DD228758A1 - Querkraftfreier mitnehmer fuer in luenetten gelagerte werkstuecke - Google Patents

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DD228758A1
DD228758A1 DD26899784A DD26899784A DD228758A1 DD 228758 A1 DD228758 A1 DD 228758A1 DD 26899784 A DD26899784 A DD 26899784A DD 26899784 A DD26899784 A DD 26899784A DD 228758 A1 DD228758 A1 DD 228758A1
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free
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Inventor
Joerg Riedel
Original Assignee
John Schehr Meuselwitz Veb Mas
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  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Abstract

Die erfindungsgemaesse Ausfuehrungsform des querkraftfreien Mitnehmers ist bei allen Aussenrundschleifverfahren mit hoechsten Qualitaetsanforderungen an Zylindrizitaet und Rundlauf anwendbar. Als spezielles Anwendungsgebiet der dargelegten erfinderischen Loesung wird der Einsatz bei Walzenschleifmaschinen zur querkraftfreien Uebertragung des Antriebsdrehmomentes auf das in Luenetten gelagerte Werkstueck angesehen. Als Ziel der Erfindung soll ein querkraftfreier Antrieb des Werkstueckes bei schneller beidseitiger axialer Lagefixierung erreicht werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Mitnehmer zu schaffen, der neben einer querkraftfreien Uebertragung des Drehmomentes auf das Werkstueck eine antriebsseitige axiale Anstellung an das Werkstueck ermoeglicht. Erfindungsgemaess wird das dadurch erreicht, dass zwischen der Riemenscheibe 7 und dem Werkstueck 1 ein Metallbalg 6 fest angeordnet ist. Fig. 1

