DD230013A1 - Loesungsmittelhaltiger haftklebstoff - Google Patents

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DD230013A1
DD230013A1 DD26446984A DD26446984A DD230013A1 DD 230013 A1 DD230013 A1 DD 230013A1 DD 26446984 A DD26446984 A DD 26446984A DD 26446984 A DD26446984 A DD 26446984A DD 230013 A1 DD230013 A1 DD 230013A1
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DD
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adhesive
molecular weight
weight
solvent
low molecular
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DD26446984A
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Inventor
Volker Griehl
Elisabeth Anton
Guenther Kraeling
Hans-Peter Schulz
Ortwin Metz
Original Assignee
Buna Chem Werke Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft lösungsmittelhaltige Haftklebstoffe mit verbesserter Klebrigkeit und hoher Alterungsbeständigkeit. Erfindungsgemäß werden 5 bis 15 Gew.-% eines niedermolekularen flüssigen Polybutadiens, 3 bis 10 Gew.-% eines Ethylen-Vinylacetat- Copolymeren, 3 bis 10 Gew.-% des Glycerinesters von Kolophonium und 70 bis 85 Gew.-% eines Lösungsmittels, vorzugsweise Toluen, miteinander vermischt.

Description

Λ —
git el der Erf indung Lösungsmittelhaitiger Haftklebstoff Anwendungsgebiet der Srfindung
Die Erfindung betrifft lösungsmittelhaltige Haftklebstoffe mit verbesserter Klebrigkeit und hoher Alterungsbeständigkeit«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannte Haftklebstoffe basieren in der Regel auf Lösungen von hochmolekularen, kautschukärtigen Polymeren (z.B· Natur- oder Synthesekautschuk) in einem Kohlenwasserstofflösungsmittel, wobei die Viskosität und auch die Scherfestigkeit bei niedriger Schergeschwindigkeit mit steigendem Molekulargewicht des Polymeren zunimmt. Hochmolekulare Polymere liefern jedoch so hochviskose Lösungen, daß sie schwierig zu handhaben sind.
Biese Polymere können zur Verbesserung der Adhäsion an verschiedene Oberflächenmaterialien, zur Erhöhung der Scher- und Kriechfestigkeit, insbesondere bei erhöhten Temperaturen, mit anderen unpolaren Polymeren oder mit Klebrig- ~ machern compoundiert werden.
Nach der LfS-PS 3 753 936 wird eine Klebst off mischung mit verbesserten Eigenschaften aus
a) einem verzweigten kautschukartigem Blockcopolymeren der allgemeinen Formel (A - B) T
(A = konjugiertes Dien, B = Monovinylaromat)
b) einem Metalloxid oder -hydroxid und
c) einem Klebrigmacher (Kolophonium-, Polyterpen-, Phenol- oder Cumaron-Inden-Harz)
in 40 bis 90 Gew.—$ Lösungsmittel erhalten.
Die US-PS 3 787 531 beschreibt Haftklebstoffe mit guter Scher-, Kriech- und Abschälfestigkeit, die durch Kombination eines klebrigmachenden Harzes (Kohlenwasserstoffharz mit einer Molmasse kleiner 2000, z.B. Copolymere von Kohlenteer, Petroleum oder Terpen, Kondensationsprodukte von aromatischen Kohlenwasserstoffen mit Formaldehyd) mit einem Blockcopolymeren. aus mindestens einem elastischen und einem nichtelastischen Block, wobei die Molmasse größer 500 000 ist, hergestellt werden
Nach der US-PS 3 993 513 besteht eine Klebstoffmischung aus
a) einem radialen Blockcopolymeren auf Basis Butadien und Styren
b) einem Klebrigmacher (Polyterpen, Polyvinylaromat, chloriertes Kohlenwasserstoffharz, Phenol-, Cumaron-Inden-Harz oder Kolophoniumderivat) und
c) einem Polyalkylen, insbesondere Polybuten.
Solche konventionellen Haftklebstoffe sind jedoch nicht universell einsetzbar, da sie schlechte chemische Beständigkeit, z.B. gegenüber ölen, Kohlenwasserstoffen, oxidierenden Säuren, erhöhten Temperaturen, Sonnenlicht und intoxidation, haben. Zur Verbesserung der chemischen Beständigkeit wurden Klebstoffmischungen auf Basis polarer Polymerer, z.B. Polychloropren oder Copolymerer aus Butadien und Acrylnitril, entwickelt. Diese Verbesserung erfolgt j;edoch auf Kosten solcher bedeutender Eigenschaften wie Klebrigkeit und Abschälfestigkeit. Bie Klebrigkeit dieser polaren Haftkleber bei niedrigen !Temperaturen (kleiner 323 K) z. B. ist schlecht Sie erfordern zur Verbesserung der Klebrigkeit teure Klebrigmacher und zum lösen teure und gefährliche Lösungsmittel,
z.B. Methyl—ethyl-keton oder Tetrahydrofuran. Xn der DD-PS 153 382 wird eine Kombination von unpolaren und polaren Polymeren ( Synthesekaut schule und Polyacrylatdispersion ) unter Zusatz eines Kolophoniumesters beansprucht, die gegenüber reinen Kautschukklebern bessere Alterungsbeständigkeit besitzt und geringere Klebeschichtdicken erfordert.
