984 A DD 26696984A DD 227757 A5 DD227757 A5 DD 227757A5
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Rastvorrichtung zum Verbinden von zueinander benachbart angeordneten Gegenstaenden und ein zugehoeriges Loesewerkzeug. Ziel und Aufgabe der Erfindung bestehen darin, die Rastvorrichtung so auszubilden, dass die Kraftuebertragung zwischen dem Rastfederelement und dem Verankerungselement innerhalb des Verbindungsgliedes sicher und verformungssteif erfolgt. Zur Loesung sind das Rastfederelement und das Verankerungselement als Bestandteile eines zusammenhaengenden, rahmenfoermigen Verbindungsgliedes ausgebildet. Dabei ist das Rastfederelement und/oder das Verankerungselement als Biegefederarm ausgebildet und an ein Rahmenteil des Verbindungsgliedes angeformt. Ferner hat das Koppelglied einen Kopfabschnitt mit Rast- bzw. Anpressflaechen fuer die Bildung der loesbaren Formschlussverbindung zwischen Rastfederelement und Koppelglied bzw. zwischen Verankerungselement und zu verbindendem Gegenstand. Zum Loesen der Rastverbindung dient ein Loesewerkzeug mit einem biegsamen Werkzeugschaft und an dessen Ende angeordnetem Druckstueck fuer das Herausdruecken des Rastfederelementes aus seiner Formschlussverbindung. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Rastvorrichtung zum Verbinden von zueinander benachbart angeordneten Gegenständen, umfassend mindestens ein Rastfederelement und mindestens ein Verankerungselement zur Bildung einer Formschlußverbindung mit einem der Gegenstände sowie mindestens ein durch das Rastfederelement mit dem Verankerungselement in Formschlußverbindung setzbares, die Gegenstände miteinander verbindendes Koppelglied sowie ferner ein zugehöriges Lösewerkzeug.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei Rastvorrichtungen dieser Art verläuft der Kraftfluß bei Belastung der Formschlußverbindung über das Rastfederelement und das Verankerungselement zu dem mit dem Koppelglied zu verbindenden Gegenstand. Demgemäß besteht das Problem, die Kraftübertragung zwischen Rastfederelement und Verankerungselement innerhalb des Verbindungsgliedes sicher und verformungssteif zu gestalten.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Kraftübertragung zwischen dem Rastfederelement und dem Verankerungselement innerhalb des Verbindungsgliedes sicher und verformungssteif zu gestalten.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Rastvorrichtung in geeigneter Form auszubilden.
Die Aufgabe wird bei einer Rastvorrichtung zurrfVerbinden von zueinander benachbart angeordneten Gegenständen, umfassend mindestens ein Rastfederelement und mindestens ein Verankerungselement zur Bildung einer Formschlußverbindung mit einem der Gegenstände sowie mindestens ein durch das Rastfederelement mit dem Verankerungselement in Formschlußverbindung setzbares, die Gegenstände miteinander verbindendes Koppelglied erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Rastfederelement und das Verankerungselement als Bestandteile eines zusammenhängenden, rahmenförmigen Verbindungsgliedes ausgebildet sind; daß das Rastfederelement und/oder das Verankerungselement als an ein Rahmenteil des Verbindungsgliedes angesetzter oder angeformter Biegefederarm ausgebildet ist; daß das Koppelglied mindestens einen Kopfabschnitt mit Rast- bzw. Anpreßflächen aufweist, die dem Rastfederelement bzw. dem Verankerungselement zugeordnet und für die Herstellung der Formschlußverbindung zwischen dem Koppelglied und dem Rastfederelement bzw. zwischen dem Verankerungselement und dem zu verbindenden Gegenstand vorgesehen
Das Verbindungsglied ist als geschlossener Rahmen mit mindestens einem von einem Rahmenseitenteil in den Rahmeninnenraum auskragenden Rastfederelement ausgebildet.
Im Rahmeninnenraumdes Verbindungsgliedes sind wenigstens zwei, vorzugsweise zueinander parallel verlaufende Rastfederelemente vorgesehen.
Wenigstens ein Rastfederelement ist als durch Stauchung beanspruchbarer Biegefederarm ausgebildet.
Das Verbindungsglied ist als Fachmaterial-Bauteil, vorzugsweise als Blech-Stanzteil, mit mindestens einem im Ruhezustand aus dem Rahmeninnenraum quer zu einer Rahmentangentialebene abgebogenem Rastfederelement ausgebildet.
