DD230464A3 - Spann- und kantvorrichtung fuer knueppelputzschleifmaschinen - Google Patents

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DD230464A3
DD230464A3 DD24396282A DD24396282A DD230464A3 DD 230464 A3 DD230464 A3 DD 230464A3 DD 24396282 A DD24396282 A DD 24396282A DD 24396282 A DD24396282 A DD 24396282A DD 230464 A3 DD230464 A3 DD 230464A3
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DD
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clamping
hook
tensioning
billet
workpiece
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DD24396282A
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Inventor
Reinhard Friedenberger
Original Assignee
Schwermasch Rau Wildau
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Spann- und Kantvorrichtung fuer Knueppelputzschleifmaschinen mit waagerechtem Schleiftisch zur Bearbeitung von Knueppeln mit quadratischem und rechteckigem Querschnitt. Ziel und Aufgabe der Erfindung war es, auch das Kanten von Werkstuecken rechteckigen Querschnitts und unguenstiger Seitenverhaeltnisse direkt auf der Maschine ohne Hebezeuge und dgl. zu ermoeglichen. Die Loesung sieht vor, den aus der Seitenlage durch ein Absenken der Bearbeitungsauflagen in die Spiesskantlage gekippten Knueppel in dieser Lage zu spannen, um ihn dann anschliessend zwangsweise in die um 90 um seine Laengsachse gedrehte Seitenlage zurueckzufuehren. Fig. 6

