DD243636A5 - Beizmittel - Google Patents

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DD243636A5
DD243636A5 DD85280847A DD28084785A DD243636A5 DD 243636 A5 DD243636 A5 DD 243636A5 DD 85280847 A DD85280847 A DD 85280847A DD 28084785 A DD28084785 A DD 28084785A DD 243636 A5 DD243636 A5 DD 243636A5
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ton
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ammonium
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Andras S Kiss
Kalman Marossy
Vilma Szechy
Maria Kocsis
Katalin Goeroeg
Laszlo Bodnar
Gyoergy Kiss
Maria Liptak
Ilona Cserhati
Janos Wabel
Tibor Halmagyi
Lajos Kadenczky
Zoltan Arpad
Katalin Marmarosi
Katalin Kecskes
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��@���������@�������k��
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    • A01N57/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic phosphorus compounds
    • A01N57/10Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic phosphorus compounds having phosphorus-to-oxygen bonds or phosphorus-to-sulfur bonds
    • A01N57/12Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing organic phosphorus compounds having phosphorus-to-oxygen bonds or phosphorus-to-sulfur bonds containing acyclic or cycloaliphatic radicals
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Beizmittel, das als Wirkstoff 3-Isononyloxypropyl-ammonium-methylphosphonat in einer Menge von 20 bis 95 Ma.-%, gegebenenfalls Metallionen, vorzugsweise Magnesium- oder Zinkionen in einer Menge von 2 bis 10 Ma.-% und festes oder fluessiges Traegermaterial, sowie gegebenenfalls andere Hilfsstoffe, vorzugsweise eine oberflaechenaktive Substanz und/oder ein Haftmittel ad 100 enthaelt.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Beizmittel, das als Wirkstoff 3-lsononyloxypropyl-ammonium-methylphosphat enthält.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Das Herstellungsverfahren von 3-lsononyloxypropyl-ammoniurn-methylphosphat und dessen Verwendung als Wirkstoff von fungiziden Mitteln wurden in der HU-PS 184319 beschrieben. In dieser Patentschrift wird die Anwendbarkeit der obigen Substanz als Wirkstoff von Beizmitteln nicht erwähnt.
Weiter ist es bekannt (DE-OS 2456627), daß Aluminium-ethyl-phosphat eine hervorragende fungizide Wirkung hat, doch wird es als Beizmittel wirkstoff nicht verwendet.
Ziel der Erfindung
Mit der Erfindung soll ein verbessertes Beizmittel bereitgestellt werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Überraschenderweise wurde gefunden, daß3-lsononyloxypropyl-ammonium-methylphosphonat — im Gegensatz zu Aluminium-ethyl-phosphonat — in einer entsprechenden Dosis zum Schutz von Getreidearten, z.B. von Weizen, Mais, Gerste und von anderen Feldpflanzen z. B. von Zuckerrüben, Sonnenblumen, Soja sowie von Gartenpflanzen, z. B. Paprika, gegen Keimalterskrankheiten (Fusariosis, Rhyzoctonia-Krankheiten, usw.), sowie zum Schutz gegen die sich mit dem Saatgut ausbreitenden, aber erst in der Fruchtreifezeit in Erscheinung tretenden Krankheitserreger (z.B. Brandpilze) sehr gut geeignet ist. Im Gegensatz dazu zeigt das in der HU-PS 184319 beschriebene-3-lsononyloxypropyl-ammonium-ethylphosphonat in der dort angegebenen Dosis eine keimhemmende Wirkung, wodurch es zum Beizen nicht verwendet werden kann. Der erfindungsgemäße Wirkstoff entfaltet seine Schutzwirkung durch einen Doppeleffekt:
— Einerseits übt er eine unmittelbare fungizide Wirkung gegen die Krankheitserreger aus, wodurch die in dem Boden oder auf der Samenoberfläche lebenden Krankheitserreger vernichtet werden;
— andererseits wird er in die Samen absorbiert, wodurch auch die Endoparasiten-Krankheitserreger vernichtet werden. Vermutlich kann die gute Beizwirkung auch damit erklärt werden, daß sich der Wasserhaushalt des keimenden Samens bei den mit dem erfindungsgemäßen Mittel behandelten Samen gegenüber den Kontrollsamen sehr gut entwickelt (siehe Beispiel 14, Fig. 1). Die Bedeutung der Steigerung der Wasseraufnahme, die bei den gebeizten Samen zu verzeichnen ist, ist in erster Linie darin zu sehen, daß der Keimvorgang beschleunigt und dadurch die gegen Bodenparasiten emfindliche Phase des Keimlings verkürzt wird.