Das Verbindungsglied weist wenigstens ein als Biegefederarm ausgebildetes und um eine zur Armlängsrichtung im wesentlichen parallel verlaufende Achse aus einer Rahmentangentialebene des Verbindungsgliedes abgewinkeltes Verankerungselement auf.
Ferner weist das Verbindungsglied zwei zueinander im wesentlichen parallel verlaufende, an zwei einander gegenüberliegende Rahmenseitenteile angeformte oder angesetzte, als Biegefederarme ausgebildete Verankerungselemente auf.
Wenigstens ein Verankerungselement ist als auf Zug beanspruchter Biegefederarm ausgebildet und mit wenigstens einem quer zur Armlängsrichtung vorstehenden, vorzugsweise widerhakenartigen Ankerteil zum Eingriff in eine Verankerungsausnehmung eines zu verbindenden Gegenstandes versehen.
Das Verbindungsglied kann auch hülsenartig, insbesondere im wesentlichen als Hohlzylinder, ausgebildet sein, wobei der Hülsenmantel mit wenigstens einer.Ausnehmung versehen und dadurch rahmenartig ausgebildet ist.
In diesem Falle ist wenigstens ein als Biegefederarm ausgebildetes Verankerungselement und/oder Rastfederelement mit dem Verbindungsglied einstückig zusammenhängend ausgebildet und durch mindestens eine Ausnehmung des Hülsenmantels begrenzt. Wenigstens ein als Biegefederarm ausgebildetes Verankerungselement bzw. Rastfederelement ist wenigstens annähernd parallel zur Hülsenachse des Verbindungsgliedes verlaufend und radial zu dieser federnd nachgiebig ausgebildet.
Das Koppelglied weist mindestens einen keil- und kegelartigen Kopfabschnitt mit wenigstens einer zur Kopflängs- bzw. Koppelachse geneigten Anpreßfläche für das Einpressen eines Ankerteils in eine Verankerungsausnehmung eines zu verbindenden Gegenstandes auf.
An dem Koppelglied ist ein Entriegelungsglied zum Ausheben mindestens eines Rastfederelementes aus seiner Formschlußverbindung mit einer Rastfiäche des Koppelgliedes beweglich gelagert.
Es ist wenigstens ein Verankerungselement mit mindestens einem durch Abwinkein aus der Blechebene des Elementes um eine zur Koppel- bzw. Rastlängsachse geneigte Biegeachse gebildeten, in seiner ebenen Abwicklungsform über die äußere Seitenkante des Verankerungselementes vorstehenden Ankerteil vorgesehen.
Zum Lösen der Formschlußverbindung der beschriebenen Rastverbindung dient ein Werkzeug, gekennzeichnet durch einen biegsamen Werkzeugschaft zum Einführen in eine die Rastvorrichtung aufnehmende Ausnehmung eines durch die Rastvorrichtung zu verbindenden Gegenstandes sowie durch mindestens ein an einem Ende des Werkzeugschaftes angeordnetes Druckstück für das Herausdrücken des Rastfederelementes aus seiner Formschußverbindung.
Diese Lösung hat den besonderen Vorteil, daß die rahmenartige Gestaltung des Verbindungsgliedes auch bei einem aus Flachmaterial, z. B. Metallblech, bestehenden und daher günstig herstellbaren Bauteil hohe Zug- und Scherfestigkeit sowie entsprechende Steifheit auf einfache Weise zu verwirklichen gestattet, wobei ferner die Gestaltung der Rastvorrichtung als eine leicht lösbare Verbindungsvorrichtung auch bei der häufig erwünschten Unterbringung der Vorrichtung innerhalb einer
z. B. schlitz- oder zylinderförmigen Aussparung eines zu verbindenden Gegenstandes nicht beeinträchtigt wird. Hierzu kann insbesondere mit Vorteil das durch die Merkmale des Anspruchpunktes 15 bestimmte Werkzeug dienen, das mit seinem biegsamen Werkzeugschaft ein leichtes Einführen des zum Lösen benötigten, auf das eigentliche Rastelement einwirkenden Druckstücks in eine Gegenstandsaussparung ermöglicht, und zwar auch bei beengten Platzverhältnissen im Bereich der Aussparungsmündung.
