DD240790A5 - Schaltungsanordnung zum geregelten auffuellen und nachfuellen von behaeltern mit fluessigkeiten - Google Patents

Schaltungsanordnung zum geregelten auffuellen und nachfuellen von behaeltern mit fluessigkeiten Download PDF

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DD240790A5
DD240790A5 DD28328685A DD28328685A DD240790A5 DD 240790 A5 DD240790 A5 DD 240790A5 DD 28328685 A DD28328685 A DD 28328685A DD 28328685 A DD28328685 A DD 28328685A DD 240790 A5 DD240790 A5 DD 240790A5
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DD28328685A
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Inventor
Matthias Aschberger
Karlheinz Faerber
Anton Deininger
Original Assignee
Bosch-Siemens Hausgeraete Gmbh,De
Coca-Cola Comp.,Us
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Abstract

Zum Auf- und Nachfuellen eines Vorratsbehaelters mit einer Fluessigkeit finden Zulauf-Steuereinrichtungen Anwendung, welche aus herstellungstechnischen und funktionstechnischen Gruenden fuer intermittierende Kurzzeitbetriebe ausgelegt sind. Zum Schutze dieser Zulauf-Steuereinrichtungen bei aus Stoerungen resultierenden Langzeitbelastungen ist eine Schaltungsanordnung mit einer Zeitsteuerung vorgesehen, welche ueber eine vorgegebene Zeit hinausgehende Betriebsweisen unterbindet. Fig. 2

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum geregelten Auffüllen und Nachfüllen von Behältern mit Flüssigkeiten unter Verwendung einer elektrisch beeinflußbaren Zulauf-Steuereinrichtung zur phasenweisen Durchführung des Flüssigkeitszulaufs, insbesondere für Getränke-Mischgeräte mit einem Wasseraufbereitungsbehälter, welchem das aufzubereitende Wasser über eine Förderpumpe in Abhängigkeit eines von zwei über eine Wasserstands-Sensoranordnung ermittelten Wasserstandskriterien zuführbar ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bespielsweise bekannt, Mischgetränke unmittelbar vor dem Verbrauch durch Mischung aus Getränkekonzentraten mit karbonisiertem Wasser herzustellen. Zur Bereitung dieses karbonisierten Wassers kann in bekannter Weise ein Vorratsbehälter Verwendung finden, welcher bevorzugterweise gekühlt wird. Diesem Vorratsbehälter sind karbonisierte Wassermengen bedarfsweise zu entnehmen. Entsprechend müssen diesem Behälter die Bestandteile, nämlich CO2-GaS und Frischwasser zugeführt werden. Zur Zuführung von CO2-GaS an diesen Vorratsbehälter ist dieser über eine Druckminder-Ventilanordnung mit einer CO2-Vorratsflasche verbunden. Zum Auf- und Nachfüllen des Vorratsbehälters mit Frischwasser ist dieser Vorratsbehälter an eine Wasserversorgungsleitung angeschlossen. Eine Zulauf-Steuereinrichtung steuert die jeweils benötigte Zulaufsmenge in Abhängigkeit des Wasserstands im Vorratsbehälter. Dieser Wasserstand wird durch Sensoren erfaßt, welche des einfachen Aufbaus wegen und der einfachen Signalverarbeitung durch eine nachgeschaltete Auswerteschaltung wegen bevorzugt als Meßelektroden ausgebildet sind. Bei genügendem Wasserdruck in der Versorgungsleitung wird die Zulauf-Steuereinrichtung lediglich durch eine elektrisch ansteuerbare Ventilanordnung realisierbar sein. Kann dagegen nicht gesichert davon ausgegangen werden, daß genügend Wasserdruck in der Versorgungsleitung andauernd zur Verfügung steht, so ist es erforderlich, eine Pumpenanordnung als Zulauf-Steuereinrichtung gegebenenfalls in Verbindung mit einer entsprechenden Ventilanordnung vorzusehen. Der Wasserversorgungsdruck muß ausreichend hoch sein, da die Wasserversorgung zumindest beim Nachfüllen des Vorratsbehälters gegen den CO2-Gasdruck erfolgen muß.
