DD245945A1 - Zuendeinrichtung fuer einen kohlenstaubbrenner - Google Patents
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Abstract
Die Aufgabe besteht darin, eine Zuendeinrichtung zu schaffen, die mit einem Teilstrom oder dem Gesamtstrom einer Kohlemuehle betreibbar ist. Dies wird dadurch erreicht, dass der Brennerkanal durch drei rohrsegmentfoermige, gegeneinander isolierte Elektroden gebildet ist, die mit einem Abstand zueinander angeordnet sind, der Spalt zwischen den Elektroden nach aussen abgedichtet ist, die Elektroden je an einen Aussenleiter eines Drehstromtransformators angeschlossen und der Sternpunkt des Drehstromtransformators mit einer axial verfahrbaren Zuendelektrode oder zwei Elektroden mit einem Hochfrequenz-Zuendgeraet verbunden sind. Figur
Description
Die Erfindung betrifft eine Zündeinrichtung eines Kohlenstaubbrenners für Großfeuerungsanlagen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen -
Großfeuerungsanlagen, wie Dampfkessel in Kraftwerken, werden mit leicht entflammbaren Brennstoffen (Öl oder Gas) oder auch speziell aufbereitetem Kohlenstaub gezündet und/oder betrieben. Das Zünden der leicht entflammbaren Brennstoffe erfolgt dabei aufgrund der erforderlichen, relativ geringen Zündenergie entweder mittels elektrischer Zündfunken (DE 2531556) oder direkter bzw. indirekter elektrischer Widerstandsheizungen (DD 224394, DE 3424272). Ein derartiges Zünden erfordert eine große Menge an Gas oder Öl. Um diese hochwertigen PrimärenergieträgerfürVerbrennungszwecke nicht einsetzen zu müssen, wird immer mehr dazu übergegangen, Zündbrenner mit aufbereitetem Kohlenstaub zu betreiben. Nachteilig bei diesen Zündeinrichtungen ist, daß der Kohlenstaub aus dem Gesamtstrom einer Kohlemühle abgezweigt und zur Gewährleistung einer bestimmten Mindestfeuchte mit einem hohen technologischen Aufwand getrocknet werden muß.
Ziel der Erfindung ist es, den Aufwand für das Zünden und Betreiben eines Brenners für einen kohlenstaubgefeuerten Dampfkessel zu senken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zündeinrichtung für einen Kohlenstaubbrenner zu schaffen, die mit einem Teiloder dem Gesamtstrom einer Kohlemühle betreibbar ist.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Brennerkanal durch drei rohrsegmentförmige, gegeneinander isolierte Elektroden gebildet ist, die mit einem Abstand zueinander angeordnet sind, der Spalt zwischen den Elektroden nach außen abgedichtet ist, die Elektroden je an einen Außenleiter eines Drehstromtransformators angeschlossen und der Sternpunkt des Drehstromtransformators mit einer axial verfahrbaren Zündelektrode oder zwei Elektroden mit einem Hochfrequenz-Zündgerät verbunden sind.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt die Zündeinrichtung mit zwei verschiedenen Zündmöglichkeiten in schematischer Darstellung.
Der Brennerkanal für die Zündeinrichtung wird durch drei rohrsegmentförmige Elektroden 2 gebildet. Diese sind mit einem Abstand zueinander angeordnet und gegeneinander isoliert.
Der Spalt 6 zwischen den Elektroden 2 ist nach außen abgedichtet. Die Elektroden 2 sind je an einen Außenleiter eines Drehstromtransformators 3 angeschlossen. Zum Einleiten eines „mechanischen" Kurzschlusses ist der Sternpünkt N des Drehstromtransformators 3 mit einer axial verfahrbaren Zündelektrode 1 verbunden. Zum Einleiten eines elektrischen Kurzschlusses sind zwei Elektroden 2 mit einem Hochfreqenz-Zündgerät 4 verbunden.
Nach dem Einführen der Zündelektrode 1 in den Brennerkanal bjldet sich zwischen der Zündelektrode 1 und den Elektroden 2 sowie zwischen den einzelnen Elektroden 2 ein Drehstromlichtbogen aus. Nach Erreichen eines stabilen Lichtbogens wird die Zündelektrode 1 zurückgefahren; der Lichtbogen brennt dann nur noch zwischen den Elektroden 2. Danach wird das Kohlenstaub-Luft-Gemisch 5 in den Brennerkanal eingeblasen. Durch die hohe Lichtbogentemperatur wird der Kohlenstaub vergast, entzündet sich und verbrennt.
Bei Zünden des Lichtbogens über das Hochfrequenz-Zündgerät 4 ist keine gesonderte Zündelektrode 1 erforderlich. Gezündet wird mittels Hochfrequenz, wobei die Luftstrecke zwischen den Elektroden 2 elektrisch durchschlagen wird.
Die Stabilität des Lichtbogens aufgrund der Stromnulldurchgänge wird weitestgehend durch die konzentrische Anordnung der Elektroden 2 gewährleistet.
Der Vorteil der erfinduhgsgemäßen Zündeinrichtung liegt im geringen elektrotechnischen Aufwand bei Bereitstellung hoher Ströme (Zündleistung) bei einfacher Regelbarkeit. Durch diese Zündeinrichtung ist es möglich, mit einem Teilstrom bzw. Gesamtstrom einer Kohlemühle ohne eine Zwischenbehandlung der Kohle und ohne Zusatzbrennstoff einen Dampfkessel anzufahren und zu betreiben.
Claims (1)
- Erfindungsanspruch:Zündeinrichtung für einen Kohlenstaubbrenner, gekennzeichnet dadurch, daß der Brennerkanal durch drei rohrsegmentförmige, gegeneinander isolierte Elektroden (2) gebildet ist, die mit einem Abstand zueinander angeordnet sind, der Spalt (6) zwischen den Elektroden (2) nach außen abgedichtet ist, die Elketroden (2) je an einen Außenleiter eines Drehstromtransformators (3) angeschlossen und der Sternpunkt (N) des Drehstromtransformators (3) mit einer axial verfahrbaren Zündelektrode (1) oder zwei Elektroden (2) mit einem Hochfrequenz-Zündgerät (4) verbunden sind.Hierzu 1 Seite Zeichnung
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD28659986A DD245945A1 (de) | 1986-01-30 | 1986-01-30 | Zuendeinrichtung fuer einen kohlenstaubbrenner |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD28659986A DD245945A1 (de) | 1986-01-30 | 1986-01-30 | Zuendeinrichtung fuer einen kohlenstaubbrenner |
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|---|---|
| DD245945A1 true DD245945A1 (de) | 1987-05-20 |
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ID=5576190
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD28659986A DD245945A1 (de) | 1986-01-30 | 1986-01-30 | Zuendeinrichtung fuer einen kohlenstaubbrenner |
Country Status (1)
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|---|---|
| DD (1) | DD245945A1 (de) |
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1986
- 1986-01-30 DD DD28659986A patent/DD245945A1/de unknown
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