Wie oben erwähnt, können die durch als Wirkstoff das 3-lsononyloxypropyl-ammonium-methylphosphonat enthaltende Mittel erreichbaren günstigen Wirkungen nur dann zur Geltung kommen, wenn der Wirkstoff in einer geeigneten Dosis angewendet wird. Eine höhere Dosis löst einen entgegengesetzten — keimschädigenden — Effekt aus. Dieser keimschädigende Effekt kann durch die Anwendung eines Metallions ausgeglichen werden (Beispiel 13).
Im Gegensatz zu dem erfindungsgemäß verwendeten 3-lsononyloxypropyl-ammonium-methylphosphonat wirkt 3-Isononyloxypropyl-ammonium-ethylphosphonat einen starken keimungshemmenden Effekt aus, der durch Anwendung von Metallionen nicht geheilt werden kann.
Dementsprechend wurde gefunden, daß eine günstige Beizwirkung auch bei einer höheren Wirkstoffkonzentration gesichert werden kann, wenn man in dem erfindungsgemäßen Mittel Metallionen, vorzugsweise Magnesium- oder Zinkionen, neben dem
Wirkstoff anwendet (Beispiel 13). Die erfindungsgemäßen Mittel können Metallionen, bevorzugt Magnesium-oder Zinkionen in einer Menge von 2 bis 10Ma.-%, vorzugsweise in einer Menge von 2 bis 5 Ma.-% enthalten.
Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Beizen von Samen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß die Samen mit einem Mittel behandelt werden, daß als Wirkstoff 3-lsononyloxypropyl-ammonium-methylphyophonat in einer Menge von 0,5 bis 3 Liter Wirkstoff/Tonne Samen bzw. 0,5 bis 3 kg Wirkstoff/Tonne Samen und gegebenenfalls Metallionen in einer Menge von 2 bis 10Ma.-% und festes oder flüssiges Trägermaterial sowie gegebenenfalls andere Hilfsstoffe in einer bis zu 100 Ma.-% ergänzenden Menge (ad 100) enthält.
Eine andere Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß man die Samen getrennt mit einem 3-Isononyloxypropyl-ammonium-methylphosphonat enthaltenden Mittel und mit einem die Metallionen enthaltenden Mittel in Kontakt bringt, wobei man das 3-lsononyloxypropyl-ammonium-methylphosphonat enthaltende Mittel in einer Menge von 0,5 bis 3 Liter Wirkstoff/Tonne Samen, bzw. 0,5 bis 3 kg Wirkstoff/Tonne Samen und das Metallionen enthaltende Mittel in einer Menge von 0,001 bis 0,3 kg/Tonne Samen einsetzt.
Vor der praktischen Anwendung kann (können) der (die) erfindungsgemäße(n) Wirkstoff(e) unter Anwendung fester oder flüssigerTrägermaterialien und gegebenenfalls anderer Hilfsstoffe, vorzugsweise oberflächenaktiver Substanzen und Haftmittel in ein Mittel überführt werden.
Als Trägermaterialien kommen organische oder mineralische, natürliche oder synthetische Stoffe in Frage, die die Adsorption des Wirkstoffes auf den Samen, bzw. seiner Adsorption in den Samen fördern (z. B. Wasser, Methanol, Wachse, Harze usw.).