Xusführungsbeispiel
Die Erfindung wird weiter anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Hierin zeigt:
:ig. 1: einen Halbquerschnitt einer ersten Rastvorrichtung gemäß Schnittebene l-l in Fig. 2, :ig.2: einen Querschnitt der Rastvorrichtung gemäß Schnittebene H-Il in Fig. 1, mit eingeführtem Lösewerkzeug,, :ig.3: eine Teil-Draufsicht des Koppelgliedes der Rastvorrichtung mit Blickrichtung gemäß Fig.1, :ig.4: eine zweite Rastvorrichtung mitstiftförmigem Koppelglied, gemäß Schnittebene IV-IV in Fig.5, d.h. mit Blickrichtung
parallel zur Stiftachse, :ig.5: einen Axial-Teilschnitt der Rastvorrichtung gemäß Schnittebene V-V in Fig.4
und :ig.6: einen bezüglich Fig. 5 rechtwinklig versetzten Axial-Teilschnitt gemäß Schnittebene Vl-Vl in Fig.4,
:ig.7: in größerem Maßstab den Endabschnitteines Verankerungselementes mit Ankerteil in ebener Abwicklung. )ie Rastvorrichtung nach Fig. 1, bestehend aus einem als Blech-Stanzteil ausgebildeten Verbindungsglied VG1 und einem jlattenartigen, ebenfalls als Stanzteil oder auch als Preßteil ausgebildeten Koppelglied KG1, ist in eine schlitzförmige Ausnehmung AS eines z.B. aus Holz bestehenden Gegenstandes G eingesetzt. Das Koppelglied KG1 wie auch das Verbindungsglied VG1 sind bezüglich einer Längs- oder Koppelachse Z-Z symmetrisch ausgebildet, das Koppelglied KG1 lußerdem auch zu einer Querachse V-V. Das Koppelglied umfaßt daher zwei zur Achse V-V symmetrisch ausgebildete (opfabschnitte KO, von denen der nicht dargestellte untere gegebenenfalls mit einem weiteren, nicht dargestellten /erbindungsglied VG1 zusammenwirken kann. Es kommt aber auch eine bezüglich der Achse V-V nicht symmetrische Vusbildung des Koppelgliedes KG1 in Betracht, wobei an die Stelle eines zweiten Kopfabschnittes KO z. B. eine herkömmliche äefestigungsvorrichtung tritt. Jedenfalls stellt das Koppelglied die Verbindung von dem Gegenstand G zu einem benachbarten, licht dargestellten Gegenstand her.
3as Verbindungsglied VG1 ist als geschlossener Rahmen ausgebildet und umfaßt die Rahmenseitenteile RST und RSI. An irstere ist durch Abwinkein aus der Rahmen-Tangentialebene TE mit dem Blechrahmen einstückig zusammenhängend jeweils iin als Biegefederarm ausgebildetes Verankerungselement AE angeformt, das an seinem Ende einen seitlich vorstehenden, viderhakenförmigen Ankerteil AT aufweist. Letzterer wird beim Einschieben des Kopfabschnittes KO des Koppelgliedes KG1 η die Ausnehmung AS nach außen in das verformbare Material des Gegenstandes G eingepreßt, wobei sich eine dem Ankerteil VT angepaßte Verankerungsausnehmung AA als formschlüssiges Widerlager für die Rastverbindung bildet. Dieses Einpressen vird durch die keilförmige Ausbildung des Kopfabschnittes KO mit Anpreßflächen APF erleichtert. Hierzu kann das /erankerungselement AE unter elastischer Biegeverformung leicht nach außen schwenken, weil es infoige der Abwinkelung ms der Rahmentangentiaiebene TE um die Achse X-X mit seiner Blechebene rechtwinklig zur Rahmenebene steht und daher (uerzu seiner Blechebene gebogen wird. Auch beim Einschieben des Verbindungsgliedes VG1 in die Ausnehmung AS kann las Verankerungselement AE auf diese Weise leicht nach innen verformt werden, wobei die äußere Schrägkante des Ankerteils VT an der Schlitzaußenkante entlanggleitet und durch Keilwirkung die elastische Einwärtsbiegung des Verankerungselementes VE bewirkt. Beim Einschieben des Kopfabschnittes KO greift ferner das gemäß Fig. 2 aus der Rahmentangentialebene TE rbgebogene, ebenfalls als Biegefederarm ausgebildete Rastfederelement RF mit