DD247335A1 - Schaltungsanordnung zur umsetzfehlerbestimmung von ad-wandlern - Google Patents

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DD247335A1
DD247335A1 DD28771186A DD28771186A DD247335A1 DD 247335 A1 DD247335 A1 DD 247335A1 DD 28771186 A DD28771186 A DD 28771186A DD 28771186 A DD28771186 A DD 28771186A DD 247335 A1 DD247335 A1 DD 247335A1
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DD28771186A
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Reiner Ludwig
Frank Winkler
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Ih Mittweida Direktorat Fo Ib
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Abstract

Die Erfindung nimmt Bezug auf Pruefung und Test von AD-Wandlern bei Herstellern und Anwendern. Die Erfindung ermoeglicht die Auffindung und Berechnung von Nichtlinearitaeten der Transferkennlinie von AD-Wandlern bei geringem geraetetechnischem Aufwand gegenueber herkoemmlichen Verfahren. Das EOC-Signal des ADC-DUT wird als Steuersignal fuer den ADC-DUT-Eingangsstimulus und zur Analyse des ADC-Ausgangssignales benutzt, indem einerseits durch das EOC-Signal eine Einheit von Impulsvervielfacher, Quantengenerator und Summator derart gesteuert wird, dass eine Rampenspannung als Eingangssignal fuer den ADC entsteht und andererseits die EOC-Impulse gezaehlt, umcodiert und mit den ADC-Ausgangssignalen verglichen werden, um so alle Nichtlinearitaeten der Transferkennlinie festzustellen.

