DD232112A1 - Verfahren und anordnung zum dosieren von schuettguetern und fluessigkeiten - Google Patents

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DD232112A1
DD232112A1 DD27143984A DD27143984A DD232112A1 DD 232112 A1 DD232112 A1 DD 232112A1 DD 27143984 A DD27143984 A DD 27143984A DD 27143984 A DD27143984 A DD 27143984A DD 232112 A1 DD232112 A1 DD 232112A1
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DD27143984A
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Helmut Henschel
Manfred Boerner
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Bauakademie Ddr
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Dosieren von Schuettguetern und Fluessigkeiten, insbesondere in Betonaufbereitungsanlagen. Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung zu entwickeln, mit der eine hohe Dosiergenauigkeit bei einer gleichzeitig hohen Dosiergeschwindigkeit gewaehrleistet wird. Erfindungsgemaess weist eine Messeinrichtung eine Dateneingabe, eine Echtzeituhr, einen Multiplikator, ein Subtrahierglied, eine Sollwerteingabe, einen Vergleicher, eine Istwerteingabe, ein Differenzierglied und ein Verzoegerungsglied auf. Aus den Waagenistwerten wird der Vorabschaltpunkt bestimmt, so dass eine Nachlaufkorrektur erfolgen kann.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zum Dosieren von Schüttgütern und Flüssigkeiten, die zur Herstellung von Betonmischungen vorgesehen sind, und insbesondere in Betonaufbereitungsanlagen verarbeitet werden.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
In der DE-OS 2810810 ist bereits ein Verfahren zum genauen Dosieren bzw. Chargieren gewünschter Mengensollwerte von fließfähigen Schüttgütern oderdgl. genannt. Bei diesem Verfahren wird im wesentlichen kurz vor Erreichen des Mengensollwertes jede Dosierung unterbrochen und die während der Unterbrechung auftretende zusätzliche Menge als Nachlauffehler der Dosierung gemessen. Danach wird die Dosierung fortgesetzt und erneut dann abgeschaltet, wenn der Dosiermengenistwert der Differenz zwischen dem gewünschten Mengensollwert und dem gemessenen Nachlauffehler entspricht. Von Nachteil ist bei diesem Verfahren, daß der Dosiervorgang unterbrochen werden muß, um die zusätzliche Menge als Nachlauffehlerder Dosierung zu messen, wodurch der Dosiervorgang verlängert wird.
In der DD-PS 0152857 ist ebenfalls ein Verfahren zum Dosieren von Mischungsbestandteilen für die Betonaufbereitung beschrieben. Dabei sollen dem Wiegewert beeinflussende Störgrößen, wie mechanische Erschütterungen, kompensiert werden. Es hat sich jedoch gezeigt, daß der ökonomische Aufwand zur Bestimmung des Vorabschaltpunktes zu groß ist.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Qualität von Betonmischungen durch genaue Dosierung der Mischungsbestandteilezu verbessern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung ein Verfahren und eine Anordnung zu entwickeln, mit denen eine hohe Dosierungsgenauigkeit bei einer hohen Dosiergeschwindigkeit gewährleistet wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Ermittlung des Vorabschaltpunktes die Totzeit zwischen dem Öffnen des Siloverschlusses und Auftreffen der ersten Massenteile auf dem Wägeboden gemessen und danach die zulaufende Menge des Schüttgutes oder der Flüssigkeit ermittelt wird, wobei sich der Vorabschaltpunkt aus Totzeit, Waagenkonstante und Anstieg einer Dosierkurve ergibt. Die Anordnung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus einer Dateneingabe, einer Echtzeituhr, einem Multiplikator, einem Subtrahierglied, einer Sollwerteingabe und einem Verzögerungsglied, die nacheinander angeordnet und miteinander verbunden sind, wobei die Echtzeituhr mit einem Vergleicher verbunden ist, der von einer Istwerteingabe und dem Verzögerungsglied gespeist wird und mit einem Differenzierglied in Verbindung steht, dem der Multiplikator nachgeschaltet ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung ist eine Anordnung von Bauelementen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt.
Die Dateneingabe 1 startet bei Dosierbeginn die Echtzeituhr 2. Über die Istwerteingabe 7 erhält der Vergleicher 6 die Meßsignale der Wägeeinrichtung und bestimmt so den Zeitpunkt des Auftreffens der ersten Masseteile auf dem Wägeboden. Um zu erreichen, daß der Vergleicher 6 erst bei einer bestimmten Masse des Schüttgutes oder der Flüssigkeit anspricht, ist zwischen der Istwerteingabe 7 und dem Vergleicher 6 ein Verzögerungsglied 9 angeordnet. Aus den beiden Eingaben bestimmt die Echtzeituhr 2 die Totzeit. Mit den weiter anliegenden Meßsignalen der Wägeeinrichtung erfolgt dann überden Vergleicher 6 die Speisung des Differenziergliedes 8, das den Anstieg der Dosierkurve berechnet. In dem Multiplikator 3 werden die Ausgangssignale der Echtzeituhr 2 und des Differenziergliedes 8, mit der Waagenkonstante c multiplikativ verknüpft. Der Multiplikator 3 liefert als Ausga. igssignal die Nachlaufmenge von dem Dosiersollwert, der über die Sollwerteingabe 5 zum Subtrahierglied 4 geschaltet wird, abgezogen. Am Ausgang des Subtrahiergliedes 4 liegt der Vorabschaltpunkt an.
Anordnung zur Durchführung des Verfahrens gekennzeichnet dadurch, daß eine Meß- und Auswertevorrichtung vorgesehen ist, die aus der Dateneingabe 1, der Echtzeituhr 2, dem Multiplikator 3, dem Subtrahierglied 4, der Sollwerteingabe 5, und dem Verzögerungsglied 9 besteht. Diese Baugruppen sind zum Beispiel auf einer Leiterplatte angeordnet und miteinander in bekannterWeise verbunden. Die Echtzeituhr 2 steht mit dem Vergleicher 6 in Verbindung der von der Istwerteingabe 7 und dem Verzögerungsglied 9 gespeist wird. Der Vergleicher 6 ist mit dem Differenzierglied 8 verbunden, wobei dem Differenzierglied 8 der Multiplikator 3 nachgeschaltet ist.
Mit dieser erfindungsgemäßen Anordnung, die aus an sich bekannten Einzelelementen besteht, läßt sich in vorteilhafterweise der Vorabschaltpunkt bestimmen, so daß eine Nachlaufkorrektur erfolgen kann.