seinem freien Ende hinter die Rastfläche RAF im Kopfabschnitt und überträgt anschließend die Haltekräfte der so geschlossenen Rastverbindung aus den Rahmenkörper ies Verbindungsgliedes VG1 sowie weiter über die Verankerungselemente AE und die Ankerteile AT auf den Gegenstand G. )azu ist die Form und Bemessung der Rastfederelemente RF, die auf Druck in ihrer Längsrichtung, d. h. auf Stauchung, >eansprucht werden, ausreichend gegen Knicken zu wählen, was erfahrungsgemäß keine Schwierigkeiten bereitet, !um Lösen der Rastverbindung wird gemäß Fig. 2 ein Werkzeug mit elastisch biegsamen Schaft WS und an dessen Ende ingeformten Druckstück DRS von außen in die Aussparungen ASP des Koppelgliedes KG1 in Pfeilrichtung P2 eingeführt, vobei das betreffende Rastfederelement RF in Pfeilrichtung P3 aus seiner Raststellung gedrückt und die Verbindung damit jelöst wird. Anschließend kann das Koppelglied entgegen der Einschieberichtung gemäß Pfeiirichtung Pl herausgezogen und 'om Gegenstand G gelöst werden. Das Lösewerkzeug ist bei einer zur Koppel- oder Längsachse Z-Z symmetrischen Ausbildung ton Koppel- und Verbindungsglied zweckmäßig gabelförmig mit zueinander parallelen Schaftabschnitten WS ausgebildet. )as Lösen der Verbindung erfordert damit nur einen Handgriff.
3ei der Ausführung nach den Figuren 4 bis 6 wird der Rahmenkörper eines hohlzylindrischen Verbindungsgliedes VG 2 durch iinen Hülsenmantel HM mit Ausnehmungen AN gebildet, welch letztere auch die biegefederartigen Elemente AE und RF jegrenzt. Die Form dieser Elemente kann im wesentlichen der Flachform gemäß Fig. 1 bzw. 2 entsprechen. Bei ausreichend jeringer Blechstärke des Hülsenmantels stehtder elastischen Biegung der Elemente AE und RF nichts im Wege, ebenso nicht ler zylindrischen Biegung des Hülsenmanteis, die gegebenenfalls von Hand beim Einlegen in eine entsprechende zylindrische Segenstandsausnehmung hergestellt werden kann, zweckmäßig aber maschinell in der Fertigung vorgenommen wird. Entsprechend der rotationssymmetrischen Ausbildung der Rastvorrichtung bezüglich der Hülsenachse Y-Y bzw. der (oppelachse Z-Z ist das Koppelglied KG 2 bolzenartig mit teilweise kegelförmigem Kopfabschnitt KO zur Bildung von zur \chse Z-Z geneigten Anpreßflächen APF gestaltet. An der Rückseite dieses Kopfabschnitts sind wieder Rastflächen RAF in :orm einer Hinterschneidung für den Angriff der Rastfederelemente RF gebildet, während das Einpressen der Ankerteile AT an ien Enden der Verankerungselemente AE in das Material des Gegenstandes G unter Bildung je einer Verankerungsausnehmung \A beim Einschieben des Koppelgliedes durch Keileinwirkung der Anpreßflächen APF an den unter elastischer Einwärtsbiegung ier Elemente AE nach innen vorstehenden Endabschnitten dieser Elemente mit den Ankerteilen AT erfolgt. Die Elemente AE jnd RFsind an dem unteren, ringförmig gebogenen Rahmenseitenteil RS2 angeformt, und zwar durch entsprechende, nicht läher dargestellte Formgebung der Ausnehmungen AN, so daß die Biegefederarme der Elemente AE und RF hier ihre Halterung 3ZW. Einspannung finden.
Zum Lösen der Rastverbindung ist auf dem mittleren Schaftabschnitt des Koppelgliedes KG2 ein hüisenförmiges Löseglied EG η Pfeiirichtung P4 verschiebbar gelagert. In vorgeschobener Stellung drückt das Glied EG die Rastfederelemente RF in 'feilrichtung P5 außer Eingriff mit den Rastflächen RAF. Zum Vorschieben der Lösegliedes EG kann ein einfaches, gabelförmiges Werkzeug W verwendet werden, das durch Aussparungen LO in einem rückwärtigen Flansch des Koppelgliedes KG 2 eingeführt wird.
