DD229999A1 - Loesungsmittelhaltiger haftklebstoff - Google Patents

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DD229999A1
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adhesive
molecular weight
weight
methylstyrene
solvent
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DD26447284A
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Guenther Kraeling
Elisabeth Anton
Volker Griehl
Otto Urban
Original Assignee
Chemisch Tech Erzeugnisse Leip
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Abstract

Die Erfindung betrifft loesungsmittelhaltige Haftklebstoffe mit verbesserter Klebrigkeit und hoher Alterungsbestaendigkeit. Erfindungsgemaess werden 5 bis 15 Gew.-% eines niedermolekularen hydroxylterminierten Poly (alpha-methylstyrens), 5 bis 12 Gew.-% eines Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren, 1 bis 5 Gew.-% des Glycerinesters von Kolophonium, 0 bis 3 Gew.-% Dibutylphthalat und 70 bis 85 Gew.-% eines Loesungsmittels, vorzugsweise Toluen, miteinander vermischt.

Description

!Citel der Erfindung Lösungsmittelhaitiger Haftklebstoff Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung "betrifft lösungsmittelhaltige Haftklebstoffe mit verbesserter KLebrigkeit und hoher Alterungsbeständigkeit.
Charakteristik der "bekannten technischen Losungen
Bekannte Haftkle"bstoff e basieren in der Regel auf Lösungen von hochmolekularen, kautschukartigen Polymeren (z.B. Natur- oder Synthesekautschuk) in einem Kohlenwasserstofflösungsmittel, wobei die Viskosität und auch die Scherfestigkeit bei niedriger Schergeschwindigkeit mit steigendem Molekulargewicht des Polymeren zunimmt. Hochmolekulare Polymere liefern jedoch so hochviskose Lösungen, daß sie schwierig zu handhaben sind.
Liese Polymere können zur Verbesserung der Adhäsion an verschiedene Oberflächenmaterialien, zur Erhöhung der Scher- und Eriechfestigkeit, insbesondere bei erhöhten Temperaturen, mit anderen unpolaren Polymeren oder mit KLebrigmachern compoundiert werden.
Mach der US-PS 3 753 936 wird eine Klebstoffmischung mit verbesserten Eigenschaften aus
a) einem verzweigten kautschukartigem Blockcopolymeren der allgemeinen Formel (A - B) Y
(A = konjugiertes Dien, B = Monovinylaromat)
b) einem Metalloxid oder -hydroxid und
c) einem Klebrigmacher (Kolophonium-, Polyterpen-, Phenol- oder Cumaron-Inden-Harz)
in 40 Ms 90 Gew.-^ Lösungsmittel erhalten.
Die US-PS 3 787 531 beschreibt Haftklebstoffe mit guter Scher-, Kriech- und Abschälfestigkeit, die durch Kombination eines klebrigmaehenden Harzes (Kohlenwasserstoffharz mit einer Molmasse kleiner 2000, z.B. Copolymere von Kohlenteer, Petroleum oder Terpen, Kondensationsprodukte von aromatischen Kohlenwasserstoffen mit Formaldehyd) mit' einem Blockeopolymeren aus mindestens einem elastischen und einem nich.telastisch.en Block, wobei die Molmasse größer 500 000 ist, hergestellt werden
Nach der US-PS 3 993 613 besteht eine Klebstoffmischung aus
a) einem radialen Blockeopolymeren auf Basis Butadien und Styren
b) einem Klebrigmacher (Polyterpen, Polyvinylaromat, chloriertes Kohlenwasserstoffharz, Phenol—, Cumaron-Inden— Harz oder Kolophoniumderivat) und
c) einem Polyalkylen, insbesondere Polybuten.
Solche konventionellen Haftklebstoffe sind jedoch nicht universell einsetzbar, da sie schlechte chemische Beständigkeit, z.B. gegenüber ölen, Kohlenwasserstoffen, oxidierenden Säuren, erhöhten Temperaturen, Sonnenlicht und Autoxidation, haben. Zur Verbesserung der chemischen Beständigkeit wurden Klebstoffmischungen auf Basis, polarer Polyaerer, z.B. Polychloropren oder Copolymerer aus Butadien und Acrylnitril,-entwickelt. Diese Verbesserung erfolgt jedoch auf Kosten solcher bedeutender Eigenschaften wie Klebrigkeit und Ab— schälfestigkeit. Die Klebrigkeit dieser polaren Haftkleber bei niedrigen Temperaturen (kleiner 323 K) ist schlecht. Sie erfordern zur Verbesserung der Klebrigkeit teure Klebrigmacher und zum Lösen teure und gefährliche Lösungsmittel,
z.B. Methyl-ethyl-keton oder Tetrahydrofuran. In der SD-PS 153 382 wird eine Kombination von unpolaren und polaren Polymeren (SyntheS8lcau.tsch.uk und Polyacrylate dispersion) unter Zusatz eines Kolophoniumesters "beansprucht, die gegenüber reinen Kautschukklebern bessere Alterungsbeständigkeit besitzt und geringere Siebeschichtdicken erfordert.
