DD232786A5 - Farbbildwiedergaberoehre - Google Patents
Farbbildwiedergaberoehre Download PDFInfo
- Publication number
- DD232786A5 DD232786A5 DD84268013A DD26801384A DD232786A5 DD 232786 A5 DD232786 A5 DD 232786A5 DD 84268013 A DD84268013 A DD 84268013A DD 26801384 A DD26801384 A DD 26801384A DD 232786 A5 DD232786 A5 DD 232786A5
- Authority
- DD
- German Democratic Republic
- Prior art keywords
- field
- plates
- plane
- deflection
- electron beams
- Prior art date
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/46—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
- H01J29/48—Electron guns
- H01J29/51—Arrangements for controlling convergence of a plurality of beams by means of electric field only
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/46—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
- H01J29/56—Arrangements for controlling cross-section of ray or beam; Arrangements for correcting aberration of beam, e.g. due to lenses
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J29/00—Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
- H01J29/46—Arrangements of electrodes and associated parts for generating or controlling the ray or beam, e.g. electron-optical arrangement
- H01J29/70—Arrangements for deflecting ray or beam
- H01J29/701—Systems for correcting deviation or convergence of a plurality of beams by means of magnetic fields at least
- H01J29/707—Arrangements intimately associated with parts of the gun and co-operating with external magnetic excitation devices
Landscapes
- Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)
- Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)
- Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)
Abstract
Ziel und Aufgabe der Erfindung bestehen darin, eine Farbbildwiedergaberoehre anzugeben, bei der die Verluste im zweiten Ablenkfeld durch die Feldformer weiter herabgesetzt werden, das zweite Ablenkfeld nahezu nicht verformt wird und die gewuenschte Kissenverzerrung des ersten Ablenkfeldes in den Feldformern weiter verstaerkt wird. Die Aufgabe wird erfindungsgemaess dadurch geloest, dass bei jedem Feldformer zumindest die Platten, die am weitesten von der erwaehnten Ebene liegen, sind an ihrem von der erwaehnten Ebene abgewandten Ende mit flachen Abwinklungen versehen, die sich in der Richtung des mittleren Elektronenstrahls erstrecken. In einer derartigen Farbbildwiedergaberoehre sind die Verluste im zweiten Ablenkfeld gering und wird dieses Feld nahezu nicht verzerrt. Die gewuenschte kissenfoermige Verzerrung des ersten Ablenkfeldes in den Feldformern wird noch weiter verstaerkt. Fig. 2
Description
Die Erfindung betrifft eine Farbbildwiedergaberöhre mit einem Elektronenstrahlerzeugungssystem vom „in-line"-Typ in einem evakuierten Kolben zum Erzeugen von drei mit ihren Achsen in einer Ebene liegenden Elektronenstrahlen, wobei die Achse des mittleren Strahls mit der Röhrenachse zusammenfällt, welche Elektronenstrahlen an einem Bildschirm, der auf einer Wand des Kolbens angebracht ist, konvergieren und über diesen Bildschirm in zwei zueinander senkrecht verlaufenden Richtungen mittels eines ersten und eines zweiten Ablenkfeldes abgelenkt werden, wobei die Richtung des ersten Ablenkfeldes parallel zur Ebene der Elektronenstrahlachsen verläuft. Das Elektronenstrahlerzeugungssystem ist an seinem Ende mit gebogenen Feldformerrv versehen, welche die von den Elektronenstrahlen auf dem Bildschirm beschriebenen Raster möglichst zusammenfassen lassen, und wobei jeder Feldformer zumindest zwei im wesentlichen in Verlängerung voneinander liegende, durch Spalte voneinander getrennte Platten ausferromagnetischem Material enthält, die symmetrisch in bezug auf die erwähnte Ebene und auf die mittlere Röhrenachse liegen, und die gebogenen Feldformer mit ihren Hohlseiten den drei Strahlen zugewandt sind. Die Feldformer gestalten das erste Ablenkfeld an der Stelle der Elektronenstrahlen kissenförmig.
Ein häufig auftretendes Problem bei Farbwiedergaberöhren mit einem Elektronenstrahlerzeugungssystem vom „in-line"-Typ ist die sog. Bildkoma. Diese Koma kommt darin zum Ausdruck, daß die Abmessungen der Raster, welche die zwei äußeren Elektronenstrahlen auf dem Bildschirm beschreiben, sich von denen des mittleren Strahls unterscheiden. Dies wird durch die exzentrische Lage der äußeren Elektronenstrahlen in bezug auf das Feld für die Vertikalablenkung verursacht. In der US-PS 41 96370 ist eine Vielzahl von Patentschriften erwähnt, in denen Teillösungen angegeben sind. Diese Lösungen bestehen aus der Verwendung ein Magnetfeld leitender und/oder abschirmender Ringe und Platten, die am Strahlerzeugungssystemende montiert sind und das Ablenkfeld oder die Ablenkfelder stellenweise entlang eines Teils der Bahnen der Elektronenstrahlen verstärken oder schwächen. Mit einigen dieser Mittel ist es möglich, die von den drei Elektronenstrahlen auf dem Bildschirm beschriebenen Raster im wesentlichen zusammenfallen zu lassen. Ein Nachteil der Verwendung derartiger Mittel ist jedoch, daß bei den Außenstrahlen während der Ablenkung eine Entfokussierung auftritt, die in einem verformten Auftrefffleck auf dem Bildschirm zum Ausdruck kommt, der von einem Nebel umgeben ibt. Eine dieser Patentschriften ist die US-PS 3594600, in der eine Farbbildwiedergaberöhre beschrieben ist, in der die von den drei Elektronenstrahlen beschriebenen Raster dadurch zusammenfallen, daß außerhalb der äußeren Elektronenstrahlen zwei längliche, C-förmige Magnetschirme angeordnet werden. Dadurch werden die äußeren Elektronenstrahlen vom Randfeld des Horizontalablenkfelds (die vertikalen Feldlinien) abgeschirmt, während dieses Randfeld beim mittleren Elektronenstrahl zugelassen wird. Die drei Elektronenstrahlen werden gegen das Randfeld des Vertikalablenkfeldes (die horizontalen Feldlinien) abgeschirmt, welches Randfeld vollständig um die drei Strahlen herumgeführt wird. Diese Feldformer üben also nur Einfluß auf die Horizontalkoma und nicht auf die Vertikalkoma aus. .