Fig.7 zeigt endlich in größerem Maßstab das Ankerteil AT am freien Ende eines Verankerungselementes AE, das als Biegefederarm ausgebildet ist und aus Flachmateriai, z. B. Metallblech, besteht. Der Endabschnitt des Verankerungselementes mit Ankerteii ist hier in ebener Abwicklung, d. h. im Zustand nach dem Stanzschnitt, jedoch vor dem Abwinkein des Ankerteils aus der Blechebene des Verankerungselementes dargestellt. Das Abwinkein erfolgt dann um die Biegeachse U-U, die zur Armlängs- bzw. Koppelachse Z-Z spitzwinklig geneigt angeordnet ist. Von besonderem Vorteil ist bei dieser Ausführung, daß das Ankerteil AT im ebenen Zustand über die äußere Seitenkante SK des Verankerungselementes AE vorsteht. Hierdurch wird eine stark spitzwinklige Formgebung des Ankerteils im Bereich seiner in das Material des zu verbindenden Gegenstandes eindringenden Ecke EK bei vergleichsweise großer Eindringtiefe, d. h. bei großer Bemessung der Verankerungs- bzw. Widerlagerfläche erreicht. Die spitzwinklige Eckenform erleichtert das Eindringen in das die Widerlagerfläche bildende Material, d. h. die Formgebung der Verankerungsausnehmung AA, durch das Eindrücken des Koppelgliedes in das Verbindungsglied. Im übrigen versteht es sich, daß das Lösen der Rastverbindung auch mittels geeigneter Werkzeuge vorgenommen werden kann, die durch ein Loch oder eine andere geeignete Ausnehmung in dem zu verbindenden Gegenstand an das Rastelement oder ein zugehöriges Einriegelungs- oder Löseglied herangeführt werden.

Claims (15)

  1. Erfindungsansprüche:
    1. Rastvorrichtung zum Verbinden von zueinander benachbart angeordneten Gegenständen, umfassend mindestens ein Rastfederelement und mindestens ein Verankerungselement zur Bildung einer Formschlußverbindung mit einem der Gegenstände sowie mindestens ein durch das Rastfederelement mit dem Verankerungselement in Formschlußverbindung setzbares, die Gegenstände miteinander verbindendes Koppelglied, gekennzeichnet dadurch, daß das Rastfederelement (RF) und das Verankerungselement (AE) als Bestandteil eines zusammenhängenden, rahmenförmigen Verbindungsgliedes (VG 1, VG2) ausgebildet sind; das Rastfederelement (RF) und/oder das Verankerungselement (AE) als an ein Rahmenteil des Verbindungsgliedes (VG 1, VG 2) angesetzter oder angeformter Biegefederarm ausgebildet ist; das Koppelglied (KG 1, KG 2) mindestens einen Kopfabschnitt (KO) mit Rast- bzw. Anpreßflächen (RAF bzw. APF) aufweist, die dem Rastfederelement (RF) bzw. dem Verankerungselement (AE) zugeordnet und für die Herstellung der Formschiußverbindung zwischen dem Koppelglied (KG 1, KG 2) und dem Rastfederelement (RF) bzw. zwischen dem Verankerungselement (AE) und dem zu verbindenden Gegenstand (G) vorgesehen sind.
  2. 2. Rastvorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Verbindungsglied (VG 1, VG 2) als geschlossener Rahmen mit mindestens einem von einem Rahmenseitenteil (RST) in den Rahmeninnenraum auskragenden Rastfederelement (RF) ausgebildet ist.
  3. 3. Rastvorrichtung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß im Rahmeninnenraum des Verbindungsgliedes wenigstens zwei, vorzugsweise zueinander parallel verlaufende Rastfederelemente (RF) vorgesehen sind.
  4. 4. Rastvorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß wenigstens ein Rastfederelement (RF) als durch Stauchung beanspruchbarer Biegefederarm ausgebildet ist.
  5. 5. Rastvorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß das Verbindungsglied als Flachmaterial-Bauteil, vorzugsweise als Blech-Stanzteil, mit mindestens einem im Ruhezustand aus dem Rahmeninnenraum quer zu einer Rahmentangentialebene (TE) abgebogenem Rastfederelement (RF) ausgebildet ist.
