DD246983A1 - Verfahren zur herstellung von chromatarmen zementen - Google Patents

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DD246983A1
DD246983A1 DD28668886A DD28668886A DD246983A1 DD 246983 A1 DD246983 A1 DD 246983A1 DD 28668886 A DD28668886 A DD 28668886A DD 28668886 A DD28668886 A DD 28668886A DD 246983 A1 DD246983 A1 DD 246983A1
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chromate
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DD28668886A
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Achim Oelschlaeger
Helmhardt Schremmer
Hans-Georg Boege
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Zementind Rationalisierung
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00—Hydraulic cements
    • C04B7/36—Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/38—Preparing or treating the raw materials individually or as batches, e.g. mixing with fuel
    • C04B7/42—Active ingredients added before, or during, the burning process
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2111/00—Mortars, concrete or artificial stone or mixtures to prepare them, characterised by specific function, property or use
    • C04B2111/10—Compositions or ingredients thereof characterised by the absence or the very low content of a specific material
    • C04B2111/1075—Chromium-free or very low chromium-content materials
    • C04B2111/1081—Chromium VI, e.g. for avoiding chromium eczema

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung chromatarmer Zemente, mit dem Ziel, die allergischen Zementekzeme zu vermeiden. Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannten Verfahren zu ersetzen. Das erfolgt, indem ein Verfahren zur Anwendung kommt, bei dem durch reduzierend wirkende Substanzen bei Beginn und waehrend des Sinterprozesses chromatarmer Zementklinker entsteht.

Description

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Anwendungsgebiet der Erfindung . · *
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung chromatarmer Zemente.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Verfahren zur Herstellung von chromatarmen Zementen durch Brennen in oxydierender Atmosphäre sind in unterschiedlichen Varianten bekannt. Allen diesen bekannten Verfahren ist gemeinsam, daß die Reduzierung der Chromate im Zement nach dem Klinkerbrennprozeß erfolgt. Daraus ergeben sich entscheidende Nachteile, die durch die Zugabe von chromatreduzierend wirkenden Mitteln entstehen. Die Zugabe dieser Mittel, z.B. Eisen(ll)-Sulfate, erfordert eine genaue Dosierung zum Zement, und die chromatreduzierende Wirkung läßt im Laufe der Zeit im Zement nach. Weiterhin kommt es zu einer Abbindeverzögerung des Zementes bei Zugabe von Eisen(ll)-Sulfaten. ♦ %
Ziel der Erfindung '
Das Ziel der Erfindung ist die Herstellung von chromatarmen Zementen zum Zweck der Vermeidung von allergischen Zementekzemen. ‘ ‘ -
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem zum Beispiel Portlandzement hergestellt wird, der einen geringen Chromatgehalt hat, wobei der Chromatgehalt auch bei längerer Lagerung unverändert bleibt, keine Abbindeverzögerung des Zementes durch beispielsweise Eisen(ll)-Sulfatzugabe erfolgt und die Einstellung eines bestimmten Chromatgehaltes im Zement mögich ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem bei der üblichen Zementherstellung unter oxydierender Brennatmosphäre reduzierend wirkende Substanzen in den Drehofen eingebracht werden, die bei Beginn und während des Sinterprozesses das im Rohmehl enthaltene Chromat Cr6+ zu Cr3+ reduzieren.und das Sinterprodukt chromatarmer Zementklinker ist, der in bekannter Weise zu Zement verarbeitet wird. • Ein Wesensmerkmal der Erfindung ist es, daß die durch Klinkerbrand in oxydierender Atmosphäre übliche Zementherstellung mit Hilfe der in den Drehrohrofen eingebrachten, reduzierend wirkenden, Substanzen im Moment der Sinterung den Charakter eines Klinkerbrandes mit lokal reduzierender Atmosphäre erhält. Ein weiteres Wesensmerkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die Chromatreduzierung des Zementes nicht erst nach dem Brennprozeß erfolgt. Der so hergestellte Zement hat einen sehr geringen, sich nicht ändernden, Chromätgehalt. Eine Abbindeverzögerung des Zementes durch Zugabe von beispielsweise Eisen(ll)-Sulfaten als Reduktionsmittel nach dem Brennprozeß kann nicht eintreten.
Ausführungsbeispiel
Die Herstellung von beispielsweise Portlandzement nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt, indem bei den üblichen Zementbrennverfahren reduzierend wirkende Substanzen, wie beispielsweise organische, anorganische, natürliche oder synthetische Stoffe, in den Drehrohrofen bei Beginn und während des Sinterprozesses so eingebracht werden, daß die im Rohmehl enthaltenen Chromate Cr6+ zu Cr3+ reduziert werden. Das Einbringen der reduzierend wirkenden Substanzen muß durch technologische Mittel so erfolgen, daß bei Beginn und während des Sinterprozesses der Klinkerbrarid den Charakter einer für die Chromate reduzierend wirkenden Atmosphäre erhält, wobei die Reduktion der Chromate erst bei Beginn und während des Sinterprozesses erfolgt und die reduzierend wirkenden Substanzen erst bei Beginn und während des Sinterprozesses ihre volle Wirksamkeit haben. r

