DD244488A1 - Beheizbares ferkelnest - Google Patents

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DD244488A1
DD244488A1 DD28480585A DD28480585A DD244488A1 DD 244488 A1 DD244488 A1 DD 244488A1 DD 28480585 A DD28480585 A DD 28480585A DD 28480585 A DD28480585 A DD 28480585A DD 244488 A1 DD244488 A1 DD 244488A1
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DD
German Democratic Republic
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nest
heated
thermal conductivity
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DD28480585A
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English (en)
Inventor
Heike Luetzke
Juergen Lang
Original Assignee
Bauakademie Ddr
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  • Housing For Livestock And Birds (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein beheizbares Ferkelnest, das es den Ferkeln ermoeglicht, sich auf einem raeumlich begrenztem Gebiet, den jeweiligen Wachstumsphasen entsprechend, ein optimales Kleinklima zu schaffen. Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Ferkelnest mit minimalem Stahleinsatz zu schaffen, mit dem es moeglich ist, die Ferkelverluste zu senken. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein vorfertigbares Ferkelnest zu schaffen, das eine optimale Waermeverteilung auf der Ferkel-Liegeseite und somit minimale Waermeverluste garantiert und eine extrem hohe Lebensdauer gewaehrleistet. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, indem das Ferkelnest aus zwei homogenen plastischen Formteilen zusammengesetzt ist, wobei das Formteil 2 aus einem Werkstoff besteht, der eine wesentlich hoehere Waermeleitfaehigkeit besitzt als Formteil 3. Im Formteil 2 sind zur Heizwasserverteilung geschlossene Kanaele vorgesehen und zwischen den beiden Formteilen befindet sich ein definierter, nach aussen geschlossener, Luftspalt.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Beheizen des Liegebereiches von Ferkeln in Abferkelställen, die es ermöglicht, den Ferkeln auf einem räumlich begrenzten Gebiet, den jeweiligen Wachstumsphasen entsprechend, ein optimales Kleinklima zu schaffen.
Die Vorrichtung kann ebenso bei anderen Tieren mit ähnlichen Haltungsbedingungen und Klimaanforderungen angewendet werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In den ersten Lebenswochen werden Ferkel und Muttertier gemeinsam in Abferkelbuchten gehalten. Da die Ferkel in der Wachstumsphase grundsätzlich höhere Temperaturen genötigen als das Muttertier, müssen für die Ferkel spezielle beheizbare Liegeflächen, sogenannte Ferkelnester, vorgesehen werden. Aus dem Stand der Technik sind Ferkelnester bekannt, die vorwiegend über eine elektrische Direktheizung in Form von Infrarotstrahlen oder Fußbodenbeheizungen, mit Wärme versorgt werden. Aus energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten werden diese Heizungen jedoch immer mehr durch konventionelle Wasserheizungen auf der Basis fossiler Brennstoffe bzw. Wärmepumpen ersetzt. Um den Montageaufwand im Stall zu minimieren und um einen besseren Service zu ermöglichen, werden vorgefertigte Ferkelnester erstellt. Aus der US-PS 4348986 ist hierzu eine Lösung bekannt, in der die Ferkelnester als transportable Betonelemente mit integrierter Heizung vor Ort aufgeständert werden können. \
Zur besseren Wärmeverteilung ist gemäß DD-WP 72420 der Einsatz von Wärmeleitblechen über den Heizelementen vorgesehen. Gleichzeitig wird durch den Einsatz von Dämmelementen an der Unterseite des Ferkelnestes der Energieverlust an den Boden minimiert sowie durch Dämmstreifen an den Seiten die Wärmeübertragung zum Sauenliegeplatz verhindert. Nachteilig an diesen Lösungen ist, daß die Wärmeleitbleche wegen der aggressiven Kot-und Harneinwirkung keine dauerhafte Stabilität aufweisen. Andererseits wird durch den Einsatz von Betonschutzschichten der Material-und Masseaufwand erheblich gesteigert und die notwendige Regelbarkeit des Heizkreises läßt nach.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Ferkelnest mit minimalem Strahleinsatz zu schaffen, mit dem es möglich ist, die Ferkelverluste zu senken.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein vorfertigbares Ferkelnest zu schaffen, das eine optimale Wärmeverteilung auf der Ferkel-Liegeseite und somit minimale Wärmeverluste garantiert und eine extrem hohe Lebensdauer gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem das Ferkelnest aus zwei homogenen plastischen, gießbaren, formbaren bzw. laminierbaren Formteilen besteht, die miteinander verbunden sind.
