DD233028A5 - Dolmetscheranlage - Google Patents

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DD233028A5
DD233028A5 DD27432385A DD27432385A DD233028A5 DD 233028 A5 DD233028 A5 DD 233028A5 DD 27432385 A DD27432385 A DD 27432385A DD 27432385 A DD27432385 A DD 27432385A DD 233028 A5 DD233028 A5 DD 233028A5
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DD
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DD27432385A
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Geza Balogh
Ferenc Bukovics
Emil Sesztak
Zoltan Molnar
Original Assignee
Elektroakusztikai Gyar,Hu
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R27/00Public address systems
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B5/00Electrically-operated educational appliances

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Dolmetscheranlage zur automatischen Umschaltung des Mikrophons und des Hoerers von je einem Dolmetscher zwischen vorwaehlbaren zwei fixen Dolmetscherlinien. Die erfindungsgemaesse Dolmetscheranlage ist zur Uebersetzung von N Sprachen geeignet, wobei mindestens N-1 Dolmetschereinheiten /5.1...5.N/ und ein Bedienerpult /1/ vorgesehen sind. Die Linie des Saaltonmikrophons /M1/ sowie der die Linien der Dolmetscher beinhaltende Tonfrequenzbus /9/ werden durch ein elektronisches Schaltfeld /2/ an ein Tonfrequenzkabelsystem /14/ geschaltet. Das elektronische Schaltfeld /2/ wird durch eine Ueberwachungs- und Steuereinheit /3/ gesteuert, die mittels eines Steuerbusses /10/ mit der Bedienungsschalteinheit /4/ des Bedienerpultes /1/ sowie mit den erfindungsgemaessen digitalen Steuereinheiten /8/ der Dolmetschereinheiten /5.1...5.N/ in Verbindung steht. Diese digitalen Steuereinheiten /8/ bestimmen mittels der elektronischen Schaltergruppe /7/ der Dolmetschereinheiten /5.1...5.N/ den Anschluss der Hoerer /H/ und der Mikrophone /M2/ der Dolmetscher an den Tonfrequenzbus /9/. Die digitalen Steuereinheiten /8/ sichern, dass sich der Kopfhoerer /H/ der Dolmetscher immer an diejenige Linie anschliesst, von der der Dolmetscher zu uebersetzen hat und sich das Mikrophon /M2/ des Dolmetschers immer an die Linie anschliesst, auf die der Dolmetscher zu uebersetzen hat, weiterhin, dass sich an eine Dolmetscherlinie gleichzeitig der Ausgang nur einer Dolmetschereinheit /5.1...5.N/ anschliesst. Fig. 2

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Dolmetscheranlage, dip zur automatischen UiYuxhaltung eines Mikrofons und eines Kopfhörers je eines Dolmetschers zwischen zwei vorwählbaren stationären Dolmetscherlinien ausgebildet ist.
Die Dolmetscheranlage ist für die Übersetzung in N Sprachen geeignet. Die Vorrichtung ist mit Dolmetschereinheiten, damit verbundenen Verstärkereinheiten, einem Bedienerpult, Mikrofonen, Kopfhörern und Kabeln zur Verbindung der Einheiten versehen. Die Dolmetschervorrichtung garantiert, daß je ein Dolmetscher unabhängig von den verschiedensprachigen Diskussionsbeiträgen die Information automatisch immer in der gleichen Sprache hört, aus welcher er zu übersetzen hat, und daß sich sein Mikrofon automatisch immer an die Dolmetscherlinie mit der vorgewählten Sprache anschließt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, daß die Grundvoraussetzung der Abwicklung von internationalen mehrsprachigen Konferenzen darin besteht, daß die Übersetzungen der Diskussionsbeiträge mit den Diskussionsbeiträgen gleichzeitig zu den Teilnehmern gelangen. Zu diesem Zweck finden die sogenannten Dolmetscheivorrichtungen eine weite Verbreitung, von denen eine Reihe von Typen bekannt ist.
Im Hinblick auf die Erfindung ist eine der zu der erfindungsgemäßen Lösung am nächsten stehende Lösung eine Vorrichtung vom Typ CIS500, deren Einheiten das Bedienerpult vom Typ 3086 und die Dolmetschereinheiten vom Typ LBB 3083/00 darstellen. Die Einheiten werden über einen Tonfrequenz- und einen Steuerbus aneinander geschaltet. Die über den Steuerbus
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von den Dolmetschereinheiten ankommenden Signale schalten einerseits die Lichtsignale, die den Besetztzustand der Dolmetscherlinien melden, der übrigen Dolmetschereinheiten und andererseits mittels einer im Bedienerpult angeordneten Überwachungs- und Steuereinheit an die der Sprache des Diskussionsbeitrages entsprechende, frei bleibende Linie das Raumtonmikrofonsignal. Das Signal des Mikrofons der Dolmetscher gelangt über je einen in der Dolmetschereinheit angeordneten, aus N Schaltern bestehenden Ausgangswahlschalter an den Tonfrequenzbus. Die Dolmetscher erhalten das an ihrem Kopfhörer ankommende Signal von dem Tonfrequenzbus über einen Eingangswahlschalter. Die Betätigung der Ausgangs- und Eingangswahlschalter erfolgt unabhängig voneinander; diese hat der Dolmetscher bei Änderung der Sprache des Diskussionsbeitrages deshalb zu schalten, um seine eigene Arbeitssprache zu finden. Der Besetztzustand der Dolmetscherlinien und eine Fehlschaltung des Ausgangswahlschalters werden durch an der Dolmetschereinheit angeordnete Lampen signalisiert. Infolgedessen teilt sich die Aufmerksamkeit der Dolmetscher auf die Bedienung der Schalter, die Beobachtung der Lichtsignale und auf ihre Hauptaufgabe, die Übersetzung, auf. Es vergeht eine relativ lange Zeit, bis jeder Dolmetscher seine eigene Arbeitssprache auswählt, somit kann die Übersetzung bei den ersten Sätzen der Diskussionsbeiträge ausbleiben. Bei kurzen Diskussionsbeiträgen kann eventuell die ganze Information verlorengehen. Es kann zu Irrtümern führen, wenn der Dolmetscher sich nicht ausreichend auf die Lampensignale konzentriert, da er infolgedessen eventuell über eine längere Zeitdauer auf eine fremde Linie übersetzt.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Eliminierung der erwähnten Probleme und in der Sicherung einer ruhigen, fehlerfreien Arbeit der Dolmetscher.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neuartige Dolmetscheranlage zur Verfügung zu stellen. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß, wenn dafür gesorgt wird, daß sich an je eine Dolmetschereinheit nur die Dolmetscherleitungen von zwei Sprachen anschließen können, zwischen denen der Dolmetscher zu übersetzen hat, das für den Dolmetscher zeitaufwendige und sich wiederholende Schalten und die Verwechslungsmöglichkeit vermieden werden. Es wurde weiterhin erkannt, daß das erwähnte Ziel, ausgehend vom Aufbau der herkömmlichen Dolmetschervorrichtungen, durch Einfügen einiger zusätzlicher Schaltungen erreicht werden kann.