Als oberflächenaktive Substanzen können ionische oder nichtionische Emulgier-, Dispergier- oder Netzmittel, vorzugsweise Alkylaryl-polyglykolether, Fettsäure-polyglykol-ester, Ligninsulfonsäuresalze, als Haftmittel z. B. teilweise hydrolysiertes Polyvinylacetat, Polyvinylalkohol, Carboxymethylcellulose und Gummiarabikum verwendet werden. Die erfindungsgemäßen Mittel können als wasserlösliche Konzentrate (WSC), emulgierbare Konzentrate (EC), Lösungen und benetzbare Pulver (WP) formuliert werden.
Die weiteren Einzelheiten der Erfindung gehen aus den nachfolgenden Beispielen hervor, die jedoch den Gegenstand der Erfindung nicht beschränken. In den Beispielen wird 3-lsononyloxypropyl-ammonium-methylphosphonat als „BF-51" und 3-lsononyloxypropyi-ammonium-ethylphosphonat als „BF-52" bezeichnet. Zum Vergleich diente das Aluminium-ethylphosphonat enthaltende Mittel Aliette 70 WP.
Der Wirkstoff von Quinolate-V-4-X ist der Kupferkomplex von 8-Hydroxychinolin.
Buvisild K ist ein Mittel, das in der HU-AS BU-902 beschrieben ist.
Ausführungsbeispiele Beispiel 1
175g Polyvinylalkohol mit einer Molmasse von 20000 bis 30000 werden in 825 ml Wasser bei 35-4O0C gelöst. Nach Abkühlung werden 50 ml Methanol zugegeben, und unterständigem Rühren werden 264g BF-51 beigemischt. Das so erhaltene Mittel enthält 20 Ma.-% Wirkstoff.
Beispiel 2
240g teilweise (zu etwa 70%) hydrolysiertes Polyninylacetat werden in 950ml warmem Methanol gelöst, dann mit 264g BF-51 vermischt. Das so erhaltene Mittel enthält 20 Ma.-% Wirkstoff.
Beispiel 3
200g Gummiarabikum werden in 800ml warmem Wasser gelöst, 0,5g Natriumbenzoat wird zugegeben, dann wird die noch warme Lösung filtriert. Zu der filtrierten und abgekühlten Lösung werden 50 ml Methanol und 264g BF-51 gegeben. Das so erhaltene Mittel enthält 20Ma.-% Wirkstoff.
Beispiel 4
90Ma.-% BF-51,5 Ma.-% Emuisogen NO90 (Alkylaryl-polyglykol-ether; Hoechst AG) als Emulgiermittel und 5 Ma.-% Methanol werden gründlich zusammengemischt. Es wird eine 90 WSC Formulierung gewonnen.
Beispiel 5
Ein benetzbares Pulver (WP) wird in an sich bekannter Weise an den folgenden Komponenten hergestellt:
Ma.-%
BF-51 .50
Ultrasil VN 3 (ein Silikat) 42,5
Zinkacetat 5
ArkopalNO80(Nonylphenol-polyglykol-ether) 2,5
Beispiel 6
Ein benetzbares Pulver (WP) wird aus den folgenden Komponenten hergestellt:
Ma.-%
BF-51 50
Ultrasil VN 3 37,5
Magnesiumsulphat 5
Carboxymethylcellulose 5
ArkopalN 110(Nonylphenol-polyglykol-ether) 2,5
Beispiel 7
Ein emulgierbares Konzentrat (EC) wird aus den folgenden Komponenten hergestellt:
Ma.-%
BF-51 60
Atlox4857 B (das Gemisch eines ionischen und 3
eines nichtionischen Tensides) Xylol 37
Beispiel 8
Eine Lösung wird aus den folgenden Komponenten hergestellt:
Ma.-%
BF-51 ' 50
Glycerin 50
Prüfung derWirksamkeit Methoden:
a) Vordem Keimen in einerfeuchten bzw. nassen Kammer wurden die Samen mit den Prüfsubstanzen gebeizt, dann wurden sie auf nassem Filterpapier keimen gelassen. Es wurden die Keimungsprozente, die Länge der Wurzel und der Sprosse der Keimpflanzen sowie die Anzahl der Wurzel- und Sprossenverzweigungen bewertet. Die Ergebnisse wurden mit der unbehandelten Kontrolle verglichen. In einer jeden Serie wurden 100 bis 200 Samen behandelt, wodurch eine statistische Bewertung ermöglicht wurde.