In der offengelegten niederländischen Patentanmeldung 7801 317 ist ein Ablenkspulensystem beschrieben, in dem feldformende Mittel im Ablenkspulensystem angebracht sind. Sie bestehen beispielsweise aus zwei weichmagnetischen Elementen, die einander diametral gegenüber außerhalb der Horizontalablenkspule und im wesentlichen quer zum Magnetfeld der Vertikalablenkspule an der Halsseite des Abienkspulensystems angebracht sind. Ein Nachteil der Verwendung derartiger feldformender Mittel ist, daß ein großer Teil des Vertikalablenkfelds von diesen Mitteln um die Strahlen herumgeführt wird, wodurch die Ablenkempfindlichkeit des RöhrenVSpulensystems verringert wird.
;ine Farbbildwiedergaberöhre der eingangs erwähnten Art ist in der noch nicht veröffentlichten niederländischen 3atentanmeldung 8204465 (PHN 10499) beschrieben, die als hierin aufgenommen betrachtet werden kann und von der als leuestem Stand der Technik ausgegangen wird. Die in dieser Patentanmeldung beschriebenen Feldformer gestalten das erste ^blenkfeld (das Vertikalablenkfeld) kissenförmig. Dieses kissenförmige Feld enthält im wesentlichen ein Zweipolfeld mit einer Sechspolkomponente. Durch diese Kissenförmigkeit hat das Feld auch an der Stelle der außerhalb der Elektronenstrahlachsen legenden Elektronenstrahlen die geeignete Stärke und Form, wodurch die Ablenkentfokussierung der Außenstrahlen stark Herabgesetzt wird. Da im Gegensatz zu den im Ablenkspulensystem liegenden Feldformen nach der niederländischen 3atentanmeldung 7801317 diese Feldformer verhältnismäßig nahe bei den Elektronenstrahlen liegen, wird nur ein /erhältnismäßig geringer Teil des Ablenkfeldes verformt, wodurch nur wenig Zusatzablenkenergie erforderlich ist. In der srwähnten niederländischen Patentanmeldung 8204465 ist weiter beschrieben, daß es vorteilhaft ist, Schlitze in den Feldformern anzubringen und diese Feldformer aus zwei oder drei in Verlängerung voneinander liegenden Platten herzustellen. Die Aufgabe dabei ist die Reduzierung der Verluste im Horizontalablenkfeld (das zweite Ablenkfeld). In der ebenfalls noch nicht vorveröffentlichten niederländischen Patentanmeldung 8301712 (PHN 10674), die als hierin aufgenommen betrachtet werden kann, sind Maßnahmen zur Verringerung der Verluste im zweiten Ablenkfeld getroffen. Die Feldformer nach dieser Patentanmeldung bestehen aus je zumindest zwei in Verlängerung liegenden Platten, die nach obiger Beschreibung im ersten Absatz in bezug auf die erwähnte Ebene durch die Strahlachsen und die Röhrenachse liegen. Die Spalte zwischen den Platten werden an der von den Elektronenstrahlen abgewandten Seite in einem Abstand von diesen Platten von anderen Platten überlappt, so daß magnetische Nebenschlüsse für das zweite Ablenkfeld in jedem Feldformer geschaffen werden.
Ziel der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Farbbildwiedergaberöhre anzugeben, bei der die Verluste im zweiten Ablenkfeld durch die Feldformer weiter herabgesetzt werden, das zweite Ablenkfeld nahezu nicht verformt wird und die gewünschte Kissenverzerrung des ersten Ablenkfelds in den Feidformern weiter verstärkt wird.
Diese Aufgabe wird bei einer Farbbildwiedergaberöhre eingangs erwähnter Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei jedem Feldformer zumindest die Platten, die am weitesten entfernt von der erwähnten Ebene liegen, an ihrem von der erwähnten Ebene abgewandten Ende mit abgewinkelten, im wesentlichen flachen Platten, versehen sind, die sich in Richtung auf den mittleren Elektronenstrahl erstrecken.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß durch das Anbringen der sich zum mittleren Elektronenstrahl erstreckenden, abgewinkelten Platten das erste Ablenkfeld (das Vertikalfeld) weiter zum Mittelstrahl geführt wird, wodurch dieses Feld kissenförmig wird. Durch diese radial gerichteten Platten wird gleichfalls ein Teil des zweiten Ablenkfelds (das Horizontalfeld), das sonst über die tangential angeordneten Platten (die im wesentlichen in Verlängerung voneinander liegenden Platten) um die Strahlen herum geführt wird, weiter zu den Strahlen geführt, wodurch dieses Feld an der Stelle der Elektronenstrahlen in bezug auf den Zustand ohne die radial gerichteten Platten verstärkt wird (niederländische Patentanmeldung 8204465 und 8301712). Ein Vorteil der stellenweise größeren Kissenförmigkeit des ersten Ablenkfelds besteht darin, daß sich die gewünschte Komakorrektur verstärkt, wodurch die Länge der Feldformer in Fortpflanzungsrichtung des mittleren Elektronenstrahls gesehen kleiner als die Länge der Feldformer nach den erwähnten niederländischen Patentanmeldungen 8204465 und 8301712 sein kann. Durch diese geringere Länge der Feldformer tritt weniger Energieverlust im zweiten Ablenkfeld auf. Auch können die tangential liegenden Teile der Feldformer kürzere Bögen im Vergleich zu den Feldformer nach der niederländischen Patentanmeldung 8204465 bilden, wodurch auch weniger Verlust im zweiten Ablenkfeld (das Horizontalfeld) auftritt. Messungen an erfindungsgemäßen Bildwiedergaberöhren haben ergeben, daß nahezu kein Verlust im Horizontalfeld im , Vergleich zu den Röhren mit Feldformern nach den niederländischen Patentanmeldungen 8204465 und 8301712 auftritt. Außerdem zeigt es sich, daß die Horizontalkoma der Horizontal- und der Vertikalastigmatismus und der anisotrope Astigmatismus nur geringfügig von denen bei der Verwendung der bisher üblichen Komakorrekturmittel abweichen, so daß die Ablenkspulen bei der Einführung der erfindungsgemäßen Feldformer nur geringfügig oder nicht angepaßt zu werden brauchen.
