DD249202B3 - Akusto-optischer modulator hoher brennweite - Google Patents
Akusto-optischer modulator hoher brennweiteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Kühlen von Walzgut in Walzblöcken bzw. Gerüststaffeln für Draht- und Feinstahlstraßen.
Nach den Prospekten der Firmen Ashlow und Morgardshammar sind Verfahren bekannt, bei denen in den Gleit- und Rolleneinführungsarmaturen eine Wasserkühlung der durch das Walzgut thermisch hochbeanspruchten Einführungsarmaturen erfolgt. Das Kühlwasser läuft dabei zwanglos über die Einführungsarmaturen. Die Ausführungsarmaturen werden nicht gekühlt. Nach der DD-PS 69333 sind Verfahren bekannt, bei denen in den Gleit- und Rolleneinführungen das Kühlwasser gezielt in die Trichterführungen geleitet wird. Hierbei wird das Kühlwasser neben der Kühlung der Einführungsarmatur auch zur Schmierung und Verschleißminderung an den Führungsbacken genutzt. Die Auslaufführungen werden in der Regel nicht gekühlt. Nachteilig ist bei den beiden Verfahren, daß keine effektive Kühlung des Walzgutes in dem Walzblock erfolgt.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Temperatursteuerung und Gefügeoptimierung des Walzgutes in dem Walzblock und der Gerüststaffel ohne Verlängerung der technologischen Linie zu erreichen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, das das Temperaturniveau des Walzgutes im Walzblock bzw. in der Gerüststaffel beeinflußt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die gezielte thermische Behandlung des Walzgerüstes in den zwischen den Walzeinheiten des Walzblockes oder der Gerüststaffel angeordneten Ein- und Auslaufarmaturen durch Kühlwasser erfolgt.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Walzgut zum Erreichen eines hohen Wärmeüberganges turbulent umspült wird.
Ein abschließendes Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß Walzgut und Kühlwasser im Gleich- oder Gegenstrom durch die für die Kühlung nutzbaren Führungskanaie der Ein- und Auslaufarmaturen laufen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel naher erläutert werden.
Die Führung des Walzgutes wird in Profilwalzwerken von Ein- und Auslaufführungen übernommen. Letztere werden durch das Walzgut hoch beansprucht und sind deshalb in der Regel mit einer Wasserkühlung ausgerüstet. In den modernen Drahtwalzblöcken bzw. Gerüststaffeln sind die Abstände der Walzeinheiten durch die angestrebte Kompaktbauweise minimiert. Diese Bauweise erfordert kurze gedrungene Walzarmaturen sowohl für die Einlauf- als auch für die Auslaufseite. Die hohen Walzgeschwindigkeiten in modernen Drahtwalzblöcken bzw. Gerüststaffeln bewirken in Verbindung mit den kurzen Abständen der Walzeinheiten und der damit verbundenen geringen Wärmeabgabe eine starke Aufheizung des Walzgutes. Durch eine gezielte Steigerung des Kühlwasserdurchsatzes und der Kühlwassergeschwindigkeiten wird ein hoher Wärmeübergang zur Beeinflussung der Walzguttemperatur auch bei kurzen Gerüstabständen erreicht, die sowohl zur Ausbildung optimaler Werkstoffgefüge im Bereich der nachgeschalteten Kühlstrecken als auch zur Realisierung eines abnahmebezogenen Temperaturregimes zur thermomechanischen Verarbeitung des Walzgutes im Walzblock bzw. in der Gerüststaffel erforderlich ist.
Die Ableitung der Wärme des Walzgutes erfolgt durch hohe Geschwindigkeitsdifferenzen (0-150m/s) zwischen Walzgut und Kühlwassermengen, die Steigerung des Kühlwasserdurchsatzes (ca. 50-150 l/min je Walzeinheit) wird durch eine Erhöhung des Wasserdruckes (ca. 10-15at) in Verbindung mit einer Vergrößerung der Zulaufquerschnitte für das Kühlwasser und der Führungsquerschnitte für das Walzgut erreicht. Die Steuerung der Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Walzgut und Kühlwasser kann zusätzlich durch Gleichstrom- oder Gegenstrombewegung des Kühlwassers variiert werden. Die Turbulenz der
Kühlwasserströmung und damit die Intensität der Wärmeübertragung kann durch Längs-, Quer- oder Spiralnuten im Führungskanal des Walzgutes weiter optimiert werden. Die Festlegung der benötigten Kühlwassermengen und der daraus resultierenden Drücke, Zulauf- und Führungskanalquerschnitte erfolgt auf der Basis der vorliegenden Walzparameter (Querschnitt, Werkstoff, Walzgeschwindigkeit, Abstände der Walzeinheiten, Walzguttemperatur, erforderliche Temperaturbeeinflussung zwischen den Walzeinheiten) nach Rechenprogrammen, die auch zur Kühlrohrauslegung genutzt werden. Infolge der gezielten thermischen Behandlung des Walzgutes in den Führungskanälen zwischen den einzelnen Walzeinheiten des Walzblockes oder der Gerüststaffel wird ein abnahmebezogenes Temperaturregime zur thermomechanischen Behandlung des Walzgutes in weiten Grenzen erreicht.
Durch die Erfindung wird eine Temperatursteuerung und Gefügeoptimierung des Walzgutes in dem Walzblock und der Gerüststaffel ohne Verlängerung der technologischen Linie ermöglicht.
DD 69333, B 21 B 39/16 DD 250476, B 21 B 45/02
Claims (3)
1. Verfahren zum Kühlen von Walzgut in Walzblöcken bzw. Gerüststaffeln, dadurch gekennzeichnet, daß die gezielte thermische Behandlung des Walzgutes in den zwischen den Walzeinheiten des Walzblockes oder der Gerüststaffel angeordneten Ein- und Auslaufarmaturen durch Kühlwasser erfolgt.
2. Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß Walzgut zum Erreichen eines hohen Wärmeüberganges turbulent umspült wird.
3. Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß Walzgut und Kühlwasser im Gleich- oder Gegenstrom durch die für die Kühlung nutzbaren Führungskanäle der Ein- und Auslaufarmaturen laufen.
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