Claims (2)

1. Verfahren zum Dosieren von Schüttgütern und Flüssigkeiten, die zur Herstellung von Betonmischungen vorgesehen sind, und insbesondere in Betonaufbereitungsanlagen verarbeitet werden, und bei dem der Vorabschaltpunkt zur Erreichung des vorgegebenen Sollwertes herangezogen wird, gekennzeichnet dadurch, daß zur Ermittlung des Vorabschaltpunktes die Totzeit zwischen dem Öffnen des Siloverschlusses und Auftreffen der ersten Masseteile auf den Wägeboden gemessen und danach die zulaufende Menge des Schüttgutes oder der Flüssigkeit ermittelt wird, wobei sich der Vorabschaltpunkt aus Totzeit, Waagenkonstante und Anstieg einer Dosierkurve ergibt.
-1- /143a
Erfindungsanspruch:
2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Meß- und Auswertevorrichtung aus einer Dateneingabe (1), einer Echtzeituhr (2), einem Multiplikator (3), einem Subtrahierglied (4), einer Sollwerteingabe (5) und einem Verzögerungsglied (9) besteht, die nacheinander angeordnet und miteinander verbunden sind, wobei die Echtzeituhr (2) mit einem. Vergleicher (6) verbunden ist, der von einer Istwerteingabe (7) und dem Verzögerungsglied (9) gespeist wird und mit einem Differenzierglied (8), in Verbindung steht, dem der Multiplikator (3) nachgeschaltet ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zum Dosieren von Schüttgütern und Flüssigkeiten, die zur Herstellung von Betonmischungen vorgesehen sind, und insbesondere in Betonaufbereitungsanlagen verarbeitet werden.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
In der DE-OS 2810810 ist bereits ein Verfahren zum genauen Dosieren bzw. Chargieren gewünschter Mengensollwerte von fließfähigen Schuttgütern oder dgl. genannt. Bei diesem Verfahren wird im wesentlichen kurz vor Erreichen des Mengensollwertes jede Dosierung unterbrochen und die während der Unterbrechung auftretende zusätzliche Menge als Nachlauffehler der Dosierung gemessen. Danach wird die Dosierung fortgesetzt und erneut dann abgeschaltet, wenn der Dosiermengenistwert der Differenz zwischen dem gewünschten Mengensollwert und dem gemessenen Nachlauffehler entspricht. Von Nachteil ist bei diesem Verfahren, daß der Dosiervorgang unterbrochen werden muß, um die zusätzliche Menge als Nachlauffehler der Dosierung zu messen, wodurch der Dosiervorgang verlängert wird.
In der DD-PS 0152857 ist ebenfalls ein Verfahren zum Dosieren von Mischungsbestandteilen für die Betonaufbereitung beschrieben. Dabei sollen dem Wiegewert beeinflussende Störgrößen, wie mechanische Erschütterungen, kompensiert werden. Es hat sich jedoch gezeigt, daß der ökonomische Aufwand zur Bestimmung des Vorabschaltpunktes zu groß ist.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Qualität von Betonmischungen durch genaue Dosierung der Mischungsbestandteilezu verbessern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung ein Verfahren und eine Anordnung zu entwickeln, mit denen eine hohe Dosierungsgenauigkeit bei einer hohen Dosiergeschwindigkeit gewährleistet wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Ermittlung des Vorabschaltpunktes die Totzeit zwischen dem Öffnen des Siloverschlusses und