DD232015A1 - Befestigungsvorrichtung fuer schleifscheiben an der schleifspindel einer schleifmaschine mit automatischem schleifscheibenwechsler - Google Patents
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Abstract
Die Befestigungsvorrichtung fuer Schleifscheiben an der Schleifspindel enthaelt an ihrem Spindelkopf einen als Kurzkegel ausgebildeten Aufnahmekegel mit daran anschliessender Planflaeche und in einer zentralen Bohrung eine durch eine Zugstange betaetigbare Spannzange. In einem Aufnahmeflansch aus einem festen und einem losen Flanschteil ist die Schleifscheibe aufgenommen. Das feste Flanschteil besitzt eine auf den Aufnahmekegel passende, kegelfoermige Aufnahmebohrung und einen zentralen Spannbolzen, dessen Spannkopf mit der Spannzange zusammenwirkt. Das feste Flanschteil besitzt eine an der Planflaeche anliegende Anlageflaeche. Der Spindelkopf enthaelt eine zum Aufnahmekegel konzentrisch, zylindrische Zentralbohrung. Der Spannbolzen hat anschliessend an seinen Spannkopf einen Fuehrungskonus, der in einen mit etwas Spiel in die Zentrierbohrung passenden Zentrierzylinder uebergeht. Am festen Flanschteil ist eine konzentrische Ringrille zum Eingriff einer Greifzange eines Schleifscheibenwechslers vorgesehen. Der Zentrierzylinder erstreckt sich so weit in Richtung auf den Spannkopf, dass er beim Schleifscheibenwechsel in die Zentrierbohrung eingreift, bevor die kegelfoermige Aufnahmebohrung den Aufnahmekegel erreicht hat. Figur
Description
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Befestigungsvorrichtung für Schleifscheiben an der Schleifspindel einer Schleifmaschine mit automatischem Schleifscheibenwechsler
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für Schleifscheiben an der Schleifspindel einer Schleifmaschine mit automatischem Schleifseheibenwechsler, mit einer Schleifspindel, die an ihrem Spindelkopf einen Aufnahmekegel und in einer zentralen Bohrung eine durch Zugstange betätigbare Spannzange aufweist, und mit einem Aufnahmeflansch, bestehend aus einem festen und einem losen Flanschteil, zwischen denen die Schleifscheibe aufgenommen wird, wobei das feste Planschteil an seiner dem Spindelkopf zugekehrten Seite eine auf den Aufnahmekegel passende, kegelförmige Aufnahmebohrung und einen zentralen Spannbolzen, dessen Spannkopf mit der Spannzange zusammenwirkt, aufweist, und an seiner anderen Seite mit einem Eingriffmittel für den Schleifscheibenwechsler versehen ist·
In dem Bestreben, auch bei Schleifmaschinen die Rüst- und Nebenseiten zu vermindern, und einen weitgehend vollautomatischen Produktionsbetrieb zu erreichen, ist eine Befestigungsvorrichtung für Schleifscheiben der eingangs erwähnten Art entwickelt worden (DE-OS j2 46 168)» Das feste Planschteil des Aufnahmeflansches weist eine verhältnismäßig lange kegelförmige Aufnahraebohrung auf, deren axiale Länge größer ist als der größte Durchmesser des Aufnahmekegels (entsprechend DIIJ 6375)· Der Spindelkopf ist mit einem entsprechend langen Aufnahmekegel ausgerüstet. Auf dem zur Werkstückaufspannung dienenden Maschinentisch ist an einem Ende desselben ein Schwenkbares Magazin vorgesehen, welches an seinen vier Seiten je eine Schleif-
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scheibenhalterung mit einer Spannzange aufweist· Diese Spannzange greift an einem zusätzlichen Spannkopf an, der an der dem Spindelkopf abgewandten Seite des festen Planschteiles angreift· Der Maschinentisch kann in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen gegenüber der Schleifspindelachse verschoben werden· Auf diese Weise ist es möglich, das Magazin zum Schleifscheibenwechsel so vor den Spindelkopf zu positionieren, daß die Achse der zu montierenden Schleifscheibe genau mit der Spindelachse fluchtet· Durch Verschieben des Maschinentisches in Richtung der Spindelachse wird der feste Aufnahmeflansch auf den Aufnahmekegel des Spindelkopfes aufgeschoben· Durch Anziehen der in der Spindel enthaltenen Zugstange schließt sich die Spannzange um den Spannkopf des Spannbolzens und hält die Schleifscheibe