DD242176B1 - Ski - Google Patents

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DD242176B1
DD242176B1 DD85282646A DD28264685A DD242176B1 DD 242176 B1 DD242176 B1 DD 242176B1 DD 85282646 A DD85282646 A DD 85282646A DD 28264685 A DD28264685 A DD 28264685A DD 242176 B1 DD242176 B1 DD 242176B1
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Guenter Lausmann
Matthias Knorr
Bernd Fleckeisen
Kurt Meinel
Hubert Engelhardt
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Sportgeraete Veb K
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • A63C5/048Structure of the surface thereof of the edges
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W2540/00Input parameters relating to occupants
    • B60W2540/18Steering angle

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
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Description

Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Ski für den Volkssport und Leistungssport in den Disziplinen Touren-, Alpin- und Langlauf.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die bekannten technischen Lösungen gehen davon aus, daß Profile (Metall oder Plast) mit senkrecht stehenden Stegen als Kernbauteil im Ski (oder nur im Skimittelbereich) zwischen Ober- und Untergurt verpreßt werden und daß sämtliche Kanten oder Kantenverstärkungen parallel oder in einem Winkel von etwa 45° zur Laufsohle nur im äußeren Bereich am Skikern befestigt sind, jedoch keine durchgehende Verbindung vom tragenden Kernbauteil und Kante besteht.
Die Nachteile dieser Ausführungsformen liegen in dem hohen Materialeinsatz und einer sehr kostenaufwendigen Herstellung begründet.
Aus der CH 549394 ist ein Ski bekannt, dessen Kern aus einem aus Kunststoff bestehenden tragenden Element gebildet wird, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß zwei Längsträger durch eine profilierte Platte miteinander verbunden sind, die jedoch nicht als Skikante wirken.
Um die Steifigkeit und Biegefestigkeit am Ski zu erhöhen, werden nach der DE 2623382 Armierungen aus Stahldraht in den Skikern eingebracht.
Über Form, Art und Befestigung vom Seitenwangenschutz, Laufsohlenkantenschutz, Ein- und Mehrfach kanten sowie Kantenverstarkungen am Ski gibt es eine Vielzahl von Veröffentlichungen
In der DE 2652131 wird eine C-formige Profilkante, die in Langsnuten in der Laufsohle und in der Oberseite der Ski gehalten wird, beschrieben, die gleichzeitig Laufsohlen- und Oberkante bildet, jedoch nicht als Kernbauteil wirksam wird Verschiedene Kantenausfuhrungen (Profile) und deren Befestigung im äußeren Bereich des Skikerns mit modifizierten Ausbildungen der Laufsohle wurden beschrieben in
DE 2461890, DE 3331314 Al, F 7806601, DE 2014025, DE 2459980
Die Verankerung einer Kante im inneren Bereich des Kernes sieht die DE 2343725 vor, ohne jedoch in der Funktion eines Kernbauteiles zwischen Ober- und Untergurt zu wirken
Der Einsatz eines S-gewinkelten Flachbandes mit ausgespartem Befestigungswinkel zur Fixierung am Unterteil des Skikernes als Laufsohlenkante wird in AT 310629 beschrieben, ohne jedoch gleichzeitig kernbildend zu wirken Der nachträgliche An-oder Einbau von Laufsohlen-oder Seitenwangenschutzkanten (Abdruckkanten) wird in der DE 2720766 und der DE 2543413 beschrieben, ohne jedoch die Eigenschaften des Skikerns zu beeinflussen Die Ausbildung von Zwei- oder Mehrfachkanten und deren direktem oder nachträglichem Einbau über dem Gesamtski oder nur über Teilbereiche des Ski wird in folgenden Patenten beschrieben. DE 2065825, DE 3125395 A 1,AT 328350.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, einen Ski zu entwickeln, der sich durch einen geringen Materialaufwand, geringe Herstellungskosten und einen hohen Gebrauchswert bezüglich des Gleit- und Steigverhaltens, eines niedrigen Kantenverschleißes und einer optischen Aufwertung der Skiseitenwange auszeichnet