Die Verwendung von Feldformern mit sich radial erstreckenden Teilen in Ablenkspulen (niederländische Patentanmeldung 7801 317) ist schwierig. Die wirksame Führung der Ablenkfelder zu den Elektronenstrahlen ist nur im Elektronenstrahlerzeugungssystem und nur auf die erfindungsgemäße Weise möglich.
Eine bevorzugte erste Ausführungsform der Feldformer für eine erfindungsgemäße Bildwiedergaberöhre ist dadurch gekennzeichnet, daß jeder Feldformer vier in Verlängerung voneinander und symmetrisch in bezug auf die erwähnte Ebene liegende, von drei Spalten getrennte Platten enthält.
Durch das Anbringen eines oder mehrerer Spalte wird die Abschwächung des zweiten Ablenkfeldes an der Stelle der Strahlen herabgesetzt; bei einer richtigen Bemessung der Spalte kann ersieht werden, daß das Feld an der Stelle der Elektronenstrahlen nahezu homogen ist.
Eine zweite bevorzugte Ausführungsform der Feldformer für eine erfindungsgemäße Röhre ist dadurch gekennzeichnet, daß der die Ebene durchschneidende Späft bretter als die über und unter der Ebene liegenden Spalte ist. Durch die Verbreiterung des die Ebene durchschneidenden Spaltes wird erreicht, daß das zweite Ablenkfeld an der Stelle der Strahlen homogener wird. Eine dritte bevorzugte Ausführungsform der Feldformer für eine erfindungsgemäße Röhre ist dadurch gekennzeichnet, daß außerdem die Platten, die am nächsten bei der erwähnten Ebene liegen, an ihrem von der Ebene abgewandten Ende mit abgewinkelten flachen Platten versehen sind, die sich in Richtung auf den mittleren Elektronenstrahl erstrecken. Durch das Anbringen dieser zusätzlichen Platten wird die Form des ersten Ablenkfeldes an der Stelle der Elektronenstrahlen kissenförmiger gemacht.
Eine vierte bevorzugte Ausführungsform der Feldformer für eine erfindungsgemäße Bildwiedergaberöhre ist dadurch gekennzeichnet, daß das Elektronenstrahlerzeugungssystem an seinem Ende mit einem Zentrierbecher ausgerüstet ist, wobei die in Verlängerung voneinander liegenden Platten an der Innenwand oder Außenwand dieses Zentrierbechers befestigt sind. Auf diese Weise ist es möglich, die Feldformer auf einfache Weise am Elektronenstrahlerzeugungssystem zu befestigen. Wenn die im wesentlichen in Verlängerung voneinander liegenden Platten an der Außenwand des Zentrierbechers befestigt sind, muß der Zentrierbecher mit Schlitzen versehen sein, durch die die abgewinkelten Platten sich in Richtung auf den mittleren Elektronenstrahl erstrecken. Indem die Platten teilweise innerhalb und außerhalb des Zentrierbechers angeordnet werden, läßt sich der Einfluß der Spalte auf das zweite Ablenkfeld (das Horizontalfeld) ändern.
Eine fünfte bevorzugte Ausführungsform der Feldformer für eine erfindungsgemäße Bildröhre ist dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der Spalte zwischen den Platten auf bekannte Weise an der von den Elektronenstrahlen abgewandten Seite in einem Abstand von den Platten von Nebenschlußplatten überlappt ist. Durch die Nebenschlußplatten wird ein magnetischer Widerstand in den Feldformern erhalten, wobei das Feld weniger verzerrt wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1: einen Längsschnitt durch eine Farbbildwiedergaberöhre nach der Erfindung; Fig. 2: eine teilweise aufgebrochene Ansicht eines Elektronenstrahlerzeugungssystems, wie es in der Röhre nach Fig. 1 verwendet wird;
Fig. 3: einen Schnitt durch die Fig. 2 längs der Ebene HI-III; Fig. 4a: b, c und d: schematisch eine Lösung nach dem Stand der Technik und die Auswirkung auf den Strahl und den Auftrefffleck sowie auf das gewünschte Feld;
Fig. 5 a: einen Teil des Vertikalfelds mit Feldformern nach einer älteren Patentanmeldung; Fig. 5 b: den Verlauf dieses Vertikalfelds, geteilt durch das von den Ablenkspulen zugeführte Vertikalfeld, abhängig von der Stelle χ auf einer Achse senkrecht zu den Strahlenachsen;
Fig. 5 c: einen Teil des Horizontalfelds mit Feldformern nach der älteren Patentanmeldung; Fig.5d: den Verlauf dieses Horizontalfelds, geteilt durch das von den Ablenkspulen zugeführte Horizontalfeld, abhängig von
der Stelle χ auf einer Achse senkrecht zu den Strahlenachsen; Fig. 6 a: eine Abbildung analog der Fig. 5 a, aber jetzt mit überlappten Spalten in den Feldformern nach einer anderen älteren Patentanmeldung;
Fig. 6 b: eine graphische Darstellung analog der Fig. 5 b für die Feldformer und das Feld gemäß Fig. 6 a; Fig. 6 c: eine Abbildung analog der Fig. 5 c, aber jetzt mit überlappten Spalten in den Feldformern gemäß der anderen älteren Patentanmeldung;
Fig. 6 d: eine graphische Darstellung analog der Fig. 5 d für die Feldformer und das Feld gemäß Fig. 6 c; Fig. 7 a: eine Abbildung analog den Fig. 5 a und 6 a, aber jetzt mit Feldformern für eine erfindungsgemäße Bildwiedergaberöhre;
Fig. 7 b: eine graphische Darstellung analog den Fig. 5 b und 6 b für die Feldformer und das Feld gemäß Fig. 7 a; Fig. 7 c: eine Abbildung analog den Fig. 5 c und 6 c, aber jetzt mit Feldformern für eine erfindungsgemäße Bildwiedergaberöhre;
Fig. 7 d: eine graphische Darstellung analog Fig. 5 d gnd 6 d für Feldformer und das Feld nach Fig. 7 c; Fig. 8: eine andere Ausführungsform der Feldformer für eine erfindungsgemäße Bildwiedergaberöhre in einem der Fig. 3
analogen Querschnitt; Fig. 9: eine weitere Ausführungsform der Feldformer für eine erfindungsgemäße Bildwiedergaberöhre in einem der Fig. 3 analogen Querschnitt;
Fig. 10 a: eine Abbildung analog der Fig. 7 a mit Feldformern für eine erfindungsgemäße Bildwiedergaberöhre; Fig. 10 b: eine graphische Darstellung analog der Fig. 7 a für die Feldformer nach Fig. 10 a; Fig. 10 c: eine Abbildung analog der Fig. 7 c mit Feldformern für eine erfindungsgemäße Bildwiedergaberöhre; Fig. 10d: eine graphische Darstellung analog der Fig. 7 d für Feldformer und das Feld nach Fig. 10 c.
