DD241936A1 - Elektrische steuereinrichtung fuer eine tuerschliessvorrichtung von einstiegtueren, vorzugsweise fuer schienenfahrzeuge - Google Patents

Elektrische steuereinrichtung fuer eine tuerschliessvorrichtung von einstiegtueren, vorzugsweise fuer schienenfahrzeuge Download PDF

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DD241936A1
DD241936A1 DD27350185A DD27350185A DD241936A1 DD 241936 A1 DD241936 A1 DD 241936A1 DD 27350185 A DD27350185 A DD 27350185A DD 27350185 A DD27350185 A DD 27350185A DD 241936 A1 DD241936 A1 DD 241936A1
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DD
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door
circuit
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relay
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DD27350185A
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Wolfgang Opel
Gunther Rost
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Bautzen Waggonbau Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung der erwaehnten Art, welche beispielsweise mit einer Blockiereinrichtung und/oder einer Sicherheitsschaltung gegen das Einklemmen von Personen oder Gegenstaenden versehen ist und deren Einstiegtueren mittels eines zentral erteilten Schliessbefehls schliessbar sind. Das Ziel besteht in der Schaffung einer derartigen Steuereinrichtung, welche sich durch hohe Gebrauchseigenschaften auszeichnen, eine erhoehte Betriebszuverlaessigkeit aufweisen und einen zusaetzlichen Anschluss von Einrichtungen zur Anzeige von Betriebszustaenden ermoeglichen und noch bestehende Maengel bekannter Loesungen weitestgehend beseitigen soll. Dies wird dadurch erreicht, indem die Steuereinrichtung aus zwei voneinander abhaengig wirkenden Stromkreisen bestehend ausgebildet ist, welche beim Erreichen der Schliessstellung der Einstiegtueren sich von der Energiequelle abschaltend ausgebildet sind. Ein weiterer Vorschlag sieht das Signalisieren von Defekten oder dgl. in der Steuereinrichtung vor.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine elektrische Steuereinrichtung für eine Türschließvorrichtung von Einstiegtüren, vorzugsweise für Schienenfahrzeuge, welche beispielsweise mit einer Blockiereinrichtung und/oder einer Sicherheitsschaltung gegen das Einklemmen von Personen oder Gegenständen versehen ist und welche durch Fernschaltung mittels eines zentral erteilten Schließbefehls schließbar sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die bekannten technischen Lösungen basieren auf den Forderungen des internationalen Eisenbahnverkehrs, wie sie im UIC-Merkblatt Nr. 560 formuliert sind.
Bei einer derartigen bekannten Einrichtung gemäß DD-WP 209 672 (E 05 F, 15/00) wird beispielsweise mit Hilfe eines einpoligen Vierkantschalters ein Relais zum Anziehen gebracht, wobei zwei Kontakte für die Fernschaltung zur Erteilung des zentralen Schließbefehls verwendet werden, während ein weiterer Kontakt ein Hilfsrelais zum Anziehen bringt, das mit seinen Kontakten das Schließen der Tür verhindert, von deren Vierkantschalter der zentrale Schließbefehl ausgelöst wurde.
Über die Fernschaltung werden nun mittels des erteilten Schließbefehls in den Türsteuerungen der anderen Wagen Zeitrelais gestartet, die über ihre Schaltkontakte Spannung an Magnetventile anlegen, um die Türen pneumatisch zu schließen.
Der Stromfluß zu dem jeweiligen Magnetventil wird bei Erreichen der Endstellung der Tür durch einen Kontakt des Hilfsrelais unterbrochen. Dieses Hilfsrelais zieht infolge eines Stromflusses über Kontakte des Zeitrelais und den Kontakt eines Endschalters, der bei Erreichen der Türendlage geschlossen wurde, an. Damit ist es möglich, die Tür sofort nach Erreichen ihrer Endstellung wieder zu öffnen.