Die Verbindung der Formteile kann beispielsweise durch Verkleben vorgenommen werden.
Erfindungswesentlich ist, daß das Formteil 2 aus einem Werkstoff mit einer wesentlich höheren Wärmeleitfähigkeit besteht als Formteil 3. Als besonders günstig erweist sich für das Formteil 2 der Einsatz von Korobon, da er z. B. gegenüber Stahl eine dreifache höhere Wärmeleitfähigkeit besitzt.
Für das Formteil 3 wird ein plastischer Werkstoff mit einer sehr geringen Wärmeleitfähigkeit, vorzugsweise glasfaserverstärktes Polyester, verwendet.
Im Formteil 2 sind zur Verteilung des Heizwassers geschlossene Kanäle 4 vorgesehen. Durch einen definierten, nach außen geschlossenen Luftspalt 5 zwischen den Formteilen 2 und 3 kommt es zu einer wirksamen Verminderung des Wärmeströmes nach unten bzw. nach den Seiten.
Durch den Einsatz eines plastischen Werkstoffes, wie z. B. Korobon, für das Formteil 2 ist das erfindungsgemäße Ferkelnest gegenüber Harn und Kot unempfindlich und es kann demnach eine hohe Lebensdauervorausgesetztwerden. Weiterhin wird durch das erfindungsgemäße Ferkelnest der Stahlaufwand entscheidend reduziert, gleichermaßen wird die Masse gegenüber anderen Konstruktionen reduziert, da Stahl z.Z. gegenüber Korobon eine viermal so große Dichte besitzt.
Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert
In der dazugehörigen Zeichnung zeigen
Fig. 1: Schnittdarstellung des beheizbaren Ferkelnestes mit integrierten Rohrschlangen Fig.2: Schnittdarstellung des beheizbaren Ferkelnestes mit Kanälen
Fig.3: Schnittdarstellung des beheizbaren Ferkelnestes mit Kanälen und definiertem Luftspalt
Das Ferkelnest besteht aus zwei homogenen plastischen Formteilen 2 und 3, welche gießbar, formbar bzw. laminierbar sein können. Diese Formteile 2 und 3 werden beispielsweise durch Verkleben miteinander verbunden. Das Formteil 2 besteht aus einem Werkstoff mit einer sehr hohen Wärmeleitfähigkeit, z. B. Korobon. Dagegen besteht das Formteil 3 aus einem Werkstoff mit einer sehr geringen Wärmeleitfähigkeit, wie z. B. glasfaserverstärktes Polyester.
Bei dem in Fig. 1 abgebildeten beheizbaren Ferkelnest sind im Formteil 2 zurVerteilung des Heizkreislaufwassers Stahlrohre 1 integriert.
Bei ausreichender Festigkeit des Formstoffes ist es ausreichend, gemäß Fig. 2, im Formteil 2 für die Heizwasserverteilung nur Kanäle vorzusehen, die über geeignete Anschlußstücke mit dem Heizkreislauf verbunden sind.
Entsprechend Fig.3 befindet sich zwischen Formteil 2 und Formteil 3 ein Luftspalt 5, der eine Verminderung des Wärmestromes nach unten und nach den Seiten bewirkt. Ebenso kann durch Einbringen von zusätzlichen Dämmstoffen, wie z. B. Kamilit, zwischen den beiden Formteilen 2 und 3 der Wärmeverlust verhindert werden.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Beheizbares Ferkelnest bestehend aus transportablen beheizbaren Elementen, gekennzeichnet dadurch, daß das Ferkelnest aus zwei homogenen plastischen Formteilen zusammengesetzt ist, wobei das Formteil (2) aus einem Werkstoff besteht, der eine wesentlich höhere Wärmeleitfähigkeit besitzt als Formteil (3), daß im Formteil (2) zur Heizwasserverteilung geschlossene Kanäle (4) vorgesehen sind und sich zwischen Formteil (2) und Formteil (3) ein definierter, nach außen geschlossener. Luftspalt (5) befindet.
  2. 2. Beheizbares Ferkelnest nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Formteil (2) aus einem plastischen Werkstoff mit sehr hoher Wärmeleitfähigkeit, vorzugsweise Korobon, besteht.
  3. 3. Beheizbares Ferkelnest nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Formteil (3) aus einem plastischen Werkstoff mit sehr geringer Wärmeleitfähigkeit, vorzugsweise glasfaserverstärktes Polyester, besteht.
DD28480585A 1985-12-20 1985-12-20 Beheizbares ferkelnest DD244488A1 (de)

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DD244488A1 true DD244488A1 (de) 1987-04-08

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9306009U1 (de) * 1993-02-20 1993-08-26 Fa. Christa Weßeling, 48599 Gronau Wärmeboden
EP0338580B2 (de) 1988-04-21 2001-01-03 Helmut Bugl Verfahren zum Betreiben einer Anordnung zur Haltung von Vieh

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0338580B2 (de) 1988-04-21 2001-01-03 Helmut Bugl Verfahren zum Betreiben einer Anordnung zur Haltung von Vieh
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