positionsgerecht auf dem Schleifspindelkopf fest· Bei dieser bekannten Befestigungsvorrichtung muß beim Schleifscheibenwechsel die Achse der zu montierenden Schleifscheibe ziemlich genau mit der Spindelachse fluchten, was sich mit der Anordnung des Magazins auf dem Maschinentisch und einer exakt arbeitenden Schleifscheibenhalterung am Magazin selbst auch erreichen läßt· Das Magazin nimmt jedoch auf dem Maschinentisch einen verhältnismäßig großen Raum in Anspruch, so daß dementsprechend die Aufspannfläche des Maschinentisches und die zur Verfügung stehende Bearbeitungslänge verkleinert werden. Es muß außerdem für jede einzelne Schleifscheibe eine sehr exakt arbeitende und verhältnismäßig aufwendige Schleifscheibenhalterung am Magazin vorgesehen sein. Übliche Greiferarme, wie sie bei Werkzeugwechslern an Fräsmaschinen verwendet werden, arbeiten zu ungenau und können deshalb nicht eingesetzt werden· Außerdem stellt der verhältnismäßig lange Aufnahmekegel ein Problem dar, denn er kann leicht vermutzen» Aus diesem Grund ist bei der bekannten Schleifmaschine an einer Station des Magazins anstelle einer Schleifscheibenhalterung eine Reinigungsvorrichtung vorgesehen, die vor der Montage einer Schleifscheibe über den Aufnahmekegel geschoben wird und diesen reinigt· Hierdurch verlängert sich jedoch die Schleifscheibenwechsel erfordern-
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ehe Zeit.
Ziel der Erfindung ist es die Schwierigkeiten und Verlustzeiten beim Y/echsel von Schleifscheiben zu überwinden·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung für Schleifscheiben an der Schleifspindel einer Schleifmaschine mit automatischem Schleifscheibenwechsler der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die vor allem den Einsatz von bei Fräsmaschinen bekannten Greifereinrichtungen zum Werkzeugwechsel ermöglicht, und bei der die Verschmutzungsgefahr des Aufnahmekegels verringert ist, so daß auf eine zeitraubende Eeinigung des Aufnahmekegels beim Schleifscheibenwechsel verzichtet werden kann·
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der Aufnahmekegel als Kurzkegel (dessen axiale Länge kleiner ist als 1/5 seines größten Durchmessers) mit einer an seinem größten Durchmesser anschließenden, radialen, ringförmigen Planfläche ausgebildet ist, daß das feste Planschteil eine an der Planfläche anliegende Anlagefläche aufweist, daß der Spindelkopf eine zum Aufnahxaekegel zylindrische Zentrierbohrung aufweist, daß der Spannbolzen anschließend an seinen Spannkopf einen Pührungskonus aufweist, der in einen mit etwas Spiel in die Zentrierbohrung passenden Zentrierzylinder übergeht, und daß das Eingriffsmittel als zum festen Planschteil konzentrische Ringrille für den Eingriff einer Greiferzange des Schleifscheibenwechslers ausgebildet ist, wobei sich der Zentrierzylinder so weit in Richtung auf den Spannkopf erstreckt, daß er beim SchleifScheibenwechsel in die Zentrierbohrung eingreift, bevor
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die kegelförmige Aufnahmebohrung den Aufnahmekegel erreicht hat»
Der Zentrierzylinder steht in Richtung auf den Spindelkopf etwas über die Anlagefläche vor· In einer in den Spindelkopf eingesetzten Zentrierbüchse ist eine Zentrierbohrung vorgesehen· Zweckmäßig ist der Spitzenwinkel des Führungskonus wesentlich größer als der Spitzenwinkel des Aufnahmekegels und vorteilhaft beträgt der Spitzenwinkel des Führungskonus etwa 30°. Die zusammenwirkenden Flächen von Zentrierbohrung, Führungskonus und Zentrierzylinder sind oberflächengehärtet· Am Spindelkopf ist vorteilhaft ein die Planfläche konzentrisch umgebendes, ringförmiges Gehäuse einer Auswuchteinrichtung, benachbart dem festen Flanschteil, angeordnet. Es ist zweckmässig, wenn die axiale ^änge des Aufnahmekegels gleich oder kleiner ist als 1/10 seines größten Durchmessers·