Es ist überlegenswert, für welche Betriebsart die Zulauf-Steuereinrichtung, sei es die elektrisch ansteuerbare Ventilanordnung oder die Pumpenanordnung, ausgelegt sein soll. Die Art der Betriebsweise geht sowohl auf die Herstellungskosten als auch auf die Funktionsweise und die Baugröße dieser Einrichtung ein. Im Normalbetrieb sollen beispielsweise bei Getränkeautomaten, die Zulauf-Steuereinrichtungen lediglich phasenweise arbeiten, wobei durchschnittlich die Ruhestandsphasen die Arbeitsphasen zeitlich überwiegen. Es können aber auch Störungen auftreten, welche die Arbeitsphasen unterschiedlich verlängern, so daß die Zulauf-Steuereinrichtungen eher dauerbetriebsmäßig angesteuert werden.
Die Zulauf-Steuereinrichtung müßte also zur Sicherheit gegen derartige Einflüsse für eine Dauerbetriebsweise ausgelegt sein. Für die Mehrzahl der Flüssigkeits-Pumpeinrichtungen ist der sogenannte „Trockenlauf" besonders gefährlich, da dadurch weder die Lagerstellen geschmiert noch die Pumpanordnung gekühlt wird, so daß es zu Überhitzungen und zu Lagerschäden im Pumpsystem kommt. Ein derartiger Trockenlauf der Pumpeinrichtung ist jedoch zu befürchten, wenn aus dem Vorratsbehälter ein Wasserbedarfskriterium vorliegt, während - verursacht durch verschiedenartige Umstände - kein nachfließendes Wasser zur Verfugung steht.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Schwierigkeiten mit den Pumpen zu beseitigen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schaltungsanordnung bereitzustellen, welche es gestattet, die Zulauf-Steuereinrichtung für üblichen, im wesentlichen störungsfreien Betrieb auszugestalten, wobei aber die Zulauf-Steuereinrichtung gegen unzulässige Überbelastungen bei auftretenden Störungen gegen erhöhten Verschleiß und Zerstörung geschützt wird. Für einen Vorratsbehälter mit etwa 2 Liter Wasser Fassungsvermögen in einem Getränkeautomaten, liegen normale Betriebsbedingungen insoweit vor, daß eine Neufüllung des Vorratsbehälters etwa innerhalb von 90 bis 150 Sekunden und eine Nachfüllung des Vorratsbehälters bei Entnahme von Portionen karbonisierten Wassers zu Getränkebereitung innerhalb von 30 bis 45 Sekunden durchführbar ist.
Eine Schaltungsanordnung zum geregelten Auffüllen und Nachfüllen von Behältern mit Flüssigkeit, welche den geschilderten Anforderungen genügt, ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die den Wasserstand innerhalb des Vorratsbehälters über einen Wasserstands-Sensor erfasssende Auswerteschaltung zwischen Wasserstands-Sensoranordnung und der Zulauf-Steuereinrichtung eine Torschaltung enthält, daß diese Auswerteschaltung eine bei Vorliegen eines Wasserstandsbedarfskriteriums ein Durchschaltesignal für ledigleich je Zulaufphase eine vorgegebene begrenzte Zeitspanne an die Vorschaltung ein Durchschaltesignal abgebende Zeitablauf-Steuerschaltung zugeordnet ist und daß ein Eingabeschalter zur Rücksetzung der Zeitablauf-Steuereinrichtung angeordnet ist.
