DD233267A3 - Anordnung zur abscheidung von masseteilchen aus gasstroemen in rohrleitungsanlagen - Google Patents

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DD233267A3
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Werner Wiedemann
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Energiebau Veb
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/24Preventing accumulation of dirt or other matter in pipes, e.g. by traps, by strainers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Abscheidung von Masseteilchen aus Gasstroemen, insbesondere in verschraubten Rohrleitungen mit zolligem Whitworth-Gewinde, zur Schaltluftversorgung in elektrischen Schaltanlagen. Erfindungsgemaess besteht das Abscheidergehaeuse aus mehreren, miteinander verschraubten Rohrfittings, die den Hohlraum zur Aufnahme des Abscheiders und dessen Anschluesse fuer den Zu- und Ablauf des Gasstromes sowie die Ablassoeffnungen fuer Abscheidungen ausbilden. Zwei rechtwinklig zueinandergelegene Oeffnungen eines T-Abzweigfittings bilden ueber Reduziernippel die Anschlussleitungen fuer den Gasstrom, waehrend die verbleibende Oeffnung ebenfalls ueber Reduziernippel den Abscheider mit Ablassoeffnung traegt. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Abscheidung von Masseteilchen aus Gasströmen, insbesondere in verschraubten Rohrleitungen mit zolligem Whitworth-Gewinde zur Schaltluftversorgung in elektrischen Schaltanlagen. Die Erfindung ist als Schwerkraftabscheider vorteilhaft zur Substitution von Zyklonabscheidern und Kondensatsammlern in Rohrsträngen anwendbar.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Abscheider nach dem Zyklonprinzip und Kondensatsammler bekannt, die zur Abscheidung und Speicherung von Masseteilchen aus einem Gasstrom einsetzbar sind.
Ein bekannter Abscheider (DE — PS 1138020) ist topfartig ausgebildet und besitzt zwei radial abstehende und mit Anschlußgewinde versehene Anschlußstutzen. Ein Anschlußstutzen nimmt ein in den zentralen Gehäuseraum hineinragendes Einlaufrohr auf. Im Inneren des Gehäusetopfes ist der gelochte Abscheider angeordnet. Im unteren Teil des Gehäusetopfes ist eine Reinigungskappe eingeschraubt.
Nachteil dieser Abscheider und Sammler ist es, daß diese als besondere Bauteile innerhalb der Rohranlage auch besondere Einbaubedingungen erfordern. Die Anpassung an die Abscheideaufgabe am Einbauort kann nur im Rahmen des Sortiments.
erfolgen und bringt materialökonomische Nachteile. Weitere Nachteile sind die hohen Aufwendungen für die Fertigung, sowie für den der Rohrleitung anzupassenden Korrosionsschutz.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Materialbedarf für Schwerkraftabscheider zu reduzieren, wobei keine besonderen kostenerhöhenden Bedingungen für den Einbau, die Wartung und die Instandsetzung mehr erforderlich werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, an sich bekannte Bauteile in einer Rohrleitungsanlage neuartig derart anzuordnen, daß die bisher bekannten Abscheider und Sammler von Masseteilchen in Rohrleitungen mit geringen Nennweiten entfallen können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem das Abscheidergehäuse nach dem Bausteinprinzip aus mehreren neuartig miteinander verschraubten Rohrfittings besteht, die den Hohlraum zur Aufnahme des Abscheiders und dessen Anschlüsse für den Zu- und Ablauf des Gasstromes sowie Ablaß fester und/oder flüssiger Abscheidungen ausbilden. Die Öffnungen eines T-Fittings sind mit Reduziernippeln versehen, wobei die in zwei rechtwinklig zueinander gelegenen Öffnungen gelegenen Reduziernippel die Schraubanschlüsse für die Zu- und Ablaufleitung bilden. Im innenliegenden Bund des in der Zulauföffnung angeordneten Reduziemippels ist ein in den Innenraum des T-Fittings ragendes Rohrnippel eingeschraubt. Das in der Ablauföffnung angeordnete Reduziernippel ist weiterhin mit einem über dieses Rohrnippel greifenden und im unteren Teil mit Bohrungen versehenen Gewinderohr mit folgendem Rohranschlußstopfen, einen Sammelraum bildend, verbunden. Die Nennweite des T-Fittings ist größer als die der Zu- und Ablauf leitung.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In der zugehörigen Zeichnung zeigt
Fig. 1: den erfindungsgemäßen Abscheider, geschnitten.
Im Ausführungsbeispiel wurde aus standardisierten Fittingen, wie diese drückabhängig in Temperguß und Stahlguß für Nenndrücke von 1,6 und 5MPa im Bauteilsortiment für die Verschraubungen von zolligen Gewinderohren zur Verfügugn stehen, das Gehäuse eines Schwerkraftabscheiders in Druckluftanlagen ausgebildet.
Grundbauteil des Schwerkraftabscheiders ist ein StahlfifJ..;1 (1) in der Form derT-Verschraubung. Die in zwei Öffnungen des T-Fittings 1 eingeschraubt angeordneten Reduziernippel 2, 3 bilden die Anschlußmöglichkeiten für die im Ausführungsbeispiel nicht näher bezeichneten Zu- bzw. Ablaufleitungen. In das Reduziernippel 3 ist ein in den Innenraum des T-Fittings 1 ragendes Rohrnippel 4 eingeschraubt, das zur Umlenkung des Luftstromes am Ablauf dient. Das Reduziernippel 5 ist das Befestigungselement für ein eingeschraubtes Gewinderohr 6, das in Höhe des Innenbundes des Reduziernippeis 5 mit zum Ablauf von flüssigen Abscheidungen dienenden Bohrungen 7 in den Sammelraum 8 versehen ist. Am Außenbund des Reduziemippels 5 ist ein als Verschluß des Sammelraumes dienender Stopfen 9 verschraubt angeordnet. Zur Entleerung flüssiger Abscheidungen ist der Stopfen 9 mit einem Anschluß für die Kondensatabteilung versehen, der als Rohranschluß 10 oder auch als Innengewinde zum Einschrauben eines Entwässerungsventils ausgebildet sein kann.
Alle zum Aufbau des Schwerkraftabscheiders erforderlichen Fittings haben die gleiche Oberfläche und Korrosionsschutz wie die angeschlossenen Gewinderohre.

Claims (2)

Erfindungsanspruch:
1. Anordnung zur Abscheidung von Masseteilchen aus Gasströmen in Rohrleitungsanlagen, mit Fittings für Gewinderohre, gekennzeichnet dadurch, daß mehrere miteinander verschraubte Rohrfittings ein zur Aufnahme eines rohrförmigen Abscheiders geeignetes Gehäuse bilden, dessen Öffnungen die Anschlüsse für den Zu- und Ablauf der Gasströme zum und vom Abscheider sowie den Ablaß für feste und/oder flüssige Abscheidungen sind.
2. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Öffnung eines T-Fittings (1) mit Reduziernippeln (2,3,5) versehen sind, wobei die Reduziernippel (2,3) die Schraubanschlüsse für die Zu- und Ablaufleitung bilden, am innenliegenden Bund des Reduziemippels (3) ein in den Innenraum des T-Fittings (1) ragendes Rohrnippel (4) eingeschraubt ist und das Reduziernippel (5) weiterhin mit einem über das Rohrnippel (4) greifenden und im unteren Teil mit Bohrungen (7) versehenen Gewinderohr (6) mit folgenden Rohranschlußstopfen (9), einen Sammelraum (8) bildend, verbunden ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
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