.Da die Anlagefläche des festen Flanschteiles während des Schleifens dicht an der Planfläche des Spindelkopfes anliegt, besteht keine Gefahr der Verschmutzung der Planfläche oder von Teilen des Kurzkegels· Der Kurzkegel weist außerdem eine verhältnismäßig kleine Oberfläche auf, so daß die Verschmutzungsgefahr beim Schleifscheibenwechsel gering ist· Aus diesen Gründen ist es nicht erforderlieh, den Aufnahmekegel oder die Planfläche beim Schleifscheibenwechsel zu reinigen· Die zum Schleifscheibenwechsel erforderliche Zeit wird damit verkürzt· Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist ;jedoch darin zu sehen, daß als Schleifscheibenwechafer solche verwendet werden können, wie sie auch als^Werkzeugwechsler bei Fräsmaschinen eingesetzt werden· Zum Angriff der Greiferzange des Schleifscheibenwechslers ist an dem festen Flanschteil eine entsprechende Ringrille vorgesehen· Da bei einem Kurzkegel der Unterschied zwischen dem größten Durchmesser der kegeligen Aufnahmebohrung und dem kleinsten Durchmesser des Aufnahmekegels verhältnismäßig gering ist, würde die mit einer herkömmlichen Greiferzange erreichbare Zuführgenauigkeit nicht aus-
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reichen, um die zu montierende Schleifscheibe vor dem Aufschieben auf den Spindelkopf gegenüber der Spindelachse zu zentrieren. Aus diesem Grund sind an dem Spannbolzen der Führungskonus und der Zentrierzylinder vorgesehen. Bei Bewegung des festen Planschteiles in Richtung auf den Spindelkopf erreicht der Führungskonus die am Spindelkopf vorgesehene Zentrierbohrung als erstes. Fluchtet die Achse des festen Planschteiles nicht mit der Spindelachse, so kommt die konische Mantelfläche des Pührungskonus einseitig mit der Zentrierbohrung zur Anlage und führt bei weiterer Verschiebung des festen Planschteiles in Richtung auf den Spindelkopf den Zentrierzylinder in die Zentrierbohrung ein· Da der Zentrierzylinder mit etwas Spiel in die Zentrierbohrung eingreift, wird durch den Zentrierzylinder nur eine Vorzentrierung des festen Planschteiles gegenüber dem Spindelkopf erreicht. Diese Vorzentrierung, die erfolgt, bevor die kegelförmige Aufnahmebohrung den Aufnahmekegel erreicht hat, ist jedoch ausreichend, um anschließend diese beiden Teile miteinander in Eingriff zu bringen» Die eigentliche Zentrierung des festen Planschteiles erfolgt dann durch den Aufnahmekegel. Durch die Vorzentrierung wird eine Beschädigung der planen Anlagefläche und auch des Aufnahmekegels vermieden, die dann eintreten könnte, wenn die Achse des festen Planschteiles nicht genügend mit der Spindelachse fluchtet und die Anlagefläche auf die Stirnfläche des Spindelkopfes auftrifft.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles in folgendem näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt einen Axialschnitt der Befestigungsvorrichtung· Der Spindelkopf 1 der Schleifspindel 1 * einer Schleifmaschine weist einen Aufnahmekegel 2 auf, w elcher als sogenannter Kurzkegel (nach DIH 55021 oder einer ähnlichen Borm) aus-
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gebildet ist. Bei einem derartigen Kurzkegel ist die axiale Länge stets kleiner als 1/5 seines größten Durchmessers, wobei die axiale Länge im Verhältnis um so kleiner wird, je größer der Durchmesser ist. Bei einem größten Durchmesser von ca· 140 mm beträgt die axiale Länge des Kegels ca· 14 mm, also 1/10 des größten Durchmessers. An aen Aufnahmekegel 2 schließt sich eine radiale, ringförmige Planfläche 3 an, welche konzentrisch zum größten Durchmesser des Aufnahmekegels 2 angeordnet ist. In der Schleifspindel 1' ist ferner eine Zugstange 4 axial verschiebbar gelagert· Diese Zugstange 4 trägt an ihrem vorderen Ende eine Spannzange 5· Die Bewegung der Klauen 5a dieser Spannzange wird durch den Ringabsatz β gesteuert. In dem Spindelkopf 1 ist ferner eine Zentrierbüchse 7 befestigt, die eine zur Spindelachse A konzentrische Zentrierbohrung 8 aufweist·
Der Aufnahmeflansch 9 für die Schleifscheibe 10 besteht in bekannter Weise aus einem festen Flanschteil 9a und einem losen Planschteil 9b, welches mittels mehrerer Schrauben 11 mit dem festen Flanschteil 9b verschraubt werden kann, so daß die Schleifscheibe 10 zwischen beiden Flanschteilen 9a, 9b festgeklemmt wird.
