DD284932A5 - Beheizbare tierliegeflaeche, insbesondere fuer ferkelliegeplaetze - Google Patents
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Abstract
Das Fuszbodenheizelement fuer Tierliegeflaechen, insbesondere Ferkelliegeflaechen, ermoeglicht es, den Ferkeln auf einem raeumlich begrenzten Gebiet ein optimales Mikroklima zu schaffen und dadurch die Tierverluste zu senken. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein vorgefertigtes Fuszbodenheizelement zu schaffen, dasz ein optimales Waermeangebot auf der Liegeseite und gleichzeitig eine Reduzierung der Waermeverluste gewaehrleistet. Das Fuszbodenheizelement besteht aus mehreren Formteilen, wobei in Formteil 2 geschlossene Kanaele oder elektrische Heizelemente integriert sind. Das Formteil 3 besteht aus einem Waermedaemmstoff mit sehr geringer Waermeleitfaehigkeit, um einen Waermestrom nach unten und nach den Seiten moeglichst gering zu halten.{Tierliegeflaeche; Ferkel; Mikroklima; Tierverluste; Fuszbodenheizelement; Waermestrom; Waermeverluste; Waermedaemmstoff; Waermeleitfaehigkeit; Formteil}
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung ist insbesondere für die Beheizung der Ferkelliegeplätze in Abferkelställen vorgesehen. Die Verwendung ist für alle Haltungsformen möglich, vorzugsweise jedoch für die einstreuarme und einstreulose Haltung. Weiterhin kann sie als Liegeplatzheizung für andere Jungtiere dienen.
Das vorrangige Einsatzgebiet der Erfindung sind Aufzuchtbuchten für ferkelführende Sauen. Aufgrund der höheren Temperaturanforderungen der Ferkel müssen in den Aufzuchtbuchten beheizbare Mikroklimazonen vorgesehen werden.
Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Formen der Strahler- und Fußbodenheizung bekannt.
Eine energiewirtschaftlich günstige Lösung stellt die Fußbodenheizung mit Warmwasser als Energieträger dar.
Zur Minimierung des Installations- und Reparaturaufwandes .sind vorgefertigte beheizbare Tierliegeflächen erforderlich. In der US-EB 4348086 sind transportable Betonelemente mit integrierter Heizung beschrieben. Zur besseren Wärmeverteilung wird in der DD-EB 244488 der Einsatzeines Werkstoffes mit hoher Wärmeleitfähigkeit (Korobon) vorgeschlagen. Nachteilig an dieser Lösung ist die hohe Wärmeleitfähigkeit der Liegefläche, so daß schon bei geringen Temperaturschwankungen im Heizkreislauf die Liegefläche von den Ferkeln gemieden wird. Weiterhin ist der Werkstoff durch seine Sprödigkeit für den Einsatz in der Landwirtschaft nicht geeignet und ein massiver Einsatz des Werkstoffes würde den sich daraus ergebenden volkswirtschaftlichen Aufwand nicht rechtfertigen.
Eine örtlich flexible Beheizung der Liegefläche zur Minimierung der Wärmeverluste stellt einen neuen bis jetzt noch nicht fixierten Gesichtspunkt dar.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine beheizbare Tierliegefläche, insbesondere für Ferkel zu schaffen, mit der es möglich ist, bei unterschiedlichen benötigten Flächenanteilen eine thermisch optimale Liegefläche zu haben und gleichzeitig die Energieverluste sowie auch Tierverluste zu senken.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vorgefertigte beheizbare Tierliegefläche zu schaffen, die eine optimale Wärmeverteilung auf der Liegeseite und somit geringe Wärmeverluste garantiert und eine hohe Lebensdauer gewährleistet.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das vorgefertigte Fußbodenheizelement mit optimaler Wärmeverteilung auf der Liegeseite aus mehreren gießbaren, formbaren bzw. laminierbaren Formteilen besteht, die in geeigneter Weise zusammengefügt werden.
