DD228662A1 - Vorrichtung zur optischen dichtemessung fluessiger fotografischer emulsionen - Google Patents

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DD228662A1
DD228662A1 DD26812384A DD26812384A DD228662A1 DD 228662 A1 DD228662 A1 DD 228662A1 DD 26812384 A DD26812384 A DD 26812384A DD 26812384 A DD26812384 A DD 26812384A DD 228662 A1 DD228662 A1 DD 228662A1
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DD26812384A
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Hartmut Rost
Andreas Klama
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Wolfen Filmfab Veb
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Abstract

Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur optischen Dichtemessung von Fluessigemulsionen zu entwickeln, die nach einer einmaligen Justierung der optischen Messeinrichtung Stoerungen der optischen Dichtemessung durch Ortsschwankungen des zu messenden Systems eliminiert. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur optischen Dichtemessung fluessiger fotografischer Emulsionen, die zusammen mit einem Entwicklergemisch laminar stroemen ohne sich mit diesem zu vermischen, zu schaffen, die in der Lage ist, die Dichtemessung so durchzufuehren, dass oertliche Schwankungen des Emulsionsfadens innerhalb des Entwicklergemisches keinen Einfluss auf das Messergebnis haben. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass rechtwinklig und quer zum Stroemungsrohr ein CCD-Linearsensor mit vorgesetzter Optik zur Messung der optischen Dichteverhaeltnisse des Rohrinneren und gegenueber eine optische Einrichtung zur Ausleuchtung des Rohrinneren angeordnet ist.

