DD238192A5 - Seitliche fuehrungsvorrichtung eines skischuhes, der an seinem vorderen ende auf einem langlaufski befestigt ist - Google Patents
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Abstract
Vorrichtung zur seitlichen Fuehrung eines Langlaufskischuhes, der an seinem vorderen Ende auf einem Langlaufski befestigt ist und dessen Absatz frei ist, um sich mindestens in vertikaler Richtung bewegen zu koennen, wobei die Vorrichtung im oberen Teil des Langlaufskis eine Fuehrungsrippe und in der Schuhsohle eine Nut aufweist, die etwa in der gleichen geraden Strecke wie die Fuehrungsrippe verlaeuft und diese allmaehlich in dem Masse abdeckt, wie der Bewegungsablauf des Fusses auf der Skiflaeche erfolgt. Die Aufgabe besteht darin, die Vorrichtung so auszubilden, dass eine ausgezeichnete seitliche Fuehrung des Langlaufskischuhes ueber die gesamte Strecke der Abrollbewegung des Fusses des Skilaeufers gesichert ist, bis sich der Fuss eben auf dem Langlaufski befindet. Dies wird dadurch erreicht, dass die Fuehrungsrippe nach der Aussenseite des Langlaufskis hin in bezug auf die vertikale und die laengsverlaufende Symmetrieebene des Umlaufskis verschoben ist. Fig. 1
Description
seitliche Führung des Langlaufskischuhes über die gesamte Strecke der Abrollbewegung des Fußes des Skiläufers gesichert ist, bis sich der Fuß eben auf dem Langlaufski befindet.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Führungsrippe nach der Außenseite des Langlaufskis hin in bezug auf die vertikale und längsverlaufende Symmetrieebene des Langlaufskis verschoben ist.
Die Führungsrippe erstreckt sich nur über die mittlere Abstützzone oder über die Stelle des Absatzes.
Ein Langlaufskischuh mit der erfindungsgemäßen Führungsvorrichtung, dessen Sohle eine längsverlaufende Nut aufweist, die nach unten hin offen ist und sich in der unteren Fläche der Sohle befindet, ist derart ausgebildet, daß die längsverlaufende Achse der Nut der Sohle nach der Außenseite hin, in bezug auf die längsverlaufende Achse der Sohle verschoben ist, die sich zwischen der Mitte des vorderen Endes der Sohle und der Mittel des hinteren Endes der Sohle in einem Abstand erstreckt, der etwa gleich dem Abstand ist, um den die Führungsrippe nach der Außenseite hin in bezug auf die vertikale und die längsverlaufende Symmetrieebene des Langlaufskis verschoben ist.
Ein Langlaufski mit der erfindungsgemäßen Führungsvorrichtung ist derart ausgebildet, daß er auf der oberen Fläche eine längsverlaufende Führungsrippe aufweist, die nach der Außenseite des Langlaufskis hin, in bezug auf die vertikale und die längsverlaufende Symmetrieebene des Langlaufskis, verschoben ist.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine schematische Draufsicht eines Langlaufskischuhes, der an dem Teil des Langlaufskis angeordnet ist, an dem sich die längsverlaufende Rippe zur seitlichen Führung befindet, die zur Innenseite des Langlaufskis hin verschoben ist,
Fig.2: den Schnitt INI nach Fig. 1,
Fig. 3: eine schematische Ansicht eines Schuhes, der auf einem Langlaufski angeordnet ist und eine an sich bekannte Vorrichtung zur seitlichen Führung mit einer längsverlaufender Rippe, zentriert in der Achse des Langlaufskis, enthält,
Fig.4: den Schnitt IV-IV nach Fig.3,
Fig. 5: den Schnitt einer Ausführungsform mit einer entgegengesetzten Führungsrippe, Fig.6und7: schematische Draufsichten anderer Ausführungsformen.