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Ursachen der technischen Mangel der im Stand der Technik beschriebenen Losungen liegen in der konstruktiven und auch fertigungstechnischen Trennung von Skikerneinbauten und Skikanten oder Kantenverstarkungen Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ski zu schaffen, welcher eine hohe Kantenbelastbarkeit aufweist sowie einen geringen Kantenverschleiß, sowohl bei Flach- als auch bei Eckkanten und infolge gezielter Spannungsverteilung verbesserte Gleiteigenschaften besitzt Diese Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch gelost, daß die Einlage aus einem ebenen Blatt oder einem Profil gebildet ist, die entweder einen stumpfen Winkel einschließen oder zueinander parallel verlaufen und über einen Steg miteinander verbunden sind und daß das Blatt oder mindestens ein Schenkel des Profils unter einem Winkel α von 10° bis 80° von der Seitenwange in Richtung des Flachenschwerpunktes des Skikeilquerschnittes angeordnet ist Dabei ist die Art und Weise der Anordnung, die Geometrie der Einlagen sowie deren Material ausschlaggebend fur die Beeinflussung der Skiparameter
Kennzeichnend ist weiterhin, daß die Einlage mit einer Laufkante einstückig verbunden ist, so daß die Einlage neben einer gezielten Spannungsverteilung auch die Funktion des Kantenschutzes übernimmt Erfindungswesentlich ist, daß die Einlage in durchgehenden oder einseitig geöffneten Kanälen in dem Skikern mittels Klebeharzen fest angeordnet ist Die Große des Winkels α der Einlage bestimmt wesentlich die zu erzielenden Eigenschaften Einlagen mit kleinen Winkeln α wirken kernverstarkend und Einlagen mit großen Winkeln α wirken kantenbildend und seitenkantenverstarkend Erfindungswesentlich ist weiterhin, daß die Einlage aus Metall, Kunststoff oder sonstigen hochfesten Materialien oder Matenalkombinationen besteht Hierbei kann der Einbau ohne aufwendigen Fertigungsprozeß vom Skihersteller als auch nachträglich durch den entsprechenden Skiservice erfolgen Wesentlich ist, daß die Einlage als Kante im bzw am Ski flachenbundig und freiliegend aus der Seitenwange oder einem Unterbauteil oder der Skilaufsohle oder dem Oberbauteil austretend angeordnet ist Wesentlich ist weiterhin, daß die Einlage entweder symmetrisch im Ski und asymmetrisch im Paar oder asymmetrisch im Ski und asymmetrisch im Paar eingebaut ist, so daß jeder Ski im Paar voneinander unterschiedliche Einlagen besitzt und so ein Paar Skier entsteht, zum Beispiel aus einem vorwiegenden Abstoßski und einem vorwiegenden Gleitski Erfindungswesentlich ist, daß die Einlage auf Grund der räumlichen Anordnung gleichzeitig als Trittplatte oder Trittbereichsverstarkung bzw Bindungsplatte wirkt, wobei diese bereits Bohrungen mit Innengewinde aufweist Dabei wirken samtliche durch den Skiläufer eingeleiteten Kräfte auf die Bindung direkt über die Einlage auf die Skilaufsohle oder die Skilaufsohlenkante oder die Skiseitenwange/Skilaufsohlenkante Die mit Innengewinde versehenen Bohrungen dienen der Montage verschiedener Skibindungssysteme, um einen zeitsparenden Wechsel von verschiedenen Bindungstypen zu ermöglichen Der Schraubenausreißwiderstand wird erhöht durch die aus der Trittbereichsverstarkung oder der Trittplatte gebildeten Bindungsplatte Erfindungswesentlich ist weiterhin, daß die schragstehende Einlage beweglich in viscoelastischer Folie angeordnet ist, so daß eine Bewegung der Einlagen bei Druck des Systems Bindung-Schuh auf die Oberflache des Ski vorzugsweise in Richtung der Laufsohleninnenkante und/oder -außenkante erfolgen kann, so daß die Kantenverstärkung aus der kantenbildenden oder zurückliegenden Lage (höheren Reibungskoeffizient des Kantenverstarkungsmatenals) heraustritt und freiliegend das Kantenabdruckverhalten verbessert Erfindungswesentlich ist, daß die Einlage