DD292676A5 - Verfahren zur kontinuierlichen metallrueckgewinnung von metallkaschierten schichtpressstoffplattenabfaellen - Google Patents

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DD292676A5
DD292676A5 DD85284293A DD28429385A DD292676A5 DD 292676 A5 DD292676 A5 DD 292676A5 DD 85284293 A DD85284293 A DD 85284293A DD 28429385 A DD28429385 A DD 28429385A DD 292676 A5 DD292676 A5 DD 292676A5
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DD85284293A
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Stephan Zepnik
Albrecht Haase
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Kombinat Lew "Hans Beimler",De
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    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
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    • Y02P10/20Recycling

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinuierlichen Metallrueckgewinnung von metallkaschierten Schichtpreszstoffplattenabfaellen, insbesondere von kupferkaschierten Besaeumstreifen, die bei der Konfektionierung von Basismaterial fuer Leiterplatten anfallen. Die erfinderische Loesung soll es ermoeglichen, die Metallrueckgewinnung von Besaeumstreifen oder qualitativ minderem Laminat kontinuierlich mit geringem Energie-, Arbeits- und Anlagenaufwand bei gleichzeitiger Minimierung des Schadstoffaustrages durchzufuehren. Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur kontinuierlichen Metallrueckgewinnung von metallkaschierten Schichtpreszstoffplattenabfaellen zu schaffen, das es gestattet, den Verbund zwischen Metallschicht und Schichtstoffplattenoberflaeche durch eine kurzzeitige Einwirkung aeuszerer Waerme auf die Metallfolie zu schaedigen, ohne eine Verbrennung des Traegerstoffes zu bewirken und die abgeloeste Metallfolie der Rueckgewinnung zuzufuehren. Das wird dadurch realisiert, dasz die metallkaschierten Abfallstreifen an einer beidseitig einwirkenden Flammenfront vorbeigefuehrt werden, eine kurzzeitige und gleichmaeszige Erwaermung erfolgt, waehrend gleichzeitig eine Absaugung der dabei entstehenden Gase vorgenommen wird, danach die Streifen in einem Walzensystem auf Biegung beansprucht werden und weiterhin ein mechanisches Zerkleinern erfolgt, wodurch der Verbund Metallfolie-Traegerstoff voellig zerstoert wird.