Die Neuheit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordung besteht darin, daß die in der Dolmetschereinheit angeordnete digitale Steuereinheit mit einer ebenfalls dort angeordneten elektronischen Schaltergruppe in Verbindung steht, des weiteren in zweiseitiger Verbindung mit den digitalen Steuereinheiten der anderen Dolmetschereinheiten sowie dem Bedienerpult, d. h. mit dessen Bedienungsschalteinheit und dessen Überwachungs- und Steuereinheit. Diese Einheiten steuern gemeinsam diejenigen elektronischen Schalter, die die Dolmetscherlinien automatisch ordnen.
Zur Lösung der Aufgabe wurde eine Dolmetscheranlage zur Umschaltung des Mikrofons und des Kopfhörers je eines Dolmetschers zwischen zwei vorwählbaren stationären Dolmetscherlinien entwickelt, wobei die Dolmetscheranlage mit einem Bedienerpult, Dolmetschereinheiten, deren Anzahl höchstens um Eins geringer ist als die der Sprachen, sowie einem die Dolmetschereinheiten verbindenden Tonfrequenzbus versehen ist. Das Schaltfeld des Bedienerpultes ist mit einem Saaltonmikrofoneingang sowie mit an den Ausgängen der Dolmetschereinheiten angeschlossenen N Eingängen ausgebildet. Das Bedienerpult ist außer den N Ausgängen des Schaltfeldes mit einem weiteren an die Mikrofoneinheit des Saaltones angeschlossenen Ausgang ausgebildet, die sich an die Leitungen der Hörer anschließen. Die an den Tonfrequenzbus angeschlossenen Ausgänge der Dolmetschereinheiten sind aus Ausgängen von zwei Vorwahlschaltern ausgebildet, und der Schalter des Dolmetschermikrofons und der Wahlschalter des Kopfhörers werden durch eine elektronische Schaltergruppe gebildet.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß N Tonfrequenzeingänge des elektronischen Schaltfeldes durch einen Tonfrequenzbus mit als Ein- und Ausgangseinheiten der Dolmetschereinheiten angeordneten, zur Auswählung eines von mehreren analogen Signalen ausgebildeten analogen Vorwahlschaltern verbunden sind. Die Vorwahlschalter sind mittels einer Verbindung in zwei Richtungen mit einer das Mikrofon und den Kopfhörer des Dolmetschers in entgegengesetztem Sinne schaltenden elektronischen Schaltergruppe verbunden. Des weiteren ist ein Steuereingang der elektronischen Schaltergruppe an einem Ausgang einer digitalen Steuereinheit angeschlossen, die digitale Steuereinheit schließt sich mittel einer Verbindung in zwei Richtungen an je einen digitalen Vorwahlschalter an, wobei die digitalen Vorwahlschalter und die analogen Vorwahlschalter gemeinsam betätigbar ausgebildet sind. Die digitalen Vorwahlschalter sind durch N Verbindungen in zwei Richtungen über einen Steuerbus an die N Ausgänge der Bedienerschaltereinheit an die digitalen Vorwahlschalter der weiteren Dolmetschereinheiten und über eine Überwachungs- und Steuereinheit an N Steuereingänge des elektronischen Schaltfeldes
angeschlossen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist in der digitalen Steuereinheit der Dolmetschereinheit ein R-S-Speicher angeordnet, dessen Ausgang Q mit dem Steuereingang eines Stromgenerators und dem Eingang eines Signalformers verbunden ist. Der Ausgang des Signalformers ist an einen Eingang einer NAND-Torschaltung und den Steuerningang eines Halbleiterschaltelementes geführt; der Ausgang sowohl des Stromgenerators als auch des Halbleiterschaltelementes ist über den digitalen Vorwahlschalter an den Steuerbus angeschlossen. Ein als ein Eingang der digitalen Steuereinheit ausgebildeter Eingang des Signalformers ist über den digitalen Vorwahlschalter ebenfalls mit dem Steuerbus verbunden, während der Ausgang des Signalformers an den zweiten Eingang der NAND-Torschaltung geführt ist. Der Ausgang der NAND-Torschaltung ist mit einem Eingang des R-S-Speichers verbunden.