In Fig. 1 ist ein Langlaufskischuh 1 dargestellt, der sich am rechten Fuß des Skiläufers befindet und der an seinem vorderen Ende an einem Langlaufski 2 mittels eines geeigneten Befestigungs-Zwischenstückes 3 bekannten Typs befestigt ist. Der Absatz des Langlaufskischuhes 1 ist mindestens in vertikaler Richtung frei, um ein Abrollen des Fußes nach vorn hin zu ermöglichen, wobei sich das Abrollen durch ein Anheben des Absatzes überträgt, oder umgekehrt, das Aufrollen des Fußes überträgt sich durch ebenes Aufsetzen des Langlaufskischuhes 1 auf den Langlaufski 2.
Der Langlaufski 2 ist mit einer Vorrichtung versehen, die die seitliche Führung des Langlaufskischuhes 1 während seines Bewegungsablaufes sichert, das heißt, im Verlauf seines ebenen Aufsetzens auf den Langlaufski 2. Diese Vorrichtung umfaßt ' eine längsverlaufende Führungsrippe 4, die mit der oberen Fläche des Langlaufskis 2 verbunden ist oder mit dem Langlaufski 2 ein einziges Stück bildet. In dem letzten Fall kann die Führungsrippe 4 durch Formen (bzw. Formgießen) zusammen mit dem Rest des Langlaufskis 2 gebildet werden oder sie kann auch durch spanabhebende Bearbeitung, durch Ausheben von Material aus der oberen Fläche des Langlaufskis 2, entstehen. Diese Führungsrippe 4 kann eine gerade Strecke von irgendeiner Form, symmetrisch oder unsymmetrisch, vieleckig oder gekrümmt, besitzen. In dem besonderen, nicht einschränkend dargestellten Beispiel besitzt die Führungsrippe 4 eine gerade Strecke in Form eines gleichschenkligen Trapezes.
Mit der Führungsrippe 4, die durch den Langlaufski 2 getragen wird, wirkt eine längsverlaufende Nut 5 zusammen, die sich in der Sohle 6 des Langlaufskischuhes 1 befindet, und wie man besser aus Fig. 2 ersehen kann, öffnet sich diese Nut 5 nach unten hin undtrittausderunterenFläehederSohle6 heraus. Diese längsverlaufende Nut 5 weist in gerader Strecke etwa die gleiche Form wie die Führungsrippe 4 auf, das heißt, daß sie die Form eines gleichschenkligen Trapezes besitzt. Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, deckt die in der unteren Fläche der Sohle 6 befindliche längsverlaufende Nut 5 die zentrale Führungsrippe 4 ab, wenn der Langlaufskischuh 1 flach auf den Langlaufski 2 aufgesetzt wird. Die schrägen Seitenflächen der Nut 5 in trapezoidaler Form gleiten allmählich im Verlauf des Abrollvorganges des Fußes auf den schrägen Seitenflächen der Führungsrippe 4 und sichern somit die Zentrierung des Langlaufskischuhes 1.
Die Führungsrippe 4 ist nach der Außenseite E des Langlaufskis 2 hin in bezug auf die Achse dieses Langlaufskis 2 verschoben, anders gesagt, in bezug auf die vertikale und die längsverlaufende Symmetrieebene P des Langlaufskis 2. Noch anders ausgedrückt, die längsverlaufende Achse xx' der Führungsrippe 4 ist nach außen hin in einem Abstand d, in bezug auf die Symmetrieebene P des Langlaufskis 2t verschoben (s. Fig. 1 und 2). Außerdem ist die längsverlaufende Achse der Nut 5, die mit der Achse xx' der Führungsrippe 4 deckungsgleich ist, in der Sohle 6 ebenfalls verschoben, und zwar etwa im gleichen Abstand d nach der Außenseite E hin in bezug auf die längsverlaufende Achse der Sohle 6, die sich zwischen der Mitte Ades vorderen Endes der Sohle 6 und der Mitte B des hinteren Endes dieser Sohle 6 erstreckt. Wegen der Verschiebung um den Abstand d wirkt die längsverlaufende Nut 5 der Sohle 6 über ihre gesamte Länge mit den schrägen Seitenflächen der Führungsrippe 4zusammen. In Fig. 1 ist zu erkennen, daß sogar im Bereich der Fußwölbung die Nut 5 nicht in die innere Seitenfläche 6a der Sohle 6 des Langlaufskischuhes 1 einmündet.