mehrschichtig gestaltet ist, und somit leichte nicht verschleißfeste Materialien wie Plaste mit verschleißfesten Materialien kombiniert werden können Erfindungswesentlich ist, daß die Einlage mit Aussparungen versehen ist Diese Aussparungen dienen einerseits der Gewichtsreduzierung und andererseits der besseren Verankerung der Einlage im Skikern Weiterhin kann über Art, Große und Verteilung der Aussparungen eine Beeinflussung des zu erzielenden Spannungsverhaltens des Ski in der Art erfolgen, daß in der Nahe der Spannungsnullinie des Ski große und/oder kleine und in Richtung der Skikernunterseite bzw Skikernoberseite kleine und/ oder große Aussparungen eingebracht werden Somit wird es neben einer exakten Endhartefixierung auch möglich, Vorspannungsunterschiede am Fertigski auszugleichen, deren Ursache vorwiegend im Kernmatenal mit relativ großer Dichtestreuung und dessen niedrigem Ε-Modul begründet liegt Erfindungswesentlich ist weiterhin, daß die mit der Einlage verbundenen Laufkanten als Einfachwinkel-, Doppelwinkel- oder Doppeltrapezkante ausgebildet sind Dadurch haben die mit dieser Kante ausgestalteten Ski eine große Festigkeit auf Grund der Verankerung der Kante bis weit hinein in den Ski
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Anwendungsbeispiels erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: Querschnitt eines Skikernes mit einseitig und beidseitig offenen Kanälen Fig. 2: Querschnitt eines Ski mit einseitig und beidseitig offenen Kanälen Fig.3: Querschnitt eines Ski mit eingeklebten Einlagen
- als Eckkante für Skilaufsohle
- als Eckkante für Skioberfläche
Fig.4: Querschnitt eines Ski mit eingeklebten Einlagen
- als Kernbauteil
- als Flachkante für Seitenwange
Fig. 5: Querschnitt eines symmetrischen Skipaares mit asymmetrischen Einlagen je Ski
- als Flachkante für Seitenwange
- als Flachkante für Skilaufsohle
Fig.6: Querschnitt eines symmetrischen Skipaares mit asymmetrischen Einlagen im Paar
- als Eckkante für Skilaufsohle mit abgewinkelter Trittplatte
- als Eckkante für Skioberseite
- als Kernbauteil mit abgewinkelter Trittbereichsverstärkung Fig. 7: Querschnitt eines Ski mit einer Kombination von Einlagen
- als Eckkante für Skilaufsohle mit abgewinkelter Trittplatte
- als Kernbauteil mit abgewinkelter Trittbereichsverstärkung, wobei diese gleichzeitig eine Bindungsplatte mit Bohrungen (Innengewinde) für Bindungsschraube bildet.
Fig.8: Querschnitt eines Ski mit verschiebbarer Einlage als Eckkante für Skilaufsohle, die zwischen viscoelastischen Folien eingebaut ist;
Fig. 9: Querschnitt eines Ski mit mehrlagiger Einlage als Flachkante für Seitenwange Fig. 10: Ansicht einer Einlage mit Aussparungen Fig. 11: Querschnitt eines Ski mit Einlage als Winkelkante Fig. 12: Querschnitt eines Ski mit Einlage als Doppelwinkelkante Fig. 13: Querschnitt eines Ski mit Einlage als Doppeltrapezkante Fig. 14: Querschnitt eines Ski mit Einlage als Doppelkante
- Eckkante für Skilaufsohle
- Flachkante für Seitenwange
Gemäß Fig. 1 ist ein Skikern 1 im Querschnitt dargestellt, welcher unter einem Winkel α = 30° zur Seitenwange 1.1 Kanäle 5,6 aufweist. Der Kanal 5 ist beidseitig offen, d. h. sowohl in Richtung zur Skikernoberseite 1.3 als auch in Richtung zur Seitenwange 1.1/Skikernunterseite 1.2. Der Kanal 6 ist einseitig geöffnet in Richtung Seitenwange 1.1 /Skikernoberseite 1.3.
Nach Fig.2 ist ein Skikern 1 im Querschnitt dargestellt, welcher mit einem Oberbauteil 2 und einem Unterbauteil 3 und einer darauf befindlichen Skilaufsohle 4 versehen ist. Die Kanäle 7,7 verlaufen unter einem Winkel α = 30° zur Seitenwange 1.1 in der Art, daß der Kanal 7 beidseitig geöffnet ist in den Richtungen Oberbauteil 2 und Skilaufsohle 4/Seitenwange 1.1. Der Kanal 8 ist einseitig geöffnet in Richtung Seitenwange 1.1 /Oberbauteil 2. Die Kanäle 5,6,7, 8 dienen zum Einbringen der Einlage.