Description

VEB Filmfabrik Wolfen Wolfen, den 2.10.1984
^ PN 1 164 Pz/Bd
D.Ph. Klama ' Int.Cl.3: G 03 C,5/02
DC. Rost
Vorrichtung zur optischen Dichtemessung
flüssiger fotografischer Emulsionen Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur optischen Dichtemessung flüssiger fotografischer Emulsionen. Das Einsatzgebiet liegt in der filmherstellenden Industrie bei der Herstellung und Verarbeitung fotografischer Emulsionen. Die Erfindung kann auch überall dort eingesetzt werden, wo es gilt, Dichteprofile von stiemenden oder stationären Medien im Inneren von transparenten Röhren aufzunehmen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Verfahren und technische Lösung zur Flüssigsensitometrie fotografischer Emulsionen mit strömenden Entwickler und strömender Emulsion ohne Durchmischung sind in der DE-OS 2 151'097 (Anmelder: Fuji. Photo Film Co Ltd., Anmeldetag: 13.10.71) beschrieben. Die dort vorgeschlagene technische Lösung, bei welcher auf den Emulsionsfaden fokusiertes Licht zur Dichtemessung verwendet wird, hat jedoch den entscheidenden Nachteil, daß geringe Lageschwankungen des Emulsionsfadens zu einer Verfälschung des Meßergebnisses führen und sehr aufwendige Justierungen erforderlich sind.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur optischen Dichtemessung von Flüssigemulsionen zu entwickeln, um die fotografischen Daten der Emulsionen bestimmen zu können.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die. Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur optischen Dichtemessung flüssiger fotografischer Emulsionen, die zusammen mit einem Entwicklergemisch laminar strömen ohne sich mit diesem zu vermischen, zu schaffen, die in der Lage ist, die Dichtemessung so durchzuführen,·daß örtliche Schwankungen des Emulsionsfadens innerhalb des Entwicklergemisches keinen Einfluß auf das Meßergebnis haben.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem man eine Vorrichtung zur optischen Dichtemessung flüssiger fotografischer Emulsionen, die als Emulsionsfaden in einem transparenten Strömungsrohr innerhalb einer strömenden Entwicklerlösung laminar strömen, schafft. Man ordnet rechtwinklig und quer zum Strömungsrohr einen CCD-Linearsensor mit vorgesetzter Optik, zur Messung der optischen Dichteverhältnisse des Rohrinneren, und gegenüber einer optischen Einrichtung zur Ausleuchtung des Strömungsrohrinneren an.
Mittels einer Lampe, Kondensorsystemen und der Blende wird paralleles Licht erzeugt, das den IR-Filter und das Strömungsrohr mit dem Entwicklergemisch und dem Emulsionsfaden durchdringt und entsprechend den örtlich verschiedenen Dichten geschwächt wird.
Dem CCD-Linearsensor ist ein Objektiv vorgesetzt, das so angeordnet ist, daß das Rohrinnere auf die optisch aktive Fläche des Sensors exakt abgebildet wird. Entsprechend den örtlichen Dichteverhältnissen in dem Strömungsrohr werden die einzelnen Bildpunkte des CCD-Linearsensors mehr oder minder angeregt. Eine entsprechende elektronische Einrichtung erzeugt einen dichteproportionalen Spannungsverlauf entsprechend den Beleuchtungsverhältnissen des CCD-Linearsensors und steuert die Registriereinrichtung.
Dem CCD-Linearsensor ist eine elektronische Einrichtung nachgeschaltet. Diese stellt die Ansteuertakte für die Aktivierung der Bildpunkte des CCD-Linearsensors in geeigneter zeitlicher Reihenfolge bereit und gibt am Ausgang eine Spannung in Abhängigkeit von den Beleuchtungsverhältnissen ab. Die Spannungsdifferenz ist ein Maß für die Dichte des Emulsionsfadens.
Ein entscheidender Vorteil besteht darin, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung nach einer einmaligen Justierung der optischen Meßeinrichtung Störungen der optischen Dichtemessung durch Ortsschwankungen des zu messenden Systems eliminiert. Eine Lageveränderung des Emulsionsfadens in dem mit Entwicklerlösung gefüllten Strömungsrohr bewirkt nur die Ansteuerung anderer Bildpunkte des Linearsensors und ändert nicht die Signalamplitude,» die die Dichteinformation trägt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel und an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 Anordnung mit CCD-Linearsensor zur optischen Dichtemessung
Fig. 2 Spannungsverlauf am Ausgang der elektronischen Anordnung in Abhängigkeit van der Projektion der Dichteverhältnisse im Rohrinneren auf den Sensor.
Die Vorrichtung zur Messung der optischen Dichte zeigt Fig. Ein Emulsionsfaden 3, z.B. einer Röntgenemulsion, strömt umgeben mit fotografischen Entwickler 2 laminar im Strömungsrohr 1, wobei das mittels der Lampe 13, den Kondensorsystemen und 12 sowie der Blende 11 erzeugte parallele Licht nach Passieren eines IR-Filters 9 entsprechend der Schwärzung des Emulsionsfadens 3, die von der zuvor erfolgten Belichtung abhängig ist, geschwächt wird. Das Objektiv 4 vor dem CCD-Linearsensor 5 mit z.B.256 Bildpunkten ist rechtwinklig zum Strömungsrohr 1 in der optischen Achse so angeordnet, daß das Rohrinnere des
Strömungsrohresl^-R, R_7 auf der optisch aktiven Fläche 6 des CCD-Linearsensors 5 exakt abgebildet wird. Entsprechend den örtlichen Dichteverhältnissen im Strömungsrohr 1 werden die einzelnen Bildpunkte des CCD-Linearsensors 5 verschieden stark angeregt. Mittels der elektronischen Einrichtung 7 wird ein dichteproportionaler Spannungsverlauf vom Querschnitt des Rohrinneren ^/-R, R_7entsprechend den Beleuchtungsverhältnissen des CCD-Linearsensors 5 erzeugt und damit die Registriereinrichtung 8 gesteuert. Die elektrone Einrichtung 7 stellt gleichzeitig die Ansteuertakte für die Aktivierung der Bildpunkte des CCD-Linearsensors 5 in zeitlicher Reihenfolge bereit.
Fig. 2 zeigt den typischen Spannungsverlauf am Ausgang der elektronischen Einrichtung 7 von Querschnitt des Rohrinneren /-R, R_7· Die Spannungsdifferenz<l U = U„ - U1 ist ein Maß für die optische Dichte des Emulsionsfadens 3 und unabhängig von dessen Lage im Rohrinneren /-R, R_7· So erhält man bei einer optischen Dichte des Emulsionsfadens 3 von 3 ein AU von 1 100 mV.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    Vorrichtung zur optischen Dichtemessung flüssiger fotografischer Emulsionen, die als Emuslinsfaden in einem tr parenten Strömungsrohr innerhalb einer strömenden Entwicklerlösung laminar strömen^,, gekennzeichnet dadurch , daß rechtwinklig und quer zum Strömungsrohr ein CCD-Linearsensor mit vorgesetzter Optik zur Messung der optischen Dichteverhältnisse des Rohrinneren und gegenüber einer optischen Einrichtung zur Ausleuchtung des Strömungsrohrinneren angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DD26812384A 1984-10-08 1984-10-08 Vorrichtung zur optischen dichtemessung fluessiger fotografischer emulsionen DD228662A1 (de)

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