DD232855A1 - Verfahren zur herstellung von tiefpumpgestaenge - Google Patents

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DD232855A1
DD232855A1 DD27164984A DD27164984A DD232855A1 DD 232855 A1 DD232855 A1 DD 232855A1 DD 27164984 A DD27164984 A DD 27164984A DD 27164984 A DD27164984 A DD 27164984A DD 232855 A1 DD232855 A1 DD 232855A1
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DD
German Democratic Republic
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deep
tiefpumpgestänge
pumping
connector pin
production
Prior art date
Application number
DD27164984A
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English (en)
Inventor
Horst Czaika
Ulrich Schuppan
Helmut Hirschfeld
Original Assignee
Geolog Ausruestungen Und Repar
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Tiefpumpgestaenge, das seine Anwendung in der geologischen Industrie zur Foerderung von Erdoel im Tiefpumpverfahren aus tiefen Lagerstaetten findet. Ziel und Aufgabe bestehen darin, eine Importabloesung, die Regenerierbarkeit sowie eine Gebrauchswerterhoehung von Tiefpumpgestaenge zu gewaehrleisten. Erfindungsgemaess wird diese Aufgabe dadurch geloest, dass Tiefpumpgestaenge im Reibschweissverfahren durch Zusammenfuegen von Verbinderzapfen mit Pumpstange hergestellt wird. Zur Gewaehrleistung einer optimalen Materialausnutzung des hochlegierten Werkstoffes werden die Verbinderzapfen durch Gesenkschmieden vorgefertigt. Das Gewinde der Verbinderzapfen wird im Walzverfahren hergestellt. Fig. 1