In Fig. 1 ist eine Farbbildwiedergaberöhre vom „in-line"-Typ im Längsschnitt dargestellt. In einem Glaskolben 1, der sich aus einem Bildfenster 2, einem Konus 3 und einem Hals 4zusammensetzt, ist in diesem Hals ein Elektronenstrahlerzeugungssystem 5 untergebracht, das drei mit ihren Achsen in einer Ebene (der Zeichenebene) liegende Elektronenstrahlen 6,7 und 8 erzeugt. Die Achse des mittleren Elektronenstrahls 7 fällt vor der Ablenkung mit der Röhrenachse 9 zusammen. Das Bildfenster 2 ist an der Innenseite mit einer Vielzahl von Tripein aus Phosphorlinien versehen. Jedes Tripel enthält eine Linie aus einem blauleuchtenden Leuchtstoff und eine Linie aus einem rotleuchtenden Leuchtstoff. Alle Tripel bilden miteinander den Bildschirm 10. Die Leuchtstofflinien verlaufen senkrecht zur Zeichenebene. Vor dem Bildschirm ist eine Lochmaske 11 angeordnet, in der eine Vielzahl länglicher Öffnungen 12 angebracht ist, durch die die Elektronenstrahlen 6,7 und 8 hindurchgehen, die je nur Leuchtstofflinien einer einzigen Farbe treffen. Die drei in einer Ebene liegenden Elektronenstrahlen 6,7,8 werden von einem Ablenkspulensystem 13 abgelenkt. Durch die Anwendung der Erfindung wird eine Vertikalkomakorrektur an den Strahlen durchgeführt, ohne daß eine Verzerrung der Auftreffflecke der äußeren Elektronenstrahlen auftritt, und nahezu ohne Verlust von Ablenkenergie des Horizontalfelds, wie nachstehend anhand der Figuren näher erläutert wird.
In Fig. 2 ist eine aufgebrochene Ansicht des Elektronenstrahlerzeugungssystem 5 dargestellt. Es besteht aus drei getrennten Elektronenstrahlerzeugern 14,15 und 16. Es ist jedoch auch möglich, die Erfindung bei einem sog. integrierten Elektronenstrahlerzeugungssystem anzuwenden, wie es beispielsweise in der US-PS 4196370 beschrieben ist, in der die Elektronenstrahlerzeuger eine Anzahl von Elektroden gemeinsam haben. Die Strahlerzeuger 14,15 und 16 enthalten je eine Steuerelektrode 17 mit einer Öffnung 18. Dieser Öffnung gegenüber ist in dieser Steuerelektrode eine Katode (hier nicht sichtbar) zum Erzeugen der Elektronenstrahlen angebracht. Jeder Strahlerzeuger enthält weiter ein zweites Gitter 19, ein drittes Gitter 20 und ein viertes Gitter 21. Die Gitter 17,19,20 sind mit Hilfe von Metailbändern 22 an Glasstäben 23 befestigt. Die Gitter 21 sind am Boden eines gemeinsamen Zentrierbechers 24 aus nicht ferromagnetischem Material befestigt. Der Boden 25 des hier aufgebrochenen Zentrierbechers 24 ist mit drei Öffnungen 26 versehen, durch die die Elektronenstrahlen gehen. An der Innenwand des Zentrierbechers 24 sind zwei gebogene Feldformer 27 und 28 angebracht, die jeweils aus vier gebogenen Platten 29,30,31 und 32 bestehen, wobei die Platten 29 und 32 mit sich zum mittleren Elektronenstrahl erstreckenden Abwinklungen 33 versehen sind. Die Abwinklunaen 33 können an den Platten 29 und 32 befestiat sein oder ein Ganzes damit bilden. Die
^bwinklungen 33 können auch leicht gebogen oder in sich abgewinkelt sein. Alle Platten bestehen aus ferromagnetischem i/laterial mit einer Dicke von 0,25 mm (z.B. aus einer Legierung mit 58Gew.-% Nickel und42Gew.-% Eisen). Die Platten haben iine Länge von etwa 10mm, in der Fortpflanzungsrichtung der Elektronenstrahlen gemessen. Zwischen der Platten 29 und 30 indden Platten 31 und 32 sind 0,5mm breite Spalte 34 angebracht. Zwischen den Platten 30 und 31 sind 1 mm breite Spalte ingebracht. Der Durchmesser des Zentrierbechers 24 beträgt etwa 22mm. Die Breite der Platten 30 und 31 beträgt im flachen .ustand 2,8 mm. Die Breite der Platten 29 und 32 beträgt im flachen Zustand 3,7 mm, und die Breite der Abwinklungen 33 beträgt !,7mm. Wenn in der Bildwiedergaberöhre ein magnetisierter Mehrpolring für die statische Konvergenz der Elektronenstrahlen senutzt wird, wie beispielsweise in der US-PS 4220897(PHN 8845) beschrieben ist, wird er vorzugsweise auf dem Boden 25 des Zentrierbechers 24 befestigt. Die Feldformer werden dabei vorzugsweise in zumindest 22 mm Abstand von diesem Ring im Zusammenhang mit der Magnetisierung des Mehrpolrings angebracht.