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Spann- und Kantenvorrichtung für Knüppelputzschleifmaschinen mit schwenkbarem Schleiftisch zur Bearbeitung von Knüppeln mit quadratischem und rechteckigem Querschnitt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zum blank- und partiellen Fehlerausschleifen stranggegossener oder gewalzter Knüppel müssen diese zur Bearbeitung fest eingespannt und entsprechend den zu schleifenden Seiten gekantet bzw. gewendet werden.
Diese Arbeitsoperationen werden vorzugsweise auf dem Schleiftisch der Putzschleifmaschine durchgeführt, um die Nebenzeiten so gering wie möglich zu halten.
Die bisher bekannten Wendevorrichtungen von Knüppelputzschleifmaschinen mit waagerechtem Schleiftisch beruhen auf dem Prinzip des Kippens der Knüppel über eine unterstützte Kante. Dabei werden entweder die Werkstückauflagen in den muldenförmigen Schleiftisch abgesenkt (SU-PS 222895), wodurch der Knüppel in die Spießkantlage gebracht wird, um ihn dann anschließend wieder in die waagerechte Ebene anzuheben, wobei er sich um 90° dreht, oder spezielle Spann- und Wendehebel heben das Werkstück einseitig bis zum Kippen über eine Werkstücklängskante an (DD-PS 134312).
Weicht jedoch bei diesen Arten des Wendens und Kantens der Querschnitt des Schleifgutes von der quatratischen Form erheblich ab, so ist ab einem bestimmten Seitenverhältnis an infolge der ungünstigen Lage der Werkstücklängskanten zum Schwerpunkt des Werkstückes ein Wenden ohne weitere Hilfsmittel nicht mehr möglich.
Werden darüber hinaus Arbeitszylinder zur Betätigung der Spann- und Kantmittel eingesetzt, so ist deren Spannbereich, der aus ihrer kreisförmigen Bewegung und der vertikalen Verlagerung des Angriffspunktes des Spannockens bei stark voneinander abweichenden Spannbreiten resultiert, relativ klein (DD-PS 134312).
Ähnliche Verhältnisse ergeben sich bei parallel zu den Werkstückauflagen geführten Spann-und Kanthebeln und in gleicher Ebene angeordneten Arbeitszylindern (DD-WP 31863). Hier entspricht die Hublänge der Zylinder der maximalen Spannbreite des Schleiftisches, so daß rechteckiges Knüppelmaterial mit ungünstigen Seitenverhältnissen von bestimmten Abmessungen an weder gespannt noch gekantet werden kann.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, das Spannen, Kanten und Wenden von Knüppeln mit rechteckigem Querschnitt und ungünstigen Seitenverhältnissen ohne zusätzliche Hilfsmittel, wie z. B. Hebezeuge, direkt auf dem Schleiftisch der Knüppelputzschleifmaschine zu gewährleisten.
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spann- und Kantenvorrichtung für Knüppelputzschleifmaschinen mit schwenkbarem Schleiftisch, feststehenden Kantauflagen und entsprechenden Spannelementen zu schaffen, wobei der Schleiftisch zweckmäßigerweise in mehreren Werkstückauflagen mit in ihnen geführten Spanntischen unterteilt ist. Die Spann- und Kantvorrichtung sollte einen im Verhältnis zur Tischbreite großen Spannbereich haben und infolge einer zwangsweisen Zurückführung des Knüppels aus der Spießkantlage in die Seitenlage das Wenden und Kanten auch ungünstiger Rechteckquerschnitte gestatten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in jedem Spanntisch Hakenschlitten und Spannschlitten, im Hakenschlitten vertikal schwenkbare Spannhaken und im Spannschlitten auf einer gemeinsamen Achse Spannhakenrollen und Zahnräder angeordnet sind, die in sich gegenüberliegende Verzahnungen des Spanntisches und des Hakenschlittens eingreifen.
Zum Kanten des Werkstückes um seine Längsachse und einem Winkel von jeweils 90° werden, wie bekannt, die durch eine gemeinsame Kantwelle untereinander verbundenen Werkstückauflagen abgesenkt, wobei der Knüppel über die an den feststehenden Kantauflagen befindlichen Wendekanten in die Spießkäntlage kippt. Bei dieser Kippbewegung kommt die bisher dem festen Anschlag gegenüberliegende Knüppelseite auf den Werkstückauflagen zur Anlage. In dieser Stellung wird °· der Knüppel auf den abgeschwenkten Spanntischen zwischen den festen Anschlägen und den Spannhaken durch eine entsprechende Druckbeaufschlagung der Arbeitszylinder gespannt. Mit dem anschließenden Zurückschwenken der Werkstückauflagen in die Horizontalebene wird der Knüppel zwangsweise in die Bearbeitungsebene zurückgeführt und liegt, nach dem Verfahren des Spanntisches in die Ausgangslage, erneut zur Bearbeitung der nächstfolgenden Knüppelseite bereit.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Die Seitenansicht der Spann- und Kantvorrichtung gemäß der Schnittebene B-B nach Fig. 2, Fig. 2: die Draufsicht der Vorrichtung,
Fig.3: den Schnitt A-A nach Fig.2 mit der Darstellung des gespannten Knüppels in der Bearbeitungslage, Fig.4: den Schnitt C-C nach Fig.3,
Fig.5: den Schnitt D-D nach Fig.4 zur Darstellung des Spannmechanismus', Fig.6: den Schnitt A-A nach Fig.2, jedoch mit abgesenkter Werkstückauflage und ungespanntem Knüppel nach dem Kanten
in Spießkantlage, Fig.7: den Schnitt A-A nach Fig.2 entsprechend Fig.6 mit ausgefahrenem Spanntisch vordem Spannen und Zurückschwenken des Knüppels in die Bearbeitungslage.
Auf dem zeichnerisch nicht dargestellten Schleiftisch der Knüppelputzschleifmaschine sind entsprechend der zu bearbeitenden Werkstücke 1 zwei oder mehrere, feststehende Kantauflagen 2 mit den Wendekanten 3 angeordnet (Fig. 1). Eine Kantwelle 4, die in den Lagerungen 5 der Kantauflagen 2 geführt ist und mittels Hebelantriebes 6 geschwenkt werden kann, verbindet die in den Kantauflagen 2 befindlichen, schwenkbaren Werkstückauflagen 7 untereinander (Fig. 2). Jede Werkstückauflage 7 enthält einen verschiebbaren Spanntisch 8 mit dem festen Anschlag 9. Ein zwischen der Werkstückauflage 7 und dem Spanntisch 8 angeordneter Arbeitszylinder 10 gestattet das Verfahren des Spanntisches 8 innerhalb der Werkstückauflage 7 (Fig.3). Weiterhin sind im Spanntisch 8 ein Hakenschlitten 12 und ein Spannschlitten 13 geführt, wobei im Hakenschlitten 12 vertikal schwenkbare Spannhaken 11 und im Spannschlitten 13 auf der gemeinsamen Achse 19 die Zahnräder 14 und die Spannbackenrollen 15 gelagert und untereinander drehfest verbunden sind (Fig.4). Sie dienen zum Anstellen der Spannhaken 11 an das Werkstück 1 über den zwischen dem Spanntisch 8 und dem Spannschlitten 13 angelenkten Arbeitszylinder 16, indem die Zahnräder 14 in Verzahnungen 17; 18 eingreifen, die sich gegenüberliegend an der Unterseite des Hakenschlittens 12 und an der inneren Bodenseite des Spanntisches 8 befinden (Fig. 5).
Bei Verschiebung des Spannschlittens 13 um den Kolbenhub des Arbeitszylinders 16 legt der Hakenschlitten 12 auf Grund der Zahneingriffe 17; 14; 18 den doppelten Weg zurück. Dadurch wird nur die Hälfte des erforderlichen Spannhubes als Zylinderhub des Arbeitszylinders 16 benötigt und somit ca. 50% seiner Baulänge gegenüber einem Direktantrieb eingespart.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch:
    Spann- und Kantvorrichtung für Knüppelputzschleifmaschinen mit waagerechtem Schleiftisch, bestehend aus zwei oder mehreren, feststehenden Kantauflagen mit jeweils einer Wendekante und gleichfalls zwei oder mehreren, vertikal schwenkbaren Werkstückauflagen mit jeweils in gleicher Ebene schwenkbaren Spannhaken und einem festen Anschlag, wobei eine gemeinsame, in den Kantauflagen gelagerte Kantwelle die Werkstückauflagen untereinander verbindet, gekennzeichnet dadurch, daß im Spanntisch (8) Hakenschlitten (12) und Spannschlitten (13) geführt, im Hakenschlitten (12) vertikal schwenkbare Spannhaken (11) und im Spannschlitten (13) auf einer gemeinsamen Achse (19) Spannhakenrollen (15) und Zahnräder (14) angeordnet sind, die in sich gegenüberliegende Verzahnungen (17; 18) des Spanntisches (8) und des Hakenschlittens (12) eingreifen,
    Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
DD24396282A 1982-10-14 1982-10-14 Spann- und kantvorrichtung fuer knueppelputzschleifmaschinen DD230464A3 (de)

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ATA213483A (de) 1988-10-15
AT388127B (de) 1989-05-10

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