Description

-A-
Titel der Erfindung
Verfahren zur Herstellung von Tiefpumpgestänge
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Tiefpumpgestänge, das vornehmlich in der geologischen Industrie zur Förderung von Erdöl im Tiefpurapverfahren aus tiefen Lagerstätten seine Anwendung findet. Die volkswirtschaftliche Bedeutung liegt in der Gewinnung einheimischer Rohstoffe unter Anwendung effektiver Technologien.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Tiefpumpgestänge für die Förderung von Erdöl im Pumpverfahren aus tiefen Lagerstätten wurde für die geologische Industrie ausschließlich aus Importen bezogen. Das Verfahren zur Herstellung dieser Tiefpumpgestänge erfolgt im Schmiedeverfahren. Tiefpumpgestänge werden mit ihren beidseitig angeschmiedeten Verbinderzapfen durch Verbindermuffen zu einem Pumpgestänge entsprechender Länge zusammengefügt. Das Anstauchen der Rohform der Verbinderzapfen erfolgt in mehreren Arbeitsgängen in Schmiedemaschinen, die so aufeinander abgestimmt sind, daß sich der günstigste Faserverlauf des hochlegierten Werkstoffes im Verbinderzapfen ergibt.
Dabei wird unter strengster Temperaturüberwachung gearbeitet, um bei Einhaltung der vorgeschriebenen Schmiedetemperaturen die geeigneten Werkstoffgefüge zu erhalten. Die nachfolgende Wärmebehandlung des kompletten Tiefpumpgestänges durch Normalisieren, Glühen und Vergüten bestimmt die zu erreichende Festigkeit, Nach der Wärmenachbehandlung werden die Tiefpumpgestänge gerichtet und die Verbinderzapfen wahlweise auf Revolverdrehbänken oder im VValzverfahren mit Gewinde versehen. Diese herkömmliche Fertigungstechnologie, durch Anstauchen der Verbinderzapfen im Schmiedeverfahren, ist zeit- und kostenaufwendig. Die Regenerierbarkeit der Tiefpumpgestänge bei Havarien im Pumpbetrieb durch Gestängebruch oder Gewindeverschleiß ist nicht gegeben. In jedem Falle wird das komplette Tiefpumpgestänge ausgewechselt, wobei das hochlegierte Stangenmaterial nicht mehr verwendungsfähig ist. Bei erfindungsgemäßem Verfahren zur Herstellung von Tiefpumpgestänge treten genannte Nachteile der herkömmlichen Fertigungstechnologie nicht eine
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, durch erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung von Tiefpumpgestänge für die geologische Industrie eine Gebrauchswerterhöhung durch Regenerierbarkeit des Tiefpumpgestänges sowie eine Iraportablösung zu erreichen. Der optimalen Materialausnutzung hochwertigen Stangenmaterials kommt eine hohe volkswirtschaftliche Bedeutung zu.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Tiefpumpgestänge zu entwickeln, das die herkömmliche Fertigungstechnologie durch Anstauchen der Verbinderzapfen im Schraiedeverfahren ablöst und eine Regenerierbarkeit der bereits importierten als auch der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Tiefpumpgestänge gewährleistet. Das erfindungsgemäße Verfahren schließt die an ein Tiefpumpgestänge gestellten Qualitätsparameter ein.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß Tiefpumpgestänge im Reibschweißverfahren durch Zusammenfügen von Verbinderzapfen mit Pumpstange hergestellt wird. Für das Pumpverfahren werden mehrere Tiefpumpgestänge durch Verbinderrauffen zu der erforderlichen Länge verbunden» Der beim Reibschweißprozeß zwischen Verbinderzapfen und Pumpstange entstehende Reibschweißgrat wird entfernt. Um eine Gefügenorraalisierung in der Reibschweißzone zu erreichen, findet eine nachträgliche Wärmebehandlung statt. Erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung von Tiefpumpgestänge gewährleistet eine Regenerierbarkeit bei Gestängebrüchen und Gewindeverschleiß. Verbinderzapfen und Pumpstangen separat gefertigt, können mehrfach voneinander getrennt und durch Reibschweißen wieder zusammengefügt werden. Die Effektivität dieses Verfahrens liegt in der Ablösung der aufwendigen Anstauch-Schmiedetechnologie und in der Wiederverwendbarkeit defekter Gestänge durch das Regenerierverfahren·
Für eine optimale Materialausnutzung hochwertigem Vergütungsstahls werden Verbinderzapfen im Gesenkschmiedeverfahren und anschließendem Aufwalzen des Gewindes hergestellt. Die geringere Zerspanungsarbeit hat Einfluß auf Arbeitszeiteinsparungen und Steigerung der Arbeitsproduktivität .
Ausführungsbeispiel
Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden.
Die dazugehörige Zeichnung zeigt in Fig. 1 das Tiefpumpgestänge mit Verbindermuffe·
Danach ist in Fig. 1 die Pumpstange 1 mit Verbinderzapfen 2, im Reibschweißverfahren zu einem Tiefpurapgestänge zusammengefügt, dargestellt. Die Verbindermuffen 3 verbinden mehrere Tiefpumpgestänge auf die geforderte Länge, die zur Förderung von Erdöl im Pumpverfahren aus tiefen Lagerstätten notwendig ist.
Der sich beim Reibschweißprozeß zwischen Pumpstange 1 und Verbinderzapfen 2 bildende Reibschweißgrat wird entfernt. Die Reibschweißnaht 5 wird nach dem Entgraten im Bereich der Reibschweißzone zur Werkstoffgefügenormalisierung wärmenachbehandelt · Verbinderzapfen 2 werden im Gesenkschmiedeverfahren vorgefertigt. Das Gewinde der Verbinderzapfen 2 wird im Walzverfahren hergestellt.

Claims (3)

  1. Patentanspruch
    1. Verfahren zur Herstellung von Tiefpumpgestänge, vor« nehtnlich für die geologische Industrie zur Förderung von Erdöl im Tiefpumpverfahren aus tiefen Lagerstätten dadurch gekennzeichnet, daß Verbinderzapfen (2) mit einer Pumpstange (1) im Reibschweißverfahren zu einem Tiefpumpgestänge verbunden werden·
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Tiefpumpgestänge nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß Verbinderzapfen (2) im Gesenkschmiedeverfahren vorgefertigt werden·
  3. 3. Verfahren zur Herstellung von Tiefpurapgestänge nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde der Verbinderzapfen (2) im Walzverfahren gefertigt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnung
DD27164984A 1984-12-27 1984-12-27 Verfahren zur herstellung von tiefpumpgestaenge DD232855A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4796799A (en) * 1985-11-26 1989-01-10 Azerbaidzhansky Nauchno-Issledovatelsky I Proektno-Konstruktorsky Institut Neftyanogo Mashinostroenia Method for making sucker rods

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US4796799A (en) * 1985-11-26 1989-01-10 Azerbaidzhansky Nauchno-Issledovatelsky I Proektno-Konstruktorsky Institut Neftyanogo Mashinostroenia Method for making sucker rods

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