DD236893A1 - Positioniereinrichtung fuer flache teile - Google Patents

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DD236893A1
DD236893A1 DD27591985A DD27591985A DD236893A1 DD 236893 A1 DD236893 A1 DD 236893A1 DD 27591985 A DD27591985 A DD 27591985A DD 27591985 A DD27591985 A DD 27591985A DD 236893 A1 DD236893 A1 DD 236893A1
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DD
German Democratic Republic
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pinion
positioning device
drive
parts
sides
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DD27591985A
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English (en)
Inventor
Rainer Kiebert
Harald Muenzhardt
Peter Thiel
Gerard Wroblewski
Rosemarie Wiedig
Original Assignee
Eaw Berlin Treptow Zentrum F F
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Positioniereinrichtung fuer flache Teile. Mit der erfindungsgemaessen Loesung wird bei flacher Bauweise volle Zugriffsfreiheit von oben und unten und seitlich von zwei Seiten erreicht. Es lag die Aufgabe zugrunde, eine zweidimensionale Verschiebebewegung in einer Ebene zu erzeugen, ohne die Zugriffsfreiheit von oben, unten und seitlich von zwei Seiten einzuschraenken. Das wird erreicht, indem eine mit einer Aussparung zur Aufnahme der Teile versehene Verstelltischplatte, mit zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Zahnleisten versehen ist, ueber die der Antrieb ueber verschiebbare Antriebswellen mit Ritzel erfolgt. Fig. 2

