DD246004A3 - Vorrichtung zum trennen bzw. verbinden von vierachsigen gelenkfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zum trennen bzw. verbinden von vierachsigen gelenkfahrzeugen Download PDF

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DD246004A3
DD246004A3 DD26981784A DD26981784A DD246004A3 DD 246004 A3 DD246004 A3 DD 246004A3 DD 26981784 A DD26981784 A DD 26981784A DD 26981784 A DD26981784 A DD 26981784A DD 246004 A3 DD246004 A3 DD 246004A3
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DD26981784A
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English (en)
Inventor
Wilfried Piorr
Hans-Erich Zur
Alfred Kallies
Juergen Knoepfler
Joachim Herkner
Helga Herse
Harri Plocke
Waldemar Stein
Eberhard Zimmermann
Original Assignee
Deutsche Reichsbahn
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Abstract

Die erfindungsgemaesse Vorrichtung eignet sich dazu, die Gelenkbolzen kurzgekuppelter Gelenkfahrzeuge, insbesondere von Strassenbahnwagen, muehelos zu entfernen bzw. die Wagenteile wieder zu einer Fahrzeugeinheit zusammenzufuegen. Auf der Grundlage von kurzhubigen Hebezeugen, die auf Verfahreinrichtungen montiert sind, wird das Gelenkfahrzeug justiert. Mit Entlastung der Gelenkbolzen koennen diese entfernt und die Wagenteile mittels einer Zug-/Schubeinrichtung an einer Stirnseite der Fahrzeugeinheit auseinandergezogen werden.

Description

-2- 24ÖUU4 Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörenden Zeichnungen zeigen
Fig. 1: die Gesamtdarstellung der Vorrichtung im Einsatzfall, Fig. 2: die Vorrichtung in ihren Einzelelementen in der Draufsicht.
Die Vorrichtung besitzt acht kurzhubige Hebezeuge 1, die sich paarweise in festen bzw. beweglichen Tragrahmen 2; 3 befinden. Mittels Antrieb Hjüber eine Spanneinrichtung mit Zugstange 10 ist eine Querverschiebung der kurzhubigen Hebezeuge 1 in den Tragrahmen 2; 3 möglich. Die festen Tragrahmen 2 ruhen auf zwei Tragkonstruktionen 4 und zwei weitere Tragkonstruktionen 5 nehmen die beweglichen mit Rollen versehenen Tragrahmen 3 auf. Die zu einer Fahrzeugeinheit durch Gelenkbolzen fest verbundenen Wagenteile A und B werden auf einem kurzen Gleisbock 8 und einem langen Gleisbock 9 gleichzeitig abgesetzt. Durch die acht kurzhubigen Hebezeuge 1 ,jeweils vier unter jedem Wagenteil A; B wird die gesamte Fahrzeugeinheit angehoben, werden die elektrischen Verbindungen zwischen Wagenkasten und Drehgestellen gelöst und danach Wagenteil A und Wagenteil B nivelliert, um den oberen und den unteren Gelenkbolzen zu entlasten und diesen entfernen zu können. Über eine Zug-/ Schubeinrichtung 6, welche am Wagenteil A angreift, erfolgt das Auseinanderziehen der Fahrzeugeinheit. Hierbei fungieren zur Ausführung der Längsbewegung die auf den Tragkonstruktionen 5 ruhenden und mit Rollen versehenen Tragrahmen 3 in Verbindung mit den kurzhubigen Hebezeugen 1 als Fahrgestell. Wagenteil B wird durch ein Widerlager 7 in seiner Position gehalten. Beim Verbinden der Wagenteile A und B werden die Arbeitsgänge analog in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt. Alle für das Justieren, Trennen und Verbinden der Wagenteile erforderlichen Bewegungen können einzeln und komplex von einem Bedienpult 12 zentral gesteuert werden.

