DD248204A1 - Genaue positionierung von portalen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, automatisch verfahrbare Portale, die mit Drehstrom-Standardmotoren mit Schleifringlaeufer angetrieben werden, genauer zu positionieren. Ziel der Erfindung ist es, bei unterschiedlichen Lasten und klimatischen Bedingungen einen konstanten Bremsweg zu erreichen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die Bremscharakteristik den jeweiligen Bedingungen wie Lastunterschiede, Windstaerke und -richtung angepasst wird. Geloest wird die Aufgabe dadurch, dass die Bremsstufe mit der geringsten Verzoegerung zeitlich variiert wird. Bei bekannten Lasten wird fuer jede Last ein einstellbares Zeitrelais vorgesehen, das die Einschaltdauer der Bremsstufe mit der geringsten Verzoegerung steuert. Ist der Einsatz des Portals im Freien vorgesehen, wo klimatische Bedingungen beruecksichtigt werden muessen und/oder die Lasten nicht bekannt sind, dann muessen durch entsprechende Sensoren fuer diese Groessen Werte ermittelt werden. Mit diesen Worten und einem entsprechenden Programm kann ein Mikrorechner die erforderliche Bremszeit ermitteln und vorgeben. Fig. 1
Description
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren automatisch verfahrbare Portale, die mit Drehstrom-Standard-Motoren mit Schleifringläufer angetrieben werden, genauer zu positionieren.
Es ist bekannt, daß die Fahrantriebe für Portale über Widerstände angelassen und abgebremst werden. Das Abbremsen erfolgt in der Form, daß in der Feldwicklung ein stehendes Magnetfeld erzeugt wird und daß in den Läuferkreis entsprechend der gewünschten Bremscharakteristik, durch fest eingestellte Zeitrelais gesteuert, nacheinander unterschiedliche Widerstände eingeschaltet werden, die eine unterschiedliche Verzögerung erwirken, so daß das Portal kontinuierlich bis zum Stillstand abgebremst wird.
Da Portale in der Regel unterschiedliche Lasten transportieren, wird die Bremsstrecke, bei Beibehaltung der eingestellten Zeiten der Zeitrelais, jedesmal anders sein. Die Bremsstrecke verhält sich direkt proportional zur Last. Damit ist eine Positionierung sehr ungenau und es muß durch eine Arbeitskraft nach positioniert werden.
Einen weiteren Einfluß auf die Bremsstrecke haben bei Portalen, die sich im Freien befinden, die Windlast und Windrichtung sowie temperaturabhängige mechanische Widerstände.
Ziel der Erfindung ist es, bei unterschiedlichen Lasten und klimatischen Bedingungen einen konstanten Bremsweg zu erreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Bremscharakteristik den jeweiligen Bedingungen, wie Lastunterschiede, Windstärke und -richtung anzupassen.
Bei kleineren Lasten oder Leerfahrt, sowie bei Gegenwind, kaltem Getriebe und Lagerstellen, muß die Bremsverzögerung geringer sein, als bei einem Bremsvorgang mit voller Last und/oder Wind in Fahrrichtung.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Bremsstufe mit der geringsten Verzögerung zeitlich variiert wird.
Muß das Portal stark abgebremst werden, wird die Bremsstufe mit der geringsten Verzögerung kurze Zeit zugeschaltet. Nach Ablauf dieser Zeit wird auf die Bremsstufe mit starker Verzögerung umgeschaltet, die das Portal bis zum Stillstand abbremst.
Muß das Portal weniger stark abgebremst werden, wie beispielsweise bei einer Leerfahrt, dann wird die Bremsstufe mit der geringsten Verzögerung längere Zeit zugeschaltet, bevor auf die Bremsstufe mit der starken Verzögerung umgeschaltet wird, die das Portal dann wieder bis zum Stillstand abbremst.
Bei bekannten Lasten wird für jede Last ein einstellbares Zeitrelais vorgesehen, das die Einschaltdauer der Bremsstufe mit der geringsten Verzögerung steuert. Damit ist es möglich, bei unterschiedlichen Lasten konstante Bremswege zu erreichen.