Da besagtes Hilfsreiais jedoch solange im angezogenen Zustand verbleibt, bis das Zeitrelais nach Ablauf einer Verzögerung wieder abfällt, kann eine nach einem zentralen Schließbefehl geschlossene Tür, die zum Beispiel durch einen Reisenden erneut geöffnet wurde, erst nach Ablauf der Zeitverzögerung des Zeitrelais durch eine erneute Betätigung eines Vierkantschalters mittels zentralen Schießbefehls über eine Fernschaltung geschlossen werden.
Diese Lösung erweist sich für die Betriebssicherheit im Reiseverkehr als nachteilig.
Als weiterer Nachteil stellt sich dar, daß durch eine Betätigung des Vierkantschalters vor Ablauf der Zeitverzögerung das Zeitrelais neu gestartet und das Schließen einer geöffneten Tür über die Fernschaltung weiter verhindert wird.
Um einen reibungslosen Betriebsablauf, verbunden mit einer hohen Sicherheit für die Reisenden zu ermöglichen, wird die sofortige Fehlerdiagnose, besonders in Steuereinrichtungen für Türschließ- und Blockiereinrichtungen, gefordert.
Die bekannten technischen Lösungen enthalten keinerlei Einrichtungen zur Fehlerdiagnose und Überwachung der verschiedenen Betriebszustände.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einer elektrischen Steuereinrichtung der vorerwähnten Art, welche sich durch hohe Gebrauchseigenschaften auszeichnen, eine erhöhte Betriebszuverlässigkeit aufweisen und ferner einen zusätzlichen Anschluß von Einrichtungen, beispielsweise zur Fehlerdiagnose bzw. zur Anzeige einzelner Betriebszustände, ohne wesentlichen Aufwand, ermöglichen soll.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die bestehenden Mängel der bekannten technischen Lösungen weitestgehend zu beseitigen, sowie die Einsatzmöglichkeit der erwähnten Steuereinrichtung zu erweitern. Das Ziel der Erfindung und die Lösung der Aufgabe wird bei der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung für eine Türschließvorrichtung von Einstiegtüren, vorzugsweise für Schienenfahrzeuge, welche beispielsweise mit einer Blockiereinrichtung und/oder einer Sicherheitsschaltung gegen das Einklemmen von Personen oder Gegenständen versehen ist und welche durch Fernschaltung mittels eines zentral erteilten Schließbefehls schließbar sind, dadurch erreicht, daß die Schaltungsanordnung aus zwei voneinander abhängig wirkenden Stromkreisen, einem Steuerstromkreis und einem Wirkstromkreis bestehend, ausgebildet ist, wobei dessen einer Teil des Steuerstromkreises, von einer Stromquelle mit Elektroenergie gespeist, durch die Erteilung eines zentralen Schließbefehls mittels Umschaltung eines bei einer jeden Einstiegtür angeordneten Vierkantschalters, ein Relais in seine einschaltende Arbeitsstellung schaltbar ist, und dabei diese Einstiegtür in ihrer Offenstellung verbleibend ausgestaltet ist. Ferner daß mittels der Einschaltbetätigung der Kontakte des vorerwähnten Relais die Fernsteuerung betätigbar ist, deren sich schließender Kontakt als Ein-Aus-Schalter, den anderen Teil des Steuerstromkreises an den übrigen Einstiegtüren mit Elektroenergie speisend, wirksam sind, und einerseits über eine Diode und eine in diesem Schaltkreis nachfolgende, in Einschaltstellung befindliche Sicherheitsschaltung sowie den Vierkantschalter ein Hilfsrelais, und andererseits ein mit vorerwähnten Kontakt direkt verbundenes, abfallverzögertes Zeitrelais einschaltbar ist, wobei die sich umschaltenden Kontakte des Zeitrelais und des Hilfsrelais den Wirkstromkreis, bestehend aus dem mit einer offenstehenden Einstiegtür in Einschaltstellung befindlichen Endschalter, einer Diode, einem Umschalter, einer Türschließvorrichtung mit den Arbeitsaggregaten sowie einem Notschalter, in eine mit der Stromquelle oder der Fernsteuerung leitende Verbindung bringen, oder beim Erreichen der Schließstellung der Einstiegtüren der mit diesen in Wirkverbindung stehende Endschalter von seiner Einschaltstellung in eine den Stromfluß für den Steuerstromkreis als auch für den Wirkstrdmkreis'unterbrechende Schaltstellung umschaltend ist. ja