η Fig. 3, in der die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 2 verwendet sind, ist ein Querschnitt durch den Zentrierbecher 24 in Fig. 2 dargestellt. Durch geeignete Wahl der Länge der Platten 29 bis 33, in der Röhrenachsrichtung gemessen, und des Winkels α kann iie gewünschte kissenförmige Feldbildung des Vertikalfelds (des ersten Ablenkfelds) parallel zur Linie 36 und ggf. auch des Horizontalablenkfelds (des zweiten Ablenkfelds), das senkrecht dazu verläuft, beeinflußt werden. Die Feldformer 27 und 28 iegen symmetrisch in bezug auf die Ebene 36 durch die Strahlenachsen (die Zeichenebene nach Fig. 1) und symmetrisch in jezug auf die Röhrenachse 9, die mit der Achse des mittleren Elektronenstrahls 7 vor der Ablenkung zusammenfällt. Wie anhand der Fig. 8 näher erläutert wird, kann ein Teil der Platten auch außerhalb des Zentrierbechers liegen. Es ist weiter möglich, keinen lentrierbecher zu verwenden und die Feldformer zum Beispiel mit Glasperlen aneinander zu befestigen. /Vie in Fig.4a schematisch dargestellt, wird das Magnetfeld, von dem einige Feldlinien 40 angegeben sind, von den bekannten fingen 41 um die äußeren Elektronenstrahlen 42 und 43 angezogen. Der sich daraus ergebende Feldstärkeverlauf Bx in der Ebene durch die Bündelachsen 44,45,46 ist in Fig.4b mit einer ausgezogenen Linie dargestellt. Das gewünschte komafreie Feld ist mit iiner gestrichelten Linie angegeben. Durch Verwendung der Ringe 41 ist das Magnetfeld Bx an der Stelle der Strahlenachsen 44, 15,46 gleich dem gewünschten Magnetfeld und die drei auf dem Bildschirm beschriebenen Raster werden zur Deckung gebracht. :ür die nicht mit den Strahlenachsen zusammenfallenden Strahlen der Außenstrahlen 42 und 43 hat das Feld nicht den richtigen :eldstärkeverlauf, wodurch eine in Fig.4c dargestellte Vierpollinsenwirkung (Vierpoifeldlinien 47) auf die Strahlen ausgeübt /vird, die in einer Ablenkentfokussierung der Seitenbündel zum Ausdruck kommt. Die radialen Pfeile in Fig.4c deuten die Kräfte an, die sich auf die Strahlen auswirken. Die in Fig.4d dargestellten Auftreffflecke auf dem Bildschirm werden ellipsenförmig und sind von einem Nebel umgeben. Die Achsen der Ellipsen in Fig. 4d bilden einen Winkel von 45° mit der Linie 37. Die Ellipsenform der Auftreffflecke ist die Folge einer Unterfokussierung. Die gestrichelten Nebelgebiete 48 sind die Folge einer Jberfokussierung. -
η Fig. 5a, b, cund d wird die Wirkung der Feldformer, wie sie in der bereits erwähnten, noch nicht veröffentlichten niederländischen Patentanmeldung 8204465 (PHN 10499) beschrieben sind, näher erläutert. In Fig. 5a ist ein Teil des ^/ertikalfelds (des ersten Ablenkfelds) dargestellt, von dem einige Feldlinien 50 wiedergegeben sind. In diesem Feld sind am Strahlerzeugerende zwei aus je einem Stück bestehende Feldformer 51 und 52 angeordnet, die das Vertikalfeld auf die gewünschte Weise kissenförmig verzerren. Dieses kissenförmige Feld besteht im wesentlichen aus einem Zweipolfeld mit einer Sechspolkomponente. In Fig. 5 b ist der Verlauf des Magnetfelds Bx, des Vertikalfelds, geteilt durch das von den Ablenkspulen jugeführte Vertikalfeld Bb abhängig von der Stelle χ auf der Achse 53 dargestellt. Der gegenseitige Abstand zwischen den Achsen der Elektronenstrahlen 54,55 und 56 beträgt an der Stelle der Feldformer etwa 6,3 mm. Mit einem derartigen Feldverlauf, der dem gewünschten Feld nach der gestrichelten Linie in Fig.4b entspricht, ist es möglich, den Vierpolfehler an der Stelle der Seitenbündel 54 und 56 zu beseitigen und somit die Ablenkfokussierung dieser Strahlen stark herabzusetzen. In Fig. 5c ist ein Teil des Horizontalfelds (des zweiten Ablenkfelds) dargestellt, von dem einige Feldlinien 57 dargestellt sind. In Fig.5d ist der Verlauf des Magnetfelds BY, des Horizontalfelds, geteilt durch das von Ablenkspulen zugeführte Horizontalfeld ΒΊ abhängig von der Stelle χ auf der Achse 53 dargestellt. Aus den Fig. 5c und d ist ersichtlich, daß das Horizontalfeld an der Stelle der Feldformer durch diese Art von Feldformern stark geschwächt wird, insbesondere bei den Außenstrahlen 54 und 56. Das bedeutet, daß Horizontalkoma auftreten wird.
In Fig.6a, b, c und d wird die Wirkung von Feldformern, wie sie in der bereits erwähnten, noch nicht veröffentlichten niederländischen Patentanmeldung 8301 712 (PHN 10674) beschrieben sind, näher erläutert.