  6. 6. Rastvorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß das Verbindungsglied (VG 1,VG 2) wenigstens ein als Biegefederarm ausgebildetes und um eine zur Armlängsrichtung im wesentlichen parallel verlaufende Achse (XX) aus einer Rahmentangentialebene (TE) des Verbindungsgliedes (VG) abgewinkeltes Verankerungselement (AE) aufweist.
  7. 7. Rastvorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß das Verbindungsglied (VG 1, VG2) zwei zueinander im wesentlichen parallel verlaufende, an zwei einander gegenüberliegende Rahmenseitenteile (RS 1, RS2) angeformte oder angesetzte, als Biegefederarme ausgebildete Verankerungselemente (AE) aufweist.
  8. 8. Rastvorrichtung nach Punkt 6 oder 7, gekennzeichnet dadurch, daß wenigstens ein Verankerungselement (AE) als auf Zug beanspruchbarer Biegefederarm ausgebildet und mit wenigstens einem quer zur Armlängsrichtung vorstehenden, vorzugsweise widerhakenartigem Ankertei! (AT) zum Eingriff in eine Verankerungsausnehmung (AA) eines zu verbindenden ' Gegenstandes (G) versehen ist.
  9. 9. Rastvorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß das Verbindungsglied (VG 2) hülsenartig, insbesondere im wesentlichen als Hohlzylinder, ausgebildet ist und daß der Hülsenmantel (HM) mit wenigstens einer Ausnehmung (AN) versehen und dadurch rahmenartig ausgebildet ist.
  10. 10. Rastvorrichtung nach Punkt 9, gekennzeichnet dadurch, daß wenigstens ein als Biegefederarm ausgebildetes Verankerungselement (AE) und/oder Rastfederelement (RF) mit dem Verbindungsglied (VG 2) einstückig zusammenhängend ausgebildet und durch mindestens eine Ausnehmung (AN) des Hülsenmantels (HM) begrenzt ist.
  11. 11. Rastvorrichtung nach Punkt 9 oder 10, gekennzeichnet dadurch, daß wenigstens ein als Biegefederarm ausgebildetes Verankerungselement (AE) bzw. Rastfederelement (RF) wenigstens annähernd parallel zur Hülsenachse (YY) des Verbindungsgliedes (VG 2) verlaufend und radial zu dieser federnd nachgiebig ausgebildet ist.
  12. 12. Rastvorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 11, gekennzeichnet dadurch, daß das Koppelglied (KG 1, KG 2) mindestens einen keil- bzw. kegelartigen Kopfabschnitt (KO) mit wenigstens einer zur Kopflängs- bzw. Koppelachse (ZZ) geneigten Anpreßfläche (APF) für das Einpressen eines Ankerteils (AT) in eine Verankerungsausnehmung (AA) eines zu verbindenden Gegenstandes (G) aufweist.
  13. 13. Rastvorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß an dem Koppelglied (KG 2) ein Entriegelungsglied (EG) zum Ausheben mindestens eines Rastfederelementes (RF) aus seiner Formschlußverbindung mit einer Rastfläche (RAF) des Koppelgliedes (KG 2) beweglich gelagert ist.
  14. 14. Rastvorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 13, gekennzeichnet dadurch, daß wenigstens ein Verankerungselement (AE) mit mindestens einem durch Abwinkein aus der Blechebene des Elementes um eine zur Koppel- bzw. Rastlängsachse (Z-Z) geneigte Biegeachse (U-U) gebildeten, in seiner ebenen Abwicklungsform über die äußere Seitenkante (SK) des Verankerungselementes (AE) vorstehenden Ankerteil (AT) vorgesehen ist.
  15. 15. Werkzeug zum Lösen der Formschlußverbindung einer Rastvorrichtung, nach einem der Punkte 1 bis 14, gekennzeichnet dadurch, daß ein biegsamer Werkzeugschaft (WS) zum Einführen in eine die Rastvorrichtung aufnehmende Ausnehmung eines durch die Rastvorrichtung zu verbindenden Gegenstandes (G) sowie mindestens ein an einem Ende des Werkzeugschaftes angeordnetes Druckstück (DRS) für das Herausdrücken eines Rastfederelementes (RF) aus seiner Formschlußverbindung vorgesehen sind.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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