Nach einem weiteren Vorschlag ist vorgesehen, daß der mit einer jeden Einstiegtür in Wirkverbindung stehende Endschalter bei geöffneter Einstiegtür den Steuer- bzw. Wirkstromkreis mit dem Plus-Pol der Stromquelle verbindet, so daß neben der Ansteuerung für die Türschließvorrichtung in einer im Schaltkreis nicht näher bezeichneten Diagnose-Einrichtung, wobei diese unterschiedlicher Art sein kann, sowohl ein Fehlverhalten in Form einer optischen und/oder akustischen Anzeige, als auch eine defekte Türschließvorrichtung mittels eines Dauerstörmelders oder dgl., signalisierbar ist. Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet sich durch eine weitere Verbesserung der Gebrauchseigenschaften, eine Erhöhung der Betriebszuverlässigkeit sowie der Möglichkeit zur Anzeige einzelner Betriebszustände aus.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel einer Schaltungsanordnung näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigt
Fig. 1: eine Schaltungsanordnung für eine elektrische Steuereinrichtung eingangs erwähnter Art, im geöffneten Zustand einer einzelnen Einstiegtür dargestellt.
Die erfindungsgemäße Steuereinrichtung bezieht sich auf eine Türschließvorrichtung von Einstiegtüren, vorzugsweise für Schienenfahrzeuge, welche durch Fernschaltung mittels eines zentral erteilten Schließbefehls schließbar sind und die wie bereits bekannt mit zwei Arbeitsaggregaten 11; 13 versehen ist, wobei deren erstes Arbeitsaggregat 11 eine Schließung der offen stehenden Einstiegtür einleitet und deren zweites Arbeitsaggregat 13 diese Einstiegtür unter Überwindung der beispielsweise durch Dichtungsleisten oder dgl. gegebenen Widerstände in ihre geschlossene Endstellung führt, in welcher auch eine ordnungsgemäße Verriegelung erfolgen kann. Dabei kann die Steuereinrichtung für die Türschließvorrichtung in bekannter Weise mit einer Blockiereinrichtung gekoppelt und/oder einer Sicherheitsschaltung gegen das Einklemmen von Personen oder Gegenständen versehen sein.
Aus der Zeichnung kann neben der Schaltungsanordnung auch der Stromverlauf bei den verschiedenen Betriebszuständender Einstiegtüren bzw. ihrer zugehörigen Einrichtungen entnommen und verfolgt werden, wobei die Schaltungsanordnung im geöffneten Zustand einer einzelnen Einstiegtür dargestellt ist.
Zur Versorgung der elektrischen Steuereinrichtung für die Türschließvorrichtung von Einstiegtüren dient eine Stromquelle 1 eines einzelnen Wagens, welche sowohl die eigene Türsteuerung als auch eine Fernbetätigung der offenen Einstiegtüren aller angekuppelten Wagen durch Fernschaltung mittels eines zentral erteilten Schließbefehls über die Fernsteuerung 2 in bekannter Weise ermöglicht.
Erfolgt über die Fernsteuerung 2 ein zentraler Schließbefehl, welcher beispielsweise durch die Betätigung eines der Vierkantschalter 6 entgegen dem Uhrzeigersinn in einem der angekoppelten Wagen seine Auslösung findet, so wird einerseits durch die Einschaltung des Kontaktes 2 a ein abfallverzögertes Zeitrelais 3 gestartet, und andererseits über die Diode 4 und dem in der Zeichnung in Ruhestellung gezeigten Vierkantschalter 6 der anderen Einstiegtüren des Zuges das Hilfsrelais 9 zum Anzug gebracht. Befindet sich eine der Einstiegtüren im geöffneten Zustand, so nimmt der mit dieser in Wirkverbindung stehende Endschalter 7 seine in der Zeichnung gezeigte Einschaltstellung ein und das Hilfsrelais 9 wird über seinen in Einschaltstellung gebrachten Kontakt 9a und die Diode 8 den Zustand einer Selbsthaltung einnehmen.