Es ist auch bekannt, daß niedrig-viskose Klebstofflösungen erhalten werden können, wenn niedermolekulare kautschukar— tige Polymere verwendet werden. Es wurde jedoch festgestellt, daß diese Polymeren als Haftkleber nicht geeignet sind, da sie beim Abschälen von einer Oberfläche ihre Kohäsion verlieren. Haftkleber, die ihre Kohäsion verlieren, hinterlassen gummiartige, klebrige Reste auf- dem Substrat und sind für die meisten Anwendungen völlig ungeeignet. Nach der DS-PS 28 03 944 weisen Mischungen aus einem Elastomer (Hatur- oder Synthesekautschuk), einem ganz spezifischem niedermolekularem Polyisopren (eis—Gehalt größer 75 $, Viskosität smolekulargewieht 8000 - 77000, Swn = 1 "bis 2,7) und einem Polyterpenharz eine hohe Klebrigkeit in der Kälte und hohe Fließbeständigkeit in der Wärme auf. Bekannte Systeme mit anderen niedermolekularen Polyisoprenen als Weichmacher fließen in der Wärme und dringen in Unterlagen ein.
Bs sind auch lösungsmittelhaltige Klebstoffsysteme bekannt, die aus einem Butadien-Styren-Copolymeren und einem niedermolekularen Poly(alpha—methylstyren) bzw. alpha—Methylstyren-Styren-Copolymeren (BS-QS 24 06 618), eventuell unter Zusatz eines Polybutens (US-PS 4 042 555), bestehen. Der Zusatz dieser Harze soll die Klebrigkeit der Elastomeren verbessern.
Andererseits ist aus der DE-OS 25 34 269 bekannt, daß Poly (alpha-methylstyren)-Harze schlechte Verträglichkeit mit · '< -Kautschuken und thermoplastischen Harzen besitzen· lach dieser BE—OS sind nur Copolymere aus alpha-Methylstyren und Cyclopenten, eventuell in Kombination mit 1,3-Butadien, als Klebrigmacher geeignet.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, lösungsmittelhaltige Haftklebstoffe mit verbesserter KLebrigkeit und hoher Alterungsbeständigkeit herzustellen.
Darlegung des We3ens der Erfindung,
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, lösungsmittelhaltige Haftklebstoffe durch Entwicklung von Klebstoffmischungen herzustellen, die den obigen Anforderungen genügen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
a) 5 bis 15 &ew.-^ eines niedermolekularen flüssigen P olybut adi ens,
b) 3 bis 10 G-ew.—^ eines Ethylen-Yinylacetat-Copolymer, das 20 bis 45 Gew·—# Yinylaeetateinheiten enthält,
c) 3 bis 10 Gew.—des Glycerinesters von Kolophonium und
d) 70 bis 85 Gew.-% eines Lösungsmittels, vorzugsweise Toluen,
miteinander vermischt werden.
Die flüssigen Polybutadiene weisen eine mittlere Molmasse 'In von 1000 "Bis 5000 und eine Makrostruktur von 10 bis 90 <fo 1,2- bzw. 90 bis 10 % 1,4-Butadieneinheiten auf. Die Reihenfolge der Zugabe der Einsatzstoffe in das Lösungsmittel ist für die erfindungsgemäße Siebstoffmischung nicht entscheidend.
Die KlebstoffZusammensetzung wird üblicherweise in einem Mischbehälter mit Rühreinrichtung bei 293 bis 303 K hergestellt. Der Ansatz wird gemischt, bis sich eine klare homogene Zusammensetzung gebildet hat. Durch den Zusatz des flüssigen Polybutadiens werden die 21ebrigkeit und die Oxidationsbeständigkeit gegenüber bekannten Siebstoffmischungen aus Ethylen-Tinylacetat-Copolymeren, Kolophonium und bekannten Weichmachern verbessert.
Ausführungsbeispiele Beispiel 1
78 Kasseteile loluen werden in einem Mischbehälter mit Rühreinrichtung vorgelegt. Unter ständigem Rühren werden 6 Masseteile Sthylen-Vinylacetat-Copolymer zugefügt. Uachdem dieses völlig gelöst ist, werden tO Masseteile niedermoleiailares flüssiges Polybutadien und β Masseteile des Glycerinesters von Kolophonium nach, und nach, zugegeben. Es wird gerührt, "bis alle Bestandteile gelöst sind.
Beispiel 2
Die Arbeitsweise von Beispiel 1 wird wiederholt, wobei 78 Mas se teile !Eoluen, 6 Masseteile des Ethylen—Yinyl ac et at-Gopolymeren, 12 Masseteile, niedermolefailares flüssiges Polybutadien und 4 Masseteile des Glycerinesters von Kolophonium zum Einsatz kommen.

Claims (1)

  1. Brfindungsanspruch
    Lösungsmittelhaltiger Haftklebstoff auf der Basis von niedermolekularem flüssigem Polybutadien, Ethylen-Yinylacetat-Gopolymer und klebrigmachendem Harz, gekennzeichnet dadurch., daß die Klebstoff mischung aus
    a) 5 bis 15 Gew.-^eines niedermolekularen flüssigen PoIybu.tadi.ens, das eine mittlere Molmasse Sn von 1OGO bis 5000 und eine Mikrostruktur von 10 bis 90 ?o 1,2- bzw. 90 bis 10 fo T,4-Butadieneinheiten .aufweist
    b) 3 bis 10 Gew. —$> eines Ethylen-Yinylacetat-Copolymeren, das 20 bis 45 G-ew.-^ Vinylacetat enthält
    c) 3 bis 10 Gew.-^ des Glycerinesters von Solophonium und
    d) 70 bis 85 Gew.-^ eines Lösungsmittels besteht.
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