Bei Anwendung dieser erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung können die angewendeten Zulauf-Steuereinrichtungen für einen impulsartigen Betrieb ausgelegt sein. Da die zugeführten Ansteuerleistungen und Betriebsleistungen relativ kurzzeitig sind, wirkt sich eine in diesen Phasen thermisch überlastende Betriebsweise auf diese Funktionsteile nicht nachteilig aus. Die Zulauf-Steuereinrichtungen können also mit hohen Leistungen und unter Bedingungen betrieben werden, welche bei 'einem Dauerbetrieb zur Zerstörung, zumindest aber zum erhöhten Verschleiß dieser Funktionsteile führen würden. Dieser Dauerbetrieb wird jedoch durch die erfindungsgemäß angewandte Maßnahme ausgeschlossen. Dazu ist die Zeitablauf-Steuerschaltung in die Auswerteschaltung für die Wasserstands-Sensoranordnung eingeschaltet. Bei Vorliegen eines Wasserbedarfs-Kriteriums wird diese Zeitablaufs-Steuerschaltung gestartet und sorgt lediglich für eine vorgegebene Zeitspanne dafür, daß in Abhängigkeit von diesem Wasserbedarfs-Kriterium die Zulauf-Steuereinrichtung angesteuert wird. Ist der Wasserbedarf innerhalb dieser Zeitspanne befriedigt, so wird die Zulauf-Steuereinrichtung abgeschaltet und die Zeitablauf-Steuerschaltung in ihre Ausgangslage zurückgesetzt. Dauert jedoch das Wasserbedarfs-Kriterium über die vorgegebene begrenzte Zeitspanne an, so schließt die Zeitablauf-Steuerschaltung die Torschaltung, so daß die Zulauf-Steuereinrichtung zwangsweise trotz des Vorliegens des Wasserbedarfskriteriums abgeschaltet wird. Es ist für diesen Fall anzunehmen, daß eine Störung vorliegt, die durch eine Bedienungsperson zu beheben ist. Diese ist dann in der Lage, über den Eingabeschalter eine Rücksetzung der Zeitablauf-Steuereinrichtung und damit die Durchführung eines weiteren Betriebszyklusses zu bewirken.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung ist die Zeitablauf-Steuerschaltung durch den Eing,abeschalter für eine erhöhte Zeitspanne rücksetzbar. Die normalen Betriebszeitspannen, die in der Zeitablauf-Steuerschaltung berücksichtigt sind, dienen dem jeweiligen Nachfüllen des Vorratsbehälters bei portionsweiser Entnahme des Behälterinhalts und dauern beispielsweise 30 bis 45 Sekunden. Nach einem Störungsfall wird aber eine erhöhte Betriebszeit durch die Zeitablauf-Steuerschaltung ermöglicht, die beispielsweise so bemessen ist, wie die erforderliche Zeit für die Erstfüllung des Behälters; dafür können zwischen 90 Sekunden udn 150 Sekunden vorgesehen sein.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist es zweckmäßig, eine Signaleinrichtung der Zeitablauf-Steuerschaltung nachzuschalten, welche durch akustische und/oder optische Dauer- oder intermittierende Signale auf die Störung aufmerksam macht.
Eine derartige Störung kann dann vorliegen, wenn beispielsweise der Wasserzulauf nicht möglich ist, da der Zulauf-Wasserhahn (noch) geschlossen ist oder wenn im Pumpensystem Luft- bzw. Gasblasen ein ordnungsgemäßes Funktionieren der Fördereinrichtung verhindern.
Es ist vorteilhaft, wenn der Eingabeschalter über die Geräte-Hauptschalter-Beeinflussung betätigbar ist und der Hauptschalter mit einem Wasserzulaufschalter logisch verknüpft ist.
Die schaltungstechnischen Maßnahmen, insbesondere die logischen Verknüpfungsglieder und die Zeitablauf-Steuereinrichtung sind zweckmäßig in einer Mikroprozessorschaltung integriert realisiert.
Ausführungsbeispiel
Ein nach den Merkmalen der Erfindung ausgestaltetes Ausführungsbeispiel ist anhand der Zeichnung im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: einen prinzipiellen Aufbau einer Getränke-Mischeinrichtung; Fig. 2: eine Schaltungsanordnung für diese Einrichtung und Fig. 3: eine Schaltungsanordnung einer Zeitsteuerschaltung.
Ein Getränkeautomat zum Mischen von unterschiedlichen Getränkekonzentraten mit gekühltem COyWasser zu einem Mischgetränk enthält als wesentliche Bestandteile eine Mischrinne 1, in welcher der Mischvorgang eingeleitet bzw. durchgeführt wird, Getränkekonzentrats-Behälter 2, aus denen über Dosiereinrichtungen 3 die Getränkekonzentrate portionsweise der Mischrinne 1 zugeführt werden, und einen Vorratsbehälter 4 für gekühltes COyWasser) welches über ein Ausgabeventil 5 in die Mischrinne bedarfsweise einfließen kann. Die Getränkemischung verläßt die Mischrinne 1 über einen Auslauftrichter 6.
Der COyWasservorrat wird gekühlt durch Kältemittel, welche über eine um den Vorratsbehälter 4 gewickelte Rohrleitung 7 geleitet sind. Ergänzt wird der COyWasservorrat innerhalb des Behälters 4 um die über das Ausgabeventil 5 entnommenen Mengen
dadurch, daß über eine Rohrleitung 11 aus einem Behälter 12 mit CO2-Gasfüllung - gesteuert durch Ventilsystem 13- CO2-GaS zugeleitet wird.