Der Ausgang Q des R-S-Speichers ist an den Steuereingang eines weiteren Stromgenerators und an den Eingang eines weiteren Signalformers angeschlossen, dessen Ausgang mit einem Eingang einer NAND-Schaltung und mit dem Steuereingang eines Halbleiterschaltelementes verbunden ist. Die Ausgänge des Stromgenerators und des Halbleiterschaltelementes sind über den digitalen Vorwahlschalter an den Steuerbus angeschlossen. Ein als zweiter Eingang der digitalen Steuereinheit ausgebildeter Eingang eines Signalformers ist über den digitalen Vorwahlschalter ebenfalls mit dem Steuerbus verbunden, während der Ausgang des Signalformers an den zweiten Eingang der NAND-Schaltung angeschlossen ist, deren Ausgang an den anderen Eingang des R-S-Speichers geführt ist.
Der eine Ausgang Q des R-S-Speichers ist an einen ersten Steuereingang der elektronischen Schaltergruppe angeschlossen, während der andere Ausgang Q an den zweiten Steuereingang der elektronischen Schaltergruppe angeschlossen ist.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dolmetschereinheit angeordneten elektronischen Schaltergruppe an Steuereingänge von zwei elektronischen Schaltern geführt, während der zweite Steuereingang der elektronischen Schaltergruppe an Steuereingängen von zwei weiteren elektronischen Schaltern angeschlossen ist. Das Mikrofon des Dolmetschers ist mit dem Eingang eines Mikrofonverstärkers verbunden, dessen Ausgang über den elekronischen Schalter und den analogen Vorwahlschalter sowie über einen weiteren elektronischen Schalter und einen weiteren Vorwahlschalter an den Tonfrequenzbus angeschlossen ist.
Der Kopfhörer des Dolmetschers ist mit dem Ausgang eines Kopfhörerverstärkers verbunden, während der Eingang des Kopfhörerverstärkers über einen der elektronischen Schalter und einen der analogen, den Vorwahlschalter, sowie über einen der elektronischen Schalter und einen zweiten Vorwahlschalter an den Tonfrequenzbus angeschlossen ist. Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung besteht darin, daß die Dolmetscher die gewünschten Sprachen mittels der Vorwahlschalter der Dolmetschereinheit im voraus auswählen können. Des weiteren brauchen sie nicht mehr zu schalten, und trotzdem ertönt in ihrem Kopfhörer immer die Sprache, die sie ausgewählt haben. Der Bediener des Bedienpultes hat damit nur manuell zu tun, daß er bei Erkennen der Sprache die entsprechende Taste der dazugehörigen Bedienungsschalteinheit drückt, wodurch sich das System derart automatisch aufbaut, daß jeder Dolmetscher auf bereits erwähnte Weise nur die vorgewählte Sprache in seinem Kopfhörer hört, gleichzeitig mit der gehaltenen Rede, gegebenenfalls in Synchronübersetzung. Ein außerordentlicher Vorteil der Erfindung besteht auch darin, daß die Arbeit der Dolmetscher erleichtert und die Möglichkeit von Irrtümern auf ein Minimum verringert wird, und die Abwicklung der Konferenz dadurch störungsfreier und schneller erfolgen kann.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß die Erfindung die Möglichkeit bietet, mittels einer moderneren Dolmetscheranlage höhere Ansprüche zu erfüllen. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Dolmetscheranlage besteht darin, daß diese auch den Anforderungen der Chefdolmetschersysteme entspricht.
Ausführungsbeispiel
Nachstehend werden weitere Merkmale der Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1: ein Blockschema einer der erfindungsgemäßen Dolmetscheranlage in technischer Hinsicht nahestehenden bekannten Dolmetscheranlage;
Fig. 2: ein Blockschema einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dolmetscheranlage; Fig.3: ein Blockschema der digitalen Steuereinheit gemäß der Erfindung; und Fig.4: ein Schaltungsschema der elektronischen Schaltergruppe gemäß der Erfindung.
Fig. 1 zeigt ein Blockschema einer bekannten Dolmetscheranlage, die der erfindungsgemäßen Lösung nahe steht. Die Haupteinheiten der Dolmetscheranlage sind ein Bedienpult 1 und Dolmetschereinheiten 5. Teile des Bedienpultes 1 sind ein Schaltfeld 2 und eine dieses Feld steuernde Überwachungs- und Steuereinheit 3. Ein Saaltonmikrofon M1 ist an einen Ausgang 12 des Bedienpultes 1 sowie über das Schaltfeld 2 an die freien Linien eines Ausganges 11 und eines Tonfrequenzbusses geschaltet. Die Steuerschalter 15 der Dolmetschereinheiten 5.1 ...5.N sind über einen Steuerbus 10 mit einem Signalisierlampensystem L der übrigen Dolmetschereinheiten und der Überwachungs- und Steuereinheit 3 des Bedienpultes 1 verbunden.
Der Ausgang der Überwachungs- und Steuereinheit 3 ist an die Steuereingänge 2.1 des Schaltfeldes 2 angeschlossen. Ein Mikrofon M2 des Dolmetschers ist über einen Mikrofonverstärker A1, über einen Ausgangsschalter 16 und über den Tonfrequenzbus 9 an einen Eingang 2.2 des im Bedienpult 1 angeordneten Schaltfeldes 2 sowie an Eingangswahlschalter 17 der übrigen Dolmetschereinheiten 5.1 ... 5.N angeschlossen. Der Ausgang des Eingangswahlschalters 17 ist über einen Kopfhörerverstärker A2 an einen Kopfhörer H des Dolmetschers geschaltet. Das Saaltonmikrofon M1 und der Tonfrequenzbus 9 sind über das Schaltfeld 2 und die Ausgänge 12 des Bedienpultes 1 mit einem Tonfrequenzkabelsystem 14 verbunden, das über Sprachwahlschalter 13 an Hörer HR der Konferenzteilnehmer angeschlossen ist.