Auftreffen der ersten Massenteile auf dem Wägeboden gemessen und danach die zulaufende Menge des Schüttgutes oder der Flüssigkeit ermittelt wird, wobei sich der Vorabschaltpunkt aus Totzeit, Waagenkonstante und Anstieg einer Dosierkurve ergibt. Die Anordnung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus einer Dateneingabe, einer Echtzeituhr, einem Multiplikator, einem Subtrahierglied, einer Sollwerteingabe und einem Verzögerungsglied, die nacheinander angeordnet und miteinander verbunden sind, wobei die Echtzeituhr mit einem Vergleicher verbunden ist, der von einer Istwerteingabe und dem Verzögerungsglied gespeist wird und mit einem Differenzierglied in Verbindung steht, dem der Multiplikator nachgeschaltet ist.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung ist eine Anordnung von Bauelementen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dargestellt.
Die Dateneingabe 1 startet bei Dosierbeginn die Echtzeituhr 2. Über die Istwerteingabe 7 erhält der Vergleicher 6 die Meßsignale der Wägeeinrichtung und bestimmt so den Zeitpunkt des Auftreffens der ersten Masseteile auf dem Wägeboden. Um zu erreichen, daß der Vergleicher 6 erst bei einer bestimmten Masse des Schüttgutes oder der Flüssigkeit anspricht, ist zwischen der Istwerteingabe 7 und dem Vergleicher 6 ein Verzögerungsglied 9 angeordnet. Aus den beiden Eingaben bestimmt die Echtzeituhr 2 die Totzeit. Mit den weiter anliegenden Meßsignalen der Wägeeinrichtung erfolgt dann über den Vergleicher 6 die Speisung des Differenziergliedes 8, das den Anstieg der Dosierkurve berechnet. In dem Multiplikator 3 werden die Ausgangssignale der Echtzeituhr 2 und des Differenziergliedes 8, mit der Waagenkonstante c multiplikativ verknüpft. Der Multiplikator 3 liefert als Ausga igssignal die Nachlaufmenge von dem Dosiersollwert, der über die Sollwerteingabe 5 zum Subtrahierglied 4 geschaltet wird, abgezogen. Am Ausgang des Subtrahiergliedes 4 liegt der Vorabschaltpunkt an.
Anordnung zur Durchführung des Verfahrens gekennzeichnet dadurch, daß eine Meß- und Auswertevorrichtung vorgesehen ist, die aus der Dateneingabe 1, der Echtzeituhr 2, dem Multiplikator 3, dem Subtrahierglied 4, der Sollwerteingabe 5, und dem Verzögerungsglied 9 besteht. Diese Baugruppen sind zum Beispiel auf einer Leiterplatte angeordnet und miteinander in bekannterWeise verbunden. Die Echtzeituhr 2 steht mit dem Vergleicher 6 in Verbindung der von der Istwerteingabe 7 und dem Verzögerungsglied 9 gespeist wird. Der Vergleicher 6 ist mit dem Differenzierglied 8 verbunden, wobei dem Differenzierglied 8 der Multiplikator 3 nachgeschaltet ist.
Mit dieser erfindungsgemäßen Anordnung, die aus an sich bekannten Einzelelementen besteht, läßt sich in vorteilhafterweise der Vorabschaltpunkt bestimmen, so daß eine Nachlaufkorrektur erfolgen kann.
DD27143984A 1984-12-21 1984-12-21 Verfahren und anordnung zum dosieren von schuettguetern und fluessigkeiten DD232112B1 (de)

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DD232112A1 true DD232112A1 (de) 1986-01-15
DD232112B1 DD232112B1 (de) 1990-06-13

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