In Fig. 6 a ist analog der Fig. 5 a ein Teil des Vertikalfelds dargestellt, von dem einige Feldlinien 60 dargestellt sind. In diesem Feld sind wieder zwei gebogene Feldformer 61 und 62 angeordnet, die aus1 je zwei in der Verlängerung voneinander liegenden gebogenen Platten 63,64 bzw. 65, 66 und aus je zwei die Spalten 67 und 68 überlappenden gebogenen Platten 69 und 70 bestehen. Die Platten 69 und 70 können jedoch auch flach sein. Aus der der Fig. 5 b analogen Fig. 6 b ist ersichtlich, daß sich der Vertikalfeldverlauf durch das Anordnen der Platten 69 und 70 in bezug auf den Vertikalfeldverlauf nach Fig. 6 a nicht viel geändert hat.
In Fig.6c ist ein Teil des Horizontalfelds dargestellt, von dem einige Feldlinien 71 dargestellt sind. Aus der der Fig. 5d analogen Fig. 6d ist ersichtlich, daß das Horizontalfeld durch das Anordnen der Spalte 67 und 68 zwar geschwächt wird, aber auch, daß der Verlauf in der x-Richtung verhältnismäßig flach ist; mit anderen Worten, das Horizontalfeld wird im Vergleich zur Fig. 5 d weniger verzerrt. Dies geht auch aus dem Vergleich der Fig. 5c und 6c hervor.
In Fig.7 a, b, c und d wird die Wirkung der Feldformer für eine erfindungsgemäße Farbbildwiedergaberöhre gemäß der Darstellung in Fig.2 näher erläutert. Fig.7a zeigt analog zu Fig. 5a und 6a einen Teil des Vertikalfelds, von dem einige Feldlinien 80 dargestellt sind. In diesem Feld sind zwar gebogene Feldformer 81 und 82 derart angeordnet, wie sie auch in Fig.2 wiedergegeben sind. Jeder Feldformer besteht aus vier in der Verlängerung voneinander liegenden gebogenen Platten 83,84,85 und 86, die durch Spalte 87, 88 und 89 voneinander getrennt sind. Von den Enden der Platten 83 und 86 erstrecken sich in Richtung auf den mittleren Elektronenstrahl 55 Abwinklungen 90.
Aus der den Fig. 5 b und 6b analogen Fig. 7 b ist ersichtlich, daß der Feld verlauf durch die Abwinklungen 90 wesentlich kissenförmiger ist. Zum Erhalten der verlangten Feldkomamenge können die Feldformer 81 und 82 daher kürzer sein, gemessen in Fortpflanzungsrichtung des mittleren Elektronenstrahls. Durch die Verkürzung der Feldformer tritt noch weniger Verlust im Horizontalfeid auf.
In Fig.7c ist ein Teil des Horizontalfelds dargestellt, von dem einige Feldlinien 91 dargestellt sind. Aus der der Fig.6d analogen Fig.7d ist ersichtlich, daß das Horizontalfeld durch die Abwinklungen 90 weniger als im Zustand nach Fig.6c und d geschwächt wird, während außerdem der Verlauf in derx-Richtung flacher ist als in Fig. 6d. Dies geht auch aus dem Vergleich der Fig. 6' und 7 c hervor.
In Fig. 8 ist eine andere Ausführungsform der Feldformer für eine erfindungsgemäße Bildwiedergaberöhre in einem der Fig. 3 analogen Querschnitt dargestellt. Die Bezugszeichen in dieser Fig. sind der Deutlichkeit halber gleich denen in Fig. 3. Die Platten 30 und 31 der im wesentlichen in Verlängerung voneinander liegenden Platten 29,30,31 und 32 sind an der Außenseite des Zentrierbechers 24 angeordnet. Durch diese andere Lage der Platten und der Spalte 34 kann die Form des Horizontalfelds (des zweiten Ablenkfelds) beeinflußt werden. Die Platten 29,30,31 und 32, die zusammen die gebogenen Feldformer 28 und 29 bilden, können auch flach sein. Wenn auch die Platten 29 und 32 an der Außenseite am Zentrierbecher 24 angeordnet sind, müssen im Zentrierbecher 24 Schlitze angebracht werden, durch die sich die Abwinkelungen 33 in den Zentrierbecher erstrecken können. In Fig. 9 ist eine andere Ausführungsform der Feldformer für eine erfindungsgemäße Bildwiedergaberöhre in einem der Fig. 3 analogen Querschnitt dargestellt. Die Bezugsziffern in dieser Fig. sind der Deutlichkeit halber wieder gleich denen der Fig. 3. Die Spalte 35 werden in dieser Ausführungsform durch Platten 90 gemäß der noch nicht veröffentlichten niederländischen Patentanmeldung 8301712 (PHN 10674) an der von den Elektronenstrahlen abgewandten Seite überlappt. Auf diese Weise kann die Form des Horizontalfelds (des zweiten Ablenkfelds) beeinflußt werden. Auch ist es möglich, die Spalte 34 auf diese Weise zu überlappen.
In Fig. 10a, b, c und d wird die Wirkung eines anderen Typs von Feldformern für eine erfindungsgemäße Farbbildwiedergaberöhre näher erläutert. In Fig. 10a ist analog der Fig.7a ein Teil des Vertikalfelds dargestellt, von dem einige Feldlinien 100 wiedergegeben sind. In diesem Feld sind zwei gebogene Feldformer 101 und 102 angeordnet. Der Unterschied mit der Fig.7a besteht darin, daß es sich hierum Feldformerfür eine sog. Minihalsröhre mit einem Halsdurchmesser von etwa 22,5mm und einem gegenseitigen Strahlabstand von 4,4mm handelt, und die Platten 103, die am nächsten bei der erwähnten Ebene liegen, an ihrem von der Ebene durch die Strahlenachsen abgewandten Ende mit abgewinkelten flachen Platten 104 ausgerüstet sind, die sich wie die Abwinklungen 105 nach innen in Richtung auf den mittleren Elektronenstrahl erstrecken. Sichtbar ist, daß die Feldlinien 106 von den Platten 104 zusätzlich nach außen gezogen werden, wodurch ein noch besser kissenförmiges Feld erhalten wird. Die gebogenen Platten sind an der Wand eines Zentrierbechers mit einem Innendurchmesser von 14,8mm angeordnet (hier nicht dargestellt). Die Abmessungen der Platten lassen sich maßstäblich aus Fig. 10a ableiten. Aus der der Fig.7 b analogen Fig. 10 b ist ersichtlich, daß der Vertikalfeldverlauf stark kissenförmig ist. Zum Erhalten der gewünschten Vertikalkomamenge können die Feldformer 101 und 102 kürzer in der Richtung senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 10a sein als Feldformer ohne die abgewinkelten Platten 104 und 105. Diese Verkürzung hat wieder geringere Horizontalfeldverluste zur Folge.