Die Funktion der in Fig. 1 dargestellten bekannten Dolmetscheranlage wird anhand einer in drei Sprachen A, B, C durchgeführten Konferenz erläutert. Der zwischen den Sprachen A und B übersetzende Dolmetscher besetzt die Dolmetschereinheit 5.1, und der zwischen den Sprachen A und C übersetzende Dolmetscher nimmt an der Dolmetschereinheit 5.2 Platz. Wenn der Diskussionsbeitrag in der Sprache A erfolgt, schaltet der an der Dolmetschereinheit 5.1 sitzende Dolmetscher seinen Ausgangswahlschalter 16 in Stellung B und seinen Eingangswahlschalter 17 in Stellung A, d. h., er übersetzt aus der Sprache A in die Sprache B. Der an der Dolmetschereinheit 5.2 sitzende Dolmetscher schaltet seinen Ausgangswahlschalter 16 in Stellung C und seinen Eingangswahlschalter 17 in Stellung A, d.h., er übersetzt aus der Sprache A in die Sprache C. Das Schaltfeld 2
schaltet das Signal des Saaltonmikrofons M1 auf die Linie A. — - —
Sollte der Diskussionsbeitrag in der Sprache B erfolgen, schaltet der an der Dolmetschereinheit 5.1 sitzende Dolmetscher seinen Ausgangswahlschalter 16 in Stellung A, seinen Eingangswahlschalter 17 dagegen in Stellung B, d. h., er übersetzt aus der Sprache B in die Sprache A. Der an der Dolmetschereinheit 5.2 sitzende Dolmetscher schaltet seinen Ausgangswahlschalter 16 in Stellung C und seinen Eingangswahlschalter 17 in Stellung A, d. h., er übersetzt aus der Sprache A in die Sprache C. Das Schaltfeld 2 schaltet das Signal des Saaltonmikrofons M1 auf die Linie B.
Im Falle eines Diskussionsbeitrages in der Sprache C schaltet der an der Dolmetschereinheit 5.1 sitzende Dolmetscher seinen Ausgangswahlschalter 16 in Stellung B und seinen Eingangswahlschalter 17 in Stellung A, d.h., er übersetzt aus der Sprache A in die Sprache B. Der an der Dolmetschereinheit 5.2 sitzende Dolmetscher schaltet seinen Ausgangswahlschalter 16 in Stellung A und seinen Eingangswahlschalter 17 in Stellung C, d. h., er übersetzt aus der Sprache C in die Sprache A. Das Schaltfeld 2 schaltet das Signal des Saaltonmikrofons M1 auf die Linie C.
Die mit den Ausgangswahlschaltern 16 gemeinsam betätigten Steuerschalter 15 steuern Lichtsignalein den in den weiteren Doimetschereinheiten 5.1 ... 5.N angeordneten Signalisierlampensystem L, und steuern weiterhin das Schaltfeld 2 derart, daß sich das Signal des Saaltonmikrofons M1 auf die freibleibende Dolmetscherlinien des Tonfrequenzbusses 9 schaltet. Das Signalisierlampensystem L informiert die Dolmetscher über den Besetztzustand der Linien sowie darüber, ob sich ihr Mikrofon M2an eine solche Dolmetscherlinie anschließt, auf welche bereits ein anderer Dolmetscher übersetzt, ist jedoch nicht fähig, die Möglichkeit einer gemeinsamen Schaltung auszuschließen. Die Arbeit der Dolmetscher erschwert die Tatsache, daß sie bei Änderung der Sprache des Diskussionsbeitrages erneut mittels des Ausgangswahlschalters 16 und des Eingangswahlschalters
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17 ihre Arbeitssprachen auswählen müssen. Daraus ist deutlich ersichtlich, daß dieses mit einem Zeitverlust und Fehlermöglichkeiten verbunden ist.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dolmetscheranlage als Blockschema dargestellt. Die in Fig. 1 dargestellten und in der erfindungsgemäßen Dolmetscheranlage ebenfalls verwendeten Einheiten sind mit der gleichen Bezugsnummer gekennzeichnet.
Bei N Sprachen sind mindestens N-1 Dolmetschereinheiten 5.1... 5.N und ein Bedienpult 1 erforderlich. Teile des Bedienpultes
I sind: ein elektronisches Schaltfeld 2, eine Überwachungs- und Steuereinheit 3 und eine Bedienungsschalteinheit 4.