Durch dieses CO2-GaS steht der Innenraum des Vorratsbehälters 4 unter einem gegenüber der Atmosphäre erhöhten Druck. Gegen diesen erhöhten Druck muß eine Ergänzung der Wassermenge im Vorratsbehälter 4 bis zu einem zu erfassenden Wasserstandspegel erfolgen, und zwar insbesondere dann, wenn über das Ausgabeventil 5 CO2 Wasser entnommen wird bzw. entnommen wurde. Um den Zuführdruck für das Wasser sicherzustellen, ist neben dem Ventilsystem 9 in der Rohrleitung 8 das Pumpensystem 10 angeordnet.
Der Wasserstand wird über einen als Elektrode ausgebildeten Sensor 14 erfaßt. Durch den Überdeckungsgrad dieses Sensors 14 mit karbonisiertem Wasser entsteht in Verbindung mit der metallischen Gehäusewendung des Vorratsgefäßes 4 eine veränderliche Widerstandsstrecke.
Diese veränderliche Widerstandsstrecke ist in der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 als widerstandsveränderlicher Widerstand R1 symbolisiert. Der den jeweiligen Pegelstand des karbonisierten Wassers im Vorratsbehälter 4 repräsentierende veränderliche Widerstandswert wird durch eine Auswerteschaltung 15, welche in Fig. 2 näher dargestellt ist, erfaßt und zu Ansteuerzwecken für das Ventilsystem 9 und das Pumpensystem 10 verarbeitet. Im einzelnen sind die wesentlichen Funktionsteile der Auswerteschaltung 15 in Fig. 2 dargestellt.
Mit einem zum Zwecke der Justagen einstellbaren Widerstand R2 bildet der die Meßstrecke symbolisierende Widerstand R1 einen Spannungsteiler, dessen Mittenabgriff am Eingang eines Differenzverstärkers DV anliegt. Der Vergleichswert für den Differenzverstärker DV wird von einer weiteren Spannungsteilerstrecke, bestehend aus zwei Widerständen, geliefert. Wird ein Signal, welches einem Wasserbedarfskriterium entspricht, über den Differenzverstärker DV abgegeben, so wird bei geschlossenem Geräte-Einschalter GS und bei ebenfalls geschlossenem Wasserzulauf-Wächter WS, die über ein Und-Verknüpfungsglied UG1 miteinander verknüpft sind, über weitere Und-Verknüpfungsglieder UG2 und UG3 sowie über eine Verstärkerschaltung VS ein Elektromagnet GN angesteuert, über welches das Ventilsystem 9 geöffnet und das Pumpsystem 10 in Betrieb gesetzt wird. Gleichzeitig beginnt eine von einem Zeittaktgenerator ZG beeinflußte Zeitsteuerschaltung ZSS abzulaufen. Nach Ablauf einer durch diese Zeitsteuerschältung ZSS eingestellte vorgegebene Zeitspanne wird das Und-Verknüpfungsglied UG über seinem invertierenden Eingang gesperrt und der weitere Betrieb des Ventilsystems 9 und des Pumpensystems 10 somit unterbrochen. Eine Rücksetzung der Zeitsteuerschaltung ZSS und damit eine Freigabe des Und-Verknüpfungsgliedes UG3 ist nur dadurch möglich, daß der Geräte-Einschalter GS geöffnet und wieder geschlossen wird. Gemäß den in der vorliegenden Schaltung getroffenen Maßnahmen wird bei einem derartigen Störungsfall eine Signaleinrichtung SE über ein Und-Verknüpfungsglied UG4 mit vom Zeittaktgenerator ZG erzeugten, mit intermittierenden Signalimpulsen über ein Oder-Verknüpfungsglied OG1 beaufschlagt. Ist das vom Differenzverstärker DV abgegebene Signal für das Wasserbedarfskriterium jedoch kürzer als die durch die Zeitsteuerschaltung ZSS vorgegebene Zeitspanne, so wird diese sofort wieder in die Ausgangs-Zähllage zurückgesetzt, aus der bei Vorliegen eines neuen Wasserbedarfs-Kriteriums die Zeitspannenbemessung neu beginnt. Die dadurch zur Verfügung gestellte Zeitspanne kann dabei bei 45 Sekunden liegen. Dieser Zeitraum ist ausreichend, um die bei einer Getränkebereitung benötigte Menge von karbonisiertem Wasser wieder durch zugeleitetes Frischwasser aufzufüllen. Der Rücksetzimpuls, welcher bei Betätigung des Geräte-Einschalter GS an die Zeitsteuerschaltung ZSS geliefert wird, bewirkt dagegen eine Einstellung der Zeitsteuerschaltung ZSS für eine Zeitspanne von beispielsweise 150 Sekunden. Diese Zeitspanne reicht aus, um einen völlig geleerten Vorratsbehälter 4 aufzufüllen.