Das feste Flanschteil 9a ist mit einer kegelförmigen Aufnahmebohrung 12 versehen, die auf den Aufnahmekegel 2 paßt· Die dem Spindelkopf 1 zugekehrte Stirnfläche des festen Flanschteiles 9a ist als plane Anlagefläche 15 ausgebildet, welche sich an der Planfläche 3 abstützt· Die Anlagefläche 15 umgibt die kegelförmige Aufnahmebohrung 12 ringförmig· Ferner ist in eine zentrale Bohrung' 13 des festen Flanschteiles 9a ein Spannbolzen 14 eingesetzt, dessen Flansch Ha mit dem Flanschteil 9a verschraubt ist. Der Spannbolzen 14 wiest an seinem dem Spindelkopf zugewandten Ende einen Spannkopf 14b auf. An den Spannkopf schließt sich in Richtung zum festen Flanschteil 9a ein Führungskonus 14c an· Dieser Führungskonus 14c kann vorteilhaft einen Spitzenwinkel ρ von etwa 30° aufweisen, der wesentlich größer ist als der Spitzenwinkel p1 des Aufnahmekegels 2,
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der ca· 14° beträgt·
An den Führungskonus 14c schließt sich ein Zentrierzylinder 14d an, der mit etwas Spiel in die Zentrierbohrung 8 paßt· Der Durchmesserunterschied zwischen Zentrierbohrung 8 und Zentrierzylinder Hd muß dabei kleiner sein als der Unterschied zwischen dem größten Durchmesser der kegelförmigen Aufnahmebohrung 12 und dem kleinsten Durchmesser des Aufnahmekegels
Ferner ist es wesentlich, daß der Zentrierzylinder 14d sich so wiet in Richtung Spannkopf 14b erstreckt, daß er beim Schleifscheibenwechsel bereits in die Zentrierbohrung 8 eingreift, bevor die kegelförmige Aufnahmebohrung 12 den Aufnahmekegel 2 erreicht hat. Zu diesem Zweck steht der Zentrierzylinder 14d in Richtung auf den Spindelkopf 1 etwas über die Anlagefläche 15 vor.
Das feste "Flanschteil 9a weist ferner an seiner dem Spindelkopf 1 abgewandten Seite einen Vorsprung 16 auf, welcher mit einer vorzugsweise trapezförmigen Hingrille 17 versehen ist. Diese Ringrille 17 ist so ausgestaltet, daß die Greiferzangen von üblichen Werkzeugwechslern hier eingreifen können. Es wäre auch denkbar, wie es unterhalb der Spindelachse A angedeutet ist, eine Trapezrille 17* in einer Bohrung 18 des festen Planschteiles 9a anzubringen, damit hier eine nach außen greifende Greiferzange angreifen kann.
Um eine Beschädigung der beim nachfolgenden Vorzentriervorgang zusammenwirkenden Flächen zu vermeiden, sind zweckmäßig die Zentrierbohrung 8, der Führungskonus 14o und der Zentrierzylinder 14d oberflächengehärtet.