Das Saaltonmikrofon M1 schließt sich dem elektronischen Schaltfeld 2 an und ist von dort durch unmittelbare gelvanische Verbindung an den Ausgang 12 geführt, des weiteren über das elektronische Schaltfeld 2 in Abhängigkeit von der jeweiligen Steuerung an die freibleibenden Dolmetscherlinien der Ausgänge 11 bzw. des Tonfrequenzbusses 9. Ein Steuereingang 2.1 des elektronischen Schaltfeldes 2 ist an den Ausgang der Überwachungs- und Steuereinheit 3 angeschlossen, die über den Steuerbus 10 mit den Dolmetschereinheiten 5.1 ...5.N bzw. mit der Bedienungsschalteinheit 4 in Verbindung steht. Der Bediener des Bedienpultes 1 wählt über die Bedienungsschalteinheit 4 die Sprache des Konferenzteilnehmers aus. Diese Auswahl setzt den Kippvorgang der in den Dolmetschereinheiten 5.1... 5.N angeordneten digitalen Steuereinheiten 8 in Gang, die die Dolmetscherlinien auf gewünschte Weise ordnet. Die Bedienungsschalteinheit 4 sowie die Überwachungs- und Steuereinheit 3 sichern gemeinsam mit den in den Dolmetschereinheiten 5.1 ... 5.N angeordneten digitalen Steuereinheiten 8 die entsprechende automatische Funktion der Dolmetscheranlage. Die digitale Steuereinheit 8 gelangt in Abhängigkeit der Stellungen von digitalen Signalen vorwählenden digitalen Vorwahlschaltern 6.3 bzw. 6.4 in in zwei Richtungen wirkender Verbindung mit der digitalen Steuereinheit 8 der weiteren Dolmetschereinheit 5.1... 5.N sowie mit der Überwachungs- und Steuereinheit 3. Die digitale Steuereinheit 8 steuert eine elektronische Schaltgruppe 7, die im entgegengesetzten Sinne das Mikrofon M2 und den Kopfhörer H auf die durch Stellungen von analoge Signale vorwählenden analogen Vorwahlschaltern 6.1 und 6.2 bestimmte Weise an den Tonfrequenzbus 9 schalten. Der Tonfrequenzbus 9 ist mit einem Tonfrequenzeingang 2.2 des elektronischen Schaltfeldes 2 des Bedienpultes 1 in Verbindung und verbindet somit in Abhängigkeit von der Steuerung den Tonfrequenzeingang 2.2 mit dem Ausgang 11 des elektronischen Schaltfeldes 2. Damit sichert dieser die Weiterleitung der entsprechenden Tonfrequenzsignale zu den Konferenzteilnehmern, wobei die Tonfrequenzsignale über ein von den Ausgängen
II und 12 abgehendes Tonfrequenzkabelsystem 14 verteilt werden. Diese Verteilung wird durch die Sprachwahlschalter 13 gewährleistet, an denen die Hörer HR der Konferenzteilnehmer angeschlossen sind. Das Tonfrequenzkabelsystem 14 kann natürlich durch ein leitungsloses Übertragungssystem ersetzt werden.
In Fig. 3 ist das Blockschema der digitalen Steuereinheit 8 der Dolmetschereinheit der erfindungsgemäßen Dolmetscheranlage dargestellt.
Die Steuereinheit 8 ist mit einem R-S-Speicher T versehen, dessen Ausgang Q an den Steuereingang eines Stromgenerators G1 und an den Eingang eines Signalformers F2 angeschlossen ist, wobei der Ausgang des Signalformers F2 an einen Eingang einer NAND-Torschaltung N1 und an den Steuereingang eines Halbleiterschaltelementes K1 geführt ist. Der Ausgang des Stromgenerators G1 und der Ausgang des Halbleiterschaltelementes K1 sind über einen digitalen Vorwahlschalter 6.3 an den Steuerbus 10 angeschlossen. Ein Eingang der digitalen Steuereinheit 8 wird durch den Eingang des Signalformers F1 gebildet, der über den Vorwahlschalter 6.3 ebenfalls an den Steuerbus 10 geführt ist.
Der Ausgang des Signalformers F1 ist mit dem weiteren Eingang der NAND-Torschaltung N1 verbunden. Der Ausgang der NAND-Torschaltung N1 ist an einen Eingang R des R-S-Speichers T angelegt, während ein anderer Ausgang Q an den Steuereingang eines Stromgenerators G2 und an den Eingang eines Signalformers F3 angeschlossen ist. Der Ausgang des Signalformers F3 ist mit einem Eingang einer NAND-Schaltung N2 und dem Steuereingang eines Halbleiterschaltelementes K2 verbunden. Die Ausgänge des Stromgenerators G2 und des Halbleiterschaltelementes K2 schließen sich ebenfalls an den Steuerbus 10 an. Der als zweiter Eingang der digitalen Steuereinheit 8 ausgebildete Eingang eines Signalformers F4 ist über den ein digitales Signal vorwählenden Vorwahlschalter 6.4 ebenfalls an den Steuerbus 10 geführt. Der Ausgang des Signalformers F4 ist mit dem weiteren Eingang der NAND-Schaltung N2 verbunden, während der Ausgang der NAND-Schaltung N2 an einen Eingang S des R-S-Speichers T geführt ist. Der Ausgang Q des R-S-Speichers T ist mit einem Steuereingang V1 einer
elektronischen Schaltergruppe 7, und der andere Ausgang Ödes
R-S-Speichers T mit einem zweiten Steuereingang V2 der elektronischen Schaltergruppe 7 verbunden.
In Fig.4 ist das Blockschema der elektronischen Schaltergruppe 7 der erfindungsgemäßen Dolmetscheranlage dargestellt. Die elektronische Schaltergruppe 7 ist mit vier elektronischen Schaltern K3; K4; K5; K6 versehen. Der erste Steuereingang V1 der elektronischen Schaltergruppe 7 wird durch den Steuereingang der elektronischen Schalter K3 und K5 gebildet, während der zweite Steuereingang V2 der elektronischen Schaltergruppe 7 von dem Steuereingang der elektronischen Schalter K4 und K6 gebildet ist. Das Mikrofon M2 des Dolmetschers ist über einen MikrofohverstärkerAI und über zwei Wege an den Tonfrequenzbus 9 angeschlossen, wobei der eine Weg über den elektronischen Schalter K3 und den analogen Vorwahlschalter
6.1 führt und der andere über den elektronischen Schalter K4 und den analogen Vorwahlschalter 6.2.