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Positioniereinrichtung für flache Teile. Derartige Einrichtungen sind, wenn es sich um die Positionierung von Leiterplatten handelt, meist Bestandteil eines Sicht-, Kontroll- und Nachlötplatzes. Sie kann aber auch für andere Arbeitsprozesse, wie z. B. beim Punktschweißen zur Anwendung kommen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Positioniereinrichtungen für die Ausführung von zweidimensionalen Bewegungen sind vor allem als Koordinatenkreuztische bekannt. Diese bestehen zumeist aus zwei Einzelschlitten oder ihren Fragmenten, die in rechtwinklig überkreuzgeschichteter Bauweise angeordnet sind.
Fürdie Führung derdabei angewendeten Einzelschlitten kommen Schwalbenschwanzführung, Prismenführung, Rollenführung, Säulenführung, Plattenführung usw. zur Anwendung.
Allen diesen Lösungen gemeinsam ist jedoch der Mangel einer baulichen Mehretagenausführung, d.h. hoher Bauweise und einer schlechten, meist jedoch nichtvorhandenen Zugänglichkeit von der Unterseite der Führung. Ausführungen dieser Art schließen die Anwendbarkeit bei der Verarbeitung von flachen Teilen, bei denen auf beiden Seiten Bearbeitungen durchzuführen sind, aus. Ein derartiger Fall ist z.B. die Befestigung von Kleinteilen auf einem größeren Blech durch Widerstandsschweißen. Eine interessante Lösungsvariante, die den Mangel der Mehretagenausführung beseitigt, ist in WP-PS 210437 (B23 Q 1/06) aufgezeigt. Das dort beschriebene Grundprinzip basiert auf rechtwinklig zueinander angeordneten Zahnwalzen, die die " Verschiebebewegung auf die Verstellplatte übertragen. Diese Zahnwalzen sind ineinandergeschachtelt und relativ dicht zueinander angeordnet. Damit wird zwar eine Verringerung der Bauhöhe gegenüber den bekannten Prinzipien erreicht, ein Zugriff von unten ist jedoch nicht möglich.
Ziel der Erfindung
Mit der Erfindung ist eine mit geringem Material- und Arbeitszeitaufwand herstellbare Positioniereinrichtung für flache Teile geschaffen worden, bei der eine Handhabung an beiden Seiten des flachen Teiles durch gute Zugänglichkeit möglich ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine leicht zu handhabende Positioniereinrichtung in flacher Bauweise zur Positionierung von flachen Teilen zu schaffen. Dabei ist in jeder beliebigen Stellung die Zugriffsfreiheit zur Ober- und Unterseite des Teiles zu gewährleisten.
Die Erfindung stellt sich folgendermaßen dar:
Zur Führung, Stützung und Verstellung ruht die Verstelltischplatte (Leiterplattenaufnahme) auf zwei rechtwinklig in X-und Y-Richtung angeordneten Antriebswellen, auf deren Enden das Antriebsritzel und die Verstelltischplattenlagerung angeordnet sind. Diese besteht aus zwei Zahnleisten, die unterhalb der Verstelltischplatte rechtwinklig zueinander angeordnet und so ausgebildet sind, daß sie gleichzeitig die Führung von Gleitschienen übernehmen, in denen die Antriebswellen und das Antriebsritzel gelagert sind.
Bei einer Verstellung in X-Richtung wird das in Y-Richtung liegende Ritzel über die Antriebswelle um einen der Verstellung entsprechenden Winkelbetrag verdreht. Dabei gleitet die Verstelltischplatte auf der am Ende der Antriebswelle angeordneten Lagerung. (Zur Stabilisierung der Lagerung, die sich bei größeren Verstelltischplatten notwendig macht, ist es möglich, eine zweite Antriebswelle parallel zur ersten gleichsam als zweite Lagerung einzusetzen.) Die Verschiebung in Y-Richtung erfolgt analog der Verschiebung in X-Richtung. Eine Verschiebung in beiden Richtungen gleichzeitig ist möglich.
Die Ausführung der Verstelltischplatte erfolgt in Leichtbauweise als Rahmen, zur genaueren und leichteren Führung erfolgt diese über eingebaute Lager.
Der Antrieb der Antriebsritzel erfolgt durch Verstellglieder bekannter Art wie Schrittmotoren oder dergleichen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen:
-2- 759 19
Fig. 1: eine Seitenansicht der Verstelltischplatte mit Antriebselementen
Fig. 2: eine Draufsicht auf den Koordinatenverschiebetisch. Die Lagerung ist im Verhältnis zur Leiterplattenaufnahme nicht
maßstäblich dargestellt
Fig.3: den Schnitt A-A gemäß Fig.2
Die in Fig. 1 dargestellte Verstelltischplatte 1 ist an ihrer Unterfläche mit zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Zahnleisten 3; 4 versehen. Die Zahnleisten 3; 4 sind so gefertigt, daß sie gleichzeitig die Führung der Gleitschienen 6 übernehmen. In der jeweiligen Gleitschiene 6 ist die Antriebswelle 7, auf dem sich das Antriebsritzel 11 befindet, geführt. Die Antriebswelle 7 ist anderseitig im Ritzel 8 verschiebbar gelagert. Das Ritzel 8 ist zusammen mit dem Motorritzel 9 im Lagerbock 5 eingepaßt. Die Antriebseinheiten 10 sind rechtwinklig zueinander auf der Grundplatte 2 aufgebaut.
Die Verstellung des Koordinatenverschiebetisches (Verstelltischplatte 1) geschieht wie folgt:
Die Antriebseinheit 10, z.B. ein Schrittmotor, wird durch eine nichtdargestellte Ansteuereinheit um einen den gewünschten Verstell betrag der X-Achse entsprechenden Verstellwinkel verdreht. Diese Verdrehung wird dabei über das Motorritzel 9 auf das Ritzel 8 übertragen. Durch die Verdrehung des Ritzels 8 wird gleichzeitig die Antriebswelle 7 und damit das Antriebsritzel 11 verdreht. Die Drehbewegung des Antriebsritzels 11 wird über die Zahnleiste 4, die fest mit der Verstelltischplatte 1 verbunden ist, in eine Verschiebebewegung umgewandelt. Dabie verschiebt sich die Antriebswelle 7 der Y-Richtung in dem zugeordneten Ritzel 8 der Y-Richtung. Die Übertragung der Drehbewegung des Ritzels 8 auf die Antriebswelle 7 erfolgt über zwei Mitnehmerstifte 12, die sich im Ritzel 8 befinden und in eine in der Antriebswelle? vorhandene Längsnut eingreifen.
Eine Verschiebung der Verstelltischplatte 1 in Y-Richtung erfolgt analog der Verschiebung in X-Richtung. Hierbei verschiebt sich die Antriebswelle 7 der X-Richtung im zugeordneten Ritzel 8.
Für die vorstehende Erläuterung der Verstellbewegung wurde der jeweils momentane Stillstand einer Antriebseinheit angenommen. In der Praxis ist es jedoch möglich, daß die Verstellung gleichzeitig in beiden Koordinaten, also in X-Richtung und in Y-Richtung erfolgt.
In der Aussparung 13 der Verstelltischplatte 1 werden die zu positionierenden flachen Teile mittels geeigneter Halteelemente gehalten. Die maximalen Außenabmessungen der zu positionierenden Teile betragen vorzugsweise 300 χ 300 mm2. Auf Grund der erfindungsgemäßen Lagerung der Verstelltischplatte 1 durch die Antriebswellen 7 ist kein vollständiger Rahmenumbau (Grundgestell) um die Verstelltischplatte 1 erforderlich. Dadurch ergibt sich eine Zugänglichkeit aus zwei Richtungen seitlich zur Verstelltischplatte 1, wodurch die Verstelltischplatte 1 auch in zugeordnete Einrichtungen eingefahren werden kann. Die Zugriffsfreiheit zur Unterseite des flachen Teiles ist im gesamten Verschiebebereich gewährleistet.

Claims (2)

  1. -1- 759
    Erfindungsanspruch:
    1. Positioniereinrichtung für flache Teile zur Ausführung einer zweidimensionalen Bewegung, gekennzeichnet dadurch, daß unterhalb einer mit einer Aussparung (13) zur Aufnahme der Teile versehenen Verstelltischplatte (1) zwei rechtwinklig zueinander stehende Zahn leisten (3; 4) angeordnet sind, die jeweils mittels Antriebsritzel (11), Antriebswelle (7), Ritzel (8), mit einer Antriebseinheit (10) verbunden sind.
  2. 2. Positioniereinrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Lagerung der Verstelltischplatte (1) dadurch erfolgt, daß die Antriebswelle (7) in von den Zahnleisten (4; 5) geführten Gleitschienen (6) gelagert und axial verschiebbar im Ritzel (8) geführt ist.
DD27591985A 1985-05-03 1985-05-03 Positioniereinrichtung fuer flache teile DD236893A1 (de)

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