b) Die mit den Prüfsubstanzen behandelten Samen wurden in Zuchttöpfen ausgesät (in vier Repetitionen, 10 bis 15 Samen in einer jeden Repetition. Nach der Behandlung wurden die Sprossenhöhe, das Grüngewicht und die Keimungsprozente bewertet. Die Ergebnisse wurden mit der unbehandelten Kontrolle verglichen.
c) Die Samen wurden mit den die entsprechenden Konzentrationen des Beizmittels enthaltenden Lösungen getränkt. Nach dem Trocknen der Oberfläche wurden die Samen in Zuchttöpfen ausgesät. Die Ergebnisse wurde mit der unbehandelten Kontrolle
verglichen.
d) Samen, die bis zu einem bekannten Grade infiziert waren, wurden mit Lösungen getränkt, die den Wirkstoff in verschiedenen Konzentrationen enthielten. Je 20 gebeizte Samen wurden (in 5 Repetitionen) in einer Petri-Schale auf eine Papavisas-Nährbodenplatte gelegt, und die Anzahl der infizierten Samen wurde nach einer einwöchigen Inkubation bewertet.
e) Behandlung von Winterweizensamen im Freilandversuch: Vor der Behandlung mit dem Beizmittel wurde das Saatgut durch Steinbrandsporen infiziert. Die zur Infektion nötige Menge der Sporen wurde aus der Weizenernte des vorigen Jahres durch Zerquetschen der Ähren gesammelt.
Die Samen wurden in einer Mischtrommel 5 χ 10 Minuten lang infiziert. Nach der Infizierung wurde die Naßbeizung in einer Rotadest Trommel 5x10 Minuten lang unter Zugabe verschiedener Konzentrationen von BF-51 und 20 ml/kg Wasser ausgeführt. Nach dem Aussäen der Samen wurden das Aufgehen, die Pflanzenhöhe, das Häupteln, das Grüngewicht und der Infektionsgrad der Ähren bereitet.
f) Behandlung von Maissamen im Freilandversuch:
Das Saatgut wurde naß in einer Rotadest Trommel 5x10 Minuten lang unter Zugabe verschiedener Konzentrationen von BF-51 und 20 ml/kg Wasser behandelt. Nach dem Aussäen der Samen wurden das Aufgehen, die Pflanzenhöhe, das Häupteln, das Grüngewicht und die Erntemenge bewertet.
Beispiel 9
Wirkung des Mittels gemäß Beispiel 4 auf die Keimung von Winterweizen (Methode a). Die Ergebnisse sind in der Tabelle I angegeben.
Tabelle I
Dosis Keimung in °/ 2 3 4 Keimung in
Behandlung 92 95 90 Durch
aus4x 100 Samen 91 98 95 schnitts %
93 94 94
Unbehandelt 2 kg/Tonne 1 91 92 98 93
Quinolate-V-4-Κ 1 Liter/Tonne 91 46 48 44 91
BF-51 90 WSC 2 Liter/Tonne 90 0 0 0 94
BF-51 90 WSC 4 Liter/Tonne 95 90
BF-51 90 WSC 1 Liter/Tonne 88 45
BF-5290WSC 42 0
0
Beispiel 10
Wirkung des Mittels gemäß Beispiel 4 auf die Keimung von Mais (Methode a). Die Ergebnisse sind in der Tabelle Il angegeben.
Tabelle II
Dosis Keimung in °/ Ix 100 Samen 3 4 Keimung in
Behandlung aus4 90 94 Durch
2 97 96 schnitts %
1 91 96 95
Unbehandelt 2 Liter/Tonne 92 96 96 97 94
BuvisildK 1 Liter/Tonne 95 94 54 51 96
BF-51 90 WSC 2 Liter/Tonne 95 96 95
BF-51 90 WSC 4 Liter/Tonne 95 53 96
BF-51 90 WSC 50 52
Beispiel 11
Verlauf des Aufgehens und der Entwicklung von Winterweizen in einem Freilandversuch (Methode e). Die Ergebnisse sind in der Tabelle III angegeben.