Description

Hierzu 1 Seite Zeichnung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Verfahren zur kontinuierlichen Metallrückgewinnung von metallkaschierten Schichtpreßstoffplattenabfällen, insbesondere von kupferkaschierten Besäumstreifen, die bei der Konfektionierung von Basismaterial für Leiterplatten anfallen.
Charakteristik des bekannten Standes der Technik
Es ist bekannt, daß die Beseitigung und Wiedp, verwertung der Besäumstreifen oder nicht qualitätsgerechter Laminatstücke chemisch durch Abätzen der Kupferschicht, mechanisch oder elektrisch sowie thermisch erfolgen kann.
Dabei ist jeweils Grundanliegen, den Verbund zwischen Kupferfolie und Trägersubstrat zu schädigen oder zu zerstören, um die Kupferfolie von Trägersubstrat zu trennen.
Alle diese Verfahren weisen zum Teil erhebliche Nachteile auf, wie Umweltbelastung oder geringe Metallrückgewinnung bei hohem Energieeinsatz.
Ziel der Erfindung
Die erfinderische Lösung soll es ermöglichen, die Metallrückgewinnung von Besäumstreifen oder qualitativ minderem Laminat kontinuierlich mit geringem Energie-, Arbeits- und Anlagenaufwand bei oleichieitiger Minimierung des Schadstoffaustrages durchzuführen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur kontinuierlichen Metallrückgewinnung von metallkaschierten Schichtpreßstoffplattenabfällen zu schaffen, das es gestattet, den Verbund zwischen Metallschicht und Schichtstoffplattenoberfläche durch kurzzeitige Einwirkung äußerer Wärme auf die Metallfolie zu schädigen, ohne eine Verbrennung des Trägerstoffes zu bewirken und die abgelöste Metallfolie der Rückgewinnung zuzuführen.
Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß die metallkaschierten Abfallstreifen an einer beidseitig einwirkenden Flammenfront vorbeigeführt werden, eine kurzzeitige und gleichmäßige Erwärmung erfolgt, während gleichzeitig eine Absaugung der dabei entstehenden Gase vorgenommen wird, danach die Streifen in einem Walzensystem auf Biegung beansprucht werden und weiterhin ein mechanisches Zerkleinern erfolgt, wodurch der Verbund Metallfolie-Trägerstoff völlig zerstört wird.
Von Vorteil ist es, die Metalloberfläche der Schichtpreßstoffabfälle kurzzeitig auf die Temperatur von 400... 5000C zu erwärmen.
Ausführungsbeispiel
In der zugehörigen Zeichnung wild das Prinzip einer Vorrichtung dargestellt, das nach dem erfindungsgemäßen Verfahren arbeitet.
Die metallkaschierten Schichtpreßstoffabfälle 1 werden in die angetriebenen Transportwalzen 2 eingeschoben und gelangen zwischen die Flammenfront 3, die von den Gasdüsenblöcken 4 ausgeht. Die entstehenden Abgase werden in der Abdeckung 5 aufgefangen und in Richtung der Filter 6 abgesaugt. Weitere hinter den Gasdüsenblöcken 4 angeordnete Transportwalzen 7 transportieren die streifenförmigen Abfälle 1 zu den großen Walzen 8, die eine geraspelte Oberfläche aufweisen und ebenfalls angetrieben werden. Die Unterstützungswalzen 9 begünstigen den weiteren Transport der Streifen 1. Nach dem Walzensystem gelangen die Streifr 1 in con Schnittbereich eines gehaspelten rotierenden Schlagmessers 10, von dem sie in wenige Quadratmillimeter gi oße Teilchen zerkleinert werden. Die weitere Aufbereitung der getrennten Bestandteile erfolgt in bekannten Seperatoren und Trenneinrichtungen.

Claims (2)

1. Verfahren zur kontinuierlichen Metallrückgewinnung von metallkaschierten Schichtpreßstoffplaxtenabfällen, insbesondere von kupferkaschierten Besäumstreifen, die bei der Konfektionierung von Basismaterial für Leiterplatten anfallen, gekennzeichnet dadurch, daß die metallkaschierten Schichtpreßstoffplattenabfallstreifen (1) an einer beidseitig einwirkenden Flammenfront (3) vorbeigeführt werden, eine kurzzeitige und gleichmäßige Erwärmung erfolgt, während gleichzeitig eine Absaugung der dabei entstehenden Gase vorgenommen wird, danach die Schichtpreßstoffplattenabfallstreifen (1) in einem Walzensystem auf Biegung beansprucht werden und weiterhin ein mechanisches Zerkleinern erfolgt, wodurch der Verbund Metallfolie— Trägerstoff völlig zerstört wird.
2. Verfahren zur kontinuierlichen Metallrückgewinnung von metallkaschierten Schichtpreßstoffplattenabfällen nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Metalloberfläche der Schichtpreßstoffplattenabfallstreifen kurzzeitig auf eine Temperatur von 400... 5000C erwärmt wird.
DD85284293A 1985-12-13 1985-12-13 Verfahren zur kontinuierlichen metallrueckgewinnung von metallkaschierten schichtpressstoffplattenabfaellen DD292676A5 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2690928A1 (fr) * 1992-05-11 1993-11-12 Normandie Decapage Procédé et dispositif de récupération et de valorisation de composés métalliques.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2690928A1 (fr) * 1992-05-11 1993-11-12 Normandie Decapage Procédé et dispositif de récupération et de valorisation de composés métalliques.

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