DD229043A1 - Anlage zur verbrennung von rohbraunkohle - Google Patents

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DD229043A1
DD229043A1 DD24355582A DD24355582A DD229043A1 DD 229043 A1 DD229043 A1 DD 229043A1 DD 24355582 A DD24355582 A DD 24355582A DD 24355582 A DD24355582 A DD 24355582A DD 229043 A1 DD229043 A1 DD 229043A1
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mill
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coal
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DD24355582A
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Andreas Bernhardt
Harald Bartzack
Roland Brendel
Helmut Rosenstock
Original Assignee
Univ Dresden Tech
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Verbrennung von insbesondere Rohbraunkohle in einem Feuerraum mit mindestens einem Hauptbrenner, mindestens einem Stuetzbrenner und einer Sichtermuehle. Ziel der Erfindung ist es, die Kohlenstaubbereitstellung fuer die Zusatzfeuerung zu vereinfachen. Aufgabe der Erfindung ist es, den Brennstaub fuer eine Zusatzfeuerung bei Gewaehrleistung der Nennleistung des Hauptbrenners und guter Regelbarkeit ohne zusaetzliche Anlagen zur Aufbereitung des Brennstoffs zur Verfuegung zu stellen. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass zwischen dem Foerdergutwolkengebiet vor der in Stroemungsrichtung ersten Sichterleitwand des Muehlensichters und dem Stuetzbrenner ein Sekundaerkanal vorgesehen ist.