Erfindungswesentlich ist, daß das Formteil 2 so beschaffen ist, daß eine unterschiedliche Größe der Liegefläche erwärmt werden kann. Dies kann sich zum Beispiel nach Größe (Alter) und Anzahl der Tiere richten. Als Liegefläche dient Formteil 1. Es kann z. B.
aus einem plastischen Werkstoff, vorzugsweise glasfaserverstärktes Polyester bestehen.
Formteil 3 besteht aus einem Werkstoff mit einer sehr geringen Wärmeleitfähigkeit, vorzugsweise Polyurethan-Hartschaum, wodurch eine wirksame Verminderung des Wärmestromes nach unten und nach den Seiten erreicht wird.
Ausführungsbeispiel 1
Fig. 1 zeigt die Schnittdarstellung einer beheizbaren Tierliegefläche. Die Liegefläche setzt sich aus mehreren Formteilen, die gießbar, formbar bzw. laminierbar sein können, zusammen. Diese Formteile werden beispielsweise durch Verkleben miteinander verbunden.
Das Formteil 1 besteht aus einem plastischen Werkstoff, vorzugsweise glasfaserverstärktes Polyester und dient als Liegefläche. Zur Erhöhung der Trittsicherheit hat Formteil 1 eine profilierte Oberfläche.
Formteil 2 besteht aus einem Werkstoff mit sehr hoher Wärmeleitfähigkeit, z. B. Elektrographit mit Spezialharzen imprägniert. In diesem Formteil sind die Heizregister 4, beispielsweise Stahlrohre oder direkt in den Werkstoff eingearbeitete Kanäle, integriert. Schnitt B-B zeigt, daß Formteil 2 nicht durchgängig im Fußbodenheizelement verteilt ist. Um eine örtliche Wärmeisolierung zu erreichen, kommt in diesem Bereich Formteil 3 direkt mit Formteil 1 in Berührung. Formteil 3 besteht aus einem Wärmedämmstoff, vorzugsweise Polyurethan-Hartschaum. Es hat die Aufgabe, eine wirksame Minderung des Wärmestromes nach unten und nach den Seiten zu gewährleisten. Die örtliche Erwärmung wird durch eine unterschiedliche Stromführung im Heizregister realisiert.
Die beheizbare Tierliegefläche ist ähnlich aufgebaut, wie die in Ausführungsbeispiel 1. Das Heizregister 4 wird nur durch elektrische Heizelemente ersetzt, die dann die Erwärmung der benötigten Flächenanteile der Liegefläche gewährleisten. Dies ist durch einfaches Zu- oder Abschalten der entsprechenden Heizelemente möglich.
Claims (3)
1. Beheizbare Tierliegefläche, insbesondere für Ferkel, dadurch gekennzeichnet, daß durch entsprechende Energiezuführung eine örtlich flexible Erwärmung der Liegefläche erreicht werden kann und daß durch geeignete Wärmeisoliermaßnahmen nur die erwärmte Teilfläche davon betroffen ist.
2. Beheizbare Tierliegefläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine schaltungstechnisch geeignete Energiezuführung eine örtliche Erwärmung erreicht werden kann.
3. Beheizbare Tierliegefläche nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Formteile in geeigneter Weise zusammengesetzt sind, wobei in einem Formteil (2) geschlossene Kanäle oder elektrische Heizelemente integriert sind und daß ein Formteil (1) den Anforderungen entsprechende Steifigkeit aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD33341389A DD284932A5 (de) | 1989-10-09 | 1989-10-09 | Beheizbare tierliegeflaeche, insbesondere fuer ferkelliegeplaetze |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD33341389A DD284932A5 (de) | 1989-10-09 | 1989-10-09 | Beheizbare tierliegeflaeche, insbesondere fuer ferkelliegeplaetze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD284932A5 true DD284932A5 (de) | 1990-11-28 |
Family
ID=5612882
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD33341389A DD284932A5 (de) | 1989-10-09 | 1989-10-09 | Beheizbare tierliegeflaeche, insbesondere fuer ferkelliegeplaetze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD284932A5 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9306009U1 (de) * | 1993-02-20 | 1993-08-26 | Fa. Christa Weßeling, 48599 Gronau | Wärmeboden |
-
1989
- 1989-10-09 DD DD33341389A patent/DD284932A5/de not_active IP Right Cessation
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