Vorliegende Schaltungsanordnung beinhaltet weitere Schaltungsmaßnahmen mit Verknüpfungsgliedern, welche die Öffnung des Wasserzulaufs über den Wasserzulaufschalter WS erfassen. Ein nicht geöffneter Wasserhahn stellt eine Sonderform einer Funktionsstörung dar, die an sich leicht zu beheben ist. Aus diesem Grunde ist es zweckmäßig, diese Störungsform ebenfalls zu signalisieren, und zwar wie durch das Ausführungsbeispiel realisierbar, durch eine intermittierende Signalgabe, die von der Signalgabe für die übrigen Störungen abweicht. Dazu wird ein zweites Taktsignal aus dem Zeittaktgenerator ZG über ein Und-Verknüpfungsglied UG5 bei entsprechendem Signalpotential vom Und-Verknüpfungsglied UG6 durchgeschaltet und über das Oder-Verknüpfungsglied OG1 zur Signaleinrichtung SE geleitet.
Die Figur 3 zeigt eine Realisierungsmöglichkeit für die Zeitsteuerschaltung gemäß Figur 3. Die durch den Zeittaktgenerator ZG erzeugten Impulse liegen über die Leitung L3 am Und-Verknüpfungsglied UG7 an und werden durch dieses an den Zähltakteingang einer Zählschaltung ZS geleitet, wenn sowohl die Schalter GS und WS geschlossen sind und vom Differenzverstärker DV ein Wasserbedarfssignal abgegeben wird. In diesem Fall liegt auf den Eingangsleitungen L1 und L2 je ein Potential einer „log 0" infolge der vorgeschalteten Inverterelemente. Ist der Wasserfüllvorgang abgeschlossen, so liegt auf der Leitung L1 ein „log 1 "-Potential. Über dem Ausgang des NOR-Verknüpfungsgliedes 0G2wird das Und-Verknüpfungsglied gesperrt und gleichzeitig die Zählschaltung über den Rücksetzeingang zurückgesetzt. Die Zählschaltung hat einen Zählzyklus, welcher der Zeitspanne entspricht, die bei Inbetriebnahme bzw. Wiederinbetriebnahme des Gerätes maximal zur Verfügung gestellt wird. Ist diese Zeitspanne innerhalb des Zählvorganges abgelaufen, so tritt am Übernahmeausgang (Carry-Output) der Zählerschaltung ZS ein Signal auf, das über das Oder-Verknüpfungsglied OG3 eine bistabile Kippstufe FF2 setzt, das dann über das Und-Verknüpfungsglied UG4 die Taktimpulse zur Signaleinrichtung SE durchschaltet. Eine Störung wird signalisiert und gleichzeitig wird das Und-Verknüpfungsglied UG3 gesperrt.
Das System kann nunmehr wieder erst in Betrieb genommen wenden, wenn der Geräteschalter GS geöffnet und wieder geschlossen wird. Das bei geöffneter Stellung des Geräteschalters GS auf der Leitung L2 liegende „log 1 "-Potential bewirkt eine Rücksetzung sowohl der Zählschaltung ZS als auch der bistabilen Kippstufe FF2 über deren Rücksetzeingänge.