Claims (2)

Erfindungsanspruch:
1. Vorrichtung zum Trennen bzw.Verbinden von vierachsigen Gelenkfahrzeugen, insbesondere Straßenbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß sich in zwekfesten Tragrahmen (2) und in zwei beweglichen mit Rollen versehenen Tragrahmen (3) jeweils paarweise durch Spanneinrichtung mit Zugstange (10) verbundene kurzhubige Hebezeuge (1) befinden, Tragkonstruktionen (4; 5) die Tragrahmen (2; 3) aufnehmen, die ausnivellierbare Fahrzeugeinheit, bestehend aus den beiden Wagenteilen (A; B), sich zwischen einer ZugVSchubeinrichtung (6) sowie einem Widerlager (7) befindet und die Drehgestelle des angehobenen Gelenkfahrzeugessich auf einem kurzen Gleisbock (8) und einem langen Gleisbock (9) abstützen.
2. Vorrichtung nach Puhkti, dadurch gekennzeichnet, daß die in Tragrahmen (2; 3) rollbar gelagerten mittels Spanneinrichtung mit Zügstange (10) kurzhubige Hebezeuge (1> paarweise, zur Anpassung an die Hebestellen des Gelenkfahrzeuges, verbunden sind und einen Antrieb (11) besitzen.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trennen bzw. Verbinden von vierachsigen Gelenkfahrzeugen mit Balgverbindung, insbesondere von Straßenbahnen. Die Vorrichtung ermöglicht ohne komplizierten technischen Aufwand das Lösen des Gelenkbolzen, als Voraussetzung zum Trennen der beiden Wagenteile bzw. zu deren Montage. Die Trennung der vierachsigen Gelenkfahrzeuge ist erforderlich, um Ausbesserungsarbeiten an den Wagenteilen problemlos vornehmen zu können.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Das Trennen bzw. Verbinden der beiden Wagenteile wird zur Zeit unter von vier mit Spindelhebern ausgerüsteten Montagefahrgestellen vorgenommen. Diese Arbeitsweise stellt eine Übergangslösung dar und ist für ständige Instandhaltungsarbeiten unter modernen Werkstattbedingungen nicht geeignet, weil die Zugänglichkeit zu den die Wagenteile verbindenden sowie zu den instandzuhaltenden Baugruppen nur unter erschwerten Bedingungen und mit hohem körperlichen Einsatz gewährleistet ist sowie Unfallgefahren in sich birgt.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die sich durch einfache und sichere Bewegungsabläufe auszeichnet, die ein Justieren, Trennen und Verbinden der Gelenkfahrzeuge gefahrlos ermöglicht sowie schwere körperliche Arbeit vermeidet und zur Steigerung der Arbeitsproduktivität beiträgt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zum Trennen bzw. Verbinden von vierachsigen Gelenkfahrzeugen zu entwickeln, mit der diese Arbeiten entsprechend den technischen und technologischen Normen fortschrittlich und unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit durchgeführt werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Vorrichtung auf Grund ihres Aufbaus alle erforderlichen Bewegungen zuläßt. Die Vorrichtung besteht aus acht kurzhubigen Hebezeugen, welche jeweils paarweise in Tragrahmen angeordnet sind. Zwei kurzhubige Hebezeuge bilden in Verbindung mit je einem Tragrahmen eine bauliche Einheit, wovon zwei Tragrahmen fest und zwei Tragrahmen mit Rollen versehen, beweglich auf entsprechenden Tragkonstruktionen ruhen. Alle vier Tragrahmen besitzen einen Antrieb, der eine Querbewegung der Hebezeuge zuläßt. Mittels der Hebezeuge wird die Möglichkeit geschaffen, ein Nivellieren der gesamten Fahrzeugeinheit vorzunehmen, um somit den oberen sowie den unteren Gelenkbolzen, der die Wagenteije verbindet, zu entlasten. Durch die Entlastung der Gelenkbolzen können diese mühelos demontiert und somit die Trennung der beiden Wagenteile vollzogen werden. Zum Verbinden der Wagenteile muß zum Eindrücken der Gelenkbolzen ebenfalls ein Ausnivellieren über die Hebezeuge erfolgen. Mit einer ZugVSchubeinrichtung werden über die mit Rollen versehenen Tragrahmen einschließlich eines Wagenteils die Längsbewegungen realisiert. Ein Widerlager dient zur Verankerung des anderen Wagenteils. . .
DD26981784A 1984-11-23 1984-11-23 Vorrichtung zum trennen bzw. verbinden von vierachsigen gelenkfahrzeugen DD246004A3 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3824575A1 (de) * 1988-07-19 1990-01-25 Delu Luftkissen Anlage mit mindestens einem aus zwei parallelen schienen bestehenden gleis zum radsatz- bzw. fahrgestellwechsel
CN115402361A (zh) * 2022-08-15 2022-11-29 米塔盒子科技有限公司 车厢和底盘可分离列车运行控制方法及系统

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