Die Wirkungsweise der bisher beschriebenen Befestigungsvorrichtung ist folgende:
Der Schleifscheibenwechsler entnimmt mit seiner Greifzange,
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welche in die Hingrille 17 eingreift, eine auf den Aufnahmeflansch 9 montierte Schleifscheibe 10 und bringt diese vor den Spindelkopf 5· Der Greifer bewegt dann den Aufnahmeflansch 9 auf den Spindelkopf au, wobei als erstes der Spannkopf 14b und anschließend der Mhrungskonus 14c in die Zentrierbohrung 8 eintritt· Palis die Achse des Aufnahmeflansches nicht mit der Spindelachse A fluchtet, kommt der Führungskonus 14c an der Mündung der Zentrierbohrung 8 einseitig zur Anlage. Bei weiterer Verschiebung des Aufnahmeflansches 9 in Richtung zum Spindelkopf bewirkt die schräge Mantelfläche des Pührungskonus 14c die allmählich Vorzentrierung des Aufnahmeflansches 9 gegenüber der Spindelachse A· Bei weiterer Verschiebung tritt dann der Zentrierzylinder 14d in die Zentrierbohrung 8 ein, wodurch der Aufnahmeflansch 9 gegenüber dem Spindelkopf 1 vorzentriert ist, bevor die kegelförmige Aufnahmebohrung 12 in den Bereich des Aufnahmekegels 2 gelangt· Durch die Vorzentrierung wird bewirkt, daß das feste Planschteil 9a mit seiner kegelförmigen Aufnahmebohrung 12 auf den Aufnahmekegel 2 ohne Behinderung geschoben werden kann· nachdem der Aufnahmeflansch 9 in seine vorzentrierte Lage zum Spindelkopf 1 gebracht ist, wird der Spannvorgang eingeleitet· Durch Verschiebung der Spannzange 5 nach links, wurden deren Klauen 5a geöffnet· Bei Verschiebung der Zugstange 4 nach rechts schließt der Ringabsatz 6 die Klauen 5a, welche damit den Spannkopf 14b umfassen· Durch weitere Verschiebung der Zugstange 4 nach rechts wird die kegelförmige Aufnahmebohrung 12 vollständig auf den Aufnahmekegel 2 aufgeschoben, wobei der Aufnahmekegel 2 den Aufnahmeflansch 9 endgültig in Betriebsstellung zentriert· In dieser Betriebsstellung liegt die Anlagefläche 15 an der Planfläche 3 an· Danach erfolgt Über Polgesteuerungselemente das Lösen der Greiferzange von der Ringrille 17 und anschließend das Anlaufen der Schleifspindel 1'.
Weil bei der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung die Zentrier- und Spannelemente im Zentrum des Spindelkopfes angeordnet sein müssen, bleibt kein Platz mehr für die üblicher-
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weise dort eingebauten Auswuchtelemente. Es gibt auch Auswuchtsysteme, bei denen ein ringförmiges Gehäuse der Auswuchtvorrichtung an der dem Spindelkopf abgewandten Seite des Aufnahmeflansches montiert wird· Eine derartige Anordnung würde aber unvereinbar sein mit der Forderung auf einen vollautomatischen SchleifscheibenwechssU Aus den genannten Gründen ist deshalb die Anordnung so getroffen, daß am Spindelkopf 1 ein die Planfläche 3 konzentrisch umgebendes, ringförmiges Gehäuse 19 einer Auswuchteinrichtung benachbart dem festen Planschteil 9a angeordnet ist. Das Gehäuse 19 ist fest mit dem Spindelkopf 1 verschraubt· Bei dem Auswuchtsystem handelt es sich um ein handelsübliches Auswuchtsystem, z.B. dem "Hydrq-Blance-Automat" der !irma Walter Dittel GmbH, 8910 Landsberg· Bei diesem Auswuchtsystem ist das Gehäuse 19 in Umfangsrichtung in drei voneinander getrennte Kammern 20, 21 unterteilt. Das Gehäuse 19 weist an seiner Rückseite drei konzentrische Ringnuten 22 auf, von denen jede einer der Kammern 20, 21 zugeordnet ist. Jede der Ringnuten 22 weist dann im Bereich der ihr zugeordneten Kammer eine sich annähernd über den gesamten Umfangswinkel der zugeordneten Kammer erstreckende Durchbrechung 23 auf. 2ur Zuführung einer Auswuchtflüssigkeit sind drei stationäre Düsenköpfe 24 vorgesehen, von denen jeder einer der drei Ringnuten zugeordnet ist. Über diese Düsenköpfe kann den Kammern 20, 21 des mit der Schleifspindel 1· rotierenden Gehäuses Auswuchtflüssigkeit nach Maßgabe von üchwingungsmeßgeräten zugeführt werden. Hierbei tritt Auswuchtflüssigkeit aus einem Düsenkopf nur dann aus, wenn sich die bogenförmige Durchbrechung 23 beim Umlauf des Gehäuses 19 im Bereich des Düsenkopfes 24 'befindet.
