DD239965A1 - Reibahle - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine mehrschneide Reibahle, deren Schneiden entsprechend der erfindungsgemaessen Berechnungsvorschrift fuer Teilungswinkel angeordnet sind. Das Ziel der Erfindung besteht darin, geriebene Bohrungen mit sehr kleinen Kreisformabweichungen herzustellen. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Reibahle anzugeben, mit der die Ratterschwingungen und die Gleichdickform weitestgehend vermieden und die Kreisformabweichung weiter reduziert wird. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass die Teilungswinkel di/i1 zwischen aufeinanderfolgenden Schneiden i und i1 etwa der Bedingung di/i1pm360 z2n360 z(1) mit dem Index i 1, 2, 3, ..., (z p1) und den Faktorenp1, 2m1, 2, 3, ..., (z p1)n0, 1, 2, ...und der Zaehnezahl z3, 4, 5, 6, ... genuegen, wobei der Teilungswinkel dRest fuer p1 als Winkel zwischen den Schneiden iz und i1 (Restwinkel zu 360) und fuer p2 als Winkel zwischen den Schneiden iz 2 und iz 21 (Restwinkel zu 180) festgelegt ist.
Description
Ausführungsbeispiel
In der Zeichnung ist ein Schnitt durch eine erfindungsgemäß hergestellte Reibahle dargestellt. Die Reibahle 1 hat i = 1...8 Schneiden 2. Die Winkel zwischen zwei Schneiden 9i/i + 1 wurden nach (1) berechnet. Es wurden ρ = 2 (paarweise diametral gegenüberstehende Schneiden) ζ =8
m=1-1=3 P
η = O für das Beispiel festgelegt.
Gegenüber einer Reibahle mit ebenfalls 8 Schneiden, die nur gering im Teilungswinkel voneinander abweichen, wird die Kreisformabweichung um etwa 80% verringert. Gegenüber einer Ausführung gemäß DT-AS 1 627 238 verringert sich die Kreisformabweichung um etwa 70%.
Nachfolgende Tabelle enthält für jeweils eine Reibahle mit sechs, mit sieben und mit acht Schneiden die Vorzugsvariante der Schneidenanordnung. Bei den Reibahlen mit geraden Zähnezahlen sind die Schneiden paarweise diametral gegenüberstehend angeordnet.
Die Vorzugsvarianten werden aus praktischen Erwägungen festgelegt. So sollen genügend große Spanräume zwischen den Schneiden sein. Andererseits sollen die Spanräume auch nicht all zu groß sein, damit die abstützende und zentrierende Wirkung der
Schneiden beibehalten wird. Das wird gewährleistet, wenn in die Gleichung (1) zur Ermittlung von 9i/i + 1 die Faktoren m = -- 1 und
P η = 0 gesetzt werden. Den angegebenen Teilungswinkeln θ^ +, wird ein Teilungswinkel von 2° überlagert.
Teilungswinkel θ^ + j und 9Res, der Reibahlen mit
ζ = 6; ρ = 2; m = 2; η = O ζ = 8; ρ = 2; m = 3; η = O ζ = 7; ρ = 1; m = 6; η =
θ1/2 = 40°^> 38° ί
^273 40°-* 40° -»102°
Gegenüberliegende Teilungswinkel sind gleich groß
| « 34° -» 31° | 9,/2 = 44°-» | 38° |
| %2/3 34° -» 33° | βίΛ 44° -» | 40° |
| 8j/4 34° —» 35° | $g/444O—» | 42° |
| dfces78"-»8r | 9*/544°-» | 44° |
| 29180° | 8s/6 44°-» | 46° |
| Gegenüberliegende | • 8^44"-» | 48° |
| Teilungswinkel | 9fles96° —» | 102° |
| sind gleich groß | S9360° |
Claims (2)
1. Reibahle, gekennzeichnet dadurch, daß die Teilungswinkel θ^ +, zwischen aufeinander folgenden Schneiden i und i + 1 etwa der Bedingung
mit dem Index i = 1,2, 3 (--1)
P
und den Faktoren ρ = 1, 2
und den Faktoren ρ = 1, 2
m = 1,2,3 (--1)
n=0,1,2,...
und der Zähnezahl ζ = 3,4,5,6,... genügen, wobei der Teilungswinkel 9Restfür ρ = 1 als Winkel zwischen den Schneiden i = z und
und der Zähnezahl ζ = 3,4,5,6,... genügen, wobei der Teilungswinkel 9Restfür ρ = 1 als Winkel zwischen den Schneiden i = z und
i = 1 (Restwinkel zu 360°) und für ρ = 2 als Winkel zwischen den Schneiden i = - und i =-+1 (Restwinkel zu 180°) festgelegt ist.