Außerdem hat die Verschiebung um den Abstand d der Nut 5 nach außen hin ebenfalls zur Folge, daß der Langlaufskischuh 1 eine bessere Unterlage auf dem Langlaufski 2 erhält. Der Teil der Sohle 6, der sich an der Außenseite E in bezug auf die Achse xx' der Nut 5 (oder der Führungsrippe 4 befindet, hat tatsächlich eine Oberfläche S1, die sich ein wenig von der Oberfläche S 2 des Teiles der Sohle 6 unterscheidet, der sich an der Innenseite I befindet.
Wie in Fig. 3 und 4 dargestellt ist, die eine an sich bekannte Vorrichtung zur seitlichen Führung verkörpern, mündet demgegenüber die in der Sohle 6 befindliche Nut 5 in die innere Seitenfläche 6a der Sohle 6 im Bereich der Fußwölbung, wenn sich die Achse xx1 der längsverlaufenden Führungsrippe 4 in der Symmetrieebene P des Langlaufskis 2 befindet, wie insbesondere aus Fig. 4 zu ersehen ist. Infolgedessen gewährleistet eine derartige bekannte Vorrichtung zur seitlichen Führung in
diesem Bereich nicht den seitlichen Halt des Langlaufskischuhes 1. Außerdem kann man ebenfalls sehen, daß mit einer derartigen bekannten Vorrichtung der Langlaufskischuh 1 in gewisser Weise nach außen hin im „Ungleichgewicht" ist.
Tatsächlich läuft die Achse xx 1 der Nut 5 mit der Achse AB der Sohle 6 zusammen und der Teil dieser Sohle 6, der an der Außenseite E in bezug auf die Achse xx 1 liegt, das heißt, in der längsverlaufenden Symmetrieebene P des Langlaufskis 2, besitzt eine deutlich größere Oberfläche S'1 als es die Oberfläche S'2 der an der Innenseite I gelegenen Sohle 6 ist.
Man sieht daher anhand der vorstehenden Ausführungen, daß die Tatsache der Verschiebung der Führungsrippe 4 nach der Außenseite E des Langlaufskis 2 hin in bezug auf die längsverlaufende Symmetrieebene P des Langlaufskis 2 dazu beiträgt, eine bessere Unterlage für den Langlaufskischuh 1 auf dem Langlaufski 2 zu ergeben.
Fig. 5 ist eine zu Fig. 2 ähnliche Ansicht und zeigt eine Führungsrippe 4, die auf der oberen Fläche des Langiaufskis 2 aufgesetzt
Die Führungsvorrichtung muß sich nicht über die gesamte Länge der Sohle erstrecken. Sie kann sich nur teilweise über die mittlere Stützzone erstrecken (Fig. 6) oder einzig und allein auf die Stelle des Absatzes (Fig. 7).
Claims (5)
- -1- Ζ38Ί92Erfindungsanspruch:1. Vorrichtung zur seitlichen Führung eines Langlaufskischuhes, der an seinem vorderen Ende auf einem Langlaufski befestigt ist, wobei die Vorrichtung im oberen Teil des Langlaufskis eine Führungsrippe und in der Schuhsohle eine Nut umfaßt, die etwa in dergleichen geraden Strecke wie die Führungsrippe verläuft und diese allmählich in dem Maße abdeckt, wie der Bewegungsablauf des Fußes auf der Skifläche erfolgt, gekennzeichnet dadurch, daß die Führungsrippe (4) nach der Außenseite (E) des Langlaufskis (2) hin in bezug auf die vertikale und die längsverlaufende Symmetrieebene (P) des Langlaufskis (2) verschoben ist.
- 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß sich die Führungsrippe (4) nur über die mittlere Abstützzone erstreckt.
- 3. Vorrichtung nach Punkt !,gekennzeichnet dadurch, daß sich die Führungsrippe (4) nur überdie Stelle des Absatzes erstreckt.
