DD235703A1 - Quenchabdichtung - Google Patents

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DD235703A1
DD235703A1 DD27451585A DD27451585A DD235703A1 DD 235703 A1 DD235703 A1 DD 235703A1 DD 27451585 A DD27451585 A DD 27451585A DD 27451585 A DD27451585 A DD 27451585A DD 235703 A1 DD235703 A1 DD 235703A1
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
ring
sealing gap
diameter
larger
smaller
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Application number
DD27451585A
Other languages
English (en)
Inventor
Hilmar Steyer
Original Assignee
Pumpen & Verdichter Veb K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Pumpen & Verdichter Veb K filed Critical Pumpen & Verdichter Veb K
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Mechanical Sealing (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine verstaerkt wirkende Quenchabdichtung, die vorzugsweise bei mit einfachwirkenden Gleitringdichtungen versehenen Kreiselpumpen Verwendung findet. Aufgabe der Erfindung ist es, einen eigentuemlichen, den Austritt von Quenchfluessigkeit verhindernden Dichtspalt zweier gegenueberliegenden Ringe zu schaffen. Geloest wird die Aufgabe dadurch, dass ein groesserer Ring am Innendurchmesser und ein dem groesseren Ring gegenueberliegend angeordneter kleinerer Ring am Aussendurchmesser mit einer Schraege gleicher Neigung versehen sind, wobei der groessere Durchmesser des Dichtspaltes zur Pumpenseite und der kleinere Durchmesser des Dichtspaltes zur Atmosphaerenseite zeigt und dass wenigstens einer der Ringe aus einem leicht abarbeitbaren Material besteht und der grosse Ring im Gehaeuse befestigt ist und der kleinere Ring mit der Welle umlaeuft. Fig. 1