Es ist auch bekannt,, daß niedrigviskose Klebstofflösungen erhalten werden können, wenn niedermolekulare kautschukartige Polymere verwendet werden. Es wurde jedoch festgestellt, daß diese Polymeren als Haftkleber nicht geeignet sind, da sie beim Abschälen von einer Oberfläche ihre Kohäsion ver- * lieren. Haftkleber, die ihre Kohäsion verlieren, hinterlassen gummiartige, klebrige Reste auf dem Substrat und sind für die meisten Anwendungen völlig ungeeignet, lach der OE-PS 28 03 944 weisen Mischungen aus einem Elastomer (Uatur— oder Synthesekautschuk), einem ganz spezifischem niedermolekularem Polyisopren (cis-G-ehalt größer 15c/°> Viskositätsmolekulargewichi 8000 - 77000, ^-^Mn = T bis 2,7) und einem. Polyterpenharz eine hohe Klebrigkeit in der Kälte und hohe 3?ließbeständigkeit in der Wärme auf. Bekannte Systeme mit anderen niedermolekularen Polyisoprenen als Y/eichma— eher fließen in der Wärme und dringen in Unterlagen ein.
Ss sind auch lösungsmittelhaltige Klebstoffsysteme bekannt, die aus einem Butadien—Styren—Copolymeren und einem niedermolekularen Poly(alpha-methylstyren) bzw. alpha-Methylstyren-Styren-Copolymeren (DS-OS 24 06 6|8), eventuell unter Zusatz eines Polybutens (US-PS 4 042 555)., bestehen. Der Zusatz dieser Harze soll die Klebrigkeit der Elastomeren verbessern.
Andererseits ist aus der DS-OS 25 34 269 bekannt, daß Poly (alpha-methyIstyren)—Harze schlechte "Verträglichkeit mit Kautschuken und thermoplastischen Harzen besitzen» Nach dieser DE—OS sind nur Copolymere aus alpha-Methylstyren und Cyclopenten, eventuell in Kombination mit 1,3-Butadien, als Klebrigmacher geeignet.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, losungsmittelhaltige Haftklebstoffe mit verbesserter KLebrigkeit und hoher Alterungsbeständigkeit herzustellen.
des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, lösungsmittelhaltige Haftklebstoffe durch Entwicklung von ELebstoffmischungen herzustellen, die den obigen Anforderungen genügen
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
a) 5 bis 15 Gew.-^ eines niedermolekularen hydrosylterminierten Poly(alpha-methylstyrens)
b) 5 bis 12 Gew.-$ eines Ethylen-Yinylacetat-Copolymeren, das 20 bis 45 Gew.—$> Vinylacetat einheit en enthält
c) 1 bis 5 Gew.-^ des Glycerinesters von Kolophonium
d) 0 bis 3 G-ew.-^ Dibutylphthalat und
e) 70 bis 85 Gew.-^ eines !Lösungsmittels, vorzugsweise Tolusn,
miteinander vermischt werden.
Die niedermolekularen hydroxylterminierten Poly(alpha-methylstyrene) weisen eine mittlere Molmasse Sn von 500 bis 800 auf und enthalten 1,5 bis 2 Hydroxylendgruppen pro Molekül.
Die Reihenfolge der Zugabe der Einsatzstoffe in das Lösungsmittel ist für die erfindungsgemäße Klebstoffmischung nicht entscheidend.
Die Siebstoffzusammensetzung wird üblicherweise in einem Mischbehälter mit Rühreinrichtung bei 293 bis 303 K hergestellt. Der Ansatz wird gemischt, bis sich eine klare homogene Zusammensetzung gebildet hat.
Durch, den Zusatz des niedermolekularen hydroxylterminierten PolyCalpha-methylstyrens) werden die Klebrigkeit und die Oxidationsbeständigkeit gegenüber bekannten Siebstoffmischungen aus Ethylen—Tinylacetat-Copolymeren, Kolophonium und bekannten Weichmachern verbessert.
Ausführungabeispiele Beispiel 1
80 Masseteile Toluen werden in einem Mischbehälter mit Rühreinrichtung vorgelegt. Unter ständigem Rühren werden 6 Masseteile Ethylen-Vinylacetat—Copolymer zugefügt. Nachdem dieses völlig gelöst ist, werden 10 Masseteile niedermolekulares hydrozylterminiertes Poly(alpha-methylstyren) und 4 Masseteile des Glycerinesters von Kolophonium nach und nach zugegeben. Bs wird gerührt, bis alle Bestandteile gelöst sind«
Beispiel 2
2ie Arbeitsweise von Beispiel 1 wird wiederholt, wobei 75 Masseteile Toluen, 9 Masseteile des Bthylen-Tinylacetat-Gopolymeren, 12 Masseteile niedermolekulares hydroxylterminiertes Poly(alpha-methylstyren), 2 Masseteile des Glycerinesters von Kolophonium und 2 Masseteile Dibutylphthalat zum Einsatz kommen.

Claims (1)

  1. Brf indungs ansp ruch
    Lösuagsmittelhaltiger. Haftklebstoff auf der Basis von niedermolekularem hydroxylterminiertem ?oly(alpha-methylstyren), Bthylen-Vinylacetat-Copolymer, Dibutylphthalat und klebrigmachendem Harz, gekennzeichnet dadurch, daß die Klebstoffmischung.aus
    a) 5 bis 15 Gew.—f$ eines niedermolekularen hydroxylterminierten PolyCalpha-methylstyrens), das eine mittlere Molmasse Sn von 500 bis 800 aufweist und 1,5 bis Hydroxylenagruppen pro Molekül enthält
    b) 5 bis 12 Grew.-$ eines Ethylen-Tinylacetat-Gopolymeren, das 20 bis 45 Gew·—$ Tiny lac et at einheit en enthält
    c) 1 bis 5 Gew.-# des Glycerinesters von Kolophonium
    d) 0 bis 3 Gew.-# Dibutylphthalat und
    e) 70 bis 85 Gew.-^ eines Lösungsmittels besteht.
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IF04 In force in the year 2004

Expiry date: 20040626