In Fig.3 ist der Querschnitt eines Skis dargestellt, in welchem die Einlage 9,10 eingeklebt ist. Die Einlage 9 dient als Eckkante für die Skilaufsohle 4 und die Seitenwange 1.1. Die Einlage 10 dient als Eckkante für den Oberbauteil 2 und die Seitenwange 1.1.
Dieser Ski ist sowohl für den alpinen Skilauf als auch für den Langlauf in Skitourentechnik geeignet, wobei bei der Alpinvariante die Einlagen 9,10, deren Teile die Eckkanten für die Skilaufsohle 4 und den Oberbauteil 2 bilden, über die gesamte Skilänge angeordnet sind.
Die Einlage 9 bildet dabei sowohl die Eckkante für die Skiinnenkante 1.11 und die Skiaußenkante 1.12. Die Skitourenvariante besitzt das Teil 9 als Eckkante nur im spannungsaktiven Skimittenbereich, wogegen das Teil 1OaIs Eckkante zum Oberbauteil 2 nur im Skienden bereich an der Skiinnenkante 1.11 eingebaut ist.
Nach Fig. 4 ist ein Ski im Querschnitt mit eingeklebter Einlage 11,12 dargestellt, wobei das Teil 11 als Kernbauteil dient und von der Skikernunterseite 1.2 in einem Winkel α = 30° zur Seitenwange 1.1 bis zur Skikernoberseite 1.3 verläuft.
Die Einlage 12 dient als Flachkante für die Seitenwange 1.1 und verläuft von der Seitenwange 1.1 in einem Winkel = 30° bis kurz unter die Skikernoberseite 1.3. Die Einlagen 11,12 wirken skikernverstärkend und je nach Anordnung spannungserhöhend oder spannungsvermindernd. Die Einlage 12 läßt sich nachträglich beim Aufarbeiten benutzter und ermüdeter Skier zur Wiederherstellung des gewünschten Spannungsverhaltens anbringen. Die Einlage 11 muß bereits bei der Herstellung des Skis angebracht werden und dient ebenfalls zur Verbesserung der Skispannung, insbesondere bei Skikernen mit geringer Eigenspannung.
Entsprechend Fig. 5 ist der Querschnitt eines Skipaares dargestellt, welches je Einzelski asymmetrisch angeordnete Einlagen 13, 14 aufweist, die jedoch im Skipaar symmetrisch sind. Dabei dient die Einlage 14 als Flachkante für die Skilaufsohle 4 und verläuft von der als Skiinnenkante 1.11 dienenden Seitenwange 1.1 im Winkel α = 30° bis kurz unter die Skikernoberseite 1.3. Die Einlage 13 dient als Flachkante für die Seitenwange 1.1 und verläuft von der Seitenwange 1.1, die als Skiaußenkante 1.12 fungiert, im Winkel α = 30° zur Seitenwange 1.1 bis zur Skikernoberkante 1.3.
Der asymmetrische Aufbau erzwingt bevorzugte Eigenschaften, wie z. B. Hand- und Talski oder eisgriffige Skiinnenkante 1.11 und gut gleitende Skiaußenkante 1.12, so daß man dieses Skipaar bevorzugt als Tourenski im Volkssport einsetzt. Analog Fig. 5, im Paar symmetrisch und im Einzelski asymmetrisch, sind folgende Einbauvarianten bevorzugt:
Teil 9 als Eckkante fur Skilaufsohle 4/Seitenwange 1 1 dienend.