Ist der Einsatz des Portals im Freien vorgesehen, wo Windstärke und -richtung, sowie die Temperatur berücksichtigt werden müssen und/oder die Lasten nicht bekannt sind, dann müssen durch entsprechende Sensoren für diese Größen Werte ermittelt werden.
Mit diesen Werten und einem entsprechenden Programm kann ein Mikrorechner die erforderliche Bremszeit ermitteln und vorgeben.
Brauchen die klimatischen Bedingungen nicht berücksichtigt werden, ist also die Bremszeit nur von der Last abhängig, kann diese Zeit auch von einer elektronischen Schaltung ermittelt und vorgegeben werden.
Ausführungsbeispiel
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1—Bremsvorgang mit kleiner Last Fig.2 — Bremsvorgang mit großer Last
Das Portal fährt mit einer konstanten Geschwindigkeit und besitzt entsprechend der kleinen transportierten Last eine bestimmte kinetische Energie Pv Punkt A kennzeichnet den Zeitpunkt, an dem der Bremsvorgang mit der Bremsstufe mit der geringsten Verzögerung eingeleitet wird. Die Dauer der Wirkung dieser Bremsstufe wurde vorher entsprechend der Last ermittelt und eingestellt, sie verhält sich umgekehrt proportional zur transportierten Last.
Nach Ablauf dieser Zeit am Punkt B erfolgt die Umschaltung auf die Bremsstufe mit der starken Verzögerung, die das Portal nun bis zum Stillstand Punkt C abbremst.
Durch die geringe kinetische Energie P2 muß die Bremsstufe mit der geringsten Verzögerung langer wirken als beim Transport einer großen Last, die die kinetische Energie P2 besitzt; Durch die lastabhängige Steuerung der Wirkdauer der Bremsstufe mit der geringsten Verzögerung ist eine konstante Bremszeit und ein konstanter Bremsweg erreichbar.
Claims (3)
1. Genaue Positionierung von Portalen mit einer an sich bekannten Bremsschaltung mit Zeitrelais, gekennzeichnet dadurch, daß bei bekannten Lasten eine Wirkdauer der Bremsstufe mit der geringsten Verzögerung durch ein der jeweiligen Last entsprechendes Zeitrelais vorgegeben wird und eine Bremsstufe mit der stärksten Verzögerung das Portal im Anschluß bis zum Stillstand abbremst.
2. Genaue Positionierung von Portalen nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß bei unbekannten Lasten die Wirkdauer der Bremsstufe mit der geringsten Verzögerung durch einen geeigneten Lastsensor und eine Auswerteschaltung ermittelt und vorgegeben wird.
3. Genaue Positionierung von Portalen nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß bei unbekannten Lasten, bei Einfluß von Windstärke und Richtung sowie Temperatur auf die Bremswirkung die Wirkdauer der Bremsstufe mit der geringsten Verzögerung über geeignete Sensoren und ein entsprechendes Programm durch einen Mikrorechner ermittelt und vorgegeben wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD28920386A DD248204A1 (de) | 1986-04-16 | 1986-04-16 | Genaue positionierung von portalen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD28920386A DD248204A1 (de) | 1986-04-16 | 1986-04-16 | Genaue positionierung von portalen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD248204A1 true DD248204A1 (de) | 1987-07-29 |
Family
ID=5578254
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD28920386A DD248204A1 (de) | 1986-04-16 | 1986-04-16 | Genaue positionierung von portalen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD248204A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9116228U1 (de) * | 1991-02-20 | 1992-06-04 | Siemens AG, 8000 München | Einrichtung zur Betriebssteuerung einer automatischen Tür |
-
1986
- 1986-04-16 DD DD28920386A patent/DD248204A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9116228U1 (de) * | 1991-02-20 | 1992-06-04 | Siemens AG, 8000 München | Einrichtung zur Betriebssteuerung einer automatischen Tür |
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