Bei der gewählten Schaltungsanordnung kommt nun über den noch in Einschaltstellung befindlichen Kontakt 3a des abfallverzögert arbeitenden Zeitrelais 3 und den gleichfalls in Einschaltstellung gehaltenem Kontakt 9b des Hilfsrelais 9, den Umschalter 12 und den in Ruhestellung befindlichen Notschalter 14 ein Stromfluß zu den Arbeitsaggregaten 11 bzw. 13 der Türschließvorrichtung zustande. Dabei wird durch den Umschalter 12 in Abhängigkeit von der Türstellung der offen stehenden bzw. der sich schließenden Einstiegtür bestimmt, welches der Magnetventile des Arbeitsaggregates 11 bzw. 13 stromführend ist.
So wird entsprechend der gewählten Schaltungsanordnung das Arbeitsaggregat 11 für den ersten Teil des Schließvorganges der Einstiegtür, und das Arbeitsaggregat 13 für den zweiten Teil des Schließvorganges, bei welchem die Einstiegtür unter Überwindung der beispielsweise durch Dichtungsleisten oder dgl. gegebenen Widerstände in ihre geschlossene Endlage geführt wird, wirksam.
Nachdem die geschlossene Endlage der Einstiegtür erreicht ist, schaltet der mit der Einstiegtür in Wirkverbindung stehende Endschalter 7 um und geht von seiner in der Zeichnung gezeigten Einschaltstellung in eine geöffnete Ausschaltstellung über. Damit wird der Stromfluß zu dem in diesem Schaltkreis angeordneten Hilfsrelais 9 unterbrochen, gleichzeitig seine Kontakte 9 a; 9 b ihre Einschaltstellung verlassen und eine geöffnete Ausschaltstellung einnehmen, und damit auch einen weiteren Stromfluß zu den beiden Arbeitsaggregaten 13 bzw. 11 unterbinden.
Diese Schaltungsanordnung gewährleistet gegenüber bekannten Lösungen, daß sowohl der Steuerstromkreis als auch der Wirkstromkreis mit Erreichen der geschlossenen Endlage der Einstiegtür stromlos wird und ohne Zeitverzögerung ein sofortiges Wiederöffnen einer vorher geschlossenen Einstiegtür gewährleistet ist.
Ebenso ist es möglich, eine wiedergeöffnete Einstiegtür mittels eines erneut erteilten zentralen Schließbefehls durch die Betätigung eines im Bereich einer jeden Einstiegtür angeordneten Vierkantschalters 6 über die Fernsteuerung 2 zu schließen. Durch den in Einschaltstellung gebrachten Kontakt 2a der Fernsteuerung 2 wird in diesem Falle das abfallverzögerte Zeitrelais3 erneut gestartet und gleichzeitig über die Diode 4 und dem in Ruhestellung befindlichen Vierkantschalter 6 an der wiedergeöffneten Einstiegtür das Hilfsrelais 9 ebenfalls zürn Anzug gebracht.
Durch den in Einschaltstellung befindlichen Endschalter 7 an der wiedergeöffneten Einstiegtür, den gleichfalls in Einschaltstellung gebrachten Kontakt 9a und der Diode 8 geht gleichzeitig das Hilfsrelais 9 erneut in den Zustand einer Selbsthaltung über und es erfolgt über die in Einschaltstellung befindlichen Kontakte 3a und 9b, den Umschalter 12 sowie den in Ruhestellung gezeigten Notschalter 14 ein Stromfluß zu den Arbeitsaggregaten 11 bzw. 13, welche die Türschließvorrichtung in Tätigkeit setzen und die Schließung der in Offenstellung befindlichen Einstiegtür, wie bereits beschrieben, bewirken. Soll von einer der Einstiegtüren ein zentraler Schließbefehl für alle offenstehenden Einstiegtüren eines Zuges erteilt werden, so ist einer der in unmittelbarer Nähe einer jeden Einstiegtür angeordneten Vierkantschalter 6 entgegen dem Uhrzeigersinn zu betätigen und dieser von seiner in der Zeichnung gezeigten Arbeitsstellung in eine den Stromkreis zum Relais 5 einschaltende Schaltstellung zu bringen. Infolge dieser Einschaltbetätigung gelangt das Relais 5 zum Anzug wobei seine beiden Kontakte 5a; 5 b von ihrer geöffneten Ausschaltstellung in eine die Fernsteuerung 2 betätigende Einschaltstellung umschalten, den zentral erteilten Schließbefehl über die Fernsteuerung 2 an die einzelnen Steuereinrichtungen für die Einstiegtüren des beispielsweise aus mehreren Wagen bestehenden Zuges weitergeben und schließlich den Schließvorgang an jeder offenstehenden Einstiegtür des Zuges, wie bereits beschrieben, bewirken.
