DD246722A1 - Verfahren zur edelmetallrueckgewinnung von metallkaschierten schichtpressstoffplattenabfaellen - Google Patents

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DD246722A1
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precious
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DD28813086A
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Inventor
Stephan Zepnik
Wolfgang Schaehl
Wolfgang Beicht
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Lokomotivbau Elektrotech
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Edelmetallrueckgewinnung von metallkaschierten Schichtpressstoffplattenabfaellen, insbesondere von Gold, das der Wiederverwertung zugefuehrt wird. Die erfinderische Loesung soll es ermoeglichen, die Rueckgewinnung von Edelmetallschichten mit geringem Energie-, Arbeits- und Anlagenaufwand umweltfreundlich zu gewaehrleisten. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Edelmetallrueckgewinnung von metallkaschierten Schichtpressstoffplattenabfaellen zu schaffen, das es gestattet, die lokalen Edelmetallschichten der Schichtstoffplattenoberflaeche durch Strahlen mit geeigneten Strahlmitteln zu entfernen und das geloeste Material mit einem hohen Edelmetallanteil der Metallrueckgewinnung zuzufuehren. Das wird dadurch realisiert, dass die Schichtpressstoffabfallstreifen mit Edelmetallstreifen in eine Halterung eingespannt und in den Wirkungsbereich von Partikelstrahlen transportiert werden, danach die Partikelstrahlen auf die Edelmetallschichten bis zur vollkommenen Abtragung des Edelmetalls einwirken, waehrend gleichzeitig eine Absaugung der Edelmetall- und der Polymerpartikel in einen Auffangbehaelter erfolgt und sich eine Separierung der Bestandteile und eine Zufuehrung zur Wiederverwertung anschliesst.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Edelmetallrückgewinnung von metallkaschierten Schichtpreßstoffplattenabfällen, insbesondere von Gold, das der Wiederverwertung zugeführt wird.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, daß die Edelmetalischichten, z. B. Gold, der mit Mängeln behafteten Schichtpreßstoffplatten, die der Weiterverwendung nicht zugeführt werden können, mittels thermischer, chemischer oder mechanischer Verfahren durch hohen Aufwand an Energie, Material und Arbeitszeit zurückgewonnen werden können. Thermische Verfahren sind sehr energieintensiv. Die anfallenden Metalle werden hüttenmäßig aufbereitet. Der Anteil an wiederverwertbarem Material ist relativ gering. Die Schadstoffbeseitigung ist sehr aufwendig und führt zu einer hohen Umweltbelastung. Chemische Verfahren sind sehr arbeits-, material- und energieintensiv. Neben dem Ätzvorgang nimmt die Schadstoffbeseitigung einen breiten Raum ein. Dabei ist die Umweltbelastung nicht vermeidbar.
Außerdem ist es bekannt, daß aus o.g. Materialien mittels mechanischer Verfahren durch Abtragen der Metallschicht mit Hilfe von Schneidwerkzeugen eine Rückgewinnung der Edelmetalle möglich ist.
Diese Verfahren sind sehr arbeitsaufwendig. Da zwischen der Edelmetallschicht und der kupferkaschierten Schichtpreßstoffplatte eine gute Haftung besteht, ist eine optimale Abtragung und damit eine effektive Rückgewinnung des Edelmetalls äußerst kompliziert.
Ziel der Erfindung
Die erfinderische Lösung soll es ermöglichen, die Rückgewinnung von Edelmetallschichten mit geringem Energie-, Arbeits- und Anlagenaufwand umweltfreundlich zu gewährleisten.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Edelmetallrückgewinnung von metallkaschierten Schichtpreßstoffplattenabfällen zu schaffen, das es gestattet, die lokalen Edelmetallschichten der Schichtpreßstoffplattenoberfläche durch Strahlen mit geeigneten Strahlmitteln.zu entfernen und das gelöste Material mit einem hohen. Edelmetallanteil der Metallrückgewinnung zuzuführen.
Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß die Schichtpreßstoffabfallstreifen mit Edelmetallschichten in eine Halterung eingespannt und in den Wirkungsbereich der Partikelstrahlen transportiert werden, danach die Partikelstrahlen auf die Edelmetallschichten bis zur vollkommenen Abtragung des Edelmetalls einwirken, während gleichzeitig eine Absaugung der Edelmetall- und der Polymerpartikel in einen Auffangbehälter erfolgt und sich eine Separierung der Bestandteile und eine Zuführung zur Wiederverwertung anschließt.
Von Vorteil ist es, daß auf die Edelmetallschichten ein Strahlmittel der Körnung 0,9...1,25mm einwirkt.
Von Bedeutung ist es, daß auf die Edelmetallschichten ein Partikelstrahl mit einem Aufprallwinkel von 30...80° und einer Geschwindigkeit von 30... 65m/s gerichtet ist.
Ausführungsbeispiel
In der zugehörigen Zeichnung wird das Prinzip der Vorrichtung dargestellt, das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitet. Die in Streifen geschnittenen Schichtpreßstoffplattenabfälle 1 mit Edelmetallschichten 2 werden in eine Transporthalterung 3 eingespannt. Es erfolgt eine Einstellung der Edelmetallschichten 2 in den Wirkungsbereich von Partikelstrahlen 4. Danach wirken die Partikelstrahlen 4 auf die Edelmetallschichten 2, die flächenförmig als Leiterzüge und in kontaktierten Bohrungen ausgebildet sind, bis zur vollkommenen Abtragung ein. Mit Hilfe einer Absaugvorrichtung 5 werden die
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Edelmetall- und Polymerpartikel in einen Auffangbehälter 6 geleitet. Vom Auffangbehälter 6 aus erfolgt eine Separierung der Bestandteile und eineZuführung zur Wiederverwertung. Die bearbeiteten Streifen gelangen von derTransporthalterung in einen Auffangbehälter?.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Verfahren zur Edelmetallrückgewinnung von metallkaschierten Schichtpreßstoffplattenabfällen, insbesondere von lokalen Goldschichten, gekennzeichnet dadurch, daß die metallkaschierten Schichtpreßstoffabfallstreifen (1) mit Edelmetallschichten (2) in eine Halterung (3) eingespannt und in den Wirkungsbereich von Partikelstrahle.n (4) transportiert werden, danach die Partikelstrahlen (4) auf die Edelmetallschichten (2) bis zur vollkommenen Abtragung des Edelmetalls einwirken, während gleichzeitig eine Absaugung der Edelmetall- und der Polymerpartikel in einen Auffangbehälter (6) erfolgt und sich die Separierung der Bestandteile und eine Zuführung zur Wiederverwertung anschließt.
  2. 2. Verfahren zur Edelmetallrückgewinnung von metallkaschierten Schichtpreßstoffplattenabfällen nach Punkt 1., gekennzeichnet dadurch, daß auf die Edelmetallschichten ein Strahlmittel, bestehend aus Polymerpartikeln der Körnung 0,9...1,25mm, einwirkt.
  3. 3. Verfahren zur Edelmetallrückgewinnung von metallkaschierten Schichtpreßstoffplattenabfällen nach Punkt T., gekennzeichnet dadurch, daß auf die Edelmetallschichten ein Partikelstrahl mit einem Aufprallwinkel von 30... 80° und einer Geschwindigkeit von 30...65m/s gerichtet ist.
DD28813086A 1986-03-21 1986-03-21 Verfahren zur edelmetallrueckgewinnung von metallkaschierten schichtpressstoffplattenabfaellen DD246722A1 (de)

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