Description

Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung, mit deren Hilfe es unter Ausnutzung des vom AD-Wandler gelieferten EOC-Signals möglich ist, für Hersteller und Anwender Umsetzfehler des zu untersuchenden AD-Wandlers schnell und zuverlässig zu erkennen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist die Verwendung eines Referenz-DAC. Ein von einem Zähler erzeugter Digitalcode wird von einem Referenz-DAC in ein analoges Signal gewandelt und stellt das Eingangssignal des Test-ADC dar. Das so entstandene Ausgangssignal des ADC wird mit dem Eingangssignal des Referenz-DAC verglichen. Erkennbar sind alle dynamischen Fehler. Voraussetzung für dieses Verfahren sind 3 Bit genauerer DAC als der ADC-DUT und ein entsprechend genauer Zähler.
Schildwach, B., Stroezel, K. H.: „Abgleich und Prüfen von AD-und DA-Umsetzer", rfe, Berlin, 27(1978)7, S.425ff.
Eine andere bekannte Lösung verwendet Histogramme. Einfach zu erzeugende Signale mit hoher Kurzzeitkonstanz sjnd Auflade- und Entladekurven von RC-Gliedern. An den Eingang des ADC-DUT wird zuerst ein Signal in Form einer steigenden e-Funktion angelegt und über eine mikrorechnergesteuerte Hardware von der Ausgangsfunktion ein Amplitudenhistogramm erstellt, das in eine RAM abgelegt wird. Dieser Vorgang wird mit einem Signal in Form einer fallenden e-Funktion wiederholt. Mittels der beiden so gewonnenen Amplitudenhistogramme ist es nach entsprechender Transformation möglich, die Übertragungscharakteristik des ADC zu berechnen.
Stoane, E. A.: „Method and Apparatus for Calibrating an Analog-to-Digital Converter for a Digital-to-Analog Converter Test System" United States Patent, 1982,4354177
Unter Zufhilfenahme von Fourieranalyse kann ein ADC getestet werden, indem er mit einer oberwellenfreien Sinusspannung als Testsignal beaufschlagt wird. Eine Nichtlinearität infolge eines Umsetzfehlers wirkt sich als Verzerrung des digital am Ausgang vorliegenden Sinussignales aus. Der Verzerrungsgrad stellt dabei ein direktes Maß für Nichtlinearität dar und ist aus der spektralen Verteilung des verzerrten Signussignals ableitbar. Diese Verteilung wird durch Fouriertransformation gewonnen.
Makoney, M.V.: „New Techniques for High Speed Analog Testing", IEEE Test Conference 1983, S. 589ff.
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Ausnutzung des EOC-Signales eines zu testenden ADC den Testablauf zu steuern und Umsetzfehler zu erkennen.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, unter Ausnutzung des ADC-EOC-Signales den Testablauf für AD-Wandler zu steuern und eine Untersuchung auf Umsetzfehler bei geringem materiell-technischen Aufwand und minimierter Prüfzeit zu gewährleisten.
Darlegung des Wesens der Erfindung .
Das EOC-Signal des ADC-DUT (5) gelangt zu einem Impulsvervielfacher (7), der die EOC-lmpulse um η vervielfacht und eine Torschaltung (4) ansteuert. Eine Referenzspannungsquelle (2) liefert ein Spannungsquant von (LSB des ADC-DUT):n, das in den ersten Ausgang des Summators eingespeist wird. Der zweite Eingang des Summators (1) wird vom Ausgang des Summators 1 angesteuert, wobei dieses Signal nur im Moment des vervielfachten EOC-lmpulses an den zweiten Eingang des Summators (1) gelangt, was durch die Torschaltung (4) gewährleistet wird, die den vervielfachten EOC-lmpuls als Steuerimpuls für den durchzuschaltenden Summatorausgang benutzt. Das Tor (3) benutzt ebenfalls den EOC-lmpuls als Steuerimpuls für den durchzuschaltenden Summatorausgang, der jetzt als Eingangsgröße für den ADC-DUT dient. Das EOC-Signal für das Tor (3) wird um den Betrag der Schaltzeiten von Tor (4) und Summator (1) in der Verzögerungsleitung (6) verzögert. Das nach der Wandlung vom ADC-DUT (5) generierte EOC-Signal gelangt zu einem dezimalen EOC-Zähler (8), dessen Ausgang mit einem Dezimal-Binär-Wandler (9) verbunden ist und zu einem Mikrorechner (10) gelangt. Das vom ADC-DUT (5) gelieferte binäre Ausgangssignal wird um den Zeitbetrag für die Inkrementierung des EOC-Zählers (8) und die Wandlung im Dezimal-Binär-Wandler (9) in der Verzögerungsleitung (11 !verzögert und dann erst an den Mikrorechner (10) weitergegeben. Der Mikrorechner (10) vergleicht die vom ADC-DUT (5) und vom Dezimal-Binär-Wandler (9) gelieferten Binärworte und berechnet aus deren Differenzen Nichtlinearitäten und Umsetzfehler, die durch eine entsprechende Anzeigeeinheit (12) sichtbar gemacht werden.
Ausführungsbeispiel
Das EOC-Signal des 8-Bit-ADU IS1 gelangt zu einem Frequenzverdoppler, der einen Analogschalter S1 ansteuert, mit dem die Ausgangsspannung eines Summators so auf dessen Eingang zurückgeschaltet wird, daß letztendlich am Ausgang des Summators eine quasi-lineare Rampe generiert wird. Als Torimpuls für den Analogschalter wird der EOC-lmpuls des DAU genutzt. Die Spannung der Referenzspannungsquelle beträgt dabei 0,0195V. Ebenfalls durch den EOC-Torimpuls wird der Analogschalter S 2 gesteuert, der die Prüfspannung auf den zu prüfenden ADU gibt. Der EOC-lmpuls wird in der Verzögerungsleitung IS3 um den Betrag der Schaltzeiten von Frequenzverdoppler, Analogschalter S1 und Summator verzögert. Das EOC-Signal wird in einem Zähler IS4gezält und im Dual-Code an die PIO IS 5, Port B ausgegeben. Die binären Ausgangssignale des ADU IS1 werden um den Betrag der Schaltzeiten des Zählers 1S4 in der Verzögerungsleitung IS2 verzögert und an Port A der PIOIS 5 ausgegeben. Die PIO ISöistausgangsseitig mit einem System K1520 gekoppelt.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Schaltungsanordnung zur Umsetzfehlerbestimmung von AD-Wandlern, gekennzeichnet dadurch, daß das EOC-Signal des ADC-DUT (5) in einem Impulsvervielfacher (7) um η (n s 1) vervielfacht wird und danach eine Torschaltung (4) ansteuert; eine Referenzspannungsquelle 2 liefert ein Spannungsquant von der Größe (LSB des ADC-DUT):n, das in den ersten Ausgang des Summators (1) einspeist, während der zweite Eingang des Summators (1) vom Ausgang des Summators (1) angesteuert wird —wobei dieses Signal nur im Moment des vervielfachten EOC-lmpulses an den zweiten Eingang des Summators (1) gelangt, was durch die Torschaltung (4) gewährleistet wird, die den vervielfachten EOC-lmpuls als Steuerimpuls für den durchzuschaltenden Summatorausgang benutzt; das Tor (3) benutzt den EOC-lmpuls als Steuerimpuls für den durchzuschaltenden Ausgang des Summators (1) an den Eingang des ADC-DUT (5), wobei das EOC-Signal um den Betrag der Schaltzeit von Tor (4) und Summator (1) in der Verzögerungsleitung (6) verzögert wird; das EOC-Signal gelangt zum dezimalen EOC-Zähler (8), dessen Ausgang mit dem Dezimal-Binär-Wandler (9) verbunden ist und einen Mikrorechner (10) ansteuert, während das vom ADC-DUT gelieferte binäre Ausgangssignal um die Verarbeitungszeit des EOC-Zählers (8) und des Dezimal-Binär-Wandlers (9) in der Verzögerungsleitung (11) verzögert wird und danach einen Mikrorechner (10) ansteuert, der die vom ADC-DUT (5) und vom Dezimal-Binär-Wandler (9) gelieferten Binärworte vergleicht und konkrete Umsetzfehler berechnet, die in einer entsprechenden Anzeigeeinheit (12) sichtbar gemacht werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß EOC-Zähler (8) und Dezimal-Binär-Wandler (9) durch einen EOC-Binär-Zähler ersetzt werden können.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Verzögerungsleitung (11), EOC-Zähler (8), Dezimal-Binär-Zähler (9), EOC-Binär-Zähler, Impulsvervielfacher (7) und Verzögerungsleitung (6) einzeln oder insgesamt durch eine entsprechende Software im Mikrorechner (10) ersetzt werden können.
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