- 4. Langlaufskischuh mit einer seitlichen Führungsvorrichtung nach einem der Punkt 1 bis 3, dessen Sohle eine längsverlaufende Nut aufweist, die nach unten hin offen ist und sich in der unteren Fläche der Sohle befindet, gekennzeichnet dadurch, daß die längsverlaufende Achse (xx') der Nut (5) der Sohle (6) nach der Außenseite (E) hin, in bezug auf die längsverlaufende Achse der Sohle (6) verschoben ist, die sich zwischen der Mitte (A) des vorderen Endes der Sohle (6) und der Mitte (B) des hinteren Endes der Sohle (6) in einem Abstand (d) erstreckt, der etwa gleich dem Abstand ist, um den die Führungsrippe (4) nach der Außenseite (E) hin in bezug auf die vertikale und die längsverlaufende Symmetrieebene (P) des Langlaufskis (2) verschoben ist.
- 5. Langlaufski mit einer seitlichen Führungsvorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß er auf der oberen Fläche eine längsverlaufende Führungsrippe (4) aufweist, die nach der Außenseite (E) des Langlaufskis (2) hin, in bezug auf die vertikale und die längsverlaufende Symmetrieebene (P) des Langlaufskis (2) verschoben ist.Hierzu 2 Seiten ZeichnungenAnwendungsgebiet der ErfindungDie Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur seitlichen Führung eines Langlaufskischuhes, der an seinem vorderen Ende auf einem Langlaufski befestigt ist, wobei die Vorrichtung im oberen Teil des Langlaufskis eine Führungsrippe und in der Schuhsohle eine Nut umfaßt, die etwa in der gleichen geraden Strecke wie die Führungsrippe verläuft und diese allmählich in dem Maße abdeckt, wie der Bewegungsablauf des Fußes auf die Skifläche erfolgt, sowie einen Langlaufskischuh und einen Langlaufski, die jeweils so ausgebildet sind, daß sie die seitliche Führung gewährleisten.Charakteristik der bekannten technischen LösungenEs sind schon zahlreiche Vorrichtungen bekannt, die es ermöglichen, die seitliche Führung eines Langlaufskischuhes in bezug auf den Langlaufski zu sichern. Einige dieser Vorrichtungen enthalten eine längsverlaufende Führungsrippe, die mit einer Nut gleicher Form zusammenwirkt, mit der die Schuhsohle ausgestattet ist, um die seitliche Führung des Langlaufskischuhes bei dessen Bewegungsablauf zu sichern, daß heißt, wenn der Langlaufskischuh eben auf den Langlaufski aufgesetzt wird, wobei sich die Führungsrippe oder die (längsverlaufende) Zentrierung längs der Sohlen-Stützzone erstrecken. Eine derartige Führungsvorrichtung ist in dem französischen Patent 2443853 beschrieben.Bei einer derartigen Vorrichtung zur Führung erstreckt sich die längsverlaufende Rippe über die Mitte des Langlaufskis, das heißt, daß sie in Richtung der längsverlaufenden Achse zentriert ist. Dies hat den Nachteil, daß durch die eigene Form jedes rechten oder linken Langlaufskischuhes an der Stelle der Fußwölbung eine Unterbrechung des seitlichen Haltes existiert, das heißt, daß sich in diesem Bereich die Nut der Sohle nicht mehr fortsetzt, sondern zur Innenseite des Langlaufskis hin offen ist. Außerdem besteht eine bedeutende Differenz zwischen den Teilen der Sohle, die sich an den zwei Seiten der längsverlaufenden Achse der Nut befinden, wobei der zur Außenseite des Langlaufskis hin gelegene Teil eine größere Oberfläche aufweist als der zur Innenseite hin gelegene. Daraus ergibt sich, daß man keine einwandfrei ausbalancierte Unterlage für den Langlaufskischuh erhält.Ziel der ErfindungZiel der Erfindung ist eine in ihrem Aufbau einfache Vorrichtung zur seitlichen Führung eines Langlaufskischuhes.Darlegung des Wesens der ErfindungDer Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur seitlichen Führung eines Langlaufskischuhes, der an seinem vorderen Ende auf einem Langlaufski befestigt ist und die im oberen Teil des Langlaufskis eine Führungsrippe und in der Schuhsohle eine Nut umfaßt, die etwa in der gleichen geraden Strecke wie die Führungsrippe verläuft und diese allmählich in dem Maße abdeckt, wie der Bewegungsablauf des Fußes auf der Skifläche erfolgt, so auszubilden, daß eine ausgezeichnete
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