DD234234A1 - Kreuzmesser fuer fleischwoelfe insbesondere in der fleischindustrie mit hartmetallwendeschneidplattenbestueckung - Google Patents

Kreuzmesser fuer fleischwoelfe insbesondere in der fleischindustrie mit hartmetallwendeschneidplattenbestueckung Download PDF

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DD234234A1
DD234234A1 DD27228985A DD27228985A DD234234A1 DD 234234 A1 DD234234 A1 DD 234234A1 DD 27228985 A DD27228985 A DD 27228985A DD 27228985 A DD27228985 A DD 27228985A DD 234234 A1 DD234234 A1 DD 234234A1
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DD
German Democratic Republic
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meat
inserts
cross
knife
hard metal
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Application number
DD27228985A
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English (en)
Inventor
Hans-Joachim Randahn
Erich Trumpoldt
Reinhard Hartmann
Peter Toerpe
Guenther Schmidt
Original Assignee
Thueringer Fleischkombinat Ger
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Publication date
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  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf den Einsatz von mehreren speziellen Hartmetallwendeschneidplatten pro Schneide, vorzugsweise der Qualitaet HG 80, auf Kreuzmessern fuer Fleischwoelfe. Bereits vorhandene Loesungswege beziehen sich auf den Einsatz von Hartmetallaufsaetzen ungeteilt in aufgeloeteter oder aufgeschraubter Art, welche infolge fehlender Unterteilung und infolge der Befestigungsart nicht mehrfach verwendbar sind. Die Erfindung resultiert aus der Erkenntnis, dass mehrere Hartmetallwendeschneidplatten pro Schneide, mittels Schraubverbindung befestigt, jeweils 4 einsetzbare Schneiden aufweisen und damit eine mehrfach laengere Benutzung der Kreuzmesser ermoeglichen.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung findet Anwendung in der Fleischverarbeitungsindustrie als auch im Fleischerhandwerk.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind Kreuzmesser für Fleischwölfe mit verschieden angeordneten Schneidwinkeln, spiralförmig angeordneten Messerschenkeln und auch solche mit eingelöteten Hartmetallplatten. Weiterhin sind Kreuzmesser mit angeschraubten Schneidplatten aus Hartmetall gebräuchlich. Nachteil bei den bekannten technischen Lösungen ist, daß die Hartmetalleinsätze nach bestimmter Laufdauer ausgewechselt und geschärft werden müssen. Die in der DDR angewendeten Kreuzmesser für Fleischwölfe haben keine Schneidplattenbestückung, sie unterliegen an den Schneiden einem hohen Verschleiß, was wiederum nach mehreren Anschliffen zur Aussonderung und Verschrottung der Messer führt.
Ziel der Erfindung ist es, für die Fleisch Industrie und das Fleischhandwerk ein Kreuzmesser für Fleischwölfe mit Hartmetallwendeschneidplatten zu entwickeln, welches mittels mehrerer solcher Schneidplatten ein mehrmaliges Drehen dieser ermöglicht, den Aufwand bei der Herstellung des Messergrundkörpers vermindert und eine mehrfache höhere Standzeit der Schneiden und damit eine höhere Anwendungsdauer des gesamten Kreuzmessers ermöglicht.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Kreuzmesser für Fleischwölfe zu entwickeln, welches als Ganzes nicht ausgewechselt werden muß und pro Schneide mit mehreren Hartmetallwendeschneidplatten versehen ist, welche durch das Bedienpersonal der Fleischwölfe ohne besondere Vorkenntnisse zu drehen oder auszuwechseln sind.
Merkmal der Erfindung • ist es, daß bei den bekannten und im Einsatz befindlichen Kreuzmessern für Fleischwölfe an den Stirnflächen der Schneiden frontal je nach Größe der Kreuzmesser mehrere Hartmetallwendeschneidplatten vorzugsweise in der Qualität HG 20 mittels Senkschrauben befestigt und um die eigene Achse verdrehbar sowie wendbar sind. Merkmal ist es weiterhin, daß die Stärke der Messerschenkel um die Stärke der Hartmetallwendeschneidplatten vermindert ist.
Mit dem Einsatz der Hartmetallwendeschneidplatten kann der Grundkörper der Kreuzmesser aus einem geringwertigerem Materie als C40-C65 angefertigt und nicht mehr gehärtet und allseitig geschliffen werden. Es ist ausreichend, scharfe Kanten und Grate zu entfernen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß Hartmetallwendeschneidplatten HG 20, deren Kernbohrung für die Anwendung von Senkschrauben TGL 0-7991 beiderseitig versenkt sind, auf die in der Stirnseite der Kreuzmesser befindlichen ’Gewindelöcher M4-M 6 aufgeschraubt und zu einer einheitlichen Schneide ausgerichtet werden.
Weiterhin besteht die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe darin, daß die Hartmetallwendeschneidplatten an den Außenkanten keinen Radius aufweisen, um zu verhindern, daß sich Sehnen oder Fleisch in die sonst entstehenden Fugen setzt. Die so entstehende durchgängige Schneidkante bewirkt eine gleichmäßige Auflage auf der Lochscheibe und führt auf Grund seiner größeren Härte ein geringfügiges Einschleifen auf den Lochscheiben herbei, wobei dieser gewollte Effekt den Vorteil hat, daß die Lochkanten der Lochscheiben dadurch scharf bleiben und ein Planscherfen der Lochscheiben weitgehend entfallen kann.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird an Hand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Für den Fachmann ist die Herstellung und Anwendung der Kreuzmesser verständlich, es bedarf der Erläuterung, daß die Stirnflächen der Kreuzmesser, auf welchen die Hartmetallwendeschneidplatten aufgeschraubt werden, des Planschliffes bedürfen oder bei der Herstellung des Rohlings bereits absolut plan sind.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Kreuzmesser für Fleischwölfe insbesondere in der Fleischverarbeitungsindustrie, dadurch gekennzeichnet, daß diese mit Hartmetallwendeschneidplatten (1), vorzugsweise in der Qualität HG 20, bestückt sind und diese mittels Senkschrauben auf den um die Stärke der Hartmetallwendeschneidplatten verringerten Messerschenkelstärken aufgeschraubt werden, wobei die Kreuzmesser aus minderwertigerem Material als C40-C65, nicht gehärtet und nicht feingeschliffen hergestellt werden.
