DD241479A1 - Verfahren und anordnung zur feuchtebestimmung von schuettguetern - Google Patents

Verfahren und anordnung zur feuchtebestimmung von schuettguetern Download PDF

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DD241479A1
DD241479A1 DD28123885A DD28123885A DD241479A1 DD 241479 A1 DD241479 A1 DD 241479A1 DD 28123885 A DD28123885 A DD 28123885A DD 28123885 A DD28123885 A DD 28123885A DD 241479 A1 DD241479 A1 DD 241479A1
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DD28123885A
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Dietmar Ginhold
Juergen Schmidt
Original Assignee
Bauakademie Ddr
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Feuchtebestimmung von Schuettguetern, insbesondere von Betonzuschlagstoffen. Das Ziel besteht darin, durch eine genauere Feuchtemessung die Rezeptursollwerte bei der Betonaufbereitung genauer einhalten zu koennen und dadurch Zementeinsparungen zu erreichen. Die Aufgabe besteht darin, Fehlereinfluesse auf den realen Feuchtemesswert infolge Schuettdichteschwankungen des Messgutes zu eleminieren. Erfindungsgemaess durchstrahlt eine Mikrowellenmessstrecke das Messgut und ermittelt dabei den dichteabhaengigen Feuchteinhalt. Eine parallelgeschaltete Mikrowellenmessstrecke erfasst die Fuellstandshoehe des Schuettgutes im Waegebehaelter. Die Anordnung besteht darin, dass in dem Waegebehaelter zwei aus nur einer Mikrowellenquelle gespeiste Messstrecken installiert sind.

Description

Der reale Feuchtemeßwert wird dadurch ermittelt, daß gemäß Fig. 1,2 die Mikrowellenstrecke 1 den schüttdichteabhängigen Zwischenfeuchtemeßwert F ermittelt, der nach dem Erreichen einer Zwischenfüllstandshöhe H, signalisiert durch die |
Mikrowellenmeßstrecke 2, gebildet wird. Der Dosiervorgang wird für die Dauer des Rechenprogramms zur Bildung des realen j
Feuchtemeßwertes unterbrochen. Aus den Größen H — als Funktion des Volumens und dem Zwischengewicht G wird ein |
schüttdichteunabhängiger Feuchtewert Freai gebildet, der die Steuerbasis für den nun weiterlaufenden Zuschlagstoffdosiervorgang gemäß Rezeptursollwert darstellt.
Die Anordnung zur Durchführung des Verfahrens besteht darin, daß die Mikrowellenfeuchtemeßstrecke 1 im Wägebehälter 3 als Meßzelle angeordnet ist, die das Meßgut 5 annähernd horizontal durchstrahlt, daß eine parallelgeschaltete Mikrowellenmeßstrecke 2 als Füllstandsmelder arbeitet, deren Sende- und Empfangseinheit in der Behälterwand angebracht ist. Das Signal des Füllstandsmelders wird ausgelöst, sobald sich Meßgut 5 in Ruhelage zwischen Sende- und Empfangseinheit befindet (Fig.3).

Claims (3)