Bei dieser Schaltungsanordnung ist gewährleistet, daß die Einstiegtür, von welcher der zentrale Schießbefehl für alle offenstehenden Einstiegtüren eines Zuges erteilt wurde, selbst in ihrer Offenstellung verbleibt, weil durch die erwähnte Schaltbetätigung des Vierkantschalters 6 ein Stromfluß zu dem Hilfsrelais 9 und gleichzeitig zu den im Wirkstromkreis befindlichen Arbeitsaggregaten 11; 13 für die Einleitung des Schließvorganges dieser Einstiegtür, unterbrochen ist. Befinden sich die Einstiegtüren in ihrer geschlossenen Endstellung, in welcher auch ihre ordnungsgemäße Verriegelung erfolgt, kann des weiteren beispielsweise bei einem in Fahrbewegung befindlichen Zug nach Erreichen einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit mit Hilfe eines Blockierrelais 17 und die Schaltbetätigung der zugehörigen Arbeitskontakte 17a; 17 b eine Diagnose-bzw. Anzeige-Einrichtung 10 und/oder ein Blockiermagnet 15 zur Blockierung der geschlossenen Einstiegtür in Tätigkeit gesetzt werden.
Wurde beispielsweise bei Anfahrt des Zuges vor Erreichen der zur Blockierung der Einstiegtüren bestimmten Fahrgeschwindigkeit noch eine Einstiegtür geöffnet, so erfolgt durch den in Einschaltstellung befindlichen Endschalter 7 an der offenstehenden Einstiegtür und den gleichfalls in eine Einschaltstellung umschaltenden Arbeitskontakt 17a des Blockierrelais 17 ein Stromfluß zu der im Schaltkreis angeordneten Diagnose- bzw. Anzeige-Einrichtung 10, welche sowohl ein Fehlverhalten als auch eine fehlerhafte Türschließvorrichtung signalisiert und anzeigt.
In bestimmten Notsituationen kann weiterhin eine geschlossene und durch den Blockiermagneten 15 bereits blockierte Einstiegtür durch Umschaltung des Notschalters 14, von seiner in der Zeichnung gezeigten Schalterstellung in seine zweite, den Signalgeber 16 mit Strom versorgende Schalterstellung, wieder geöffnet werden, weil durch diese Umschaltung der Stromfluß zum Blockiermagneten 15 eine Unterbrechung erfährt und damit eine Blockierung der betreffenden Einstiegtür aufgehoben ist. Nach erneuter Umschaltung des Notschalters 14 in seine ursprüngliche, in der Zeichnung dargestellte Schalterstellung ist schließlich die Funktion der Steuereinrichtung wieder hergestellt und die betreffende Einstiegtür kann, wie bereits erläutert, betätigt werden.
Ebenso kann die Steuereinrichtung der erwähnten Art mit einer bekannten Sicherheitsschaltung 18 gegen das Einklemmen von Personen oder Gegenständen versehen sein, welche den Stromfluß zu dem Hilfsrelais 9 zu unterbrechen vermag, auf diese Weise den Schließvorgang der betreffenden Einstiegtür beendet, von Hand nunmehr vollständig geöffnet und das Hindernis beseitigt werden kann. Hierzu anschließend kann die betreffende Einstiegtür von Hand und durch Erteilung eines zentralen Schließbefehls geschlossen werden.