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Verfahren zur Herstellung von chromatarmen Zementen, gekennzeichnet dadurch, daß beim Zementbrennen in oxydierend wirkender Atmosphäre, reduzierend wirkende Substanzen in den Drehrohrofen eingebracht werden, dieim Moment der Sinterung den Charakter eines Klinkerbrandes mit lokal reduzierender Atmosphäre bewirken, die bei Beginn und während des Sinterprozesses das im Rohmehl enthaltene Chromat Cr6+ zu Cr3+ reduzieren und das Sinterprodukt chromatarmer Zementklinker ist, der in bekannter Weise weiterbearbeitet wird.
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung chromatarmer Zemente.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösung
    Verfahren zur Herstellung von chromatarmen Zementen durch Brennen in oxydierender Atmosphäre sind in unterschiedlichen Varianten bekannt. Allen diesen bekannten Verfahren ist gemeinsam, daß die Reduzierung der Chromate im Zement nach dem Klinkerbrennprozeß erfolgt. Daraus ergeben sich entscheidende Nachteile, die durch die Zugabe von chromatreduzierend wirkenden Mitteln entstehen. Die Zugabe dieser Mittel,- z.B. Eisen(ll)-Sulfate, erfordert eine genaue Dosierung zum Zement, und die chromatreduzierende Wirkung läßt im Laufe der Zeit im Zement nach. Weiterhin kommt es zu einer Abbindeverzögerung des Zementes bei Zugabe von Eisen(ll)-Sulfaten.
    Ziel der Erfindung ' * .
    Das Ziel der Erfindung ist die Herstellung von chromatarmen Zementen zum Zweck der Vermeidung von allergischen Zementekzemen. ' '
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu entwickeln, mit dem zum Beispiel Portlandzement hergestellt wird, der einen geringen Chromatgehalt hat, wobei der Chromatgehalt auch bei längerer Lagerung unverändert bleibt, keine Abbindeverzögerung des Zementes durch beispielsweise Eisen(ll)-Sulfatzugabe erfolgt und die Einstellung eines bestimmten Chromatgehaltes im Zement mögich ist.
    Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem bei der üblichen Zementherstellung unter oxydierender Brennatmosphäre reduzierend wirkende Substanzen in den Drehofen eingebracht werden, die bei Beginn und während des Sinterprozesses das im Rohmehl enthaltene Chromat Cr6+ zu Cr3+ reduzieren.und das Sinterprodukt chromatarmer Zementklinker ist, der in bekannter Weise zu Zement verarbeitet wird.
    • Ein Wesensmerkmal der Erfindung ist es, daß die durch Klinkerbrand in oxydierender Atmosphäre übliche Zementherstellung mit Hilfe der in den Drehrohrofen eingebrachten, reduzierend wirkenden, Substanzen im Moment der Sinterung den Charakter eines Klinkerbrandes mit lokal reduzierender Atmosphäre erhält. Ein weiteres Wesensmerkmal des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, daß die Chromatreduzierung des Zementes nicht erst nach dem Brennprozeß erfolgt. Der so hergestellte Zement hat einen sehr geringen, sich nicht ändernden, Chromatgehalt. Eine Abbindeverzögerung des Zementes durch Zugabe von beispielsweise Eisen(ll)-Sulfaten als Reduktionsmittel nach dem Brennprozeß kann nicht eintreten.
    Ausführungsbeispiel
    Die Herstellung von beispielsweise Portlandzement nach dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt, indem bei den üblichen Zementbrennverfahren reduzierend wirkende Substanzen, wie beispielsweise organische, anorganische, natürliche oder synthetische Stoffe, in den Drehrohrofen bei Beginn und während des Sinterprozesses so eingebracht werden, daß die im Rohmehl enthaltenen Chromate Cr6+ zu Cr3+ reduziert werden. Das Einbringen der reduzierend wirkenden Substanzen muß durch technologische Mittel so erfolgen, daß bei Beginn und während des Sinterprozesses der Klinkerbrand den Charakter einer für die Chromate reduzierend wirkenden Atmosphäre erhält, wobei die Reduktion der Chromate erst bei Beginn und während des Sinterprozesses erfolgt und die reduzierend wirkenden Substanzen erst bei Beginn und während des Sinterprozesses ihre volle Wirksamkeit haben. r
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0697380A3 (de) * 1994-08-19 1997-05-02 Italcementi Spa Chromatfreie Zemente und Verfahren zu deren Herstellung
AT402637B (de) * 1995-06-12 1997-07-25 Holderchem Holding Ag Verfahren zum herstellen von zement verfahren zum herstellen von zement
WO1998022407A1 (de) * 1996-11-15 1998-05-28 Holderchem Holding Ag Verfahren zum herstellen von zement
WO2000006517A1 (de) * 1998-07-29 2000-02-10 'holderbank' Financiere Glarus Ag Verfahren zum herstellen von chromatfreien anorganischen bindemitteln
EP1092690A1 (de) * 1999-10-12 2001-04-18 Povazská cementáren, a.s. Verfahren zur Herstellung von Zement mit niedrigem Chromgehalt

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