DD247872A1 - Bogenfuehrungszylinder - Google Patents

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DD247872A1
DD247872A1 DD28882986A DD28882986A DD247872A1 DD 247872 A1 DD247872 A1 DD 247872A1 DD 28882986 A DD28882986 A DD 28882986A DD 28882986 A DD28882986 A DD 28882986A DD 247872 A1 DD247872 A1 DD 247872A1
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DD
German Democratic Republic
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sheet
guiding cylinder
sheet guiding
air
lateral surface
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Application number
DD28882986A
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English (en)
Inventor
Klaus Kadner
Guenter Lehmann
Reiner Quasdorf
Original Assignee
Polygraph Leipzig
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/10Combinations of transfer drums and grippers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F22/00Means preventing smudging of machine parts or printed articles

Landscapes

  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)
  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Bogenfuehrungszylinder in Bogendruckmaschinen mit einer oder mehreren Greiferreihen zum Erfassen der Bogenkante sowie einem mit Bohrungen versehenen Mantelblech. Das Ziel der Erfindung besteht darin, einen Bogenfuehrungszylinder in Druckmaschinen zu schaffen, der durch einen einfachen Aufbau eine harmonische, beruehrungslose und damit abschmierfreie Bogenfuehrung gewaehrleistet. Die Aufgabe der Erfindung, einen Bogenfuehrungszylinder in Druckmaschinen zu schaffen, der ohne Fremdluft eine abschmierfreie Bogenfuehrung gewaehrleistet, wird dadurch geloest, dass im Bogenfuehrungszylinder unterhalb der Mantelflaeche ein geschlossenes, sich ueber die Breite des Bogenfuehrungszylinders erstreckendes, sich von den Greiferreihen entgegen der Bogenlaufrichtung stetig der Mantelflaeche naeherndes Leitblech angeordnet ist. Fig. 1

Description

Fig. 1 zeigtdenBogenführungszylinderi in einer Druckmaschine, wobei noch die benachbarten Druckzylinder 2 dargestellt sind.
Der Bogenführungszylinder 1 weist eine mit Bohrungen 3 versehene Mantelfläche 4 sowie zwei Greiferreihen 5 zum Klemmen des Bogens 6 auf. Unterhalb der Mantelfläche 4, beginnend im Bereich der Greiferreihen 5 ist ein Kanal 7 vorgesehen, der durch die Mantelfläche 4 und ein geschlossenes Leitblech 8 gebildet wird. Das Leitblech 8 ist so angeordnet, daß sich der Abstand im Bereich der Greiferreihen 5, entgegen der Drehrichtung ständig verkleinert, so daß das Leitblech 8 sich über den Umfang des Bogenführungszylinders 1 der Mantelfläche 4 nähert. Das Leitblech 8 ist im Bereich der Greiferreihen 5 über das Radialblech 12 mit der Mantelfläche 4 fest verbunden, so daß der Kanal 7 entsteht.
Im Bereich der Greiferreihen 5 ist ein über die Breite des Bogenführungszylinders 1 reichendes Luftschild 9 vorgesehen. Das Luftschild 9 ist einstell- und steuerbar, so daß es mit den Druckzylindern 2 nicht in Kontakt gerät. Die Steuereinrichtung des Luftschildes 9 ist nicht dargestellt.
Nach einer anderen Ausführungsform gemäß Fig. 2 sind am Leitblech 8 gebogene Leitbleche 10 angeordnet, die radial in Richtung Mantelfläche 4 weisen. Zwischen Mantelfläche 4 und dem gebogenen Leitblech 10 ist zwecks Durchgang von Luft ein Spalt 11 vorgesehen. Die gebogenen Leitbleche 10 können auch verschwenkbar (nicht dargestellt) ausgebildet werden.
Der Kanal 7 ist hier an einem Bogenführungszylinder 1 vorgesehen, der doppelt groß ist.
Es ist jedoch auch möglich, einen einfach großen Bogenführungszylinder 1 mit diesem Kanal 7 zu versehen.
Es ist auch möglich, anstelle,der Mantelfläche 4 schmale Leitsegmente vorzusehen, die verstellt werden können.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Lösung ist folgende: Der frisch bedruckte Bogen 6 wird vom Druckzylinder 2.1 an die Greiferreihen 5 des Bogenführungszylinders 1 übergeben und vom Bogenführungszylinder 1 dem Druckzylinder 2.2 zugeführt.
Dabei zeigt der Bogen 6 mitseinerfrisch bedruckten Seite zur Mantelfläche 4 des Bogenführungszylinders 1. Bei Berührung mit der Mantelfläche 4 kann die Druckfarbe ablegen, was zur Beeinträchtigung des Druckbildes führt.
Um eine Berührung von Bogen 6 und Mantelfläche 4 zu vermeiden, wird infolge der Rotation des Bogenführungszylinders 1 in den Kanal 7 Luft gefördert, verdichtet und über die Bohrungen 3 in der Mantelfläche 4 auf den Bogen 6 geleitet. Die Luft bewirkt, daß der Bogen 6 weitestgehend nicht mit der Mantelfläche 4 in Berührung kommt und somit nicht ablegt. Die gebogenen Leitbleche 10 und das Luftschild 9 unterstützen und fördern in vorteilhafter Weise den Aufbau eines Luftpolsters zwischen Bogen 6 und Mantelfläche 4 in der Art, daß vom Luftschild 9 Luft in den Kanal 7 geleitet wird.