Die erfindungsgemäße elektrische Steuereinrichtung stellt gegenüber vergleichbaren Lösungen eine Verbesserung dar und bringt neben den in der Beschreibung erläuterten Vorteilen für das Zugpersonal Erleichterungen, welche die Betriebszuverlässigkeit erhöhen.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Elektrische Steuereinrichtung für eine Türschließvorrichtung von Einstiegtüren, vorzugsweise für Schienenfahrzeuge, welche beispielsweise mit einer Blockiereinrichtung und/oder einer Sicherheitsschaltung gegen das Einklemmen von Personen oder Gegenständen versehen, und welche durch Fernschaltung mittels eines zentral erteilten Schließbefehls schließbar sind, gekennzeichnet dadurch, daß die Schaltungsanordnung aus zwei voneinander abhängig wirkenden Stromkreisen, einem Steuerstromkreis und einem Wirkstromkreis bestehend, ausgebildet ist, wobei dessen einer Teil des Steuerstromkreises, von einer Stromquelle (1) mit Elektroenergie gespeist, durch die Erteilung eines zentralen Schließbefehls mittels Umschaltung eines bei einer jeden Einstiegtür angeordneten Vierkantschalters (6) ein Relais (5) in seine einschaltende Arbeitsstellung schaltbar ist, und dabei diese Einstiegtür in ihrer Offenstellung verbleibend ausgestaltet ist, daß ferner mittels der Einschaltbetätigung der Kontakte (5a; 5 b) des vorerwähnten Relais (5) die Fernsteuerung (2) betätigbar ist, deren sich schließender Kontakt (2a) ein Ein-Aus-Schalter, den anderen Teil des Steuerstromkreis an den übrigen Einstiegtüren mit Elektroenergie speisend, wirksam ist, und einerseits über eine Diode (4) und eine in diesem Schaltkreis nachfolgende, in Einschaltstellung befindliche Sicherheitsschaltung (18) sowie den Vierkantschalter (6), ein Hilfsrelais (9), und andererseits ein mit dem Kontakt (2a) direkt verbundenes, abfallverzögertes Zeitrelais (3), einschaltbar ist, wobei die sich umschaltenden Kontakte (3a; 9a und 9b) des Zeitrelais (3) und des Hilfsrelais (9) den Wirkstomkreis, bestehend aus dem mit einer offenstehenden Einstiegtür in Einschaltstellung befindlichen Endschalter (7), einer Diode (8), einem Umschalter (12), einer Türschließvorrichtung mit den Arbeitsaggregaten (11 bzw. 13) sowie einem Notschalter (14), in eine mit der Stromquelle (1) oder der Fernsteuerung (2) leitende Verbindung bringen, oder beim Erreichen der Schließstellung der Einstiegtüren der mit diesen in Wirkverbindung stehende Endschalter (7) von seiner Einschaltstellung in eine den Stromfluß für den Steuerstromkreis als auch für den Wirkstromkreis unterbrechende Schaltstellung, umschaltend ist.
  2. 2. Elektrische Steuereinrichtung für eine Türschließvorrichtung von Einstiegtüren, vorzugsweise für Schienenfahrzeuge, nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der mit einer jeden Einstiegtür in Wirkverbindung stehende Endschalter (7) bei geöffneter Einstiegtür den Steuer- bzw. Wirkstromkreis mit dem Plus-Pol der Stromquelle (1) verbindet, so daß neben der Ansteuerung für die Türschließvorrichtung in einer im Schaltkreis nicht näher bezeichneten Diagnose-Einrichtung (10) sowohl ein Fehlverhalten in Form einer optischen und/oder akustischen Anzeige, als auch eine defekte Türschließvorrichtung mittels einesOauerstörmelders oder dgl. signalisierbar ist.
DD27350185A 1985-02-25 1985-02-25 Elektrische steuereinrichtung fuer eine tuerschliessvorrichtung von einstiegtueren, vorzugsweise fuer schienenfahrzeuge DD241936A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT405753B (de) * 1997-04-15 1999-11-25 Schneeflock Franz Elektromagnetisch betätigbare vorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT405753B (de) * 1997-04-15 1999-11-25 Schneeflock Franz Elektromagnetisch betätigbare vorrichtung

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