DD235588A1 - Spannvorrichtung, insbesondere fuer guss- und schmiedestuecke - Google Patents

Spannvorrichtung, insbesondere fuer guss- und schmiedestuecke Download PDF

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DD235588A1
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Peter Aurisch
Christian Hanser
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Harry Mikonya
Heinz Schwalm
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Goerlitz Waggonbau Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung, insbesondere fuer Guss- und Schmiedestuecke, die auf einer Takteinrichtung befestigt und bei der das Werkstueck von Spannbacken erfasst sowie in einer vorbestimmten Lage fixiert ist. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, eine Spannvorrichtung zu entwickeln, die toleranzbehaftete Werkstuecke in drei Ebenen ausrichtet sowie fixiert und damit deren rationelle und qualitaetsgerechte Komplettbearbeitung auf einer Mehrtaktanlage ermoeglicht. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, indem die Spannvorrichtung aus einem auf einer Grundplatte befestigtem Lagerbock mit unterem und oberem Spannhebel, zwischen denen auf einem Fuehrungsstueck ein Schiebestueck mit Auflaufkeil angeordnet ist, das in einer kraftbetaetigten Druckeinheit lagert, wobei werkstueckseitig zwischen der schwenkbar ausgebildeten Spannbacke und der linear gefuehrten Spannbacke der Spannhebel Seitenanschlaege vorgesehen sind und einer Auflage besteht. Fig. 1

Description

Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, ist auf dem Tisch 1 einer nicht näher dargestellten Takteinrichtung die Grundplatte 2 der Spannvorrichtung befestigt, die als tragendes Element einen Lagerbock 3 mit gelenkig ausgebildeten oberem und unterem Spannhebel 4; 4' aufweist, wobei an deren werkstückseitigen Enden Spannbacken 5; 5' angeordnet sind. Im Gegensatz zur oberen schwenkbaren Spannbacke 5 ist die untere Spannbacke 5' in einer auf der Grundplatte 2 befestigten Führungseinheit 6, z. B. einem zylindrischen Körper vertikal zwangsgeführt. An den werkstückseitigen entgegengesetzten Enden der Spannhebel 4; 4' sind Rollkörper 7; 7' befestigt, mit denen das auf einem Führungsstück 8 lagernde Schiebestück 9 mit Auflaufkeilen 10 in Eingriff steht. Dabei ist das Schiebestück 9 mit einer nicht näher beschriebenen Druckeinheit 11, die mittels Bock 12 auf der Grundplatte 2 befestigt ist, gekoppelt. Zur Auf nähme des Werkstückes 13, beispielsweise einer Schraubenkupplungsmutter für Schienenfahrzeuge, ist zwischen den Spannbacken 5; 5' der Spannhebel 4; 4' eine entsprechende Auflage 14, die hier prismatisch ausgebildet ist, vorgesehen. Die seitliche Lage des Werkstückes 13 ist durch die am Lagerbock 3 angeordneten Seitenanschläge 15 begrenzt.
Wie die Fig. 3 zeigt, können die Seitenanschläge 15 durch auf der Grundplatte 2 angeordnete Seitenböcke 16; 16' mit zum Werkstück hin schwenkbaren Spannelementen 17; 17' gebildet sein
Die Funktionsweise der Vorrichtung ist folgende:
Zum Einlegen des Werkstückes 13 befindet sich die Vorrichtung in Ausgangsstellung, d.h. die Druckeinheit 11 und somit das Schiebestück 9 mit Auflaufkeilen 10 ist in Richtung des Bockes 12 zurückgezogen. Das Werkstück 13 wird in die Auflage 14 eingelegt und gleichzeitig durch die am Lagerbock 3 angeordneten Seitenanschläge 15 in zwei Ebenen zentriert. Durch Druckbeaufschlagung der kraftbetätigten Spanneinheit 11 gleitet das Schiebestück 9 mit den Auflaufkeilen 10 auf dem Führungsrohr 8 und drückt über die Rollkörper 7; 7' die Spannhebel 4; 4' auseinander. Auf Grund der gelenkigen Anordnung der Spannhebel 4; 4' im Lagerbock 3 wird das Werkstück 13 mittels der Spannbacke 5' aus der Auflage 14 um den Betrag a angehoben und durch die Spannbacke 5 in der vorbestimmten dritten Ebene fest gespannt. Die Zentrierung des Werkstückes 13 durch die Auflage 14 wird auf Grund der senkrechten Führung der Spannbacke 5' durch das Führungsstück 6 nicht aufgehoben. Der Vorteil der Ausführung nach Fig.3 ergibt sich daraus, daß durch die Anordnung der Spannelemente 17; 17'auch zusammengesetzte Werkstücke 13 in drei Ebenen gespannt werden können.