Tabelle III
Dosis Pflanzen Häupteln Durch 26.4
Behandlung ,-? anzahl Sprosse/ schnitts- 28,5
Stück/ /Pflanze höhe 32,5
2m cm 32,3
Dez. 1982 22.3.1983 22.3 32,4
Unbehandelt 2 kg/Tonne 126,3 2,5 9,1 32,2
QuinoIate-V-4-X 1 Liter/Tonne 134,3 3,0 11,7
BF-51 90 WSC 2 Liter/Tonne 130,3 3,0 12,0
BF-51 90 WSC 4 Liter/Tonne 136,0 3,0 11,9
BF-51 90 WSC 124,0 3,0 9,9
Beispiel 12
Verlauf des Aufgehens und der Entwicklung von Mais in einem Freilandversuch (Methode f). Die Ergebnisse sind in Tabelle IV angegeben.
Tabelle IV
Dosis Anzahl der Durch Kolben
aus 200 Sa schnitts- mais
Behandlung men aufge höhe
gangenen cm
Pflanzen
2 kg/Tonne 2.5.1983 25.5.1983 kg/25 m2
Unbehandelt 1 Liter/Tonne 156,0 22,02 16,0
BuvisildK 2 Liter/Tonne 171,3 22,01 19,3
BF-51 90 WSC 4 Liter/Tonne 166,0 21,90 18,0
BF-51 90 WSC 169,3 22,01 20,0
BF-51 90 WSC 139,3 22,04 16,3
Beispiel 13
Gesamtwirkung von BF-51 und Magnesiumsulphatauf die Keimung von Weteenkömerr: (Methode b). Die Ergebnisse sind in der Tabelle V angegeben.
Tabelle V Dosis Keimung Sprossen- Grün
in % längein gewicht
Behandlung %der in % der
Kontrolle Kontrolle
3 Liter/Tonne 66 __
Unbehandelt 4 Liter/Tonne 61 125 146
BF-51 90 WSC B Litsr/Tonnfi 46 122 93
BF-51 90 WSC ΔΛ ma 114
BF-51 90 WS C
Dosis Keimung Sprossen- Grün
Behandlung in% längein gewicht
%der in % der
Kontrolle Kontrolle
BF-51 90 WSC + 1 Ma.-% MfSO4 BF-51 90 WSC + 1 Ma.-% MgSO4 BF-5190WSC + 1 Ma.-% MgSO4
MgSO4
3 Liter/Tonne
4 Liter/Tonne
5 Liter/Tonne
1%
126 151
126 139
120 123
138 192
Aus den Angaben der Tabelle V ist ersichtlich, daß der keimungshemmende Effekt von BF-51, das in einer höheren Dosis, als in derfürdieBeizung vorgeschlagenen Dosis eingesetzt wurde, durch die Anwesenheit von Magnesiumionen um etwa 10 bis 15% vermindert wurde.
Beispiel 14
Bestimmung der Wasseraufnahme von gebeizten Samen
Die Wasseraufnahme der Samen wurde bestimmt, indem die auf nassem Filterpapier keimenden Weizenkörner zu bestimmten Zeitpunkten, nach halbminutigem Trocknen mittels eines Haartrockengerätes, wodurch die Feuchtigkeit von der Oberfläche der Körner entfernt wurde, gewogen wurden. Die Gewichtserhöhung war ein Maßstab für die Wasseraufnahme der Körner. Die Ergebnisse dieses Versuches sind aus der Kurvendarstellung der Fig.1 bis 3 ersichtlich (Zusammensetzungen nach Beispiel 1,3 und 4).
Beispiel 15
Schutz gegen Rhyzoctonia solani
Durch Rhyzoctonia solani infizierte Paprikasamen wurden nach der Methode c) behandelt und in Zuchttöpfen ausgesät. Dann wurden die Pflanzen unter einem Folienzelt gezüchtet (Methode b). Die Wirksamkeit gegen Rhyzoctonia wurde in der zweiblättrigen oder dreiblättrigen Phase aufgrund der Stammesanzahl, bzw. der erscheinenden Symtome bewertet.