Description

Anlage zur Verbrennung von Rohbraunkohle Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Verbrennung von insbesondere Rohbraunkohle in einem Feuerraum mit mindestens einem Hauptbrenner, mindestens einem Stützbrenner und einer Sichter- ' mühle.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die bekannten Sichtermühlen dienen der Bereitstellung von Brennstaub für den Hauptbrenner von Feuerräumen. Der gesichtete Brennstaubstrom wird nach der Sichtung im Sichter durch einen Kanal dem Brenner zugeführt. Vor allem bei ballastreichen und hochfeuchten Kohlen sind Stützfeuerungen mit einem Zweitbrennstoff erforderlich. Zur Ablösung hochkalorischer Brennstoffe, insbesondere 01, wird auch Brennstaub aus Kohlenbunkern zur Stützfeuerung eingesetzt. Dieser Brennstaub mulB zusätzlich bereitgestellt werden.
Es wurde bereits vorgeschlagen, zur Durchsatzsteigerung von Sichtermühlen bis zu 20 % des Fördervolumens aus dem Fördergutgutwolkengebiet vor der in Strömungsrichtung ersten Sichterleitwand des Mühlensichters abzusaugen, in einem Abscheider Trägergas und Feinkornanteil zu trennen und das entstaubte Trägergas der Sichtermühle saugseitig wieder zuzuführen. Die abgeschiedene Kohle kann acuch einem Stützbrenner zugeführt werden.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Kohlenstaubbereitstellung für die Zusatzfeuerung zu vereinfachen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, den Brennstaub für eine Zusatzfeuerung bei Gewährleistung der Nennleistung des Hauptbrenners und guter Regelbarkeit ohne zusätzliche Anlagen zur Aufbereitung des Brenstoffs zur Verfügung zu stellen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zwischen dem Fördergutwolkengebiet vor der in Strömungsrichtung ersten Sichterleitwand des Mühlensichters und dem Stützbrenner ein Sekundärkanal vorgesehen ist. .
Der Gutwolkenbrennstaub wird direkt in dem oder in den Stützbrennemverbrannt. Eine vorherige Abscheidung des Kohlenstaubs ist nicht erforderlich. Er kann direkt, d. h. ohne zusätzliche Einrichtungen, wie Abscheider, zusammen mit dem Trägergas verbrannt werden.
Im Sekundärkanal befindet sich vorzugsweise eine Drosseleinrichtung, mit der das Durchsatzverhältnis zwischen Haupt- und Stützfeuerung und der Gesamtdurchsatz geregelt werden kann. Bei einer Abführung des Gutwolkenbrennstaubs bis zu 20 % des Mahlguts wird der Durchsatz der Sichtermühle, d. h. der Gesamtdurchsatz, bis zu 35 % gesteigert. Bei voller Nennleistung des Hauptbrenners können· demzufolge bis zu 35 % zusätzlich in den Stützfeuerungen verbrannt werden.
In der. Abführungsöffnung vor der ersten Sichterleitwand ist ein Druck von etwa 2 kPa vorhanden. Er gewährleistet die Zuführung des Gutwolkenbrennstaubs zu dem Stützbrenner.
.Es können Sichtermühlen von Kohlenstaubmahlanlagen, die mit Schlagradmühlen bzw. Ventilatormühlen arbeiten, eingesetzt
werden. Ebenso ist es möglich, den Gutwolkenbrennstaub aus Sichtern von Einblasemühlen ohne Rauchgasrückführung abzuziehen. Der Einsatz anderer Mühlenarten ist immer dann möglich, wenn in Strömungsrichtung des Brennstaubs ein Sichter vorhanden ist.
Ausführungsbeispiel
In der Zeichnung ist eine erfindungsgemäß ausgeführte Anlage dargestellt.
Eine Ventilatormühle mit Rauchgasrücksaugung zur Staubfeuerung eines Dampferzeugers besitzt die Rauchgaszuführung 6, das Spiralgehäuse 5 und den Sichter 1. Die Rohkohle gelangt zusammen mit dem Rauchgas durch die Rauchgaszuführung 6 in die Ventilatormühle. Das Mahlgut gelangt nach der Zerkleinerungstrocknung von der linken Sichterwand 4 an die Prallplatte 2. Diese wird durch die Sienterleitwand 3 begrenzt. An der linken Sichterwand 4, im Raum vor der Sichterleitwand 3, sind die Fördergutwolkenkonzentrationen vorhanden. Durch die AbführungsÖffnung wird der Gutwolkenbrennstaub in den Sekundärkanal 8 geleitet. Der Hauptstrom des Mahlgutes gelangt durch den Primärkanal 9 zum Hauptbrenner 11. Der Sekundärkanal 8 führt zum Stützbrenner 10. Beide Brenner sind an der Brennkammerwand 12 eines Dampferzeugers befestigt. Der durch die Ventilatormühle zerkleinerte und getrocknete Brennstoffstrom strömt in öen Sichter 1 und wird in zwei Teilströme aufgeteilt. Die Abführung von bis zu 20 % des Brennstoffstromes durch die AbführungsÖffnung 7 zu dem Stützbrenner 10 gestattet eine Durchsatzleistungssteigerung der Verdichtermühle von bis zu 35 %* Diese Durchsatzleistungssteigerung führt durch die verbesserte Wirksamkeit des Sichters 1 nicht zur Beeinträchtigung der Leistung des Hauptbrenners 11. Die Abführung des Gutwolkenbrennstaubs zum Stützbrenner 10 wird durch eine nicht dargestellte Drosseleinrichtung zu Beginn des Sekundärkanals 8 den Erfordernissen der Feuerung angepaßt.

Claims (2)

  1. - 4 Erfindungsanspruch
    1. Anlage zur Verbrennung von insbesondere Rohbraunkohle in einem Feuerraum mit mindestens einem Hauptbrenner, mindestens einem Stützbrenner und einxer Sichtermühle, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen dem Pordergutwolkengebiet vor der in Strömungsrichtung ersten Sichterleitwand des Mühlensicht ers und dem Stützbrenner ein Sekundärkanal (8) vorgesehen ist.
  2. 2. Anlage nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß im Sekundärkanal eine Drosseleinrichtung angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnung
DD24355582A 1982-09-29 1982-09-29 Anlage zur verbrennung von rohbraunkohle DD229043A1 (de)

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