DD228094A1 - Vorrichtung zur optischen dichtemessung fluessiger fotografischer emulsionen - Google Patents

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DD228094A1
DD228094A1 DD26812284A DD26812284A DD228094A1 DD 228094 A1 DD228094 A1 DD 228094A1 DD 26812284 A DD26812284 A DD 26812284A DD 26812284 A DD26812284 A DD 26812284A DD 228094 A1 DD228094 A1 DD 228094A1
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DD26812284A
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Werner Seibt
Hartmut Rost
Andreas Klama
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Wolfen Filmfab Veb
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Abstract

Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur optischen Dichtemessung von Fluessigemulsionen zu entwickeln, die nach einer einmaligen Justierung der optischen Messeinrichtung Stoerungen der optischen Dichtemessung durch Ortsschwankungen des zu messenden Systems eliminiert. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur optischen Dichtemessung fluessiger fotografischer Emulsionen, die zusammen mit einem Entwicklergemisch laminar stroemen, ohne sich mit diesem zu vermischen, zu schaffen, die in der Lage ist, die Dichtemessung so durchzufuehren, dass oertliche Schwankungen der Emulsion innerhalb des Entwicklergemisches keinen Einfluss auf das Messergebnis haben. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass rechtwinklig zum Stroemungsrohr eine optische Einrichtung mit rotierendem Linsensystem zur Ausleuchtung des Rohrinneren und gegenueber dem Fotoempfaenger zur Messung der optischen Dichteverhaeltnisse des Stroemungsinneren angeordnet ist.