Ähnlich wie bei der Mikrofoneinheit sind auch der Kopfhörer H der Dolmetschersund der 1 onfmquenzbus 9 über zwei Linien in Verbindung, wobei die eine Verbindungslinie durch den analogen Vorwahlschalter 6.2 und den elektronischen Schalter K5 und die andere durch den analogen Vorwahlschalter 6.1 und den elektronischen Schalter K6 gebildet sind. Das über eine der oben beschriebenen Verbindungslinien übertragene Signale gelangt über den Kopfhörerverstärker A2 an den Kopfhörer H. Die Funktion der erfindungsgemäßen Dolmetscheranlage wird anhand von Fig. 2 im Falle einer dreisprachigen Konferenz mit den Sprachen A, B und C erläutert. Der zwischen den Sprachen A und B übersetzende Dolmetscher nimmt an der Dolmetschereinheit 5.1, und der zwischen den Sprachen A und C übersetzende Dolmetscher nimmt an der Dolmetschereinheit
5.2 Platz. Der analoge Vorwahlschalter 6.1 der Dolmetschereinheit 5.1 wird an die Dolmetscherlinie A, und der andere analoge Vorwahlschalter 6.2 der Dolmetschereinheit 5.1 wird an die Dolmetscherlinie B geschaltet.
Der analoge Vorwahlschalter 6.1 der Dolmetschereinheit 5.2 wird an die Dolmetscherlinie A, und der andere analoge Vorwahlschalter 6.2 der Dolmetschereinheit 5.2 wird an die Dolmetscherlinie C geschaltet. Die digitalen Vorwahlschalter 6.3 der Dolmetschereinheit 5.1 und 5.2 sind mit den analogen Vorwahlschaltern 6.1, und die digitalen Vorwahlschalter 6.4 der Dolmetschereinheiten 5.1 und 5.2 sind mit den analogen Vorwahlschaltern 6.2 gemeinsam betätigbar ausgebildet und mit den den Dolmetscherlinien des Tonfrequenzbusses 9 zugeordneten Steuerlinien des Steuerbusses 10 geschaltet. Bei einem Diskussionsbeitrag in der Sprache A werden über den Ausgang A der Bedienungsschalteinheit 4 des Bedienpultes 1
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Dolmetschereinheit 5.1 auf die Dolmetscherlinie B, der Kopfhörer H der Dolmetschereinheit 5.2 auf die Dolmetscherlinie A, der Dolmetscher übersetzt aus der Sprache A in die Sprache B. Das Mikrofon M2 der Dolmetschereinheit 5.2 ist an die Dolmetscherlinie C, und der Kopfhörer H der Dolmetschereinheit 5.2 ist an die Dolmetscherlinie A geführt. Der Dolmetscher übersetzt aus der Sprache A in die Sprache C. Das elektronische Schaltfeld 2 schaltet das Signal des Saaltonmikrofons M1 auf die Dolmetscherlinie A.
Bei Übergang der Konferenzsprache von der Sprache A auf die Sprache B wird die digitale Steuereinheit 8 der Dolmetschereinheit 5.1 über den Ausgang B der Bedienungsschalteinheit 4 gesteuert. Infolgedessen schaltet sich das Mikrofon M2 der Dolmetschereinheit 5.1 an die Dolmetscherlinie A und der Kopfhörer der Dolmetschereinheit 5.1 an die Dolmetscherlinie B; der Dolmetscher übersetzt aus der Sprache B in die Sprache A. Der Zustand der Dolmetschereinheit 5.2 verändert sich nicht im Verhältnis zu seinem vorhergehenden Zustand; der Dolmetscher übersetzt aus der Sprache A in die Sprache C. Das elektronische Schaltfeld 2 schaltet das Signal des Saaltonmikrofons M1 auf die Dolmetscherlinie B.
Sollte sich die Konferenzsprache von der Sprache B auf die Sprache C verändern, wird die digitale Steuereinheit 8 der Dolmetschereinheit 5.2 über den Ausgang C der Bedienungsschalteinheit 4 gesteuert. Daraufhin schaltet sich das Mikrofon M2 der Dolmetschereinheit 5.2 an die Dolmetscherlinie A und der Kopfhörer H der Dolmetschereinheit 5.2 an die Dolmetscherlinie C; der Dolmetscher übersetzt aus der Sprache C in die Sprache A. Währenddessen steuert die digitale Steuereinheit 8 der Dolmetschereinheit 5.2 über die Steuerlinie A des Steuerbusses 10 die digitale Steuereinheit 8 der Dolmetschereinheit 5.1.
Infolgedessen schaltet sich das Mikrofon M2 der Dolmetschereinheit 5.1 an die Dolmetscherlinie B und der Kopfhörer H der Dolmetschereinheit 5.1 an die Dolmetscherlinie A; der Dolmetscher übersetzt aus der Sprache A in die Sprache B. Das elektronische Schaltfeld 2 schaltet das Signal des Saaltonmikrofons M1 auf die Dolmetscherlinie C.
Aus obigen Ausführungen ist ersichtlich, daß die Dolmetscher bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Dolmetscheranlage von der Bedienung der Schalter befreit werden, trotzdem hören sie über ihren Kopfhörer H immer nur die Sprache, aus der sie zu übersetzen haben, und ihr Mikrofon M2 schaltet sich immer an die Dolmetscherlinie mit der Sprache, in die sie zu übersetzen haben.
Die Möglichkeit einer irrtümlichen Schaltung begrenzt sich auf eine einzige Person, den Bediener des Bedienpultes 1, und der bei Wechsel der Sprache auftretende Zeitverlust entspricht der Reaktionszeit des gleichen Bedieners.