Beim Einschalten des Geräteschalters GS wird über den invertierenden Takteingang einer bistabilen Kippstufe FF1 dieses gesetzt, so daß über dessen invertierenden Ausgang ein Und-Verknüpfungsglied UG8 gesperrt wird. Ist nach dem Schließen des Geräteschalters GS der erste Nachfüllvorgang abgeschlossen, so setzt das nunmehr auf der Leitung liegende „log 1 "-Potential die bistabile Kippstufe FF1 über dessen Rücksetzungsei.ngang zurück und über deren invertierenden Eingang wird das Und-Verknüpfungsglied UG8 für einen Zählerausgang der Zählerschaltung ZS durchgesteuert. Dieser Zählerausgang der Zählerschaltung ZS ist einer verkürzten Zeitspanne zugeordnet. Das Verhältnis zur Gesamtzeit kann bei dem im Beispiel verwendeten Binärzähler 1:2 und 1:4 einfach gewählt und abgegriffen werden. .Nichtbinäre Verhältnisse erfordern eine der Zählerschaltung ZS nachgeschaltete Dekoderschaltung. Die Durchschaltung des Und-Verknüpfungsglieds UG8 bewirkt, daß die für die Nachfüllung des Wasservorrats nach der ersten Füllphase vorgesehene Zeitspanne entsprechend verkürzt ist. Bei Überschreitung dieser Zeitspanne wird über dieses Und-Verknüpfungsglied UG8 und das Oder-Verknüpfungsglied OG3 die bistabile Kippstufe gesetzt, so daß der Wasserzulauf abgebrochen und Alarm gegeben werden.
Durch die im Ausführungsbeispiel getroffenen schaltungstechnischen Maßnahmen wird somit eine Überbeanspruchung und Fehlbeanspruchung des Ventilsystems 9, insbesondere aber des Pumpensystems 10, derart zeitlich begrenzt, daß keine Gefahr für die Funktionsteile besteht. Die dargestellten Schaltungsmaßnahmen können zweckmäßigerweise aber auch durch Funktionseinheiten einer Mikroprozessor-Steuerung realisiert sein.
Im dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die schaltungstechnischen Maßnahmen durch Funktionsbaugruppen, insbesondere in Form von logischen Verknüpfungsgliedern und Zeitgliedern realisiert. Bevorzugt in Verbindung mit weiteren steuertechnischen Maßnahmen ist es jedoch zweckmäßig, bei Verfolgung der erfindungsgemäßen Lösung eine Mikroprozessor-Schaltung einzusetzen, welche die dargelegten Funktionsbaugruppen äquivalent einschließt.

Claims (8)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Schaltungsanordnung zum geregelten Auffüllen und Nachfüllen von Behältern mit Flüssigkeiten unter Verwendung einer elektrisch beeinflußbaren Zulaufsteuereinrichtung zur phasenweisen Durchführung des Flüssigkeitszulaufs, insbesondere für Getränke, Mischgeräte mit einem Wasseraufbereitungsbehälter, welchem das aufzubereitende Wasser über eine Förderpumpe in Abhängigkeit von zwei über eine Wasserstands-Sensoranordnung ermittelten Wasserstandskriterien zuführbar ist, gekennzeichnet dadurch, daß die den Wasserstand innerhalb des Vorratsbehälters (4) über einen Wasserstandssensor (14) erfassende Auswerteschaltung (15) zwischen Wasserstands-Sensoranordnung (14, FU) und der Zulaufsteuereinrichtung (9; 10) eine Torschalteinrichtung (UG) enthält, daß diese Auswerteschaltung eine bei Vorliegen eines Wasserstands-Bedarfskriteriums ein Durchschaltesignal für lediglich je Zulaufphase eine vorgebenen begrenzte Zeitspanne an die Torschaltung (UG) ein Durchschaltesignal abgebende Zeitablauf-Steuerschaltung (ZSS) zugeordnet ist und daß ein Eingabeschalter (GS) zur Rücksetzung der Zeitablauf-Steuereinrichtung (ZSS) angeorndet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Zeitsteuer-Schalteinrichtung (ZSS) durch den Eingabeschalter (GS) für eine erhöhte Zeitspanne rücksetzbar ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach einem der Punkte 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß eine Signaleinrichtung (SE) der Zeitablauf-Steuereinrichtung (ZSS) nachgeschaltet ist.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß eine optische Signaleinrichtung (SE) angeordnet ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der Punkte 3 oder 4, gekennzeichnet dadurch, daß eine Signaleinrichtung (SE) mit intermittierender Signalgabe angeordnet ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der Punkte 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß der Eingabeschalter (GS) über die Geräte-Hauptschalter-Beeinflussung betätigbar ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß der Hauptschalter (GS) mit einem Wasserzulaufschalter (WS) logisch verknüpft ist.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach einem der Punkte 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß die schaltungstechnischen Maßnahmen, insbesondere die logischen Verknüpfungsglieder und die Zeitablauf-Steuereinrichtung innerhalb einer Mikroprozessor:Schaltung integriert realisiert sind.
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