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine verstärkt wirkende Quenchabdichtung zwischen einer sich drehenden Welle und einem feststehenden Gehäuse, die vorzugsweise bei mit einfachwirkenden Gleitringdichtungen versehenen Kreiselpumpen Verwendung findet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist eine Quenchabdichtung bekannt, bei der ein oder mehrere Stützringe in eine Ringnut im Gehäuse oder in der Wellenschutzhülse eingelegt sind, deren Innen- bzw. Außendurchmesser sich beim Anfahren der Welle geringfügig abarbeiten, wobei der Diehtspalt extrem klein ist, der Stützring eine radial oder axial schräg ausgeführte Trennfuge besitzt und aus einem . Kunststoff besteht (WP F 16 J / 2639632).
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, die Dichtwirkung von Quenchabdichtungen zu erhöhen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen eigentümlichen, den Austritt von Quenchflüssigkeit verhindernden Dichtspalt zweier gegenüberliegender Ringe zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein größerer Ring am Innendurchmesser und ein dem größeren Ring gegenüberliegend angeordneter kleinerer Ring am Außendurchmesser mit einer Schräg gleicher Neigung versehen sind, wobei der größere Durchmesser des Dichtspaltes zur Pumpenseite und der kleinere Durchmesser des Dichtspaltes zur Atmosphärenseite zeigt und daß wenigstens einer der Ringe aus einem leichtabarbeitbaren Material besteht und der große Ring im Gehäuse befestigt ist und der kleine Ring mit der Welle umläuft.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Im Gehäuse 1 ist ein größerer Ring 2 befestigt. Der Innendurchmesser des Ringes 2 ist mit Schräge 3, der gleichzeitig Dichtspalt zum kleineren, mit der Welle4umlaufendenRing 5 darstellt, versehen, so daß der kleinere Ring 5 am Außendurchmesser mit einer Schräge 3 gleicher Neigung wie der Ring 2 versehen ist. Der größere Durchmesser 6 des Dichtspaltes 3 zeigt zur Pumpenseite 7 und der kleinere Durchmesser 8 des Dichtspaltes 3 zur Atmosphärenseite 9. Als Material für den Ring 5 ist Kunststoff empfehlenswert. Es können auch andere Materialien verwendet werden, wobei der Ring 5 aus einem leichtabarbeitbaren Material bestehen sollte. Beim ersten Lauf des Ringes 5 mit dem Ring 2 findet ein Einarbeiten der Schrägen 3 statt, wodurch sich ein geringer Dichtspalt ergibt.
Durch die Drehbewegung wird Zentrifugalkraft erzeugt. Tritt Quenchflüssigkeit in den Dichtspalt 3, so wird diese durch die Zentrifugalkraft wieder nach innen zurückgeschleudert, wodurch sich eine wirksame Abdichtung des Quenchmediums ergibt. · Die Oberfläche der Schrägen 3 muß nicht von besonders guter Qualität sein, denn je rauher diese ist, um so größer ist zusätzlich der Widerstand, der der eindringenden Quenchflüssigkeit entgegengesetzt wird.
Voraussetzung für den Einsatz der erfindungsgemäßen Lösung ist, daß das Axialspiel der Welle nicht groß ist, weil sich sonst das Abdichtverhalten der Dichtung verändert. Diese Dichtung zeichnet sich durch einfache Montage, gutes Abdichtverhalten sowie Ausnutzung der Zentrifugalkraft entgegen der Leckagerichtung aus.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verstärkt wirkende Quenchabdichtung zwischen einer sich drehenden Welle und einem feststehenden Gehäuse, die vorzugsweise bei mit einfachwirkenden Gleitringdichtungen versehenen Kreiselpumpen Verwendung findet, dadurch gekennzeichnet, daß ein größerer Ring (2) am Innendurchmesser und ein dem größeren Ring (2) gegenüberliegend angeordneter kleinerer Ring (5) am Außendurchmesser mit einer Schräge (3) gleicher Neigung versehen sind, wobei der größere Dichtspaltdurchmesser (6) zur Pumpenseite (7) und der kleinere Dichtspaltdurchmesser (8) zur Atmosphärenseite (9) zeigt und daß wenigstens einer der Ringe (2; 5) aus einem leicht abarbeitbaren Material besteht und der große Ring (2) im Gehäuse (1) befestigt ist und der kleine Ring (5) mit der Welle (4) umläuft.
    Hierzu 1 Seite Zeichnung
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft eine verstärkt wirkende Quenchabdichtung zwischen einer sich drehenden Welle und einem feststehenden Gehäuse, die vorzugsweise bei mit einfachwirkenden Gleitringdichtungen versehenen Kreiselpumpen Verwendung findet.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es ist eine Quenchabdichtung bekannt, bei der ein oder mehrere Stützring'e in eine Ringnut im Gehäuse oder in der Wellenschutzhülse eingelegt sind, deren Innen- bzw. Außendurchmesser sich beim Anfahren der Welle geringfügig abarbeiten, wobei der Dichtspalt extrem klein ist, der Stützring eine radial oder axial schräg ausgeführte Trennfuge besitzt und aus einem Kunststoff besteht (WP F 16 J / 263963 2).
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung ist es, die Dichtwirkung von Quenchabdichtungen zu erhöhen.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen eigentümlichen, den Austritt von Quenchflüssigkeit verhindernden Dichtspalt zweier gegenüberliegender Ringe zu schaffen.
    Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein größerer Ring am Innendurchmesser und ein dem größeren Ring gegenüberliegend angeordneter kleinerer Ring am Außendurchmesser mit einer Sch rag gleicher Neigung versehen sind, wobei der größere Durchmesser des Dichtspaltes zur Pumpenseite und der kleinere Durchmesser des Dichtspaltes zur Atmosphärenseite zeigt und daß wenigstens einer der Ringe aus einem leicht abarbeitbaren Material besteht und der große Ring im Gehäuse befestigt ist und der kleine Ring mit der Welle umläuft.
    Ausführungsbeispiel
    Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Im Gehäuse 1 ist ein größerer Ring 2 befestigt. Der Innendu rchmesser des Ringes 2 ist mit Schräge 3, der gleichzeitig Dichtspalt zum kleineren, mit der Welle 4 umlaufendenRing 5 darstellt, versehen, so daß der kleinere Ring 5 am Außendurchmesser mit einer Schräge 3 gleicher Neigung wie der Ring 2 versehen ist. Der größere Durchmesser 6 des Dichtspaltes 3 zeigt zur Pumpenseite 7 und der kleinere Durchmesser 8 des Dichtspaltes 3 zur Atmosphärenseite 9. Als Material für den Ring 5 ist Kunststoff empfehlenswert. Es können auch andere Materialien verwendet werden, wobei der Ring 5 aus einem leicht abarbeitbaren Material bestehen sollte. Beim ersten Lauf des Ringes 5 mit dem Ring 2 findet ein Einarbeiten der Schrägen 3 statt, wodurch sich ein geringer Dichtspalt ergibt. Durch die Drehbewegung wird Zentrifugalkraft erzeugt. Tritt Quenchflüssigkeit in den Dichtspalt 3, so wird diese durch die Zentrifugalkraft wieder nach innen zurückgeschleudert, wodurch sich eine wirksame Abdichtung des Quenchmediums ergibt. · Die Oberfläche der Schrägen 3 muß nicht von besonders guter Qualität sein, denn je rauher diese ist, um so größer ist zusätzlich der Widerstand, der der eindringenden Quenchflüssigkeit entgegengesetzt wird. Voraussetzung für den Einsatz der erfindungsgemäßen Lösung ist, daß das Axialspiel der Welle nicht groß ist, weil sich sonst das Abdichtverhalten der Dichtung verändert. Diese Dichtung zeichnet sich durch einfache Montage, gutes Abdichtverhalten sowie Ausnutzung der Zentrifugalkraft entgegen der Leckagerichtung aus.
DD27451585A 1985-03-28 1985-03-28 Quenchabdichtung DD235703A1 (de)

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