DD238593A5 - Vorrichtung zum transport und zum sortieren von gegenstaenden, welche selbstfahrende transportwagen aufweist - Google Patents
Vorrichtung zum transport und zum sortieren von gegenstaenden, welche selbstfahrende transportwagen aufweist Download PDFInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transportieren und Sortieren von Gegenstaenden mit motorgetriebenen Gegenstaenden. Waehrend es das Ziel der Erfindung ist, eine einfach und kostenguenstig zu bauende und eine zuverlaessig arbeitende Vorrichtung zur Verfuegung zu stellen, besteht die Aufgabe darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die an die veraenderlichen Bedingungen des Foerderweges sowie an eine wechselnde Foerderkapazitaet leicht anpassbar ist. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass die Vorrichtung aus einer Vielzahl von Transportwagen besteht, welche entlang eines festen Foerderweges fahren, der aus einem Gleis besteht, das aus Winkeleisen aufgebaut ist. Die Transportwagen besitzen Laufraeder und Elektromotoren als Antrieb, die ueber Stromschienen und Schleifkontakte gespeist werden. Fig. 2
Description
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Transportieren und Sortieren von Gegenständen mit motorgetriebenen Transportwagen.
Es sind Sortiermaschinen bekannt, in welchen die Gegenstände auf Förderebenen gelegt werden, um sie entlang eines festgelegten Förderweges zu bewegen, welche eine Anzahl von Sammelstationen enthalten, in welchen die Gegenstände entsprechend einer geeigneten Kodierung im Moment des Beladens durch Ausstoßelemente oder durch ein Kippen der Ebene des Förderers oder durch andere Systeme ausgestoßen werden.
Bei allen diesen Vorrichtungen sind aus diesem Grunde die Transportwagen auf Rädern ohne Antrieb montiert und die Bewegung wird durch einen oder mehrere fest angeordnete Motoren bewerkstelligt, welche die Transportmittel antreiben, wie Ketten oder dergleichen, welche an den Transportwagen eingeklinkt werden. Diese Lösung wird insbesondere im Falle einfacher Förderwege angewendet, wie zum Beispiel geradeaus vorwärts gerichtete oder verhältnismäßig kurze Förderwege. In dem Falle, in dem stattdessen Krümmungen, Verzweigungen, geneigte Abschnitte oder Abschnitte auf verschiedenen Höhen vorgesehen sind, werden die Verhältnisse naturgemäß komplizierter; es ist dann erforderlich, den Förderweg in eine Anzahl von Abschnitten aufzuteilen und derart auszulegen, daß eine geeignete Kopplung zwischen einem Abschnitt und dem nachfolgenden Abschnitt erfolgt, was zur Folge hat, daß die Vorrichtung umfangreich, schwer und kostspielig wird; außerdem ist eine sorgfältige Wartung erforderlich. Bei Änderungen am Förderweg ist es oft notwendig, die gesamte Anlage umzustrukturieren.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zum Transportieren und Sortieren von Gegenständen zur Verfügung zu stellen, welche einfach und kostengünstig zu bauen ist und zuverlässig arbeitet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Transportieren und Sortieren von Gegenständen zu schaffen, die an die veränderlichen Bedingungen des Förderweges sowie an eine wechselnde Förderkapazität leicht anpaßbar ist. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Vielzahl von Transportwagen entlang eines festen Förderweges bewegbar sind und von denen eine Anzahl mit unabhängigen Antriebsmitteln ausgerüstet sind und daß die Transportwagen Mittel zum Transportieren und Abstoßen der Gegenstände von einem vorher bestimmten Punkt des Förderweges besitzen. Ein weiteres erfinderisches Merkmal besteht darin, daß ein Führungsgleis vorgesehen ist, weichesaus einem Paar Winkeleisen besteht, die in einem geringen Abstand voneinander angeordnet sind und daß dieTransportwagen mit einer Anzahl von Paaren von Laufrädern und mindestens mit einem Paar von Antriebsrädern versehen sind, die an dem Führungsgleis entlang laufen.
Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist vorgesehen, daß in einem oder mehreren Transportwagen Antriebsmittel enthalten sind, welche ein Paar Zahnräder antreiben, die miteinander zusammenwirken und derart verbunden sind, daß sie mehrere Antriebsräderantreiben können,welcheeinandergegenüberauf dem Führungsgleis laufen. Im SinnederErfindung ist weiterhin, daß die Antriebsmittel aus einem Elektromotor bestehen, welcher über Schleifkontakte und Stromschienen gespeist wird, welche parallel zum Förderweg angeordnet sind. Es ist weiterhin zu beachten, daß nach oben erstreckende Wände aus flexiblem Material vorgesehen sind, welche mit dem Oberteil der Transportwagen verbunden sind. Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist zu beachten, daß mit den Transportwagen verbundene Kupplungen vorgesehen sind, welche zum Verbinden eines jeden Transportwagens mit dem nachfolgenden Transportwagen dienen.
Die Anwendung der Erfindung gestattet es, den feststehenden Teil der Vorrichtung leichter und einfacher auszuführen und vor allem, einen einfachen Transportwagen und ein einfaches Gleis zu erhalten, auf welchem die Transportwagen fahren. Es ist deshalb leichter und schneller möglich, die Anlage an die verschiedenen Erfordernisse anzupassen, sowohl von der Gestaltung — da es extrem leicht ist, den Förderweg zu variieren — als auch vom Gesichtspunkt der Kapazität, da es möglich ist, ganz nach Wunsch die Anzahl der Transportwagen zu variieren, ohne daß eine Einflußnahme auf andere Teile der Anlage erforderlich wird.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: die Draufsicht auf einen Transportwagen in Förderrichtung;
Fig.2: einen senkrechten Schnitt durch eine Vorrichtung;
Fig.3: einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 2, jedoch um 90° versetzt.
Bei der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung besteht der Förderweg aus einem Führungsgleis 1, welches ein Paar Winkeleisen 2 enthält, welche auf einer Grundplatte 3 in einer bestimmten Entfernung voneinander so angeordnet sind, daß sich ihre Flansche 4 nach außen erstrecken.
Auf dem Führungsgleis 1 laufen Transportwagen 5. Jeder Transportwagen 5 enthält einen Rahmen 6, an welchem Paare von Wellen 7 befestigt sind, welche mehrere Laufräder 8 tragen. Die Laufräder 8 tragen die Transportwagen 5 und wirken von entgegengesetzten Seiten auf die Flansche 4 des Führungsgleises 1.
An dem Rahmen 6 ist außerdem ein Paar Wellen 9 befestigt, die im wesentlichen vertikal verlaufen, an deren Enden Laufräder 10 angeordnet sind, welche zwischen den Winkeleisen 2 laufen.
In dem Falle, in welchem selbstangetriebene Transportwagen 5 Verwendung finden, so wie dieses in den Figuren dargestellt ist, ist an dem Rahmen 6 außerdem ein Elektromotor 11 oder ein ähnlicher Antrieb befestigt, welcher über eine Untersetzung 12 ein Paar Zahnräder 13 antreibt, die auf der Welle 14 mittels Keilen befestigt sind, auf welcher außerdem Antriebsräder 15 befestigt sind, welche ebenso wie die vorgenannten Lauf räder 10 von der entgegengesetzten Seite auf die Flansche 4 wirken. Im Falle, daß gezogene Wagen Verwendung finden, werden die Antriebsräder 15 natürlich durch einige Laufräder 8 ersetzt.
Der Elektromotor 11 wird über Schleifkontakte 16 von Stromschienen 17 mit Energie versorgt, welche parallel zu dem Führungsgleis 1 angeordnet sind.
Oberhalb des Rahmens 6 befindet sich die Förderebene, welche in bekannter Art ausgeführt ist, zum Beispiel als eine kippbare Platte oder eine feste Ebene, auf welcher ein Ausstoßelement läuft. Weiterhin kann die Förderebene auch als rotierendes Band ausgeführt werden, welches von einem unabhängigen Motor gespeist werden kann und welcher ebenfalls durch Schleifkontakte mit Stromschienen verbunden sein kann.
Mit dem Oberteil des Transportwagens 5 sind Wände 19 verbunden, welche sich nach oben erstrecken und aus flexiblem Material hergestellt sind. Die Wände 19 haben die Funktion, die Zwischenräume zwischen zwei aufeinanderfolgenden Transportwagen auszufüllen, derart, daß eine Kontinuität der Ebene sichergestellt wird, auf welcher die Gegenstände abgelegt werden und welche verhindern, daß die Gegenstände in diesen Zwischenraum hineinfallen.