Die Funktion der digitalen Steuereinheit 8 wird nachstehend anhand von Fig. 3 näher erläutert. Die digitale Steuereinheit schließt sich über eine sowohl als Ausgang als auch als Eingang verwendete Linie an den digitalen Vorwahlschaiter 6.3 und über eine weitere als Aus- und Eingang benutzte Linie an den anderen digitalen Vorwahlschalter 6.4 an. Der an dem einen Eingang der digitalen Steuereinheit 8 von der Bedienungsschalteinheit 4 oder von den digitalen Steuereinheiten 8 der weiteren Dolmetschereinheiten 5.1 ...5.N ankommende Steuerimpuls mit dem Logikpegel „0" wird über den Signalformer F1 und über die NAND-Torschaltung N1 an den Eingang R des R-S-Speichers T geleitet und kippt den Ausgang Q des R-S-Speichers T in den Logikzustand „0" und den Ausgang Q in den Zustand „1". Daraufhin schaltet der Stromgenerator G2 den Logikpegel „1" an den zweiten mit dem digitalen Vorwahlschalter 6.4 verbundenen Eingang der digitalen Steuereinheit 8. Bei der Umschaltung des Ausganges Q in den Zustand „1" wird ein Impuls mit dem Logikpegel „0" über den Signalformer F3 und das Halbleiterschaltelement K2 an den zweiten Ausgang der digitalen Steuereinheit 8 geleitet, wobei dieser Impuls als Steuerimpuls für die digitalen Steuereinheiten 8 der weiteren Dolmetschereinheiten 5.1... 5.N dient. Das von dem Ausgang des Signalformers F3 an einen Eingang der NAND-Schaltung N2 geschaltete Signal verhindert, daß der mittels des Halbleiterschaltelementes K2 erzeugte Impuls mit dem Logikpegel „0" dem R-S-Speicher in den Ausgangszustand zurückkippt.
Der an dem zweiten Eingang der digitalen Steuereinheit 8 ankommende Impulse mit Logikpegel „0" kippt auf ähnliche Weise, wie oben beschrieben, und wird dazu über den Signalformer F4 und die NAND-Schaltung N2 an den Eingang S des R-S-Speichers T geführt, den Ausgang Q des R-S-Speichers T in den Zustand „1" und den Ausgang Q des R-S-Speichers T in den Zustand „0".Daraufhin gelangt an den einen mit dem digitalen Vorwahlschalter 6.3 verbundenen Ausgang der digitalen Steuereinheit 8 von dem Stromgenerator G1 der Logikpegel „1" und über den Signalformer F2 und das Halbleiterschaltelement K2 ein Impuls mit dem Logikpegel „0". Das Rückkippen des R-S-Speichers T wird durch ein von dem Ausgang des Signalformers F2 an einen Eingang der NAND-Torschaltung N1 geschaltetes Signal verhindert.
Die von den Stromgeneratoren G1 und G2 erzeugten Steuersignale steuern über die Überwachungs- und Steuereinheit 3 die Arbeit des elektronischen Schaltfeldes 2.
Die Funktion der elektronischen Schaltgruppe 7 der erfindungsgemäßen Dolmetscheranlage wird nachstehend anhand von Fig.4 näher erläutert.
Die elektronischen Schalter K3; K4; K5; K6 funktionieren als geöffnete Schalter, wenn an ihren Steuereingängen der Logikpegel „0" anliegt, und als geschlossene Schalter, wenn an ihre Steuereingänge der Logikpegel „1" geschaltet ist.
Zwischen den Zuständen der Steuereingänge VI und V2 der elektronischen Schaltergruppe 7 besteht ein enger Zusammenhang:
Wenn am Steuereingang V1 der Logikpegel „0" anliegt, gelangt an den Steuereingang V2 der Logikpegel „1".
Sollte jedoch am Steuereingang V1 der Logikpegel „1" anliegen, kommt an den Steuereingang V2 der Logikpegel „0".
Bei Anliefen des Logikpegels „1" am Steuereingang V1 schaltet sich das Mikrofon M2des Dolmetschers über den Mikrofonverstärker A1, den elektronischen Schalter K3 und den analogen Vorwahlschalter 6.1 an den Tonfrequenzbus 9, während der Eingang des Kopfhörerverstärkers A2 über den elektronischen Schalter K5 und den analogen Vorwahlschalter 6.2 an den Tonfrequenzbus 9 geschaltet wird.
Bei Anliegen des Logikpegels „0" an dem Steuereingang V1 schließt sich das Mikrofon M2 des Dolmetschers über den Mikrofonverstärker A1 und den elektronischen Schalter K4 an den Tonfrequenzbus 9 an, während der Eingang des Kopfhörerverstärkers A2 über den elektronischen Schalter K6 und den analogen Vorwahlschalter 6.1 an den Tonfrequenzbus 9 angeschlossen wird.
Aus den obigen Erläuterungen ist ersichtlich, daß der Dolmetscher bei Verwendung der erfindungsgemäßen Dolmetscheranlage immer zwischen den ihm zugeordneten zwei bestimmten Dolmetscherlinien übersetzt; er hat keine Möglichkeit, Fehlschaltungen vorzunehmen. Aus der Beschreibung der Funktion der digitalen Steuereinheit 8 geht hervor, daß sich an je eine Dolmetscherlinie des Tonfrequenzbusses 9 der Ausgang von höchstens einer Dolmetschereinheit anschließen kann.