Patentanspruch:
1. Verfahren zur Feuchtebestimmung von Schüttgütern, insbesondere von Betonzuschlagstoffen, unter Berücksichtigung ihrer Schüttdichte, nach dem der Feuchteinhalt des Meßgutes mittels der Absorption von Mikrowellen bestimmt wird, gekennzeichnet dadurch, daß eine Mikrowellenmeßstrecke 1 das Meßgut durchstrahlt und dabei den dichteabhängigen Feuchteinhalt des Meßgutes ermittelt, eine parallelgeschaltete weitere Mikrowellenmeßstrecke 2 die Füllstandshöhe des Schüttgutes im Wägebehälter und durch die Verkettung der Signale Feuchte, Füllstand und Gewicht der massebezogenen Feuchtemeßwert bestimmt wird.
2. Anordnung von Meßwertgebern und Bauelementen zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in einem Wägebehälter der Betonaufbereitungsanlage zwei aus nur einer Mikrowellenquelle 4 gespeiste Mikrowellenmeßstrecken 1; 2 installiert sind, deren Meßaufgaben zum einen in der Ermittlung des Feuchteinhaltes des Meßgutes 5 und zum anderen in der Feststellung des Erreichens einer bestimmten Schüttguthöhe im Wägebehälter 3 bestehen.
Hierzu
3 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Feuchtebestimmung von Schüttgütern, insbesondere von Betonzuschlagstoffen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der DD-PS 133717 ist bereits ein Verfahren zur automatischen Feuchtmessung beschrieben, nach dem der Feuchteinhalt des Meßgutes mittels der Absorption von Mikrowellen bestimmt wird. Die Anordnung besteht aus einer Sende- und Empfangseinheit, die eine Mikrowellenquelle, eine Mikrowellenmeßstrecke und eine Mikrowellenempfangseinheit aufweist. Diese Baugruppen sind in Reihe geschaltet und sind in Verbindung mit einer Sende- und Empfangsantenne in der Lage, in dielektrischen Schüttgütern Feuchtemessungen zu ermöglichen.
Von Nachteil bei diesen Meßverfahren ist jedoch die Feuchtemeßwertverfälschung infolge der Nichtberücksichtigung der Schüttdichte des Meßgutes.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, durch eine genauere Feuchtemessung die Rezeptursollwerte bei der Betonaufbereitung genauer einhalten zu können und dadurch Zementeinsparungen zu erreichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Bestimmung des realen Feuchteinhaltes von Schüttgütern zu entwickeln, bei dem die Schüttdichte des Meßgutes zur Kompensation seines Fehlereinflusses während des Meßvorganges indirekt mit erfaßt wird, wobei durch Messung eines bestimmten Volumens des Schüttgutes und seines Gewichtes und rechentechnischer Verknüpfung dieser Werte mit dem in bekannter Weise ermittelten Feuchtemeßwert der reale Feuchtemeßwert gebildet wird und damit Schüttdichteschwankungen eleminiert werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Mikrowellenmeßstrecke das Meßgut durchstrahlt und dabei den dichtebeständigen Feuchteinhalt des Meßgutes ermittelt, eine parallelgeschaltete weitere Mikrowellenmeßstrecke die Füllstandshöhe des Schüttgutes im Wägebehälter erfaßt und durch eine Verkettung der Signale Feuchte, Füllstand und Gewicht der massebezogene Feuchtemeßwert bestimmt wird.
Die Anordnung zur Durchführung des Verfahrens besteht darin, daß in dem Wägebehälter der Betonaufbereitungsanlage zwei aus nur einer Mikrowellenquelle gespeiste Mikrowellenmeßstrecken installiert sind, deren Meßaufgabe zum einen in der Ermittlung des Feuchteinhaltes und zum anderen in der Feststellung des Erreichens einer bestimmten Schüttguthöhe im Wägebehälter bestehen. Gewicht und Volumen, indirekt gebildet über die meßtechnische Erfassung der Schüttguthöhe, sind die rechnerische Bezugsbasis für Bildung des Schüttdichtekorrekturwertes auf den Feuchtemeßwert, der nach Korrektur in Ma.-% angezeigt wird. Die Bildung des realen Feuchtemeßwertes hat dabei zu einem frühestmöglichen Zeitpunkt, vor Beendigung des Dosiervorganges zu erfolgen, um ein Nachdosieren der Zuschlagstoffe bzw. eine Korrektur der Wasserdosierung steuerungstechnisch einleiten zu können.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1: Die Mikrowellenmeßstrecke als Blockschaltbild,
Fig. 2: Die Anordnung der Meßstrecken im Wägebehälter,
Fig. 3: Das Schema der Meßwertaufbereitung zur Weiterverarbeitung im Rechenbaustein.
DD28123885A 1985-10-01 1985-10-01 Verfahren und anordnung zur feuchtebestimmung von schuettguetern DD241479A1 (de)

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