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die erfindungsgemäße Ausführungsform des querkraftfreien Mitnehmers ist bei allen Außenrundschleifverfahren mit höchsten Qualitätsanforderungen an Zylindrizität und Rundlauf anwendbar. Als spezielles Anwendungsgebiet der dargelegten erfinderischen Lösung wird der Einsatz bei Walzenschleifmaschinen zur querkraftfreien Übertragung des Antriebsdrehmomentes auf das in Lünetten gelagerte Werkstück angesehen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zur Schleifbearbeitung qualitativ hochwertiger Walzen ist eine im technischen Sinne querkraftfreie Mitnahme der zu schleifenden Walze notwendig. Diese Aufgabe wurde prinzipiell durch das WirtschaftspatenfDD-WP 200 990-2 gelöst. Als nachteilig an dieser technischen Lösung wird die Tatsache angesehen, daß der querkraftfreie Mitnehmer in axialer Richtung nur sehr begrenzt verschiebbar ist. Diese Möglichkeit ist aber insbesondere beim Einlegen des Werkstückes wünschenswert, da es nicht bei allen Anwendungsfällen ausreichend ist, wenn nur die Pinole des Reitstockes an das Werkstück angestellt wird.
Es gehört auch zum allgemeinen Stand der Technik, zur querkraftfreien Übertragung von Drehmomenten auf zu schleifende Walzen, doppelkardanische Antriebe zu verwenden.
Der Nachteil dieser Lösung für den vorliegenden Einsatzfall wird darin gesehen, daß die Drehmomentenübertragung nicht spielfrei aufgrund der mechanischen, beweglichen Bauelemente erfolgt und daß eine axiale Anstellung an das Werkstück nur durch ein Heranfahren des Spindelkastens an das Werkstück möglich ist.
Ziel der Erfindung
Als Ziel der Erfindung soll ein querkraftfreier Antrieb des Werkstückes bei schneller beidseitiger axialer Lagefixierung erreicht werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die in der Charakteristik der bekannten technischen Lösung beschriebenen technischen Mängel lassen sich darauf zurückführen, daß die Mitnahme des fest am Werkstück angeordneten Anschlages über in axialer Richtung starre Elemente erfolgt. Um diese Ursache zu beseitigen, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Mitnehmer zu schaffen, der neben einer querkraftfreien Übertragung des Drehmomentes auf das Werkstück eine antriebsseitige axiale Anstellung an das Werkstück ermöglicht. Dabei soll die Drehmomantenübertragung drehsteif und spielfrei erfolgen und Abweichungen von der Koaxialität des Werkstückes und der Antriebsspindel ausgeglichen werden. Die Möglichkeit zur Schleifbearbeitung von Walzen zwischen den Spitzen soll beibehalten werden.
Ausführungsbeispiel
Fig. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen technischen Lösung.
Das Werkstück 1 ist in nicht dargestellten Lünetten gelagert. Auf der Antriebsseite des Werkstückes 1 ist ein Anschlag 2 drehfest angeordnet. In die Aussparung 3 des Anschlages 2 greifen die Mitnehmerbolzen 4, die am Flansch 5 planseitig angeordnet sind,
Der Flansch 5 ist einerseits über den Metallbalg 6 drehsteif mit der angetriebenen Riemenscheibe 7 verbunden und andererseits wird er mit Spiel zentrisch von der Aufnahme 8 geführt. In der erfindungsgemäßen Ausführungsform besitzt die Zentrierspitze 9 eine Aufnahmemöglichkeit für den Pilz 10. Die Aufnahme 8 mit der Zentrierspitze 9 und dem Pilz 10 sind über die Schubstange 11 über
z. B. einen nicht dargestellten Spannmotor längsverstellbar.
Das Werkstück 1 wird in bereits zentrisch voreingestellte Lünetten abgelegt, nachdem auf ihm der Anschlag 2 drehfest angeordnet wurde. Daraufhin wird die Schubstange 11 in axialer Richtung angestellt, bis der Pilz 10 das Werkstück 1 berührt. Es ist dabei darauf zu achten, daß die Mitnehmerbolzen 4 in den Freiraum des Anschlages 2 gelangen (Fig. 2).
Der Flansch 5 und damit der an ihm fest angeordnete Metallbalg δ werden während dieses Vorganges von einer Aussparung der Aufnahme 8 gehalten.
Durch Drehung des Flansches 5 über den Metallbalg 6 und die Riemenscheibe 7 werden die'Mitnehmerbolzen 4 in die Aussparung des Anschlages 2 geführt, wodurch eine rotatorische Mitnahme des Werkstückes erfolgt. Der Flansch 5 ist dabei radial aerührungsfrei in der Aufnahme 8 angeordnet. Damit wird eine im technischen Sinne querkraftfreie Übertragung des Drehmomentes von der Riemenscheibe 7 auf das Werkstück 1 gewährleistet.
Eventuelle Abweichungen von der Koaxialität von Spindelkastenantrieb und Werkstückmitte werden in gewissen Grenzen ebenfalls ausgeglichen.
3esteht der Wunsch nach einer Bearbeitung des Werkstückes 1 zwischen feststehenden Spitzen, so wird der Pilz 10 von der Schubstange 11 in die konische Führung der Aufnahme 8 gezogen.

Claims (4)

  1. -2- 689
    Erfindungsanspruch:
    1. Querkraftfreier Mitnehmer für in Lünetten gelagerte Werkstücke mit am Werkstück fest angeordnetem Anschlag, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen der Riemenscheibe (7) und dem Werkstück (1) ein Metallbalg (6) fest angeordnet ist.
  2. 2. Querkraftfreier Mitnehmer nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Planseite des Metallbalges (6) über einen Flansch (5) axial verstellbar ist und radial von der Aufnahme (8) mit Spiel geführt wird.
  3. 3. Querkraftfreier Mitnehmer nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Zentrierspitze (9) über eine Aufnahme (8) und eine Schubstange (11) axial und radial fixierbar ist.
  4. 4. Querkraftfreier Mitnehmer nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Zentrierspitze (9) eine Aufnahme für einen PiIz(IO) besitzt.
DD26899784A 1984-11-01 1984-11-01 Querkraftfreier mitnehmer fuer in luenetten gelagerte werkstuecke DD228758A1 (de)

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