In Fig. 10c ist ein Teil des Horizontalfelds dargestellt, von dem einige Feldlinien 107 dargestellt sind. Aus Fig. 10c und der der Fig.7d analogen Fig. 10d ist ersichtlich, daß das Horizontalfeld durch die abgewinkelten Platten 105 und 105 und der Spalte zwischen den Platten nur geringfügig geschwächt und an der Stelle der Elektronenstrahlen nahezu nicht verzerrt wird.
Claims (7)
1. Farbbildwiedergaberöhre mit einem Elektronenstrahlerzeugungssystem vom „in-line"-Typ in einem evakuierten Kolben zum Erzeugen von drei mit ihren Achsen in einer Ebene liegenden Elektronenstrahlen, wobei die Achse des mittleren Strahls mit der Röhrenachse zusammenfällt, welche Elektronenstrahlen auf einem Bildschirm, der auf einer Wand des Kolbens angebracht ist, konvergieren und über diesen Bildschirm in zwei senkrecht zueinander verlaufenden Richtungen mit Hilfe eines ersten und eines zweiten Ablenkfelds abgelenkt werden, wobei die Richtung des ersten Ablenkfelds parallel zur erwähnten Ebene der Elektronenstrahlachsen verläuft, welches Elektronenstrahlerzeugungssystem an seinem Ende mit gebogenen Feldformern versehen ist, welche die von den Elektronenstrahlen auf dem Bildschirm beschriebenen Raster möglichst zur Deckung bringen, und wobei jeder Feldformer mindestens zwei im wesentlichen in Verlängerung voneinander liegende, durch Spalte voneinander getrennte Platten aus ferromagnetischem Material enthält, die symmetrisch in bezug auf die erwähnte Ebene und die mittlere Röhrenachse liegen, und die gebogenen Feldformer mit ihren Hohlseiten den drei Strahlen zugewandt sind, welche Feldformer das erste Ablenkfeld an der Stelle der Elektronenstrahlen kissenförmig gestalten, gekennzeichnet dadurch, daß bei jedem Feldformer zumindest die Platten, die am weitesten von der erwähnten Ebene liegen, an ihrem von der erwähnten Ebene abgewandten Ende mit abgewinkelten, im wesentlichen flachen Platten ausgerüstet sind, die sich in Richtung auf den mittleren Elektronenstrahl erstrecken.
2. Farbbildwiedergaberöhre nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß jeder Feldformer vier in Verlängerung voneinander und symmetrisch in bezug auf die erwähnte Ebene liegende, von drei Spalten getrennte Platten enthält.
3. Farbbildwiedergaberöhren nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß der die Ebene durchschneidende Spalt breiter als die über und unter der Ebene liegenden Spalte ist.
4. Farbbildwiedergaberöhre nach den Punkten 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, daß außerdem die Platten, die am nächsten bei der erwähnten Ebene liegen, an ihrem von der erwähnten Ebene abgewandten Ende mit abgewinkelten flachen Platten versehen sind, die sich in Richtung auf den mittleren Elektronenstrahl erstrecken.
5. Farbbildwiedergaberöhre nach einem der vorangehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß das Elektronenstrahlerzeugungssystem an seinem Ende mit einem Zentrierbecher versehen ist, wobei die in Verlängerung voneinander liegenden Platten an der Innenwand oder der Außenwand dieses Zentrierbechers befestigt sind.
6. Farbbildwiedergaberöhre nach einem der vorangehenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß zumindest einer der Spalte zwischen den Platten auf bekannte Weise an der von den Elektronenstrahlen abgewandten Seite in einem Abstand von den Platten von Nebenschlußplatten überlappt ist.
