DD237296A1 - Fadenbruchmeldevorrichtung, insbesondere fuer ringspinnmaschinen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung ist anwendbar an Textilmaschinen, insbesondere an Ringspinnmaschinen, bei denen jeder Spinnstelle ein ortsfester Fadenbruchsensor zugeordnet ist und eine Prozessdatenerfassung sowie ein Luntenstopp erfolgt. Ziel der Erfindung ist es, Verluste an Fasermaterial einzuschraenken, Wickelbildungen zu vermeiden und Verlustzeiten zu verringern. Es wurde eine Fadenbruchmeldevorrichtung entwickelt, welche mit aeusserst geringem Aufwand an Bauelementen und Leitungsmaterial gleichzeitig den Luntenstopp und die Datenerfassung fuer jede Spinnstelle ausloest. Innerhalb der Ringspinnmaschine ist ein umlaufendes, endloses Band installiert, an dem mindestens zwei Dauermagneten im gleichen Abstand befestigt sind, wobei sich im Bereich des Kraftlinienfeldes derselben fuer jede Spinnstelle ein geschuetzter Kontakt befindet, der ueber eine Datensammelleitung mit dem Datenspeicher verbunden ist. Im Rasterabstand der geschuetzten Kontakte ist das endlose Band mit Markierungen versehen, die ein in Bandnaehe angeordneter Synchronisationssensor, der mit einer Taktbildungseinrichtung und einem Taktzaehler verbunden ist, abtastet. Figur
Description
iern 11; 12 von der vorher gespannten Druckfeder 13 nach vorn bewegt wird. Der an der Schubstange 10 angelenkte Keil 14 iebtsich bei dieser Vorwärtsbewegung zwischen die Eingangswalze 15 und den Druckroller 16. Er verhindert den Transport Lunte 17 bis zur Fadenbruchbehebung mit der dabei erforderlichen manuellen Rückwärtsbewegung der Schubstange 10. Die ickfeder 13 umfaßt die Schubstange 10 und liegt zwischen dem Lager 12 und dem Stellring 18. Andern Stellring 18 sitzt der llhebel 19, der bei der Vorwärtsbewegung der Schubstange 10 durch die Druckfeder 13 den Umschalter 3 betätigt und damit ι Zugmagnet 4 ausschaltet. Innerhalb der Ringspinnmaschine ist ein umlaufendes, endloses Band 21 installiert, welches von η mit konstanter Drehzahl laufenden Motor 20 angetrieben wird. Dieses endlose Band 21 erstreckt sich längs der gspinnmaschine und wird an alle Spinnstellen vorbeigeführt. An diesem umlaufenden, endlosen Band 21 sind mindestens b\ Dauermagnete 22 im gleichen Abstand zueinander befestigt. Nahe der Umlaufbahn der Dauermagnete 22 ist in deren iftlinienbereich für jede Spinnstelle ein geschützter Kontakt 23 angeordnet, der jeweils mit dem Umschalters und der tensammelleitung 24 verbunden ist. Bei dem Vorbeiführen des betreffenden Dauermagneten 22 an den geschützten ntakten 23 wird deren Kontakt geschlossen und öffnet sich nach dem Durchgang des Dauermagneten 22 wieder. Ist ein. Jenbruch eingetreten und der Luntenstopp betätigt, so ist vom Stellhebel 19 bei der Bewegung der Schubstange 10 nach vorn • Umschalter 3 betätigt worden. Vom Fadenbruchsensor 1 wird das Fadenbruchsignal über den Verstärker 2, den Umschalter nd den geschützten Kontakt 23 wärhrend der Einwirkung des Dauermagneten 22 der Datensammelleitung 24 und somit dem tenspeicher 25 zugeleitet. Das umlaufende, endlose Band 21 weist eine im Rasterabstand der geschützten Kontakte 23 gebrachte Markierung auf, wie beispielsweise Lochungen, die von dem Synchronisationssensor 26 abgetastet wird. Die dabei /vonnenen Impulse übermittelt der Synchronisationssensor 26 der Taktbildungseinrichtung 27, deren Ausgangssignal den ctzähler 28 angsteuert. Von dem Taktzähler 28 wird der Datenspeicher 25 so adressiert, daß jede Information der tensammeileitung 24 einem definierten Speicherplatz zugeordnet und dort abgelegt wird. Nur wenn der Zählstand des ctzählers 28 mit dem vorgegebenen Sollwert übereinstimmt, sind die im Datenspeicher 25 enthaltenen Daten durch externe ressierung an den Eingängen 29 über die Datenleitung 30 abrufbar. Mittels des geschützten Kontaktes 32 wird diese denbruchmeldevorrichtung überwacht und die Zählerperiode gestartet. Zur störsicheren Arbeitsweise der Vorrichtung sind eckmäßig die Widerstände 31 eingesetzt worden. Anstelle der Daeurmagneten 22 können verständlicherwejse auch optische inden und für die geschützten Kontakte 23 optoelektronische Sender und Empfänger Anwendung finden.
Claims (3)
1. Fadenbruchmeldevorrichtung, insbesondere für Ringspinnmaschinen mit Prozeßdatenerfassung, Luntenstopp und einem jeder Spinnstelle zugeordneten, ortsfesten Fadenbruchsensor, gekennzeichnet dadurch, daß innerhalb der Ringspinnmaschine ein umlaufendes, endloses Band (21) installiert ist, an dem mindestens zwei Dauermagneten (22) im gleichen Abstand befestigt sind, wobei sich im Bereich des Kraftlinienfeldes derselben für jede Spinnstelle ein geschützter Kontakt (23) befindet, der bei Durchgang eines Dauermagneten (22) über eine Datensammelleitung (24) mit dem Datenspeicher (25) für den Datentransfer verbunden ist.
2. Fadenbruchmeldevorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das endlose Band (21) mit im Rasterabstand der geschützten Kontakte (23) angebrachten Markierungen versehen ist.
3. Fadenbruchmeldevorrichtung nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß das Abtasten der Markierungen des endlosen Bandes (21 (von einem ortsfesten Synchronisationssensor (26) erfolgt, der in Nähe des endlosen Bandes (21) angeordnet ist und mit einer Taktbildungseinrichtung (27) sowie einem Taktzähler (28) verbunden ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fadenbruchmeldevorrichtung, insbesondere für Ringspinnmaschinen, bei denen jeder Spinnstelle ein ortsfester Fadenbruchsensor zugordnet ist und eine Prozeßdatenerfassung sowie Luntenstopp erfolgen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zum Überwachen einer laufenden Folge von Arbeitsgängen einer Textilmaschine auf Fadenbruch ist es bekannt, an den Arbeitsstellen einen Tastkopf zur berührungslosen Aufnahme von elektrischen Signalen, die bei korrektem Fadenablauf erzeugt werden und bei fehlendem Faden ausfallen, vorzusehen. Der auf einer Führungsschiene an den Arbeitsstellen entlanggeführte Tastkopf ist auf jeder Seite mittels eines metallischen Zugbandes als Leiter längs der Textilmaschine verfahrbar, wobei dieses metallische Zugband die elektrische Verbindung zum Tastorgan bildet und das entsprechende Signal einer ortsfesten Auswertung zuleitet (DE-OS 2731 019). Dieser wandernde Tastkopf dient jedoch lediglich der Datenerfassung und Anzeige des ermittelten Fadenbruches, ein sofortiger Luntenstopp erfolgt nicht. Das Fasermaterial wird solange zugeführt, bis der Fadenbruch behoben ist. Darüber hinaus besteht noch die Gefahr einer Wickelbildung am Ausgangsroller des Streckwerkes. Eine solche Wickelbildung ist im automatischen Betrieb nicht bzw. nur manuell zu beseitigen. Weiterhin sind Fadenbruchsensoren bekannt, welche nur einen Luntenstopp auslösen, wobei aber keine Prozeßdatenerfassung erfolgt (DE-OS3145798). Der Nachteil dabei ist, daß keine Registrierung erfolgt und die entsprechende Spinnstelle als Problemstelle nicht erkannt wird.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, Verlust an Fasermaterial sowie das Entstehen von Wickelbildungen zu vermeiden und Verlustzeiten einzuschränken.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Das Wesen der Erfindung besteht darin, eine Fadenbruchmeldevorrichtung zu schaffen, welche mit einem äußerst geringen Aufwand an Bauelementen und Leitungsmaterial gleichzeitig den Luntenstopp und die Datenerfassung für jede Spinnstelle auslöst. Dies ist erreicht worden, indem innerhalb der Ringspinnmaschine ein umlaufendes, endloses Band installiert ist, an dem mindestens zwei Dauermagnete im gleichen Abstand befestigt sind, wobei sich im Bereich des Kraftlinienfeldes derselben für jede Spinnstelle ein geschützter Kontakt befindet, der über eine Datensammelleitung mit dem Datenspeicher verbunden ist. Das umlaufende, endlose Band ist im Rasterabstand der geschützten Kontakte mit Markierungen versehen. Das Abtasten dieser Markierungen des endlosen Bandes erfolgt durch einen ortsfesten in der Nähe des endlosen Bandes angeordneten Synchronisationssensors, der mit einer Taktbildungseinrichtung und einem Taktzähler verbunden ist.
Ausfuhrungsbeispiel
Anhand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung wird die Erfindung näher beschrieben. Die Zeichnung zeigt die Fadenbruchmeldevorrichtung mit Luntenstopp in vereinfachter Darstellung.
Zwischen dem Streckwerksausgang und der Spindel ist für jede Spinnstelle ein Fadenbruchsensor 1 angebracht, der bei Fadenbruch den Luntenstopp auslöst. Dies geschieht so, daß bei Fadenbruch vom Fadenbruchsensor 1 über den Verstärker 2 und den Umschalter 3 der Zugmagnet 4 angesteuert wird. Der Anker des Zugmagneten 4 ist an derSpermase 5 mit der Klinke 6 verbunden. Bei Ansteuerung des Zugmagneten 4 wird dessen Anker nach unten gezogen, und die Klinke 6 schwenkt um ihren Drehpunkt 7 gegen die Kraft der Zugfeder 8 bis zum Anschlag 9, und die Sperrnase 5 gibt die Schubstange 10 frei, welche in den
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD27635185A DD237296A1 (de) | 1985-05-15 | 1985-05-15 | Fadenbruchmeldevorrichtung, insbesondere fuer ringspinnmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD27635185A DD237296A1 (de) | 1985-05-15 | 1985-05-15 | Fadenbruchmeldevorrichtung, insbesondere fuer ringspinnmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD237296A1 true DD237296A1 (de) | 1986-07-09 |
Family
ID=5567814
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD27635185A DD237296A1 (de) | 1985-05-15 | 1985-05-15 | Fadenbruchmeldevorrichtung, insbesondere fuer ringspinnmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD237296A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0302322A3 (en) * | 1987-08-05 | 1990-12-19 | Schubert & Salzer Maschinenfabrik Aktiengesellschaft | Device for feeding card slivers as well as method for manufacturing a sliver guide |
-
1985
- 1985-05-15 DD DD27635185A patent/DD237296A1/de not_active IP Right Cessation
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