Claims (4)
1. Befestigungsvorrichtung für Schleifscheiben an der Schleifspindel einer Schleifmaschine mit automatischem Schleifscheibenwechsler, mit einer Schleifspindel, die an ihrem Spindelkopf einen Aufnahmekegel und in einer zentralen Bohrung eine durch eine Zugstange betätigbare Spannzange aufweist, und mit einem Aufnahmeflansch, bestehend aus einem festen und einem losen Planschteil, zwischen denen die Schleifscheibe aufgenommen wird, wobei das feste Planschteil an seiner dem Spindelkopf zugekehrten Seite eine auf den Aufnahmekegel passende, kegelförmige Aufnahmebohrung und einen zentralen Spannbolzen, dessen Spannkopf mit der Spannzange zusammenwirkt aufweist, und an seiner anderen Seite mit einem Eingriffsmittel für den Schleifseheibenwechsler versehen ist, gekennzeichnet dadurch, daß der Aufnahmekegel (2) als Kurzkegel (dessen axiale Länge kleiner ist als 1/5 seines größten Durchmessers) mit einer an seinem größten Durchmesser anschließenden, radialen, ringförmigen Planfläche (3) ausgebildet ist, daß das feste Planschteil (9a) eine an der Planfläche (3) anliegende Anlagefläche (15) aufweist, daß der Spindelkopf (1) eine zum Aufnehmekegel (2) konzentrische, zylindrische Zentrierbohrung (8) aufweist, daß der Spannbolzen (H) anschließend an seinen Spannkopf (14b) einen Pührungskonus (14c) aufweist, der in einem mit etwas Spiel in die Zentrierbohrung (8) passenden Zentrierzylinder (14d) übergeht, und daß das Eingriffsmittel als zum festen Planschteil (9a) konzentrische Ringrille (17) für den Eingriff einer Greiferzange des Schleifscheibenwechslers ausgebildet ist, wobei sich der Zentrierzylinder (14d) so weit in Richtung auf den Spannkopf (14b) erstreckt, daß er beim Schleifscheibenwechsel in die Zentrierbohrung (8) eingreift, bevor die kegelförmige Aufnahmebohrung (12) den Aufnahmekegel (2) erreicht hat·
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2· Befestigungsvorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Zentrierzylinder (Hd) in Richtung auf den Spindelkopf (1) etwas über die Anlagefläche (15) vorsteht,
3· Befestigungsvorrichtung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Zentrierbohrung (8) in einer in den Spindelkopf (1) eingesetzten Zentrierbüchse (7) vorgesehen ist·
4· Befestigungsvorrichtung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Spitzwinkel (p) des Führungskonus (Hc) wesentlich größer ist als der Spitzenwinkel (p1) des Aufnahmekegels (2),
5, Befestigungsvorrichtung nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß der Spitzenwinkel (p) des Führungskonus (Hc) etwa 30° beträgt·
6· Befestigungsvorrichtung nach Punkt 1-4, gekennzeichnet dadurch, daß die zusammenwirkenden Flächen von Zentrierbohrung (8), Führungskonus (Hc) und Zentrier zylinder (Hd) oberflächengehärtet sind·
7· Befestigungsvorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß am Spindelkopf (1) ein die Planfläche (3) konzentrisch umgebendes, ringförmiges Gehäuse (19) einer Auswuchteinrichtung benachbart dem festen Flanschteil (9a) angeordnet ist·
8· Befestigungsvorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet da-
durch, daß die axiale länge des Aufnahiaekegels (2) gleich oder kleiner ist als 1/10 seines größten Durchmessers
4 Seih
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