Description

Vorrichtung zur optischen Dichtemessung flüssiger fotografischer Emulsionen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur optischen Dichtemessung flüssiger fotografischer Emulsionen. Das Einsatzgebiet liegt in der filmherstellenden Industrie bei der Herstellung und Verarbeitung fotografischer Emulsionen.
Die Erfindung kann auch Oberall dort eingesetzt werden, wo es gilt, Dichteprofile von stromenden oder stationären Medien im Inneren von transparenten Röhren aufzunehmen.
Charakteristik der bekannten technischen. Losungen Verfahren und technische Lösung zur Flüssigsensitometrie von fotografischen Emulsionen mit strömendem Entwickler und strömender Emulsion ohne Durchmischung sind in der DE-OS 2151097 (Anmelder: Fuji Photo Film Co Ltd., Anmeldetag: 13.10.71) beschrieben. Die dort vorgeschlagene technische Lösung, bei welcher auf den Emulsionsfaden fokusiertes Licht zur Dichte» messung verwendet wird, hat jedoch den entscheidenden Nachteil, daß geringe Lageschwankungen des Emulsionsfadens zu einer Verfälschung des Meßergebnisses fuhren und sehr aufwendige Dustierungen erforderlich sind.
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Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur optischen Dichtemessung von FlDssigemulsionen zu entwickeln, um die fotografischen Daten der Emulsionen bestimmen zu können.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur optischen Dichtemessung flüssiger fotografischer Emulsionen, die zusammen mit einem Entwicklergemisch laminar strömen ohne sich mit diesem zu vermischen, zu schaffen, die in der Lage ist, die Dichtemessung so durchzuführen, daß örtliche Schwankungen des Emulsionsfadens innerhalb des Entwicklergemisches keinen Einfluß auf das Meßergebnis haben.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß man eine Vorrichtung zur optischen Dichtemessung flüssiger fotografischer Emulsionen, die als Emulsionsfaden in einem transparenten Strömungsrohr innerhalb einer strömenden Entwicklerlösung laminar strömen, schafft. Man ordnet rechtwinklig zum Strömungsrohr eine optische Einrichtung mit rotierendem Linsensystem zur Ausleuchtung des Rohrinnern und gegenüber dem Fotoempfänger zur Messung der optischen Dichteverhältnisse des Strömungsrohrinnern an.
Das Linsensystem besteht aus einer Scheibe, die die Linsen trägt und von einem Motor angetrieben wird. Diese rotierende Linsenscheibe wird mittels der Lampe, der Kondensoren und der Blende in Form eines Lichtbandes, dessen Länge größer als der Durchmesser der Linse ist, so beleuchtet, daß von der sich · jeweils im beleuchteten Feld befindlichen Linse paralleles Licht ausgesandt wird. Dieses parallele Licht in Form eines Lichtstrahls, dessen Durchmesser kleiner als der des Emulsionsfadens ist, durchdringt den IR-Filter und tastet das Rohrinnere mit der Winkelgeschwindigkeit der Linsenscheibe ab. Dieser Lichtstrahl wird entsprechend den sich zeitlich und örtlich ändernden Dichteverhältnissen geschwächt und vom Fotoempfänger empfangen. Der Fotostrom des Fotoempfängers wird durch die elektronische Einrichtung in ein dichteproportionales Spannungssignal gewandelt, das mittels der Registriereinrichtung sichtbar gemacht werden kann. Der dichteproportionale Spannungsverlauf in Abhängigkeit von der Stellung des rotierenden
Linsensystems zum Strömungsrohr· Ein Spannungsmaximum wird erhalten, wenn nur das Entwicklergemisch durchleuchtet wird, während das Spannungsminimum nur dann auftritt, wenn der Lichtstrahl völlig den optisch dichteren Emulsionsfaden und das in Richtung der optischen Achse vor und hinter dem Emulsionsfaden strömende Entwicklergemisch durchdringt« Damit ist die Spannungsdifferenz ein direktes Maß für die optische Dichte des Emulsionsfadens und unabhängig von einer Lageschwankung, da sie nur eine Verschiebung des Spannungsminimums um den gleichen Betrag im elektronischen Signal bewirkt.
Da der das Strömungsrohrinnere abtastende Lichtstrahl im Durchmesser kleiner als der Emulsionsfaden ist, tritt unabhängig von der Lage des Emulsionsfadens im Rohr während eines Abtastzyklusses der Fall ein, daß der Lichtstrahl vollständig den Emulsionsfaden durchdringt, was sich als Spannungsminimum am Ausgang einer nachgeschalteten elektronischen Einrichtung äußert. Lageschwankungen des Emulsionsfadens bewirken nur eine Verschiebung dieses Spannungsminimums, verändern aber nicht die Amplitudenverhältnisse, die der optischen Dichte des Emulsionsfadens proportional sind, was ein entscheidender Vorteil ist·
AusfOhrungsbeispiel
Die Erfindung wird an einem Ausfuhrungsbeispiel und an Hand der Zeichnungen näher erläutert
Es zeigen:
Figur 1 Vorrichtung mit rotierendem Linsensystem zur optischen Dichtemessung eines Emulsionsfadens·
Figur 2 Spannungsverlauf am Ausgang der elektronischen Anordnung in Abhängigkeit von der Stellung des rotierenden Linsensystems zum Strömungsrohr.
Die Vorrichtung zur Messung der optischen Dichte ist in Fig. dargestellt. Ein Emulsionsfaden 3, z.B. einer Röntgenemulsion, strömt, umgeben von fotografischen Entwickler 2, laminar durch das Strömungsrohr 1, ohne daß es zu einer Vermischung der beiden Komponenten kommt. Die Scheibe 8, die 4 Stück Linsen 9 trägt, wird vom Motor 10 mit ί - 2 Umdrehungen pro Sekunde angetrie-
ben. Mittels der Lampe 14, der Kondensoren 11 und 13 sowie der Blende 12 wird die rotierende Scheibe 8 in Form eines Lichtbandes, dessen Breite größer als der Durchmesser des Strömungsrohres 1 und dessen Höhe größer als der Durchmesser der gleich· artigen Linsen 9 ist, so beleuchtet, daß von der sich jeweils im beleuchteten Feld befindlichen Linse 9 paralleles Licht ausgesandt wird. Dieser Strahl parallelen Lichtes, dessens Durchmesser kleiner als der des Emulsionsfadens 3 ist, durchdringt den IR-Filter 7 und tastet das Rohrinnere ^"-R, R_7 des Strömungsrohres 1 entsprechend der Winkelgeschwindigkeit der Scheibe 8 ab. Entsprechend den sich zeitlich und örtlich ändernden Dichteverhältnissen wird der Lichtstrahl geschwächt und gelangt auf den Fotoempfänger 4. Der Fotostrom des Fotoempfängers 4 wird durch die elektronische Einrichtung 5 in ein dichteproportionales Spannungssignal gewandelt, welches mit der Registriereinrichtung 6 (z.B. Oszilloskop oder Koordinatenschreiber) sichtbar gemacht werden kann.
Fig. 2 zeigt den typischen dichteproportionalen Spannungsverlauf Ober den Durchmesser des Strömungsrohres 1. Die Spannung U_ wird erhalten, wenn nur der fotografische Ent» wickler 2 durchleuchtet wird, während das Spannungsminimum U1 nur dann auftritt, wenn der Lichtstrahl völlig den optisch dichteren Emulsionsfaden 3 und den in der optischen Achse befindlichen Entwickler 2 vor und hinter dem Emulsionsfaden durchdringt. Die Spannungsdifferenz U = U_ - U1 ist ein direktes Maß für die optische Dichte des Emulsionsfadens 3 und unabhängig von einer Lageschwankung 15, da sie nur eine Verschiebung des Spannungsminiraums 16 um den gleichen Betrag im elektronischen Signal bewirkt. Eine optische Dichte von 5 des Emulsionsfadens 3 verursacht eine Spannung von - 2,2 V, während eine optische Dichte von 3 nur - 0,5 V ergibt.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    Vorrichtung zur optischen Dichtemessung flüssiger fotografischer Emulsionen, die als Emulsionsfaden in einem transparenten Rohr innerhalb einer strömenden Entwicklerlösung laminar strömen, gekennzeichnet dadurch, daß rechtwinklig zum Strömungsrohr eine optische Einrichtung mit rotierendem Linsensystem zur Ausleuchtung des Rohrinneren und gegenüber dem Fotoempfänger zur Messung der optischen Dichteverhältnisse des Strömungsrohrinneren angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DD26812284A 1984-10-08 1984-10-08 Vorrichtung zur optischen dichtemessung fluessiger fotografischer emulsionen DD228094A1 (de)

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