Claims (3)

Erfindungsanspruch:
1. Spannvorrichtung, insbesondere für Guß- und Schmiedestücke, die auf einer Takteinrichtung befestigt und bei der das Werkstück von Spannbacken erfaßt sowie in einer vorbestimmten Lage fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung aus einem auf einer Grundplatte (2) befestigtem Lagerbock (3) mit unterem und oberem Spannhebel (4; 4'), zwischen denen auf einem Führungsstück (8) ein Schiebestück (9) mit Auflaufkeil (10) angeordnet ist, das in einer kraftbetätigten Druckeinheit (11) lagert, wobei werkstückseitig zwischen der schwenkbar ausgebildeten Spannbacke (5) und der linear verschiebbaren Spannbacke (5') der Spannhebel (4; 4') Seitenanschläge (15) vorgesehen sind, und einer Auflage (14) besteht.
2. Spannvorrichtung nach Pkt. 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenanschläge (15) z.B. aus seitlich angeordneten Seitenböcken (16; 16') mit zum Werkstück hin schwenkbaren Spannelementen (17; 17') gebildet sind.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung, insbesondere für Guß- und Schmiedestücke, die auf einer Takteinrichtung befestigt und bei der das Werkstück von Spannbacken erfaßt sowie in einer vorbestimmten Lage fixiert ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind ganz allgemein Spannvorrichtungen bekannt, die das Ausrichten von Werkstücken in maximal zwei Ebenen gewährleisten. So ist eine Werkstückspannvorrichtung nach DE 3149755 bekannt, bei der die Hebel einer Spannzange bei Betätigung einer Schnecke symmetrisch zu einer mittig zu den beiden Achsen verlaufenden Symmetrieebene bewegt werden. Des weiteren ist eine Spannvorrichtung für Werkstückzentrierung nach DD 206638 bekannt, die ein zentrisches Ausrichten des Werkstückes in zwei Ebenen dadurch erreicht, indem der Kraftfluß für die Werkstückspannung von einer kraftgetriebenen, linear geführten Spannbacke über einen längsverstellbaren Druckstößel und einer gleichschenkligen Wippe zu einer Ausgleichsspannbacke erfolgt.
Beide beschriebenen Vorrichtungen haben den gemeinsamen Nachteil, daß Werkstücke nur in zwei Ebenen ausgerichtet und gespannt werden können. Damit ist es nicht möglich, allseitig zu bearbeitende Werkstücke, beispielsweise auf einer Takteinrichtung fixierte, exakt zu positionieren und zu spannen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, in Vermeidung der beschriebenen Nachteile eine Spannvorrichtung zu entwickeln, die bei Anwendung einer Mehrtaktanlage den Arbeitsprozeß rationalisiert und die Bearbeitung der Groß- und Schmiedestücke mit hohem Genauigkeitsgrad garantiert.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spannvorrichtung zu schaffen, mittels der Werkstücke in drei Ebenen ausgerichtet und fixiert sind, wobei ihre komplette Bearbeitung ohne Umspannung auf einer Teileinrichtung erfolgt. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem die Spannvorrichtung aus einem auf einer Grundplatte befestigtem Lagerbock mit unterem und oberem Spannhebel, zwischen denen auf einem Führungsstück ein Schiebestück mit Auflaufkeil angeordnet ist, das in einer kraftbetätigten Druckeinheit lagert, wobei werkstückseitig zwischen der schwenkbar ausgebildeten Spannbacke und der linear verschiebbaren Spannbacke der Spannhebel Seitenanschläge vorgesehen sind, und einer Auflage besteht. Es ist weiterhin erfindungsgemäß, daß die Seitenanschläge z. B. aus seitlich angeordneten Seitenböcken mit schwenkbaren Spannelementen gebildet sind.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: die Seitenansicht der Spannvorrichtung,
Fig.2: die Spannvorrichtung im Schnitt A-A nach Fig. 1,
Fig.
3: die Vorderansicht der Spannvorrichtung mit z. B. als Seitenböcke mit Spannelementen ausgebildeten Seitenanschlägen.
DD27446685A 1985-03-27 1985-03-27 Spannvorrichtung, insbesondere fuer guss- und schmiedestuecke DD235588B3 (de)

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DD235588B3 DD235588B3 (de) 1992-12-24

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