  2. 2. Kreuzmesser nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hartmetallwendeschneidplatten (1) eine Kernlochbohrung mit einer beiderseitigen Senkung von 90° besitzen und an den Außenkanten keinen Radius aufweisen.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung findet Anwendung in der Fleischverarbeitungsindustrie als auch im Fleischerhandwerk. Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Bekannt sind Kreuzmesser für Fleischwölfe mit verschieden angeordneten Schneidwinkeln, spiralförmig angeordneten Messerschenkeln und auch solche mit eingelöteten Hartmetallplatten. Weiterhin sind Kreuzmesser mit angeschraubten Schneidplatten aus Hartmetall gebräuchlich. Nachteil bei den bekannten technischen Lösungen ist, daß die Hartmetalleinsätze nach bestimmter Laufdauer ausgewechselt und geschärft werden müssen. Die in der DDR angewendeten Kreuzmesser für Fleischwölfe haben keine Schneidplattenbestückung, sie unterliegen an den Schneiden einem hohen Verschleiß, was wiederum nach mehreren Anschliffen zur Aussonderung und Verschrottung der Messer führt.
    Ziel der Erfindung
    ist es, für die Fleischindustrie und das Fleischhandwerk ein Kreuzmesser für Fleischwölfe mit Hartmetallwendeschneidplatten zu entwickeln, welches mittels mehrerer solcher Schneidplatten ein mehrmaliges Drehen dieser ermöglicht, den Aufwand bei der Herstellung des Messergrundkörpers vermindert und eine mehrfache höhere Standzeit der Schneiden und damit eine höhere Anwendungsdauer des gesamten Kreuzmessers ermöglicht.
    Aufgabe der Erfindung
    ist es, ein Kreuzmesser für Fleischwölfe zu entwickeln, welches als Ganzes nicht ausgewechselt werden muß und pro Schneide mit mehreren Hartmetallwendeschneidplatten versehen ist, welche durch das Bedienpersonal der Fleischwölfe ohne besondere Vorkenntnisse zu drehen oder auszuwechseln sind.
    Merkmal der Erfindung
    ist es, daß bei den bekannten und im Einsatz befindlichen Kreuzmessern für Fleischwölfe an den Stirnflächen der Schneiden frontal je nach Größe der Kreuzmesser mehrere Hartmetallwendeschneidplatten vorzugsweise in der Qualität HG 20 mittels Senkschrauben befestigt und um die eigene Achse verdrehbar sowie wendbar sind. Merkmal ist es weiterhin, daß die Stärke der Messerschenkel um die Stärke der Hartmetallwendeschneidplatten vermindert ist.
    Mit dem Einsatz der Hartmetallwendeschneidplatten kann der Grundkörper der Kreuzmesser aus einem geringwertigerem Materie als C40-C65 angefertigt und nicht mehr gehärtet und allseitig geschliffen werden. Es ist ausreichend, scharfe Kanten und Grate zu entfernen.
    Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß Hartmetallwendeschneidplatten HG 20, deren Kernbohrung für die Anwendung von Senkschrauben TGL 0-7991 beiderseitig versenkt sind, auf die in der Stirnseite der Kreuzmesser befindlichen Gewindelöcher M 4— M 6 aufgeschraubt und zu einer einheitlichen Schneide ausgerichtet werden.
    Weiterhin besteht die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe darin, daß die Hartmetallwendeschneidplatten an den Außenkanten keinen Radius aufweisen, um zu verhindern, daß sich Sehnen oder Fleisch in die sonst entstehenden Fugen setzt.
    Die so entstehende durchgängige Schneidkante bewirkt eine gleichmäßige Auflage auf der Lochscheibe und führt auf Grund seiner größeren Härte ein geringfügiges Einschleifen auf den Lochscheiben herbei, wobei dieser gewollte Effekt den Vorteil hat, daß die Lochkanten der Lochscheiben dadurch scharf bleiben und ein Planscherfen der Lochscheiben weitgehend entfallen kann.
    Ausführungsbeispiel
    Die Erfindung wird an Hand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Für den Fachmann ist die Herstellung und Anwendung der Kreuzmesser verständlich, es bedarf der Erläuterung, daß die Stirnflächen der Kreuzmesser, aufweichen die Hartmetallwendeschneidplatten aufgeschraubt werden, des Planschliffes bedürfen oder bei der Herstellung des Rohlings bereits absolut plan sind.
DD27228985A 1985-01-02 1985-01-02 Kreuzmesser fuer fleischwoelfe insbesondere in der fleischindustrie mit hartmetallwendeschneidplattenbestueckung DD234234A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1693132A1 (de) * 2005-02-19 2006-08-23 MWS Schneidwerkzeuge GmbH & Co KG Anordnung zur Befestigung von Schneidplatten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1693132A1 (de) * 2005-02-19 2006-08-23 MWS Schneidwerkzeuge GmbH & Co KG Anordnung zur Befestigung von Schneidplatten

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