2. Reibahle nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Teilungswinkel um bis 4° von den gemäß (1) ermittelten Werten abweichen.
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine mehrschneidige Reibahle, deren Schneiden entsprechend der erfindungsgemäßen ' Berechnungsvorschrift für Teilungswinkel angeordnet sind.
Charakteristik bekannter technischer Lösungen
Mehrschneidige Reibahlen haben in der Regel eine gerade Anzahl von Schneiden, die sich paarweise diametral gegenüberstehen. Um Ratterschwingungen entgegenzuwirken, verfügen die Reibahlen über einen Teilungswinkelunterschied zwischen den Schneiden von mindestens 0,5 bis 4°. Mit einer derartigen Reibahle entstehen Bohrungen mit großen Kreisformabweichungen. Im Schnitt senkrecht zur Bohrungsachse ist bei starker Vergrößerung die typische Gleichdickform geriebener Bohrungen erkennbar. Durch Vergrößerung des Teilungswinkelunterschiedes wird diese Gleichdickform weitestgehend vermieden und die Kreisformabweichungen der geriebenen Bohrungen reduziert. Ursache dafür ist, daß durch die Schneidenanordnung einer solchen Reibahle erreicht wird, „daß die zwischen den (bei gleicher und bekannt geringfügiger ungleicher Teilung) an sich theoretisch entstehenden Ausbuchtungen liegenden Felder stets von mehr als einer Schneide weggeschnitten werden" (DT-AS 1 627 238).
Ziel der Erfindung ~ - —
Das Ziel der Erfindung besteht darin, geriebene Bohrungen mit sehr kleinen Kreisformabweichungen herzustellen.
Darstellung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Reibahle anzugeben, mit der die Ratterschwingungen und die Gleichdickform weitestgehend vermieden und die Kreisformabweichung weiter reduziert wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Teilungswinkel 9i/i + i zwischen aufeinanderfolgenden Schneiden i und
etwa der Bedingung 9i/i + 1 = ρ m—5-+η . 0)
mit dem Index i = 1,2,3,..., (-- 1)
P .
und den Faktoren ρ = 1, 2
m = 1,2, 3 (--1)
n = 0,1,2,...
und der Zähnezahl ζ = 3, 4, 5, 6,... genügen, wobei der Teilungswinkel 9Restfür p = 1 als Winkel zwischen den Schneiden i = z und
und der Zähnezahl ζ = 3, 4, 5, 6,... genügen, wobei der Teilungswinkel 9Restfür p = 1 als Winkel zwischen den Schneiden i = z und
i = 1 (Restwinkel zu 360°) und für ρ = 2 als Winkel zwischen den Schneiden i =-und i = -+ 1 (Restwinkel zu 180°) festgelegt ist.
Es wurde gefunden, daß sich mit einer Reibahle mit einer solchen Teilung Bohrungen mit sehr geringen Kreisformabweichungen herstellen lassen. Die geringsten Kreisformabweici ungen werden erreicht, wenn die Reibahlenschneiden nicht paarweise diametral gegenüberstehen (p = 1). Um das Messen des Reibahlendurchmessers zu erleichtern, werden in der Praxis in der Regel Reibahlen mit paarweise diametral gegenüberstehenden Schneiden (p = 2) verwendet. Die mit diesen Reibahlen erzielten Kreisformabweichungen sind geringfügig größer als bei Reibahlen mit ρ = 1. Die Berechnung der Teilungswinkel 9i/i + 1 nach (1) führt zu gleich großen benachbarten Teilungswinkeln, die möglicherweise Rattererscheinungen hervorrufen können. Um derartigen Erscheinungen entgegenzuwirken, werden diesen Teilungswinkeln die bekannt geringen Teilungswinkelunterschiede bis 4° überlagert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD27948385A DD239965A1 (de) | 1985-08-08 | 1985-08-08 | Reibahle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD27948385A DD239965A1 (de) | 1985-08-08 | 1985-08-08 | Reibahle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD239965A1 true DD239965A1 (de) | 1986-10-15 |
Family
ID=5570355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD27948385A DD239965A1 (de) | 1985-08-08 | 1985-08-08 | Reibahle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD239965A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3805729A1 (de) * | 1988-02-24 | 1989-08-31 | Krauss Helmut | Bohr- oder reibwerkzeug |
-
1985
- 1985-08-08 DD DD27948385A patent/DD239965A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3805729A1 (de) * | 1988-02-24 | 1989-08-31 | Krauss Helmut | Bohr- oder reibwerkzeug |
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Legal Events
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