Tabelle Vl
Behandlung
Keimung
Unbehandelte Kontrolle BF-51 90 WSC 500 ppm BF-51 90 WSC 1000 ppm BF-51 90 WSC 2 000 ppm
48
66
48
58
Infektion durch Rhyzoctonia Anzahl der aus pflanzbaren Pflanzen in % der ausgesäten Samen
18 38
0 66
0 48
0 58
Beispiel 16
Wirkung von BF-51 90 WSC und von Aliette 70WP gegen Fusarium-Arten
Die Untersuchungen wurden gemäß der Methode d) durchgeführt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle VII angegeben.
Tabelle VII
Dosis Der Grad der Infektion %
Behandlung der Fusarium-Arten 5,0
kg/Tonne % 6,0
Unbehandelt 12,0 0,0
Aliette 70 WP 4 11,0 0,0
BF-51 90 WSC 1 13,0 0,0
BF-51 90 WSC 2 ' 8,0
BF-51 90 WSC 4 5,0
Beispiel 17
Beizung von durch Tiietia-Arten infizierten Weizenkörnern mit BF-51 90 WSC (Methode e) Die Ergebnisse sind in derTabelie VIII angegeben.
Tabelle VIII
Komitat Nogräd Gesamt Infi Grad der Komitat Bekes Gesamt Infi Grad der
Behandlung Dosis ähren/ zierte Infektion Dosis ähren/ zierte Infektion
Liter/Tonne m2 Ähren/ in% Liter/Tonne Ähren/
m2 m2
1924 1293 68
Unbehandelt 2980 833 27,9 1974 1959 0,76
Infiziert 3077 204 6,6 2002 1999 0,15
BF-51 90 WSC 1 3 288 91 2,7 1 1900 1898 0,009
2 2 992 48 1,6 2
4 4

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    1. Beizmittel, gekennzeichnet dadurch, daß es als Wirkstoff 3-lsononyloxypropyl-ammonium-methylphosphonat in einer Menge von 20 bis 95 Ma.-%, gegebenenfalls Metallionen, vorzugsweise Magnesium-oder Zinkionen in einer Menge von 2 bis 10Ma.-% und festes oder flüssiges Trägermaterial, sowie gegebenenfalls andere Hilfsstoffe, vorzugsweise eine oberflächenaktive Substanz und/oder ein Haftmittel in einer bis zu 100 Ma.-% ergänzenden Menge (ad 100) enthält.
  2. 2. Beizmittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß es3-lsononyloxypropyl-ammonium-methylphosphonat in einer Menge von 90 Ma.-% enthält.
  3. 3. Beizmittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß es als oberflächenaktive Substanz Alkylaryl-polyglykol-ether enthält.
  4. 4. Beizmittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß es als Haftmittel teilweise hydrolysiertes Polyvinylacetat, Polyvinylalkohol oder Carboxymethylcellulose enthält.
  5. 5. Beizmittel nach Anspruch !,gekennzeichnet dadurch, daß es als flüssiges Trägermaterial Methanol enthält.
  6. 6. Verfahren zum Beizen von Samen, gekennzeichnet dadurch, daß die Samen in einer Menge von 0,5 bis 3 Liter Wirkstoff/ Tonne Samen oder 0,5 bis 3 kg Wirkstoff/Tonne Samen mit einem Mittel gemäß Anspruch 1 behandelt werden, wobei die Samen gegebenenfalls mit einem 3-lsononyloxypropyl-ammonium-methylphosphonat enthaltenden Mittel und mit einem Metallionen enthaltenden Mittel getrennt in Kontakt gebracht werden, wobei man das 3-lsononyloxypropyl-ammoniummethylphosphonat enthaltende Mittel in einer Menge von 0,5 bis 3 Liter Wirkstoff/Tonne Samen oder 0,5 bis 3 kg Wirkstoff/ Tonne Samen, und das Metallionen enthaltende Mittel in einer Menge von 0,001 bis 3 kg/Tonne Samen einsetzt.
    Hierzu 6 Seiten Zeichnungen
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