Teil 10 als Eckkante fur Oberbauteil 2 2/Seitenwange 1 1 dienend,
Teil 11 als Kernbauteil dienend,
Teil 20 als mehrlagige Flachkante fur Seitenwange 1 1 dienend,
Teil 15 als Eckkante fur Skilaufsohle 4 mit abgewinkelter Trittplatte,
Teil 16 wirkend als Kernbauteil mit abgewinkelter Trittbereichsverstarkung
Die Trittbereichsverstarkung unterscheidet sich von der Trittplatte durch eine größere Lange, die über den Fußbereich hinausgeht
Eine aus der Skioberflache heraustretende Einlage 19 in viskoelastische Folie eingebaut und als Eckkante zur Skilaufsohle 4/ Seitenwange 1 1 dienend
So erhalt man je Ski zwei sich voneinander unterscheidende Eigenschaften, die man je nach Bedarf in der Praxis durch einfaches Vertauschen der beiden Skier ausnutzen kann Demzufolge können oben genannte Eigenschaften fur den Touren-, Alpin- und Langlauf Anwendung finden Folgende Skieigenschaften können durch den, wie oben angegeben, unterschiedlichen Einbau der Einlagen erzielt werden
extremer oder geringer Kantenabdruck,
eisgriffiges oder weniger eisgnffiges Verhalten der Seitenwange und Skilaufsohlenkante und somit gute oder weniger gute Gleiteigenschaften, Verringerung des Kantenverschleißens an der Skilaufsohle, an der Skioberflache und an der Seitenwange
In der Fig 6 wird ein asymmetrisches Ski paar mit im Einzelski asymmetrisch angeordneten Einlagen 10,15,16 dargestellt Das Teil 10 dient analog Fig 3 als Eckkante fur den Oberbauteil 2 sowie die Seitenwange 1 1 und verlauft unter einem Winkel = 30° zur Seitenwange 1 1 in Richtung Skikerninneres Das Teil 16 dient als Kernbauteil mit abgewinkelter Trittbereichsverstarkung und verlauft annähernd, ausgehend von der oben beschriebenen Eckkante, parallel zum Oberbauteil 2 bis etwa zur Mitte des Skiquerschnittes, ist dann abgewinkelt und verlauft weiter durch den Skikern 1 bis zum Unterbauten 3 Dieser Ski dient als Gleitski vorwiegend bei der Siitonentechnik/Finnstep-Technik Der andere Ski besitzt eine Einlage 15, welche als Trittplatte und als Abstoß- oder Eckkante dient und von der Skiinnenkante 1 11 unter einem Winkel α = 30° in Richtung Oberbauteil 2 verlauft, etwa in der Mitte des Skiquerschnittes abgewinkelt ist und weiter in Richtung Seitenwange 1 1 parallel zum Oberbauteil 2 verlauft Dieser Ski dient als Abstoßski, vorzugsweise fur die Siitonentechnik/Finn-step-Technik Nach Fig 7 wird der Querschnitt eines Skis mit zwei Einlagen 15,16 dargestellt, die kernbauteilbildend, kantenbildend und abgewinkelt sind und gleichzeitig als Trittbereichsplatte und als Trittbereichsverstarkung wirken Die Uberplattung der beiden abgewinkelten Verstarkungseinlagen 15,16 in der Nahe des Oberbauteils 2 wird als Bindungsplatte bezeichnet, welche den Schuhbindungsbereich verstärkt und zur Aufnahme von diversen Bindungsschrauben mit Bohrungen 17 und Innengewinde versehen ist Die eingeleiteten Kräfte vom Skilaufer auf die Bindung des Skis werden direkt über die Einlagen 15,16 auf die Skilaufsohle 4, die Eckkante und die Seitenwange 1 1 wirksam
Durch die verstärkende Wirkung der Einlage 15,16 wird die Bruchlast im Skimittenbereich sowie der Schraubenausreißwiderstand erhöht und die Möglichkeit der Beschädigung des Oberbauteils 2 im Bereich Bindung-Schuh verringert Somit ist dieser Ski geeignet sowohl fur Touren-als auch Langlauf, insbesondere im Volkssport Nach Fig 8 wird eine Einlage 19 in einem Kanal 7 gemäß Fig 2 unter einem Winkel α = 30° zur Seiten wange 1 1 in Richtung zum Skikernoberbauteil 1 als auch in Richtung zur Seitenwange 1 1/Skilaufsohle 4 zwischen zwei viskoelastischen Folien 18 in Pfeilrichtung verschiebbar eingebaut, so daß die Einlage 19 zwischen dem Oberbauteil 2 und dem Schnittpunkt der Seitenwange 1 1 und der Skilaufsohle 4 beweglich ist Bei Druck des Schuh-Bindungssystems auf den Oberbauteil 2 des Skis in Richtung der Skiinnen-oder Skiaußenkante kann die Einlage 19 aus der kantenbildenden Lage heraustreten und dann freiliegend das Kantenabdruckverhalten verbessern, so daß dieser Ski vorzugsweise fur die Siitonen-Technik geeignet ist Gemäß Fig 9 wird eine mehrfarbige Einlage 20 als geeignetes Gestaltungselement der Skiseitenwange 1 1 dargestellt, die gleichzeitig als Kernbauteil dient Die Einlage 20 kann einlagig oder auch mehrlagig ausgebildet sein und aus verschiedenen Materialien bestehen