Claims (4)

1. Dolmetscheranlage zur automatischen Umschaltung des Mikrofons und des Hörers von je einem Dolmetscher zwischen zwei vorwählbaren stationären Dolmetscherlinien, wobei die Dolmetscheranlage mit einem Bedienpult, Dolmetschereinheiten, deren Anzahl um höchstens Eins geringer als die Anzahl der Sprachen ist, und einem die Einheiten verbindenden Tonfrequenzbus versehen ist, wobei das Schaltfeld des Bedienpultes mit einem Saalton-Mikrofoneingang sowie mit an die Ausgänge der Dolmetschereinheiten angeschlossenen N Eingängen ausgebildet ist, das Bedienpult außer den N Ausgängen des Schaltfeldes über weitere an die Saaltonmikrofoneinheiten angeschlossene Ausgänge verfügt, die sich an die Leitungen der Hörer anschließen, des weiteren die an den Tonfrequenzbus angeschlossenen Ausgänge der Dolmetschereinheiten aus den Ausgängen von zwei Vorwahlschaltern ausgebildet sind und der Mikrofonschalter des Dolmetschers sowie der Wahlschalter des Kopfhörers eine elektronische Schaltergruppe bilden, gekennzeichnet dadurch, daß N Tonfrequenzbus (9) mit den als Ein- und Ausgangseinheiten der Dolmetschereinheiten (5.1 ... 5.N) angeordneten, analogen Vorwahlschaltern (6.1; 6,2) verbunden sind, des weiteren die analogen Vorwahlschalter (6.1; 6.2) mit der das Mikrofon (M2) und den Kopfhörer (H) des Dolmetschers im entgegengesetzten Sinne schaltenden elektronischen Schaltergruppe (7) durch Verbindung in zwei Richtungen verbunden sind, daß weiterhin der Steuereingang der elektronischen Schaltergruppe (7) mit einem Ausgang einer digitalen Steuereinheit (8) verbunden ist, die ihrerseits durch Verbindung in zwei Richtungen an je einen digitalen Vorwahlschalter (6.3; 6.4) angeschlossen ist, wobei die analogen Vorwahlschalter (6.1; 6.2) und die digitalen Vorwahlschalter (6.3; 6.4) gemeinsam betätigbar ausgebildet sind, daß weiterhin die digitalen Vorwahlschalter (6.3; 6.4) durch N Verbindungen in zwei Richtungen über einen Steuerbus (10) an N Ausgängen einer Bedienungsschalteinheit (4), an die ein digitales Signal vorwählenden Vorwahlschalter (6.3; 6.4) der weiteren Dolmetschereinheiten (5) und über eine Überwachungs- und Steuereinheit (3) an N Steuereingängen (2.1) des elektronischen Schaltfeldes (2) angeschlossen sind.
-1- /43 Z3
Erfindungsanspruch:
2. Dolmetscheranlage nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in der digitalen Steuereinheit (8) der Dolmetschereinheit (5) ein R-S-Speicher (T) angeordnet ist, dessen Ausgang Q an einen Steuereingang eines Stromgenerators (G 1) und an einen Eingang eines Signalformers (F2) angeschlossen ist, daß der Ausgang des Signalformers (F2) an einen Eingang einer NAND-Torschaltung (N 1) und den Steuereingang eines Halbleiterschaltelementes (K 1) geführt ist, daß des weiteren der Ausgang sowohl des Stromgenerators (G 1) als auch des Halbleiterschaltelementes (K 1) über den digitalen Vorwahlschalter (6.3) an den Steuerbus (10) angeschlossen ist, daß weiterhin ein als ein Eingang der digitalen Steuereinheit (8) ausgebildeter Eingang des Signalformers (F 1) über den digitalen Vorwahlschalter (6.3) ebenfalls an den Steuerbus (10) angeschlossen ist, während der Ausgang des Signalformers (F 1) mit dem zweiten Eingang der NAND-Torschaltung (N 1) verbunden ist, deren Ausgang an einen Eingang (R) des R-S-Speichers (T) geführt ist, daß ein Ausgang (Q) des R-S-Speichers (T) an einen Steuereingang eines weiteren Stromgenerators (G 2) und an einen Eingang eines weiteren Signalformers (F3) angeschlossen ist, dessen Ausgang mit einem Eingang einer NAND-Schaltung (N 2) und mit dem Steuereingang eines Halbleiterschaltelementes (K2) verbunden ist, daß des weiteren die Ausgänge des Stromgenerators (G 2) und des Halbleiterschaltelementes (K2) über den digitalen Vorwahlschalter (6.4) an den Steuerbus (10) angeschlossen sind, daß ein als zweiter Eingang der digitalen Steuereinheit (8) ausgebildeter Eingang eines Signalformers (F4) über den digitalen Vorwahlschalter (6.4) ebenfalls mit dem Steuerbus (10) verbunden ist, während der Ausgang des Signalformers (F4) an den zweiten Eingang der NAND-Schaltung (N 2) angeschlossen ist, deren Ausgang an den anderen Eingang (S) des R-S-Speichers (T) geschaltet ist, daß des weiteren der eine Ausgang (Q) des R-S-Speichers (T) an einen ersten Steuereingang (V 1) der elektronischen Schaltergruppe (7) geführt ist, während der andere Ausgang (Q) des R-S-Speichers (T) an den zweiten Steuereingang (V2) der elektronischen Schaltergruppe (7) angeschlossen ist.
3. Dolmetscheranlagenach einem der Punkte 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß der erste Steuereingang (V 1) der in der Dolmetschereinheit (5) angeordneten elektronischen Schaltergruppe (7) an Steuereingänge von zwei elektronischen Schaltern (K3; K5) geführt ist, während der zweite Steuereingang (V2) der elektronischen Schaltergruppe (7) an Steuereingänge von weiteren zwei elektronischen Schaltern (K4; K6) angeschlossen ist, daß das Mikrofon (M 2) des Dolmetschers mit einem Eingang eines Mikrofonverstärkers (A 1) verbunden ist, dessen Ausgang über den elektronischen Schalter (K3) und den analogen Vorwahlschalter (6.1) sowie einen weiteren elektronischen Schalter (K4) und einen weiteren Vorwahlschalter (6.2) an den Tonfrequenzbus (9) geführt ist, daß weiterhin der Kopfhörer (H) des Dolmetschers an den Ausgang eines Kopfhörerverstärkers (A2) angeschlossen ist, während der Eingang des Kopfhörerverstärkers (A2) über einen der elektronischen Schalter (K6) und einen der analogen Vorwahlschalter (6.1) sowie über einen der elektronischen Schalter (K5) und einen zweiten analogen Vorwahlschalter (6.2) an den Tonfrequenzbus (9) angeschlossen ist.
Hierzu
4 Seiten Zeichnungen
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