Hierzu
7 Seiten Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL8303423A NL8303423A (nl) | 1983-10-06 | 1983-10-06 | Kleurenbeeldbuis. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD232786A5 true DD232786A5 (de) | 1986-02-05 |
Family
ID=19842503
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD84268013A DD232786A5 (de) | 1983-10-06 | 1984-10-04 | Farbbildwiedergaberoehre |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4625145A (de) |
| EP (1) | EP0138264B1 (de) |
| JP (1) | JPS6097533A (de) |
| KR (1) | KR920000914B1 (de) |
| CA (1) | CA1218405A (de) |
| DD (1) | DD232786A5 (de) |
| DE (1) | DE3478886D1 (de) |
| ES (1) | ES536478A0 (de) |
| NL (1) | NL8303423A (de) |
| PL (1) | PL249935A1 (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL8402303A (nl) * | 1984-07-20 | 1986-02-17 | Philips Nv | Kleurenbeeldbuis. |
| NL8802194A (nl) * | 1988-09-06 | 1990-04-02 | Philips Nv | Coma-gecorrigeerd beeldweergeefsysteem. |
| JPH10507580A (ja) * | 1995-08-18 | 1998-07-21 | フィリップス エレクトロニクス ネムローゼ フェンノートシャップ | センタリングカップを有するカラー陰極線管 |
| JP2001135259A (ja) * | 1999-11-02 | 2001-05-18 | Matsushita Electronics Industry Corp | カラー陰極線管、カラー陰極線管装置 |
| EP1489641B1 (de) * | 2003-06-18 | 2019-08-14 | ICT Integrated Circuit Testing Gesellschaft für Halbleiterprüftechnik mbH | Ablenksystem für geladene Teilchen |
Family Cites Families (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS4833529B1 (de) * | 1968-12-30 | 1973-10-15 | ||
| JPS5126208B1 (de) * | 1971-05-18 | 1976-08-05 | ||
| JPS53147436A (en) * | 1977-05-27 | 1978-12-22 | Mitsubishi Electric Corp | Color receiving tube |
| NL7707476A (nl) * | 1977-07-06 | 1979-01-09 | Philips Nv | Werkwijze voor het vervaardigen van een kleuren- beeldbuis en kleurenbeeldbuis vervaardigd vol- gens die werkwijze. |
| NL188484C (nl) * | 1978-02-06 | 1992-07-01 | Philips Nv | Afbuigjuk voor kleurentelevisiebeeldweergeefbuizen. |
| US4196370A (en) * | 1978-02-24 | 1980-04-01 | Rca Corporation | CRT generating three inline beams and having shunts for weakening center beam horizontal magnetic deflection and strengthening vertical deflection |
| US4225804A (en) * | 1978-04-22 | 1980-09-30 | Gte Sylvania N.V. | Cathode ray tube coma correction device |
| JPS5738544A (en) * | 1980-08-19 | 1982-03-03 | Matsushita Electronics Corp | Electromagnetic deflection system picture tube system equipment |
| JPS5819452B2 (ja) * | 1980-09-24 | 1983-04-18 | 株式会社 石川時鉄工所 | 屋根瓦の自動生産ラインシステム |
| DE3123301C2 (de) * | 1981-06-12 | 1985-08-08 | Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart | Vorrichtung zum Einstellen von Elektronenstrahlen einer Kathodenstrahlröhre |
| DE3126344A1 (de) * | 1981-07-03 | 1983-02-24 | Anton Dr. 7900 Ulm Casel | Ablenkeinheit fuer eine dreistrahlige farbfernseh-bildroehre |
| NL8204465A (nl) * | 1982-11-18 | 1984-06-18 | Philips Nv | Kleurenbeeldbuis. |
-
1983
- 1983-10-06 NL NL8303423A patent/NL8303423A/nl not_active Application Discontinuation
-
1984
- 1984-10-03 ES ES536478A patent/ES536478A0/es active Granted
- 1984-10-03 US US06/657,318 patent/US4625145A/en not_active Expired - Fee Related
- 1984-10-03 DE DE8484201404T patent/DE3478886D1/de not_active Expired
- 1984-10-03 EP EP84201404A patent/EP0138264B1/de not_active Expired
- 1984-10-04 CA CA000464768A patent/CA1218405A/en not_active Expired
- 1984-10-04 DD DD84268013A patent/DD232786A5/de unknown
- 1984-10-05 PL PL24993584A patent/PL249935A1/xx unknown
- 1984-10-05 KR KR1019840006153A patent/KR920000914B1/ko not_active Expired
- 1984-10-05 JP JP59209589A patent/JPS6097533A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL8303423A (nl) | 1985-05-01 |
| EP0138264A3 (de) | 1985-06-12 |
| JPS6097533A (ja) | 1985-05-31 |
| PL249935A1 (en) | 1985-06-18 |
| ES8507291A1 (es) | 1985-08-16 |
| KR850003473A (ko) | 1985-06-17 |
| EP0138264B1 (de) | 1989-07-05 |
| DE3478886D1 (en) | 1989-08-10 |
| CA1218405A (en) | 1987-02-24 |
| KR920000914B1 (ko) | 1992-01-31 |
| EP0138264A2 (de) | 1985-04-24 |
| US4625145A (en) | 1986-11-25 |
| ES536478A0 (es) | 1985-08-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2608463C3 (de) | Inline-Farbbildröhre | |
| DE2938769C2 (de) | In-line-Elektronenstrahl-Erzeugungssystem | |
| DE3225631C2 (de) | Inline-Elektronenstrahlsystem | |
| DE2223818C3 (de) | Selbstkonvergierende Farbbildwiedergabeeinrichtung | |
| DE3416560C2 (de) | Inline-Elektronenstrahlerzeugungssystem | |
| DE3122160C2 (de) | ||
| DE2544293A1 (de) | Elektronenstrahlsystem | |
| DE2544294B2 (de) | Farbbildsichtgeraet | |
| DE2907192C2 (de) | Farbbildröhre mit Inline-Elktronenstrahlerzeugungssystem | |
| DE2224404B2 (de) | Vorrichtung zum Beseitigen der horizontalen Unsymmetrie der Raster in einer Farbkathodenstrahlröhre | |
| DE69510968T2 (de) | Farbkathodenstrahlröhre | |
| DE2917268C2 (de) | ||
| DE3402857C2 (de) | Inline-Elektronenstrahlerzeugungssystem | |
| EP0138264B1 (de) | Farbbildwiedergaberöhre | |
| DE3614429C2 (de) | ||
| DE3225634C2 (de) | Inline-Elektronenstrahlsystem | |
| DD238473A5 (de) | Schlitzmaskenelektronenkanone fuer katodenstrahlroehren | |
| DE2823598A1 (de) | In-line-farbfernsehbildroehrenvorrichtung | |
| DE3106846A1 (de) | Kompensierte ablenkeinrichtung fuer einen fernsehempfaenger mit inline-bildroehre | |
| DE3225633C2 (de) | Farbbildröhre | |
| DE3841591C2 (de) | Farbbildröhre mit magnetischer Abschirmung | |
| DE3216039C2 (de) | Elektronenstrahl-Erzeugungssystem einer Kathodenstrahlröhre | |
| DE3423485C2 (de) | Kathodenstrahlröhre mit einem Inline-Elektronenstrahlerzeugungssystem, das ein astigmatisches Strahlformungsgitter enthält | |
| DE3043048C2 (de) | ||
| DE1093023B (de) | Kathodenstrahlroehre mit mehreren Strahlerzeugungssystemen, insbesondere fuer Farbfernsehzwecke |