Dabei werden mehrere Materialien in Folienform mit Klebeharzen verklebt und als kompakte Einlage 20 in einen Kanal 7,8 nach Fig 2 so eingebaut, daß die Einlage 20 zur optischen Gestaltung der Skiseitenwange 1 1 wird In Fig 10 wird eine Einlage dargestellt, welche Aussparungen 21 besitzt zwecks Gewichtsreduzierung, zur verbesserten Verankerung in der Einbaulage und zur gezielten Beeinflussung des Spannungsverhaltens des Skis Gemäß Fig 11 bis 14 werden Einlagen 22,23,24,25 dargestellt, welche sowohl im Ski kantenverstarkend als auch kantenbildend wirken Dabei ist die Einlage 22 als Einfachwinkelkante, die Einlage 23 als Doppelwinkelkante und die Einlage 24 als Doppeltrapezkante ausgeführt und wirkt jeweils kantenbildend Die Einlage 25 ist als Doppelkante gestaltet und wirkt sowohl kantenbildend als auch zur Verstärkung der Seitenwange 1 1 Demzufolge sind die Kantenausbildungen nach Fig 11 bis 13 insbesondere geeignet fur den Alpinski und die Kantenausbildung nach Fig 14 vorwiegend fur Tourenski.

Claims (11)

1. Sandwichski für Lang-, Touren- und Alpineskilauf, bestehend aus einem Oberbauteil, aus mindestens einem Kernbauteil, einer Skilaufsohle und Seitenwangen, wobei im Kernbauteil bzw. zwischen den Kernbauteilen mindestens eine sich in Skilängsrichtung erstreckende Einlage angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage aus einem ebenen Blatt(9,10,11,12,13, 14,19,20,22,23,24) oder einem Profil (15,16,25) gebildet ist, die entweder einen stumpfen Winkel einschließen oder zueinander parallel verlaufen und über einen Steg miteinander verbunden sind und daß das Blatt oder mindestens ein Schenkel des Profils unter einem Winkel (α) von 10° bis 80° von der Seitenwange 1.1 in Richtung des Flächenschwerpunktes des Skikeilquerschnittes angeordnet ist.
2. Sandwichski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (9,10,11,12,13,14,19, 20, 22, 23, 24) mit einer Laufkante einstückig verbunden ist.
3. Sandwichski nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (9 bis 16,19, 20, 22 bis 25) in durchgehenden oder einseitig geöffneten Kanälen (5, 6,7,8) in dem Skikern (1) mittels Klebeharzen fest angeordnet ist.
4. Sandwichski nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (9 bis 16,19, 20, 22 bis 25) aus Metall, Kunststoff oder sonstigen hochfesten Materialien oder Materialkombinationen besteht.
5. Sandwichski nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (9 bis 16,19, 20, 22 bis 25) als Kante im bzw. am Ski flächenbündig und freiliegend aus der Seitenwange (1.1) oder einem Unterbauteil (3) oder der Skilaufsohle (4) oder dem Oberbauteil (2) austretend angeordnet ist.
6. Sandwichski nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (9 bis 16,18, 20,22 bis 25) entweder symmetrisch im Ski und asymmetrisch im Paar oder asymmetrisch im Ski und asymmetrisch im Paar eingebaut ist.
7. Sandwichski nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (15,16) auf Grund der räumlichen Anordnung gleichzeitig als Trittplatte oder Trittbereichsverstärkung bzw. Bindungsplatte wirkt, wobei diese bereits Bohrungen (17) mit Innengewinde aufweist.
8. Sandwichski nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägstehende Einlage (19) beweglich in viscoelastischer Folie (18) angeordnet ist.
9. Sandwichski nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (20) mehrschichtig gestaltet ist.
10. Sandwichski nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage (20) mehrschichtig gestaltet ist, daß die Einlage mit Aussparungen (21) versehen ist.
11. Sandwichski nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Einlage (22, 23,24) verbundene Laufkante als Einfachwinkel-, Doppelwinkel- oder Doppeltrapezkante ausgebildet ist.
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