Es sind auch mit dem Transportwagen 5 verbundene Kupplungen 20 zwischen den Transportwagen 5 vorgesehen. Während des Betriebes laufen die Transportwagen 5, welche miteinander verbunden sind, entlang des Führungsgleises 1 und transportieren Gegenstände, welche sortiert werden sollen.
Die Transportwagen 5 können jeder mit seinem eigenen Motor ausgerüstet sein oder es kann ein motorgetriebener Transportwagen mit einem oder mehreren gezogenen Transportwagen abwechseln. Ein Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Antriebsmittel auf den Transportwagen angeordnet sind, so daß der feste Teil der Anlage auf die Führungsschiene begrenzt ist, wodurch es möglich wird, fest eingebaute Motoren und Transportwagen-Traktionsmittel einzusparen.
Aus diesem Grunde ist es möglich, jede gewünschte Änderung an jeder Einheit durchzuführen, ohne daß die gesamte Anlage davon in Mitleidenschaft gezogen wird, weil die beweglichen Elemente der Vorrichtung unabhängig von den festen Elementen
Es ist folglich leicht, entweder den Förderweg durch Veränderung des Führungsgleises 1 entsprechend den notwendigen Erfordernissen zu verändern oder Abzweige hinzuzufügen, beziehungsweise die Länge der Anlage zu vergrößern oder zu verringern, ohne daß die Notwendigkeit besteht, auf die beweglichen Teile Einfluß zu nehmen.
Auf Wunsch kann auch die Anzahl der Transportwagen erhöht oder verringert werden, wenn das für die erforderliche Kapazität notwendig ist, ohne daß irgendeine Veränderung des Förderweges erforderlich ist. Dieses erlaubt eine maximale Flexibilität der gesamten Vorrichtung und die Anpassung derselben an die verschiedenen Bedingungen des Betreibers in einer sehr kurzen Zeit und ohne irgendwelche Schwierigkeiten.
Darüber hinaus hat es zur Folge, daß die Konstruktion leichter, einfacher und weniger kostspielig ist und eine verringerte Wartung aufweist.
Ein auf dem Fachaebiet tätiaer Fachmann kann verschiedene Veränderunaen und Varianten schaffen; diese fallen alle in den
Claims (6)
- Erfindungsanspruch:1. Vorrichtung zum Transportieren und Sortieren von Gegenständen, gekennzeichnet dadurch, daß eine Vielzahl von Transportwagen (5) entlang eines festen Förderweges bewegbar sind und von denen eine Anzahl mit unabhängigen Antriebsmitteln ausgerüstet sind und daß dieTransportwagen (5) Mittel zum Transportieren und Abstoßen der Gegenstände von einem vorher bestimmten Punkt des Förderweges besitzen.
- 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß ein Führungsgleis (1) vorgesehen ist, welches aus einem Paar Winkeleisen (2) besteht, die in einem geringen Abstand voneinander angeordnet sind und daß die Transportwagen mit einer Anzahl von Paaren von Laufrädern (8) und mindestens mit einem Paar von Antriebsrädern (15) versehen sind, die an dem Führungsgleis (1) entlang laufen.
- 3. Vorrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß in einem oder mehreren Transportwagen (5) Antriebsmittel enthalten sind, welche ein Paar Zahnräder (13) antreiben, die miteinander zusammenwirken und derart verbunden sind, daß sie mehrere Antriebsräder (15) antreiben können, welche einander gegenüber auf dem Führungsgleis laufen.
- 4. Vorrichtung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Antriebsmittel aus einem Elektromotor (11) bestehen, welcher über Schleifkontakte (16) und Stromschienen (17) gespeist wird, welche parallel zum Förderweg angeordnet sind.
- 5. Vorrichtung nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß nach oben erstreckende Wände (19) aus flexiblem Material vorgesehen sind, welches mit dem Oberteil der Transportwagen (5) verbunden sind.
- 6. Vorrichtung nach Punkt 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß mit den Transportwagen (5) verbundene Kupplungen (20) vorgesehen sind, welche zum Verbinden eines jeden Transportwagens (5) mit dem nachfolgenden Transportwagen (5) dienen.
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