Claims (5)

  1. Erfindungsanspruch:
    1. Bogenführungszylinder in Bogendruckmaschinen mit einer oder mehreren Greiferreihen zum Erfassen der Bogenkante sowie einer mit Bohrungen versehenen Mantelfläche und Mittel zur abschmierfreien Bogenführung, gekennzeichnet dadurch, daß im Bogenführungszy linder unterhalb der Mantelfläche (4) ein geschlossenes sich über die Breite des Bogenführungszylinders (1) erstreckendes, sich von den Greiferreihen (5) entgegen der Bogenlaufrichtung stetig der Mantelfläche (4) näherndes Leitblech (8) angeordnet ist.
  2. 2. Bogenführungszylinder nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leitblech (8) im Bereich der Greiferreihen (5) mit der Mantelfläche (4) über ein Radialblech (12) verbunden ist.
  3. 3. Bogenführungszylinder nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Leitblech (8) verschwenkbare gebogene Leitbleche (10) vorgesehen sind.
  4. 4. Bogenführungszylinder nach Punkt 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gebogenen Leitbleche (10) zur Mantelfläche (4) in einem Spalt (11) angeordnet sind.
  5. 5. Bogenführungszylinder nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Greiferreihen (5) ein über die Breite reichendes Luftschild (9) vorgesehen ist.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
    Anwendungsgebiet
    Die Erfindung betrifft einen Bogenführungszylinder in Bogendruckmaschinen mit einer oder mehreren Greiferreihen zum Erfassen der Bogenkante sowie einem mit Bohrungen versehenen Mantelblech.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Aus der DE-OS 2914362 ist ein Bogenführungszylinder zur Bogenführung an Schön- und Widerdruckmaschinen bekannt. Der auf den Bogenführungszylinder von den Greifern gehaltene Bogen liegt auf einem Luftpolster auf, das zwischen Trommel mantel und Bogen mittels Blasluft erzeugt wird. Zu r Erzeugt) ng des Luftpolsters sind Blasdüsen angeordnet, die vor der Stelle der Bogenübemahme zwischen Druckzylindern und Bogenführungszylindern vorgesehen sind. Der Luftstrom der Blasdüsen ist zunächst gegen das unter der Vorderkante des Bogens angeordnete Dichtelement gerichtet. Hierdurch entsteht ein Luftstrom, aus dem bei weiterer Drehung des Bogenführungszylinders das Luftpolster zwischen Bogen und Trommelmantel aufgebaut wird.
    Der Nachteil dieser Lösung ist, daß das Dichtelement unter der Vorderkante des Bogens angeordnet ist und der Bogen dadurch nur im vorderen Bereich auf dem gebildeten Luftpolster aufliegt. Im hinteren Bogenbereich strömt die Luft ungehindert ab, wobei der Bogen unkontrollierten Bewegungen folgt, u.a. sich auf die Blaslufttrommel auflegt und abschmiert. Es wird kein durchgängig gleichbleibend stabiles Luftpolster erzeugt.
    Außerdem hat sich als wesentlicher Nachteil erwiesen, daß der Bogenführungszylinder mit Fremdluft arbeitet. Neben dadurch auftretenden Luftverwirbelungen, die sich nachteilig auf die Bogenführung an anderen Stellen bemerkbar machen können, werden für die Lufterzeugung Einrichtungen benötigt, die die Druckmaschine verteuern.
    Ziel der Erfindung
    Das Ziel der Erfindung besteht darin, einen Bogenführungszylinder in Druckmaschinen zu schaffen, der durch einen einfachen Aufbau eine harmonische, berührungslose und damit abschmierfreie Bogenführung gewährleistet.
    Aufgabe der Erfindung
    Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Bogenführungszylinder in Druckmaschinen zu schaffen, der ohne Fremdluft eine abschmierfreie Bogenführung gewährleistet.
    Wesen der Erfindung
    Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche gelöst.
    Ausführungsbeispiel
    Anhand eines Äusführungsbeispieles soll nachfolgend die Erfindung näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigen
    Fig. 1: Bogenführungszylinder in der Druckmaschine
    Fig. 2: Bogenführungszylinder mit gebogenen Leitblechen.
DD28882986A 1986-04-07 1986-04-07 Bogenfuehrungszylinder DD247872A1 (de)

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DE4223839C1 (de) * 1992-07-20 1993-12-23 Heidelberger Druckmasch Ag Bogenführungszylinder einer Druckmaschine
DE102008021693A1 (de) * 2008-04-30 2009-11-05 Koenig & Bauer Aktiengesellschaft Bedruckstoffe führende Fläche in Druckmaschinen

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DE3638452A1 (de) 1987-10-08

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