DD231920A3 - Anordnung zum gemeinsammen ausheben und senken der drillschare und der nachfolgewerkzeuge - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum gemeinsamen Ausheben und Einsetzen der Drillschare und der Zustreichwerkzeuge an Drillmaschinen. Dabei soll erreicht werden, dass eine geringe Hubkraft zum Ausheben der Werkzeuge auch bei grosser Arbeitsbreite ausreichend ist. Erfindungsgemaess besteht die Aushebevorrichtung aus Parallelogrammhebeln, die durch eine Koppel verbunden sind und denen eine Ausgleichsfeder zugeordnet ist, die beim Einsetzen der Werkzeuge gespannt wird. Fig. 2
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum gemeinsamen Ausheben und Einsetzen der Drillhebel mit den Drillscharen und der Nachfolgewerkzeuge an Drillmaschinen, wie Zustreicher oder Federzinken.
Aus US-Patent 3202119 ist es bekannt, die Drillschare und die Zustreichwerkzeuge an einer Drillmaschine gemeinsam auszuheben und einzusetzen. Bei dieser Ausführung sind zwei Hubwellen vorgesehen, die durch ein Gestänge miteinander verbunden sind. An der vorderen Hubwelle sind die Hubhebel für die Aushebestangen der Drillhebel befestigt, an der hinteren sind dieZustreicherhebel unmittelbar befestigt. Beide Hubwellen sind durch ein Verbindungsgestänge miteinander verbunden, das die Drehbewegung der vorderen Hubwelle auf die hintere überträgt. Durch das unmittelbare Befestigen der Zustreicherhebel an der hinteren Hubwelle ergeben sich ungünstige Kräfteverhältnisse, so daß eine große Hubkraft zum Ausheben der Zustreichwerkzeuge erforderlich ist.
Ziel der Erfindung ist es, eine Aushebevorrichtung für die Drillschare und eine dahinter laufende Federzinkenegge zu schaffen, bei der auch bei großer Arbeitsbreite mit großer Reihenzahl eine geringe Hubkraft ausreichend ist.
Es ist Aufgabe der Erfindung, die Aushebevorrichtung für die Drillschare und dahinter laufende Zustreichwerkzeuge durch eine günstige Hebelanordnung so zu gestalten, daß beide durch eine relativ kleine Hubkraft gemeinsam aushebbar sind. Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß mindestens einer der mit der Aushebewelle drehfest verbundenen Hubhebel der Drillhebel über eine Koppel mit einem im Drehpunkt der Werkzeugtraghebel der Zustreichwerkzeuge angelenkten Umlenkhebel parallelogrammförmig verbunden ist, wobei an den freien Enden der Hubhebel und des Umlenkhebels die Zug- und Druckstangen der Drillhebel bzw. der Werkzeugtraghebel angelenkt sind und eine Entlastungsfeder zwischen einem vorderen Festpunkt am Maschinenrahmen und einem Hubhebel oder einem Umlenkhebel angeordnet ist. Beim Drehen der Aushebewelle, das in bekannter Weise durch einen Hydraulikzylinder bewirkt wird, zum Einsetzen der Werkzeuge, schwenken die Hubhebel nach hinten. Die Koppel überträgt die Schwenkbewegung auf den Umlenkhebel. Über die Zug- und Druckstangen wird diese Bewegung auf die Saathebel und die Werkzeugtraghebel der Zustreichwerkzeuge übertragen, die damit auf den Boden abgesetzt und mit einer eingestellten Federkraft in den Boden gedrückt werden. Gleichzeitig mit dem Einsetzen der Werkzeuge wird die Entlastungsfeder gespannt, die damit Energie speichert, die beim Ausheben der Werkzeuge frei wird. Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht das Ausheben der Werkzeuge mit einem relativ kleinen Hydraulikzylinder.
Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Darin zeigen Fig. 1: eine schematische Darstellung der Drillmaschine mit den Werkzeugen in ausgehobener Stellung und Fig. 2: die gleiche Ansicht mit eingesetzten Werkzeugen.
Der Maschinenrahmen 1 der Drillmaschine trägt den Saatkasten 2. Der Auslauf des Saatkastens 2 führt über die Saatleitungen 3 zu den Drillscharen 4, die an den Drillhebeln 5 befestigt sind. Am Maschinenrahmen 1 sind weiterhin auf beiden Seiten der Drillmaschine die Werkzeugtraghebel 6 angelenkt, die durch eine Werkzeugschiene verbunden sind. An der Werkzeugschine sind die Federzinken 7 angeordnet.
An der am Maschinenrahmen 1 gelagerten Aushebewelle 8 sind die Hubhebel 9 befestigt, an deren freiem Ende die Zug- und Druckstangen 10 für die Drillhebel 5 angelenkt sind. Die Aushebewelle 8 wird durch einen nicht dargestellten Hydraulikzylinder gedreht. Im Drehpunkt 11 der Werkzeugtraghebel 6 sind an beiden Seiten der Drillmaschine die Umlenkhebel 12 gelagert, deren freie Enden durch die Zug- und Druckstangen 13 mit den Werkzeugtraghebeln 6 verbunden werden. Die Entlastungsfeder 15 ist zwischen einem Festpunkt am Maschinenrahmen 1 und dem Hubhebel 9 eingehangen.
Beim Absenken der Werkzeuge aus der in Fig. 1 dargestellten ausgehobenen Stellung wird die Aushebewelk 8 durch einen Hydraulikzylinder um einen Winkel gedreht, so daß der Hubhebel 9 in die in Fig. 2 gezeichnete Lage schwenkt. Die Koppel 14 schwenkt dabei den Umlenkhebel 12 ebenfalls nach hinten. Damit senken sich die Drillschare 4 und die Federzinken 7 auf den Boden. Die Feder 15 wird dabei gespannt und speichert Energie, die beim Ausheben der Werkzeuge wieder frei wird.
Claims (1)
- Erfindungsanspruch:Anordnung zum gemeinsamen Ausheben und Senken der Drillschare und der Nachfolgewerkzeuge, wie Zustreicher oder Federzinken, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der mit der Aushebewelle (8) drehfest verbundenen Hubhebel (9) der Drillhebel (5) über eine Koppel (14) mit einem im Drehpunkt (11) der Werkzeugtraghebel (6) der Zustreichwerkzeuge (7) angelenkten Umlenkebel (12) parallelogrammförmig verbunden ist, wobei an den freien Enden der Hubhebel (9) und des Umlenkhebels (12) die Zug- und Druckstangen (10; 13) für die Drillhebel (5) bzw. für die Werkzeugtraghebel (6) angelenkt sind und eine Entlastungsfeder (15) zwischen einem vorderen Festpunkt am Maschinenrahmen (1) und einem Hubhebel (9) oder einem Umlenkhebel (12) angeordnet ist.
Priority Applications (2)
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Publications (1)
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| DD231920A3 true DD231920A3 (de) | 1986-01-15 |
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Also Published As
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